Costa Rica

Foto: (c) Tourismus Board Costa Rica

Allein mit den Wellen

In Costa Rica: Insider Destination für Surfer in der Region Guanacaste

 

Text und Fotos: Heidrun Lange

 

 

 

 

Geschützter Regenwald, schlafende sowie aktive Vulkane und weitläufige Strände. Das alles in einem Land, so groß wie Niedersachsen.

 

Sand nichts als Sand. Keine Liegestühle, keine Plastiktüten, die sich vor Tagen im Wind verfangen haben und am Gestrüpp vor sich hin flattern. Keine leeren Bierdosen, die im Sand verbuddelt waren und jetzt vom Wind frei geweht wurden.  Weit und breit ist niemand zu sehen. Zumindest auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, auf dem Meer sind zwei Surfer und einige hundert Meter weiter waten Pelikane durchs Wasser. Also doch nicht die absolute Ruhe. Aber das war es dann auch schon. Die guten Bedingungen an rund 300 Tagen im Jahr und die perfekten Wellen an den Abschnitten der Pazifikküste der Region Guanacaste, im äußersten Norden Costa Ricas, waren es, die diesen Flecken Erde zu einer Insider Destination für Surfer gemacht haben. Ich könnte jetzt auf das Surfbrett steigen und über die Wellen gleiten, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das schaffe. Obwohl es eine Einweisung gibt. Das Alter spielt keine Rolle, sagt der Surflehrer. Hier haben schon 80jährige auf den Brettern gestanden. Ein bisschen Joga als Vorbereitung soll reichen.

„Yoga ist perfekt um nicht nur den Muskelkater nach dem Surfen wieder zu besänftigen, sondern auch um uns zu erden und neu zu fokussieren. Dann ist Surfen so ähnlich wie Fahrrad fahren.“ Ich bin mir da nicht so sicher. Surfen sei ähnlich wie Fahrrad fahren? Nur dass ich das wesentlich besser beherrsche. Während ich überlege, ob ich mich den Vorbereitungen anschließe oder nur zuschaue, absolvieren Madlen und Claudia die ersten Übungen. Der Lehrer macht ihnen Mut: „Das rechte Bein anziehen, den Oberkörper wie eine Kobra heben. Das linke unter dem Bauch hindurch ziehen und nach vorn aufsetzen. Mit dieser Surferpose wird euch das Brett über die Wellen tragen.“ Tatsächlich braucht Madlen nur drei Anläufe, bis sie auf der gebrochenen, auslaufenden Welle auf dem Brett steht und sich dem Ufer nähert. Claudia braucht etwas mehr Zeit. Doch bald sieht es so aus, als hätten sie es schon viele Mal gemacht.

Ein weiteres Abenteuer auf dem Wasser wartet an der Kajakstation Nosara Experience. Bunte Boote schaukeln in der Mündung des Nosara Flusses. „Passt auf, es gibt Krokodile“, ruft Allen, unser Guide, und stakst mit seinem Paddel auf dem Board davon. Und wir paddeln zu zweit mit unserem Boot hinterher. Links rauscht der Ozean durch das Gehölz, vor uns fließt gemächlich der Fluß. In zwei Stunden sollen wir wieder zurück sein. Vorausgesetzt, es begegnet uns kein Krokodil. Falls wir kentern, können wir im Wasser stehen und davonlaufen. Nur ob wir schnell genug sind? Endlich gleiten unsere Paddel gleichmäßig ins Wasser. Leuchtende Krabben liegen an den Baumwurzeln und als wir uns nähern, hangeln sie sich blitzschnell an den Stämmen hinauf. Es ist die Halloween-Krabbe, die so heißt, weil sie ein bisschen wie ein verkleideter Kürbis aussieht. Wir biegen rechts in den Mountain River ein, der von Bäumen überdacht ist. Äste und Blätter schieben wir mit der Hand beiseite. Ein umgefallener Baum versperrt den Weg. Beim Umfahren des Baumes kommen wir mit unseren Paddeln aus dem Gleichgewicht und stecken mitten im Gehölz. Ich denke sofort an die Krokodile, die es im Fluß geben soll. „Du musst lenken“, rufe ich nach hinten. Wir schaffen es nicht. Unser Guide muss uns aus dem Gestrüpp heraus ziehen. Wir paddeln den Nosara River entlang, bis das Wellenrauschen immer näher kommt und unser Guide zur Picknickpause ruft. Die Boote können wir am Ufer des Flusses stehen lassen. Grashalme kitzeln an den Fußsohlen. Noch einige Schritte, dann trete ich in weichen dunklen Sand. Diese Idylle müssen wir leider viel zu schnell verlassen. Auf der Rückfahrt unterstützt uns die Strömung. Ich höre einen Ruf. Der kam nicht von den Vögeln, die uns während unserer Tour begleiteten. Der Ruf kam vom Guide. Ein Krokodil liegt am Flussufer. Während die anderen durch das flache Wasser waten und das kleine Krokodil bewundern, mache ich mich mit meiner Begleiterin auf und davon. Wir ziehen unseren Kahn an den Strand, und sind froh unbeschadet wieder an Land zu sein. Abends in der Lodge prasselt der Regen auf das Dach. Donner grollt und Blitze schlagen gefühlt direkt neben uns ein. Es ist Costa Rica in der Regenzeit. Von Mai bis November regnet es eben. 

Mitten im Schlaf  werde ich geweckt. Nicht etwa vom Donnergeräusch. Das Gewitter hat sich längst verzogen. Tiefe Brülltöne erschüttern den Morgen. Es sind Affen, die um 5 Uhr von Baum zu Baum ziehen. Vögel, Grillen und Kröten sind ebenfalls wach. Ein Naturkonzert, das es nur in Costa Rica gibt.                           

 

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HIN &WEG:

Auskünfte über Aktivitäten www.costa-rica.com

deutschsprachige Website www.visitcostarica.com

 

Anreise
z. B. Condor fliegt ab Frankfurt direkt nach San José. Zwischenstopp in Santo Domingo. Etwas bequemer als Economy ist die Premium Economy-Class für einen Aufpreis von ca. 90 Euro/Strecke. www.condor.com

Einreise: Reisepass mit sechs Monaten Gültigkeit genügt.

Reisezeit: Ganzjährig.

Klima: Es herrscht tropisches Klima. Am wenigsten Regen fällt in den Monaten Oktober/November bis März/April.

Gesundheit: Impfungen sind nicht zwingend vorgesehen.

 

Beste Reisezeit für Surfer:

Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über in Costa Rica surfen gehen, denn die Surfbedingungen sind sehr konstant. Die größten und perfektesten Wellen an der Pazifikküste sind in der Zeit von April bis August.

 

Kanuausleihstation:   www.experience-nosara.com

 

Unbedingt ins Gepäck:

Leichte Sommerkleidung, am besten mit langen Ärmeln und Hosenbeinen als Schutz vor Moskitos. Kopfbedeckungen und passende Kleidung für Sonnenschutz. Wer während der Regenzeit ins Land reist, sollte einen Regenschutz und wasserfestes Schuhwerk einplanen. An den Abenden kann es kühler werden, hier reicht jedoch eine leichte Jacke.

 

Unterkünfte:

Einige Lodges, die das Zertifikat CFS tragen

www.olasverdeshotel.com

www.tenoriolodge.com

www.casitastenorio.com

 

Botschaft der Republik Costa Rica  www.botschaft-costarica.de

 

„Reiche Küste“ zwischen Karibik und Pazifik

Costa Rica fasziniert als ökologisches Reiseziel. Und Urwaldriesen, Wasserfälle, Brüllaffen, Farne, Lianen, Orchideen…sind seine Schätze.

Text und Fotos: Katharina Büttel        

 

 

Aufregung schon am frühen Morgen. „Dort, die Palm-Piperschlange auf dem Boden“, ruft Ronaldo und greift nervös nach einem Stock. Sofort umringelt ihn das grünschwarze Reptil. Es zischelt, zeigt seine spitzen Zähne. Unwillkürlich weichen die Wanderer zurück. „Ja, sie ist tödlich! Einem Chamäleon ähnlich kann sie sieben verschiedene Farben annehmen und ist im dichten Dschungel kaum erkennbar“, warnt der Tico, wie sich die Einheimischen nennen. Geschickt jongliert er das ein Meter lange, kräftige Tier in einen ausgehöhlten Baumstamm, wo es sich scheinbar gemütlich zusammenrollt.

          Die Gruppe ist im Tenorio Volcano Nationalpark unterwegs, nördlich der Hauptstadt San José, nahe der Grenze zu Nicaragua. Gut, in Begleitung eines erfahrenen Mannes wie Ronaldo zu sein. Denn im Urwald steckt beides: Schönheit und Grauen.

           Der Primärwald hat zwei Vulkane mit mehreren Kratern, ist 600 Jahre alt und liegt 830 Meter über dem Meer. Der Weg hinein schlängelt sich durch dichtes Grün, führt unter Baumriesen durch, zottig behangen mit Epiphyten, dann wieder durch flirrendes Gewirr von Farnen und Lianen. Tellergroße Morpho-Falter funkeln stahlblau in der Sonne, Kolibris schwirren von Blüte zu Blüte. Das Krächzen von Aras ist zu hören, Brüllaffen hangeln lautstark in den Wipfeln – und die Faultiere verschlafen 20 Stunden ihres Tages. Man muss sich einfühlen in diese fremde, alte Welt.

          Aber es kommt noch besser! Man sieht ihn nicht, nur von Weitem hört man ein ständiges Brausen. Dann plötzlich Gischt aus dem kleinen Tal - der Catarata Rio Celeste! Auch wenn der Abstieg beschwerlich ist, diesen Wasserfall darf man nicht verpassen! Unten angekommen traut man seinen Augen nicht, starrt auf eine überirdische Märchenwelt. Ein kraftvoller Fluss, der Rio Celeste, stürzt 30 Meter hinab in ein Rund vulkanmineralisch hellblauen Wassers. Allein inmitten eines smaragdgrünen Waldes, geblendet vom blauen Wunder der Natur, lost in paradise…

          Costa Rica – Reiche Küste. Auch wenn Kolumbus bei der Namensgebung anderes im Sinn hatte: Schätze birgt das kleine Land großartig in Hülle und Fülle. Nicht goldglänzend und diamantenfunkelnd, sondern dschungelgrün, orchideenrot und meerblau. Von den etwa fünf Millionen Tier- und Pflanzenarten unserer Erde sind zwei Drittel hier vertreten – Weltrekord! Darunter sind auch Jaguare, Pumas, Krokodile, Nasenbären, Eidechsen, Affen.  Acht verschiedene Vegetationszonen vom Nebelwald und Sumpfgebieten bis hin zur Steppe!  Gut ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz. Wieder Weltrekord! Allein 852 verschiedene Vogelarten locken Besucher hierher. Glücklich, wer einen Tukan oder den farbenprächtigen „Göttervogel“ Quetzal vor die Linse bekommt.

          Der Dschungelstreifen wird im Norden von Nicaragua, im Süden von Panama begrenzt. Ein friedliches, sicheres Land zwischen zwei Meeren, mit 1000 Kilometern Stränden, wenig größer als die Schweiz. Alles ist möglich: morgens baden vorm weißen Karibikstrand, abends beim Cocktail der perfekte Sonnenuntergänge hinterm Pazifik!

           Schmutzig, verschwitzt, aber belustigt über die Kapuzineräffchen, die eben noch in den Blätterdächern tobten, erreichen wir das Hideaway Hotel Rio Celeste. Es öffnet sich ein wohlgepflegter tropischer Garten: um rote Hibiskusblüten schwirren Kolibris, die gelben Spitzen einer Helikonienblüte leuchten in der Sonne, üppige Ficuspflanzen wuchern um die Wette. Und dazwischen verstecken sich „Cabinas“, aus Holz gebaute Lodges, innen geschnitzte Tropenmöbel, dekoriert mit knalligfarbenen Kissen. Nur knapp zwei Stunden Autofahrt sind es bis San José: Zivilisation und Urwald so nahe! Überall an Costa Ricas Stränden, im vulkanischen Hochland und im Dschungel werden neue Anlagen gebaut, Luxus und Ökologie gesund gemischt.

           Das Abendkonzert beginnt mit dem Glucksen der Kröten, schwillt an zu vielfältigem Fiepen, Zirpen, Keckern und Schnalzen. Nach Sonnenuntergang senden Tausende von Glühwürmchen Lichtblitze in die Finsternis des lärmenden Urwaldes, Fledermäuse gleiten lautlos durch die Nacht. Ranger David ermuntert zum Aufbruch. Mit Taschenlampen gehen wir hinter dem Resort hinein in die Finsternis des Dschungels. Tiere sind unsichtbar, Geräusche noch intensiver als am Tage. Mit sicherem Gespür leuchtet David Taranteln, Wolfsspinnen, Skorpione, Frösche, Zikaden, Rieseninsekten an – ein Tapir raschelt durchs Gebüsch. Die engstehenden Bäume, Palmen, die übergroßen Blätter und Moose erscheinen wie Gemäldefetzen von Rousseau. Naturkundeunterricht zum Anfassen – aber besser nicht! Zurück zum Dinner im offenen Restaurant bei leiser Musik: das entspannt.

           Am nächsten Morgen erwachen wir nicht unterm ersten Sonnenlicht, sondern vom ohrenbetäubenden Radau der Vögel und Brüllaffen. Das ist der Soundtrack zur Fahrt ins Naturschutzgebiet um den Vulkan Arenal. In der Provinz Guanacaste zeigen die Zuckerrohrfelder, Bananenhaine, Mangobäume und Kaffeeplantagen die Vielfalt des Landes.

           Wir treffen auf Dörfer der Handwerker und Öko-Bauern. Das Städtchen Sarchí ist berühmt für seine „Caretas“ - buntbemalte Ochsenkarren aus Mango- und Mahagoniholz, die früher zumeist Kaffee, Zuckerrohr, Mais zu den Märkten fuhren. „Die Karren mit Kaffee, „unserem wohlduftenden Gold“, ratterten in Karawanen von Hunderten zum Hafen Puntarenas, wo die Engländer die ersten Abnehmer waren“, erzählt Joaquín Chaverri, Enkel der Gründerfamilie, die 1903 die ersten Caretas zimmerte. Die Blumenmotive in ihren leuchtenden Farben entstammen dem indigenen Leben. Heute stehen die Karren auf der Weltkulturerbe-Liste, als Souvenirs begehrt – und in unzugänglichen Gegenden noch immer in Betrieb.

          Vor dem 1600 Meter hohen Vulkankegel Arenal rauschen Hibiskus- und Bourgainvillea-Büsche vorbei, Pferderanches, Plantagen mit Ananas – dem Exportprodukt Nummer eins. Auf seiner Finca Educativa empfängt uns Don Juan, ehemals Lehrer. Sein Ziel: Gesunde Kost aus gesunder Umgebung. Schüler, Studenten und Touristen können hier arbeitend die Sinne fürs Ökologische schärfen.

           Don Juans Lunch: Gegrillter Tilapia-Fisch, Schweinekruste mit Reis und Chips aus Yukkawurzeln, Chayote, grüner Kürbis, gebratene Platanos, schwarze Bohnen, dazu Saft frischer Moringablätter. Flan caramel zum Schluss. Ohne Frage, das ist Costa Ricas „Pura Vida“, das ganz eigene Lebensgefühl der Ticos. Sie zählen sich zu den glücklichsten Menschen der Welt.

 

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Service zu Costa Rica

 

Anreise: Ab diesem November fliegt erstmalig Air France mittwochs und samstags ab Paris direkt nach San José. Zubringerflüge ab fast allen deutschen Städten, www.airfrance.de. Flüge mit American Airlines über Miami oder Madrid nach San José; www.americanairlines.de

Einreise: Reisepass mit sechs Monaten Gültigkeit genügt.

Reisezeit: Ganzjährig. Ostern und Weihnachten sollte man meiden.

Klima: Es herrscht tropisches Klima. Am wenigsten Regen fällt in den Monaten Oktober/November bis März/April.

Gesundheit: Impfungen sind für deutsche Staatsbürger nicht vorgesehen.

Bevölkerung: Vier Millionen Menschen leben in Costa Rica, 80 Prozent der Ticos sind weiß, 15 Prozent Mestizen.

Literatur: Costa Rica von Marco Polo mit Insider-Tipps, Faltkarte & Reiseatlas, 10,50 Euro.

Stefan Loose: Costa Rica, Süd-Nicaragua, 23,99 Euro.

Sehenswert:

. Der „La Paz Waterfall Gardens Nature Park“ nahe des Vulkans Arenal zeigt die

  schönsten Schmetterlinge, die meisten exotischen, farbigen Vögel, Kolibris, Affen,    Schlangen, Dschungelkatzen des Landes u.v.m. Restaurant und Lodge

  unter www.waterfallgardens.com

.  Die Oxcart-Fabrik in Sarchí: charverri@gmail.com;

Führungen über die Don Juan-Farm mit Lunch ca. 10 US-Dollar.

Tubing-Touren: in Autoreifen rasen Touristen den Rio Celeste hinab; Canopy-   Touren mit 12 Plattformen: man schwebt an Seilen und sieht das „grüne Paradies“ von oben.

Unterkünfte: z.B. Hotel Resort & Spa Arenal Paraíso nahe La Fortuna. Alle Zimmer der Bungalows mit Blick auf den Vulkan Arenal. Dreizehn Pools haben Thermalwasser. www.arenalparaiso.com;

La Paz: Hideaway Hotel Rio Celeste hat 26 geräumige Chalets, ein schönes Spa - Ökologie und Luxus ist hier im Verbund. Auf den Holzveranden schöne Tropensessel und Hängematte – umrahmt von blühenden Tropengewächsen, umgeben von Urwald. Angeboten werden 17 verschiedene Ausflüge, www.riocelestehideaway.com

Veranstalter: z.B. 14 Tage Costa Rica, Nicaragua, Panama kosten bei FTI, München, ab 4.183 Euro/P/DZ, www.fti.de. - 18 Tage bei Geoplan Touristik, 10777 Berlin, ab 5.490 Euro/P/DZ; www.geoplan-reisen.de; - 22 Tage Costa Rica vom Atlantik bis zum Pazifik bei Gateway, Leipzig, ab 3.152 Euro/P/DZ zzgl. Flüge; www.gateway-lateinamerika.de/costa-rica

Auskunft: Botschaft der Republik Costa Rica, 10963 Berlin; emb@botschaft-costarica.de; www.botschaft-costarica.de; www.visitcostarica.com