Spanien

Luxus und stille Tage im Herbst

 

Text und Fotos: Katharina Büttel

 

In Palma, abseits der Strände, kulminiert die Luxuswelt Mallorcas: Adelspaläste, Kunstsammlungen, verführerische Bars, ein inspirierendes Nachtleben und unendliche Einkaufschancen in schicken Läden und Galerien. Wem das zu viel wird, findet stille Tage im Inselinneren.   


          Da steht man nun auf der Dachterrasse des neuen, modernen Hotels Es Príncep in Palmas herrschaftlichem Viertel La Calatrava, legt die Hände auf das mattglänzende Geländer und atmet tief ein: Meer! Der Blick schweift über die breite Promenade, die Reste der einst wehrhaften Mauern, über Palmenwedel und ein paar Jogger, über die Bucht hinüber zur mächtigen Kathedrale „La Seu“. Ihr Glockenschlag schwingt herüber und wiegt in Geborgenheit.

           Über den Kathedralenhügel führt’s in die Altstadt. Aristokratisch einst, heute Bleibe der Reichen und Schönen. Viele der  prächtig restaurierten Adelshäuser mit schattigen Innenhöfen und sonnenüberfluteten Terrassen – an die vierzig im Quartier – mutierten zu luxuriösen Herbergen. Meist nur wenige Gästezimmer groß, mit meterhohen, schweren Flügeltüren, Gobelins und moderner Kunst an den Wänden, Malereien an den Decken und viel Atmosphäre. Das Herrenhaus Sant Francisc, einen Steinwurf von der gotischen Franziskanerkirche, ist eines davon.

            Die „milla del oro“, die Goldene Meile, schmücken Belle Epoque-Häuser, ultramoderne Designhotels und internationale Shops. In den Seitenstraßen, die manchmal zu schmal für ein Auto sind, ist Palma eine stille Stadt: kein Laut vom sechsspurigen Passeig Maritim, kein Hupen, kaum Gedränge, kein lärmendes Nachtleben. Seit Jahrhunderten orientiert sich im Stadtkern das Leben weg von der Gasse hin zum Innenhof, zu den versteckten grünen Oasen, wo Oleander blühen, Orangen- und Zitronenbäumchen Schatten spenden.

             Die Carrer de Sant Felin wird manch einem zum „Place to be“ in der Shoppingszene:  Konzept-Stores, Feinkost- und Kunsthandwerksläden und kleine Galerien nebeneinander. Außergewöhnliches in ausgefallenem Ambiente.

              Doch Palma will auch als Kunstmetropole ernst genommen sein. Das Es Baluard, Museum für zeitgenössische Kunst in der ehemaligen Zitadelle, sorgt seit 14 Jahren für Aufmerksamkeit. Alt und Neu sind hier gelungen verknüpft, der Blick vom Café über den Hafen ist traumhaft. Auch im Palau March, gleich neben der Kathedrale, und in der Fundacío March nahe der Plaza Mayor steht moderne Kunst neben Historischem. Die Liste der Museen und Galerien, der zugewanderten und der einheimischen Künstler ist lang. Der berühmteste war Joan Miró; 27 Jahre lebte und arbeitete er im Vorort Cala Mayor. Heute ist sein Haus Museum.

             In der Nähe von Alcúdia im Nordosten Mallorcas – der exklusive Golfplatz Alcanada ist nicht weit – liegt die private Fundación Yannick y Ben Jakober. Das Künstlerehepaar hat sich mit dem leuchtend weißen Gehöft Sa Bassa Blanca, dem alhambresk gestalteten Arkadenhof, eine Welt von Rosen und exotischen Blumen geschaffen. An erster Stelle aber steht die Kunst: Installationen von Rebecca Horn, Gemälde von Meret Oppenheim und des Italieners Domenico Gnoli - an die 2000 Unikate. Unter der Erde im ehemaligen Wasserreservoir die Krönung: Kinderportraits aus Adelsfamilien, gemalt von Meistern des 16. bis 19. Jahrhunderts.

           Vom Künstlerdorf Deià im Norden ist in Palma kaum noch die Rede. Viel allerdings vom dortigen Rosenparadies Belmond „La Residencia“. Eine Spitzenherberge, verschwenderisch schön, dekoriert mit 800 Gemälden aus der Sharadon-Sammlung sowie 33 Originalen von Joan Miró. Unvergessene Momente: in der warmen Herbstsonne auf der üppig blühenden Terrasse zu sitzen, bis der Dunst die sanften Hügel am Horizont zudeckt; später im Kerzenschimmer zu tafeln, vor sich die von Olivenbäumen eingerahmten mallorquinischen Häuschen von Deià. Schön und kostbar wie ein Ölgemälde.           

              Am aufregendsten? Die M-A 10 durch die Serra de Tramuntana, vorbei an Mandelbaumfeldern, Johannesbrotbäumen, Olivenhainen. Mehr als 150 Kilometer lang ist der Küstenstreifen von Andratx im Westen bis Sóller. Großartiges, wildes Land mit alten Herrensitzen, winzigen Fischerhäfen in verschwiegenen Buchten. Oberhalb der Marina von Sóller liegt das in den Klippen terrassenförmig angelegte Jumeirah Port Sóller Resort, ein „schönstes Ende der Welt“. Die Abende der roten Sonnen im Meer vergisst man sein Leben lang nicht

           „Wenn die Betrachtung des Schmutzes und der Dunkelheit von Paris Ekel in mir aufsteigen lässt, schließe ich die Augen und sehe wie in einem Traum wieder diesen Berg voller Grün vor mir, die wilden Felsen und die einsame, vor dem Hintergrund eines rosagefärbten Himmels stehende Palme“, schrieb George Sand über Valldemosa. Mit ihrem Freund Frédéric Chopin überwinterte sie 1838/39 im ehemaligen Kartäuserkloster Cartuja de Jésus Nazareno. Vielleicht haben sie sich das Leben in den nasskalten Mönchszellen mit Coca di Patata, einem süßen Kartoffelgebäck, oder mit frischen Ensaimadas, den zarten Hefeteigteilchen, romantisch versüßt. Uns war nach einem kleinen Chopin-Konzert im Schlosssaal beides vergönnt.

         Der schönste Weg ist der Umweg. Nach Deià, Sóller und Fornalutx also zum nördlichsten Punkt Mallorcas, zum Cap Formentor. Die karge, wilde Landschaft hat es in sich. Vom Mirador Es Colomer ist sie schlichtweg überwältigend mit den weit ins Meer vorgeschobenen, senkrechten Klippen und wuchtigen Landzungen.

           Eine schöne Strecke führt von Pollenca – Agatha Christie, Clinton, Churchill, Gorbatschow, Mitterand, Arafat waren hier - und Alcúdia zum kleinen Badeort Canyamel. Eine Olivenbaum-Allee weist zur Can Simoneta, einem im Finca-Stil gebauten Hotel mit nur 20 Zimmern klein, fein, exklusiv, 35 Meter über der Bucht. Natur, Wasser, Park, Ruhe - in der abgeschiedenen Oase schrieb Helmut Schmidt seine Biografie.

         Nach so viel Landleben lockt wieder ‚La Ciudad‘, die Stadt. Wäre da nicht über einer Bucht die Militärfestung Cap Rocat. In die weitläufige, wuchtige Architektur aus dem 19. Jahrhundert ist ein exklusives Hotel mit rund 30 Zimmern im marokkanisch-mallorquinischen Stil hinein gebaut. Ein Ort für Kenner und Liebhaber des Besonderen – fern von Marinas und Altstadtgassen, vom Trubel der Bars und Cafés. Luxus im stillen Herbst, auch das ist Mallorca.

 

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Service „Mallorca“

 

Allgemeines: Auf Mallorca, der größten Insel der Balearen (3448 Quadratkilometer), leben knapp 800.000 Menschen, davon ca. 400.000 in der Hauptstadt Palma. Der Frühling beginnt hier bereits Ende Januar – mit der Mandelblüte an über sechs Millionen bäumen, und klingt im Mai mit blühenden Mohnfeldern aus.

Anreise: Nahezu täglich heben Ferienflieger – z.B. Lufthansa, Eurowings u.a. - von Tegel und Schönefeld Richtung Balearen ab. Flugzeit zweieinhalb Stunden.

Hotelangebote sind jetzt im Herbst z.T. sehr günstig: z.B. in Palma: Hotel Es Princep, www.esprincep.com; Cap Rocat, www.caprocat.com; in Port Soller u.a. Jumeirah, www.jumeirah.com; in Deià u.a. Belmond La Residencia, www.belmond.com; das neue,  großzügig als Bergdorf oberhalb von Canyamel konzipierte Park Hyatt, www.mallorca.park.hyatt.com; Hotel Can Simoneta, www.cansimoneta.com

Restaurantangebote: in Palma z.B. ein 17-Gänge-Menü im Es Princep für 90 Euro; der Sushi-Teller auf der Dachterrasse des Sant Francesc mit fantastischem Blick auf die Kathedrale „La Seu“; www.hotelsantfrancesc.com; romantische Dinner im Hotel Pleta de Mar in Capdepera, www.pletademar.com; und im raffiniert restauriertem Jesuitenkloster Son Bull, www.sonbull.com; Restaurant Can March in Manacor, wo Tennisstar Rafael Nadal mit Familie isst und dort das Rafa Nadal Sports Center unterhält, www.rnsportscentre.com und www.canmarch.com; direkt am Hafen das Argos Pto. Pollenca; Restaurante Bruno im modernen, schicken Port Adriano;

Museen und Galerien: z.B.:  Es Baluard in Palma; Fundacíon Ben Jacober, www.fundacionjakober.org.;  Museo Chopin Valldemossa u.v.m.;

Näheres: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin, Tel.: 030/8826-543, infoberlin@tourspain.es, www.spain.info

Kostbare Funde im Norden von Lanzarote

 

Text und Fotos:
Bettina Louise Haase

 

Die Kanarischen Inseln, etwa 100 Kilometer vor der Küste Marokkos gelegen, waren einst ein unbesiedelter Archipel. Sie gehören mit den Azoren, Kapverden und Madeira zu einer Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Die Römer brachten in der Zeit von 300 bis 100 vor Christus in Galeerenschiffen gefangene Berber aus dem lybisch-ägyptischen Grenzgebiet auf die Inseln, und das vor allem aus strategischen Gründen: Sie wollten dadurch die Westseite ihres Reiches schützen. Dabei gingen sie sehr geschickt vor und verteilten verschiedene Berberstämme auf verschiedene Inseln.
Die Berber, die ersten Einwohner der kanarischen Inseln, hielten traditionell besondere Windhunde als Jagdhunde, auf Spanisch „Podenco“ genannt. Die „Leute mit den Hunden“, die „Canaris“ gaben dem kanarischen Archipel seinen Namen. Die Sprache, die von den Berbern damals gesprochen wurde, heißt Amazigh oder Tamazigh und ist noch heute im mittleren Atlasgebirge zu hören: Im Hoggar-Gebirge im Zentrum Algeriens existiert Amazigh immer noch als Sprache. Die Runenschrift Tifinagh brachten die Berber ebenfalls mit auf die Kanaren, sie ist die Schrift der Tuareg und besteht aus 27 Zeichen.
In der marokkanischen Stadt Oujda, etwa 10 Kilometer westlich von der algerischen Grenze gelegen, lebt noch heute das Volk Aϊt Canaris, das seinen Namen von den Windhunden hat. ″Aϊt“ bedeutet auf Tuareg ″Stamm“.
Zum Überleben hatten die Berber Gerstenkorn und Ziegen mit auf die Inseln genommen, sie gelten als die ersten Nahrungsmittel auf den Kanaren. Zum Fischfang benutzten die Ureinwohner die stumpfblättrige Wolfsmilch: Sie knickten die Zweige der Pflanze um und betäubten mit der weißen Latexmilch die Fische, die sie dann fingen.

Wer auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten ursprünglichen Kultur der Kanaren geht, findet überall auf den Inseln Hinweise und verschiedenste Kultstätten. Auch auf Lanzarote haben sich einige interessante Plätze und Fundstücke der Ureinwohner, hier Majos genannt, erhalten. 

Leider hat die Inselregierung von Lanzarote das Potential der archäologischen Fundstätten noch nicht erkannt. Gut zu sehen ist das am  „Palacio de Zonzamas“, einem Bau, der nach Plänen von César Manrique errichtet wurde und nach seinem Ableben keine Verwendung mehr fand. Der Palacio steht mitten in einem Feld von archäologischen Funden
zwischen Arrecife und Teguise. Dort weist etwa auf halbem Weg linker Hand ein Schild auf das architektonisch wie ein Kubus aussehende Gebäude hin. Nebenan liegen abgesperrt für die Öffentlichkeit Ausgrabungsstätten der wichtigsten archäologischen Fundstellen Lanzarotes. Direkt an der Straße hat man hier auf einer kleinen Anhöhe eine Anzahl halb im Boden eingelassener Behausungen der vorspanischen Einwohner entdeckt, die so genannten „casas hondas“. Angeblich lebte hier 1377 der legendäre König Zonzamas mit seiner Frau Fayna, es soll die Hauptstadt der Majos gewesen sein.
Bei den Behausungen der Ureinwohner handelt es sich um höhlenartige Räume mit Zwischenmauern aus aufgeschichteten Steinen, auch natürliche Höhlen wurde mit Mauern unterteilt und als Wohnraum genutzt. Bedeutendste Funde waren zwei etwa ein Meter hohe, mit eingeritzten Rillen bedeckte Stellen. Auch fand man Keramik und Schmuckstücke aus Muscheln, die heute im Ethnografischen Museum von San Bartolomé  zu sehen sind.

 

Vom Palacio del Zonzamas in Richtung Tachine gelegen, findet man die „Queseras de Zonzamas“. Nach etwa einem Kilometer tritt die Straße in einer weiten Kurve aus den Felsen heraus. Genau hier liegt rechts oberhalb der Straße eine markante Steinformation mit fünf meterlangen Längsrillen, tief eingegraben in den Basalt und einst wohl umgeben von einem Ringkanal. Sinn und Zweck dieser Steinformation konnte nicht genau entschlüsselt werden, ihre Bezeichnung als „Quesera“, Käserei, rührt daher, dass man auch auf anderen Inseln in den Felsen gehauene Kanäle gefunden hat, in denen die Majos Milch opferten. Es gibt auch die Deutung der Queseras als Mörser, in denen die Ureinwohner Getreide zerstampften. Die Rillen könnten durch große Räder entstanden sein, die hier Getreide zermahlten. Das so erhaltene Gofio wurde ursprünglich aus Gerste hergestellt und in Tonkrügen geröstet, auf den Steinen gemahlen und mit Ziegenkäse gemischt gegessen.
Auch die Barillia, die Mittagsblume, aßen die ersten Einwohner der Kanaren geröstet.

Ebenfalls im Norden liegt an der Küste die Cueva de los Verdes. Die Höhle wurde 1964 für Besucher geöffnet und von
Jesús Soto Morales, dem kongenialen Partner César Manriques mit einem raffinierten Beleuchtungssystem gestaltet. Die Höhle ist nur ein Teil des insgesamt sieben Kilometer langen Höhlensystems, das einen der längsten Lavatunnel der Erde bildet.

 

Auch an der Playa de los Pozos in der Nähe von Playa Blancas im Süden von Lanzarote gab es eine Ureinwohnersiedlung, wo diese einige Zeit zusammen mit neuen

europäischen Siedlern gelebt hatten. Dort wurde auch die erste Diözese der Kanaren 1405 unter dem Namen "San Marcial de Limoge/oder Rubicón" eingerichtet, die aber wenig später nach Las Palmas übersiedelte.


Ein ganz besonderer Platz im Norden von Lanzarote ist das Bauernhofmuseum El Patio in Tiagua. Als in den 1970er Jahren der Tourismus auf Lanzarote die Landwirtschaft zu verdrängen begann, verwendete der damalige Besitzer Dr. José Barreto sein Einkommen und seine Zeit dafür, seine 1300 Quadratmeter große Finca zu einem Heimatmuseum zu gestalten. Nach seinem Tod beschloss die Familie, das Anwesen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  Das Besondere an diesem Anwesen ist nicht nur seine Weitläufigkeit und der Ausblick – von einigen Stellen aus kann man bis auf die Insel La Graciosa sehen – sondern eine alte Höhle, die demnächst für die Öffentlichkeit zugängig gemacht werden soll. German Barreto Caamaño, der Sohn von José Maria Barreto Feo, ist stolz auf seine Stätte der Majos, die sich auf seinem Gelände befindet. Die Höhle ist etwa 1,3 Quadratmeter groß und hat ein sehr angenehmes Raumklima. Fundstücke gäbe es keine, berichtet German Caamaño, aber er erzählt, dass er die Stimmung in der Höhle genießt und sich immer wieder gern hier aufhält. Er kann sich in diesem besonderen Ambiente auch Veranstaltungen für sein Museum vorstellen.

 

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Infos:
Ethnologisches Museum „Tanit“ in St. Bartolomé: Der Name des Museums bezieht sich auf die karthagische Fruchtbarkeitsgöttin Tanit, deren Namen man in Stein graviert in der Ebene von Rubicón entdeckt hat. Zu sehen sind Keramikscherben und versteinerte Muscheln aus der archäologischen Ausgrabung von Zonzamas.

Öffnungszeiten : Mo-Sa 10-14 Uhr, So geschlossen, Eintritt 6 Euro, www.museotanit.com
Bauernhofmuseum El Patio in Tiagua, www.museoelpatio.com

Der Ort Aínsa. Ein mittelalterlicher Ort mit den Pyrenäen von Aragón im Hintergrund, direkt am Nationalpark Ordesa und Monte Perdido. Fast wie Zauberei. (Foto: Touristeninformation/ Spanisches Fremdenverkehrsamt Berlin)

 

Aragón – Die Natur fühlen, riechen, essen und trinken

 

Text Gabi Dräger

 

Aragón hat eine Jahrtausend Jahre alte Geschichte -

Iberer, Römer, Westgoten, Moslems, Juden und Christen haben ihre Spuren hinterlassen

 

Der prämierte Rotwein „Lagar d´Amprius“ aus Aragón in Spanien schmeckt dunkelbeerig. Dazu passt der Schinken „Jamon de Teruel“, dünn geschnitten, in kleinen Stücken zu je einem Schluck Rotwein. Das ist ein vollendeter Genuss.

 

Aus dem Norden Aragóns kommt der Wein mit dem Namen Enate, Er reift 12 Monate im Fass und dann noch 24 Monate in der Flasche. Viñedos del Alto Aragón“ ist ein noch junges Herstellungs- und Handelsunternehmen mit Sitz in Salas Bajas in Aragón. Der Name steht für Qualität auf hohem Niveau, dafür spricht, dass 70 Prozent des Weins in Spanien bleibt. Außerdem werden die Enate Weine auch regelmäßig ausgezeichnet. Zu dem edlen Rotwein Enate schmeckt ein Schafskäse aus Aragonien, der mit etwas Olivenöl beträufelt wird. Die süße Seite decken in Aragón Früchte in Schokolade getaucht ab. Dazu trinkt man Almonac ,einen Süßwein selbstverständlich aus Aragón. Eine Spezialität ist “.Vino de nueces“. Bis zum 24. Juni, dem Johannisfest, werden die frühreifen Walnüsse geerntet. Sie werden in ein Glas mit braunem Zucker und Anislikör gegeben. Das Ganze wird mit Rotwein aufgefüllt und muss 40 Tage ruhen, sodass sich der Geschmack entfaltet.

Die Spezialitäten Aragóns

Die Spezialitäten sind Wein, Safran, schwarze Trüffel, getrocknete Tomaten, Pfirsich und viele lokale Käsesorten und natürlich der König der Schinken aus Teruel. Die Liste der Spezialitäten Aragóns ist lang: Melocotón DO Calanda (Pfirsich), Aceite DO del Bajo Aragón (Olivenöl), Jamón DO Teruel (Schinken), quesos de Albarracín (Käse), vinos de las DO Somontano, Campo de Borja y Cariñena (Herkunftsbezeichnungen der Weine), trenza de Almudévar, Besos de Amante (beides Gebäck, das zum Nachtisch gereicht wird), chocolate con azafrán (Safranschokolade).

Pyrenäen

Nicht nur Kulinarik sondern die Pyrenäen sind ideal zum Wandern, Kanu fahren, Klettern, Mountain biken und im Winter zum Ski fahren. In den Pyrenäen gibt es mehr als 50 Gipfel über 3000 Meter Höhe. Der höchste Berg der Pyrenäen, der Aneto, liegt in der aragonischen Provinz Huesca, inmitten des Naturparks Posets-Maladeta.

Sightseeing

Saragossa ist die Hauptstadt Aragoniens im Norden Spanien am Ufer des Ebro. Sie ist eine Tapas-Stadt mit ihren leckeren kleinen Happen. Die barocke Basilika de Nuestra Señora del Pilar, ist eine berühmte Pilgerstätte. Der Maurenpalast Aljafería und die Kathedrale La Seo sind nur zwei Beispiele für den Mudéjar-Stil, der den islamischen und christlichen Baustil mit Gotik, auch Romanik und später Renaissance vereint. Die Burg Loarre in der Ebene von Huesca ist die wohl älteste romanische Burg Spaniens.

Von den gesamt 68 ausgezeichnet schönsten Dörfern in Spanien sind allein zwölf in Aragon zu finden.

 

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Fotos: © Instituto de Turismo de España (TURESPAÑA)

Kontakt und Information

www.spain.info/de

www.turismodearagon.com, www.slowdrivingaragon.com/de

www.aragonturismodeportivo.es

www.alberguesyrefugiosdearagon.com

 

Naturpark Posets-Maladeta

Naturpark Posets-Maladeta

 

Nationalpark Ordesa y Monte Perdido

Nationalpark Monte Perdido y Ordesa

 

Sobrarbe, der Geopark der Pyrenäen

Geopark Sobrarbe