Thailand

(bfs / Tourism Authority of Thailand)

Rucksack auf und los! Nach diesem Motto reist so mancher Tourist in das vielseitige Thailand – ein riskantes und mitunter auch teures Erlebnis. Abhilfe bietet das organisierte Inselhopping von vtours, das in seinem Ablauf einzigartig ist.

 

Bequemer geht’s nicht: Der Flug ist gebucht, der Reiseverlauf der 14 Tage steht fest, der Platz in insgesamt vier guten Hotels ist gesichert und der Transfer zwischen den Hotels sowie zum Flughafen steht auch. Inselhopping als Pauschalreise ist zwar ungewöhnlich, bietet aber Vorteile: Die Planung vorweg sorgt nicht nur für Sicherheit bei der Buchung, sondern bewahrt auch vor Preisfallen vor Ort. Der Urlaub wird zudem komplett stressfrei. Unbekümmert kann man sich auf die Dinge konzentrieren, um die es letztendlich geht: die Schönheit Thailands.


Diese erkundet man in den zwei Wochen, die in dieser Form nur bei vtours angeboten werden, in all ihren Facetten. „Was das Land vor allem ausmacht, ist seine Vielfalt. Natürlich stehen verschiedene Inseln im Golf von Thailand auf dem Programm, deren Buchten, Tropenwälder und Tiere es zu entdecken gilt. Ebenso sind aber auch einige Tage in Bangkok eingeplant, um zu shoppen oder die fremde Kultur zu entdecken“, erklärt Marlene Maibach, Produkt Managerin für Thailand beim Reiseveranstalter vtours. An den unterschiedlichen Zielen wiederum gestalten Urlauber ihren Aufenthalt völlig frei und individuell. Die Möglichkeiten in Bangkok sind ohnehin schier unbegrenzt. Zusätzlich ist eine Führung durch die Metropole im Angebot beinhaltet, die auf historische sowie moderne Schätze aufmerksam macht, beispielsweise auf den reich verzierten Königspalast. Dieser umfasst über 100 Gebäude und galt bis ins 20. Jahrhundert noch als Residenz der Herrscher von Siam, dem heutigen Thailand. Auf den Inseln Koh Mak, Koh Kut und Koh Chang bieten sich Gelegenheiten zum Tauchen, zur Entdeckungsreise durch den Dschungel oder bei Ebbe zur Wanderung auf die Nachbarinsel. Thailand wird in diesen 14 Tagen auf außergewöhnliche Weise erobert. Weitere Informationen gibt es unter www.vtours.de.

Autor: bfs (Katharina Pfaff)
Bilder: bfs / vtours GmbH, Tourism Authority of Thailand

 

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Fakten

Reiseverlauf:

Tag 1: Ankunft in Bangkok

Tag 2: Bangkok – Koh Mak

Tag 3: Koh Mak

Tag 4: Koh Mak – Koh Kut

Tag 5: Koh Kut

Tag 6: Koh Kut – Koh Chang

Tag 7-10: Koh Chang

Tag 11: Koh Chang – Bangkok

Tag 12-13: Bangkok

Tag 14: Bangkok – Rückflug

(z.B. ab Frankfurt, 22.04. – 06.05.15, ab 1346 Euro pro Person)

 

Kontakt:
vtours GmbH
Weißenburger Straße 30, 63739 Aschaffenburg
Telefon: +49 6021-862 117 50
e-Mail: marketing@vtours.de
Internet: www.vtours.de

Ankern im alten Siam       

Der umgebaute Reistransporter „Thanatharee“ fährt auf dem Chao Praya zwischen der heutigen Hauptstadt Bangkok und der alten, Ayutthaya. Dort unterwegs erleben Flussreisende Thailand auf eine ganz neue Art. Unverändert aber bleibt: der Zauber eines Sonnenaufgangs an Deck.


Text und Fotos: Katharina Büttel    

      

         Morgens um sechs ist der Fluss am schönsten. Noch hängen Nebelfetzen über dem Wasser. Die ersten Strahlen der Sonne tauchen die Landschaft in ein mildes Licht. Tiefe Ruhe liegt über dem Schiff, gemächlich gleitet es über den Chao Praya, glatt durchschneidet der bulliger Rumpf die Wellen, sucht seinen Weg durch die Büschel lilablau blühender Wasserhyazinthen. Die Ufer gesäumt von Palmen, Gärten, auf Stelzen gebauten Holzhäusern in blau, rosa und pink. Hausfrauen waschen ihre Wäsche, schöpfen Wasser zum Kochen, Kinder baden und lärmen. Lange Lastschiffe, gezogen von PS-starken Schleppern, ziehen vorüber; manche versinken fast unter der Last ihrer Waren: Reis für den Export, Porzellan und Tee aus China, Holz aus Myanmar. Überholt werden sie, zum Glück nur selten, von den lauten, mit Blumengirlanden geschmückten Speedbooten. Wer jetzt an der Reling lehnt, erlebt den ganzen Zauber einer Flussreise in Mittelthailand.

           Dazwischen sieht man immer wieder, mal in grünen Gärten, manchmal direkt am Ufer, golden glänzende Pagodendächer im Sonnenlicht vor tiefen, bleiernen Wolkentürmen. Das Land liegt flach und still und fruchtbar da wie vor 60 Jahren, als es noch Siam hieß und von Touristen noch nicht als Reiseziel entdeckt war.

           Am Ausgangspunkt der Bootstour bietet sich den Reisenden die wohl schönste Kulisse. Die zahlreichen Türme des Wat Tai Chai Mongkol, Tempel des großen Sieges, gehören zur alten Königsstadt Ayutthaya. Die Ruinenanlage mit den einst 2000 vergoldeten Türmen nahm die Unesco bereits 1991 in das Weltkulturerbe auf. 400 Jahre, von 1350 bis 1767, regierten 33 Könige von dort, wo zur Blütezeit eine Million Einwohner lebten. Beziehungen mit Europa und Louis XIV wurden lebhaft gepflegt, bis Birmesen ihren Untergang besiegelten. Siams neue Hauptstadt hieß Krung Thep, Bangkok. Von den einst mit purem Gold überzogenen Pagoden, Chedis und Buddha-Statuen sind nur wenige erhalten; der weitläufige Komplex atmet morbiden Charme. Im Wat Mahatat fesselt und überwältigt der „Buddhakopf von Ayutthaya“: von Wurzeln des heiligen Bhodi-Baumes fest umschlungen, starrt er den Besucher an – mit dem Lächeln einer Mona Lisa.

           Einst pendelte die 60 Jahre alte, 21 Meter lange und sechs Meter breite Teakholz-Reisbarke „Thanatharee“ - Schatz des Flusse - vollbeladen mit Reis auf der seit Jahrhunderten genutzten Wasserstraße Chao Praya. Der durchfließt Thailand auf 370 Kilometern von Nord nach Süd – ein Viertel davon auf der Strecke zwischen Bangkok und Ayutthaya.

           Seit gut 15 Jahren befährt die zu einem komfortablen Kreuzfahrtschiff umgebaute Barke den Fluss - mit maximal 12 Gästen an Bord. Umsorgt und verwöhnt werden sie auf den ein- bis dreitägigen Fahrten von Gastgeber Mr. T, der gleichzeitig als Guide fungiert, und seiner dreiköpfigen Crew: Kapitän Chai-ya, Bordköchin Wa-ra-porn und A-nong-nat, die gute Seele des Schiffes. Genächtigt wird in sechs behaglich ausgestatteten, klimatisierten Kabinen mit je zwei Kojen. Gepflegte Duschen, Toiletten und Waschbecken befinden sich aus Platzmangel außerhalb der Kabinen, was aber überhaupt kein Problem ist. Wer sich abseits der Touristenpfade bewegt, sollte eh ein wenig Sinn für Abenteuer mitbringen.

           Auf der Sonnenterrasse Korbsessel, das Oberdeck mit glänzendem, dunklen Teakholzboden und lässig-bequemen Polstersitzen, palavern mit Gästen und dem Käpt’n – so reist sich’s auch in der feuchtheißen Regenzeit verdammt angenehm. Nach Landausflügen zu Fuß oder per Fahrrad werden hier Lunch und Dinner serviert. „Jederzeit seid ihr eingeladen, Wa-ra-porn zur Hand zu gehen, damit ihr auf diese Weise mehr über die thailändische Küche erfahrt“, ermuntert der ewig lächelnde Mr. T. „Wer Lust hat, kann sie auch gerne auf die lokalen Märkte zum Einkauf begleiten“.

           Stopp im Distrikt Bang Sai südlich von Ayutthaya, fast am Zusammenfluss vom Chao Praya River und seinem Nebenarm Pa Sak. Noch vor Sonnenaufgang gehen wir von Bord, laufen zur Mönchsspeisung zum Kloster-Tempelkomplex Wat-Bang-Kla. Aus der Stille und dem Dunkel tauchen Schatten auf: Mönche in safrangelben Gewändern schreiten würdevoll durch die Anlagen, ziehen mit ihrer Essensschale, der Bat, auf ihrem Almosengang schweigend ins Dorf - begleitet vom leisen Betgesang der anderen. Touristen sind willkommen, man freut sich über die mitgebrachten Spenden. Von Abt Pra-Som-Chai erfahren wir über den Rhythmus und die Regeln des Klosterlebens. Zum Schluss betet er für uns, wünscht Glück, Gesundheit, ein langes Leben und gute Reise.

           Nach dem Frühstück auf der „Thanatharee“ radeln wir in die Gemeinden von Maenam Noi und erleben dörfliche Idylle, Exotik der Landschaft, Freundlichkeit und die Lebensweise der Thai hautnah. Abseits der Touristenpfade ist das Leben auf dem Land noch archaisch. Ochsen ziehen Pflüge, windschiefe Häuser stehen auf Stelzen; unter ihnen suchen die Tiere bei Regen Zuflucht. Dahinter Teiche, vollgefüllt mit prächtigen rosa und weißen Lotusblüten. Wir passieren noch ein paar Nassreisfelder, biegen ab und treffen den Glasbläserkünstler Mister Chamnarn. „Viel Zeit habe ich nicht, gerade kam eine Bestellung aus Japan für 1000 Elefanten und Schweine“, begrüßt er uns mit stolzem Lächeln. Einst kämpfte er im Vietnamkrieg, heute „strickt“ er mit Leidenschaft Glasfiguren, so zart, so filigran, einfach perfekt. Sensationell sind die kleinen, bunten Kampffische, mit denen die Thais ihre traditionellen Wettkämpfe veranstalten. Vierzigtausend verschiedene gibt es auf der Zuchtfarm Pet Bang Sai, das Stück nicht unter 30 Dollar.

           Letzter Halt am Tempel der großen Fledermäuse, Wat-Tha-Sung. Als die „Thanatharee“ wieder in Ayutthaya fest macht, stehen auf dem Teak-Oberdeck Eiswasser, Kaffee und An-Chan – erfrischender Tee aus blauen Blüten – bereit, der Tisch zum Lunch ist gedeckt. Nochmals lockt die Tempelanlage, es gäbe wieder Neues zu entdecken. Wir aber besuchen das nahe Elefantendorf, das einzige hier und das drittgrößte in Thailand. Fünfzig Mahouts sind den ganzen Tag über beschäftigt, ihre Dickhäuter so auszubilden, dass sie später Touristen durch die Ruinen von Ayutthaya schaukeln können.             

 

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Service:

 

Anreise: Thai Airways fliegt von Frankfurt/M. Nonstop nach Bangkok;

Ticket ab 635 Euro, www.thaiairways.com

Flusskreuzfahrt: Die Reisbarkenfahrt mit der mehrfach ausgezeichneten „Thanatharee“  beginnt in Ayutthaya, 85 Kilometer nördlich von Bangkok an der Mündung dreier Flüsse: Chao Praya, Pa Sak und Lop Buri. Der Transfer wird vom Hotel organisiert. Garantierte Abfahrt  mit min. zwei Personen ist jeden Samstag und Mittwoch für die Dauer von zwei, drei oder neun Tagen. Preis je nach Tour ab 250 Euro/Pers. Mit Fahrradtouren, Mahlzeiten und Trinkwasser, englischsprachiger Guide inklusive. Einzelreisende zahlen einen Aufschlag. www.Thanatharee.com

Ausflüge zusätzlich: Besuch des Elephant Kraal Pavillon am Flussufer nahe Ayutthaya. Wenige Kilometer südlich liegt Bang Pa-In, das „Versailles von Siam“, die Sommerresidenz der früheren Thaikönige. Die reizvollen Paläste und Pavillons am See im europäischen, chinesischen und thailändischen Stil stammen aus dem 19. und 20. Jh., als die Könige Rama V. und Rama VI. hier vor der Hitze Bangkoks Zuflucht suchten.

Unterkunft:  vor Bootsabfahrt evtl. eine Nacht im Hotel Classic Kameo Ayutthaya, DZ ab 59 Euro.

www.kameocollection.com

Reiseliteratur: DuMont Reiseführer direkt Bangkok, 9,99 Euro; Reise-Bildband „Thailand“ von DuMont für 24,99 Euro. www.mairdumont.com

Näheres: Thailändisches Fremdenverkehrsamt,

60311 Frankfurt/M.; Telefon: 069-138 139-0;

email: info@thailandtourismus.de; www.thailandtourismus.de

Im Weinglas Tropensonne          

Tropischer Weinbau? In Thailand? Ja! Hätten Sie’s gewusst? In den Hügeln von Hua Hin südlich von Bangkok werden edle Trauben gezogen - von einer deutschen Kellermeisterin zu exzellenten Weinen gekeltert.

 

Text und Fotos: Katharina Büttel

 


         Jetzt, vor Ort, ist es kaum vorstellbar, dass vor zehn Jahren in Thailand noch niemand auch nur die Ahnung hatte, was Weinbau sein könnte. In den Tropen Spitzenweine zu erzeugen, galt in Fachkreisen als schlechter Scherz. Der 51-jährige Önologe Hans-Peter Hoehnen aus Mainz lächelt: sein Traum war, Weinbau in den Tropen. Versuche in Kenia und Tanzania scheiterten; im Jahre 2000 kam das Angebot aus Thailand – das würde die große Herausforderung sein. Und konsequent setzte er seitdem all sein Wissen ein und um und arbeitete die Thailänder in die große Kunst der Weinherstellung ein.

         Gut zweieinhalb Stunden sind es mit dem Auto von der Hauptstadt Bangkok bis Hua Hin, dem bevorzugten Badeort der königlichen Familie mit Sommerpalast. Vorbei an smaragdgrünen Reisfeldern, an Frangipani-Bäumen mit weißen und rosa Blüten, an bunten Tempeln und Bahnhöfen, durch kleine Städte. Die Ebene – Ananasfelder, soweit das Auge reicht – geht in eine Hügellandschaft über, Palmen stoßen in den Himmel, an dem sich Wolkenberge sammeln. Hua Hin hat alles, was ein tropisches Ferienparadies ausmacht: Traumstrände mit Palmen, weitläufige Luxus-Resorts, auch günstige Herbergen, winzige Restaurants und Garküchen an jeder Ecke. Tempel, die auf Hügeln thronen und drei Nachtmärkte, auf denen man rund um die Uhr für Cent-Beträge Unglaubliches erstehen kann.

          Dann die Überraschung: grüne Weinberge, 40 Kilometer von der Küste entfernt. Wo früher wilde Elefanten domestiziert wurden, kaufte vor zehn Jahren ein Thai 300 Hektar Land in 140 bis 210 Meter Höhe und legte die Hua Hin Hills Vineyards an. Sein Ziel: mit Wein, tropischem Wein, die Thaikultur zu erweitern und noch zu verfeinern. Europäer muten sie noch immer fremd an, die über 60 Hektar fruchtbaren Lehm- und Schieferbodens sich breitenden, hochgepflegten Weingärten. In der Alten Welt gilt (noch?) die Regel, dass ein guter Wein nur in Zonen gemäßigten Klimas – etwa zwischen 30° Grad und 50° Grad nördlicher und südlicher Breite – gedeihen kann.

         Die tropischen Weinmacher – an die acht Weinbauer-Familien gibt es heute - mussten neue Wege gehen. In der Siam Kellerei „Siam Winery“ nahe Bangkok ist die 34-jährige, weltweit erfahrene Kathrin Puff aus Krefeld Chef-Kellermeister. Mit ihrem Team keltert sie Weine von 300.000 roten und weißen Rebstöcken, die allesamt zwischen dem Äquator und 23° Grad Nord bzw. Süd gut wachsen. Die Wein-Welt steht Kopf, die Hua Hin Hills liegen auf dem 13. Breitengrad!

         „Experimentiert haben wir mit 400 Rebsorten, 24 davon funktionieren nur, das extreme Klima zwang uns zum Umdenken“, erzählt Hoehnen mit Respekt. Da ist mit seinen Wassermassen der Monsunregen, der den Reifeprozess stoppt; die Regenzeit bringt oft Fäulnis, lässt die Reben nicht wachsen. Qualitätstrauben erzielt man nur in der trockenen Saison von November bis März - dann mit künstlicher Bewässerung. „Noch besseren Ertrag erzielen wir, indem wir die Reben zurückschneiden und nur einmal jährlich von Februar bis April ernten – obwohl das Tropenklima drei Ernten pro Jahr zuließe“. Kein Blattabfall, die langen Sonnentage und die Winterruhe lassen die Trauben in 120 bis 130 Tagen reifen. „Hier können wir einen Rebstock in einem halben Jahr aufbauen, in Europa braucht das drei Jahre“, so Hoehnen.

           Nach hartem Ringen, mit Geduld und Können stellte sich endlich Erfolg ein, der Weinbau in Thailand hat begonnen, sich festzusetzen. Nach anfänglicher Skepsis sind die Thais heute mächtig stolz auf ihre - bis jetzt acht - professionellen Weingüter. Deren Weine zählen zu den Premiumprodukten der „New Latitude Wines“, also Spitzenweine aus den neuen Breiten, weit jenseits der klassischen Anbaugebiete. Größten Anteil an der positiven Entwicklung hat Siam Winery, wo jährlich 25 Millionen Liter edler Tropfen, die international mithalten können, abgefüllt werden; mehrfach – auch international – ausgezeichnet sind die „Monsoon Valley Wines“ aus dem Hua Hin Hills Vineyard. An Roten stechen hervor Shiraz, Cabernet Sauvignon, Merlot und Tempranillo - Düfte von Minze und Rauch schwingen mit. Die trockenen Weißweine, Dornfelder West, Sauvignon Blanc, Viognier und Chenin Blanc – auf dem Spitzenplatz ein spritziger Colombard – Aromen von Zitrus, Guave, grünem Apfel, Pfirsich und Aprikose korrespondieren ganz vorzüglich mit der scharf-süßen Thai-Küche.

         Langsam wird es Zeit für eine Kostprobe des Tropenweins. Im modernen, thaiarchitektur-inspirierten Weinpavillon sitzt es sich gut, mit wundervollem Blick über die sanft gewellten Weingärten bis zu den Hügeln der tropischen Landschaft, der Gaumen umspielt von einem leichten, frischen Colombard. Während junge Thailänderinnen den Sparkling Extra Sec Rosé für uns entkorken, ziehen andere Besucher mit bunten Sonnenschirmen auf Elefanten durch die Weinlandschaft. Weit hinten leuchtet aus dem Grün ein goldener Tempel.                                                                       

 

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Service:

 

Anreise: Thai Airways fliegt täglich von Frankfurt/M. nach Bangkok.

Infos und Buchung unter www.thaiair.de; Tel.: 069/92 87 44 44.

Beste Reisezeit: November bis April mit Temperaturen von 25 bis 35 Grad. In der niederschlagsreichen Nebensaison sind die Preise zum Teil erheblich gesenkt.

Weingut: Das Hua Hin Hills Vineyard ist eins der nur acht Weingüter Thailands und zählt zu den Top-Weinerzeugern Asiens. Das Weingut liegt 45 Kilometer westlich vom lebhaften Badeort Hua Hin zwischen grünen Hügeln und Dschungel, nahe der Grenze zu Myanmar. Das Weinlese-Festival dort findet Anfang März statt.

 Im Weinkeller „Siam Winery“, 45 Kilometer von Bangkok, werden die vielfach ausgezeichneten „Monsoon Valley Wines“ von der Deutschen Kathrin Puff gekeltert. Besichtigungen täglich.

  • Weinproben und mediterran-asiatische Küche bietet das Sala Wine Bar & Bistro im modern designten Thai Pavillon von Hua Hin Hills Winery an.
  • Einführungen in den tropischen Weinanbau „New Latitude“ bekommt man bei täglich geführten Touren durch die Weingärten im Jeep oder auf dem Elefanten.

www.huahinhills.com, www.monsoonvalleywine.com; email: info@siamwinery.com

 

Unterkunft: Exklusiv, in einem tropischen Park gelegen mit langen, breiten Sandstränden, das ‚Hyatt Regency‘ in Hua Hin: Preise variieren je nach Saison; Infos unter www.huahin.regency.com. Preiswerter - mit schöner, europäisch/asiatisch ausgestatteter Lobby und modernen Zimmern, mit Pool und einem 400 Meter entfernt liegenden Sandstrand sowie Golfmöglichkeit das 4-Sterne-Hotel ‚Amari‘ in Hua Hin. www.amari.com

Reiseführer: „Thailand“ von Polyglott für 24,95 Euro, www.polyglott.de. Neu herausgekommen ist der DuMont-Reise-Bildband „Thailand“: Alle Bilder führen mit einer kleinen, informativen Geschichte durchs Land. Er kostet 24,99 Euro. www.dumontreise.de

Auskunft: Thailändisches Fremdenverkehrsamt,

Bethmannstr. 58, 60313 Frankfurt/M.; Telefon: 069-138 139 0;

email: info@thailandtourismus.de;

www.thailandtourismus.de

Ankern im alten Siam       

Der umgebaute Reistransporter „Thanatharee“ fährt auf dem Chao Praya zwischen der heutigen Hauptstadt Bangkok und der alten, Ayutthaya. Dort unterwegs erleben Flussreisende Thailand auf eine ganz neue Art. Unverändert aber bleibt: der Zauber eines Sonnenaufgangs an Deck.


Text und Fotos: Katharina Büttel    

      

         Morgens um sechs ist der Fluss am schönsten. Noch hängen Nebelfetzen über dem Wasser. Die ersten Strahlen der Sonne tauchen die Landschaft in ein mildes Licht. Tiefe Ruhe liegt über dem Schiff, gemächlich gleitet es über den Chao Praya, glatt durchschneidet der bulliger Rumpf die Wellen, sucht seinen Weg durch die Büschel lilablau blühender Wasserhyazinthen. Die Ufer gesäumt von Palmen, Gärten, auf Stelzen gebauten Holzhäusern in blau, rosa und pink. Hausfrauen waschen ihre Wäsche, schöpfen Wasser zum Kochen, Kinder baden und lärmen. Lange Lastschiffe, gezogen von PS-starken Schleppern, ziehen vorüber; manche versinken fast unter der Last ihrer Waren: Reis für den Export, Porzellan und Tee aus China, Holz aus Myanmar. Überholt werden sie, zum Glück nur selten, von den lauten, mit Blumengirlanden geschmückten Speedbooten. Wer jetzt an der Reling lehnt, erlebt den ganzen Zauber einer Flussreise in Mittelthailand.

           Dazwischen sieht man immer wieder, mal in grünen Gärten, manchmal direkt am Ufer, golden glänzende Pagodendächer im Sonnenlicht vor tiefen, bleiernen Wolkentürmen. Das Land liegt flach und still und fruchtbar da wie vor 60 Jahren, als es noch Siam hieß und von Touristen noch nicht als Reiseziel entdeckt war.

           Am Ausgangspunkt der Bootstour bietet sich den Reisenden die wohl schönste Kulisse. Die zahlreichen Türme des Wat Tai Chai Mongkol, Tempel des großen Sieges, gehören zur alten Königsstadt Ayutthaya. Die Ruinenanlage mit den einst 2000 vergoldeten Türmen nahm die Unesco bereits 1991 in das Weltkulturerbe auf. 400 Jahre, von 1350 bis 1767, regierten 33 Könige von dort, wo zur Blütezeit eine Million Einwohner lebten. Beziehungen mit Europa und Louis XIV wurden lebhaft gepflegt, bis Birmesen ihren Untergang er Stadt besiegelten. Siams neue Hauptstadt hieß Krung Thep, Bangkok. Von den einst mit purem Gold überzogenen Pagoden, Chedis und Buddha-Statuen sind nur wenige erhalten; weitläufige Komplex atmet morbiden Charme. Im Wat Mahatat fesselt und überwältigt der „Buddhakopf von Ayutthaya“: von Wurzeln des heiligen Bhodi-Baumes fest umschlungen, starrt er den Besucher an – mit dem Lächeln einer Mona Lisa.

           Einst pendelte die 60 Jahre alte, 21 Meter lange und sechs Meter breite Teakholz-Reisbarke „Thanatharee“ - Schatz des Flusse - vollbeladen mit Reis auf der seit Jahrhunderten genutzten Wasserstraße Chao Praya. Der durchfließt Thailand auf 370 Kilometern von Nord nach Süd – ein Viertel davon auf der Strecke zwischen Bangkok und Ayutthaya.

           Seit gut 15 Jahren befährt die zu einem komfortablen Kreuzfahrtschiff umgebaute Barke den Fluss - mit maximal 12 Gästen an Bord. Umsorgt und verwöhnt werden sie auf den ein- bis dreitägigen Fahrten von Gastgeber Mr. T, der gleichzeitig als Guide fungiert, und seiner dreiköpfigen Crew: Kapitän Chai-ya, Bordköchin Wa-ra-porn und A-nong-nat, die gute Seele des Schiffes. Genächtigt wird in sechs behaglich ausgestatteten, klimatisierten Kabinen mit je zwei Kojen. Gepflegte Duschen, Toiletten und Waschbecken befinden sich aus Platzmangel außerhalb der Kabinen, was aber überhaupt kein Problem ist. Wer sich abseits der Touristenpfade bewegt, sollte eh ein wenig Sinn für Abenteuer mitbringen.

           Auf der Sonnenterrasse Korbsessel, das Oberdeck mit glänzendem, dunklen Teakholzboden und lässig-bequemen Polstersitzen, palavern mit Gästen und dem Käpt’n – so reist sich’s auch in der feuchtheißen Regenzeit verdammt angenehm. Nach Landausflügen zu Fuß oder per Fahrrad werden hier Lunch und Dinner serviert. „Jederzeit seid ihr eingeladen, Wa-ra-porn zur Hand zu gehen, damit ihr auf diese Weise mehr über die thailändische Küche erfahrt“, ermuntert der ewig lächelnde Mr. T. „Wer Lust hat, kann sie auch gerne auf die lokalen Märkte zum Einkauf begleiten“.

           Stopp im Distrikt Bang Sai südlich von Ayutthaya, fast am Zusammenfluss vom Chao Praya River und seinem Nebenarm Pa Sak. Noch vor Sonnenaufgang gehen wir von Bord, laufen zur Mönchsspeisung zum Kloster-Tempelkomplex Wat-Bang-Kla. Aus der Stille und dem Dunkel tauchen Schatten auf: Mönche in safrangelben Gewändern schreiten würdevoll durch die Anlagen, ziehen mit ihrer Essensschale, der Bat, auf ihrem Almosengang schweigend ins Dorf - begleitet vom leisen Betgesang der anderen. Touristen sind willkommen, man freut sich über die mitgebrachten Spenden. Von Abt Pra-Som-Chai erfahren wir über den Rhythmus und die Regeln des Klosterlebens. Zum Schluss betet er für uns, wünscht Glück, Gesundheit, ein langes Leben und gute Reise.

           Nach dem Frühstück auf der „Thanatharee“ radeln wir in die Gemeinden von Maenam Noi und erleben dörfliche Idylle, Exotik der Landschaft, Freundlichkeit und die Lebensweise der Thai hautnah. Abseits der Touristenpfade ist das Leben auf dem Land noch archaisch. Ochsen ziehen Pflüge, windschiefe Häuser stehen auf Stelzen; unter ihnen suchen die Tiere bei Regen Zuflucht. Dahinter Teiche, vollgefüllt mit prächtigen rosa und weißen Lotusblüten. Wir passieren noch ein paar Nassreisfelder, biegen ab und treffen den Glasbläserkünstler Mister Chamnarn. „Viel Zeit habe ich nicht, gerade kam eine Bestellung aus Japan für 1000 Elefanten und Schweine“, begrüßt er uns mit stolzem Lächeln. Einst kämpfte er im Vietnamkrieg, heute „strickt“ er mit Leidenschaft Glasfiguren, so zart, so filigran, einfach perfekt. Sensationell sind die kleinen, bunten Kampffische, mit denen die Thais ihre traditionellen Wettkämpfe veranstalten. Vierzigtausend verschiedene gibt es auf der Zuchtfarm Pet Bang Sai, das Stück nicht unter 30 Dollar.

           Letzter Halt am Tempel der großen Fledermäuse, Wat-Tha-Sung. Als die „Thanatharee“ wieder in Ayutthaya fest macht, stehen auf dem Teak-Oberdeck Eiswasser, Kaffee und An-Chan – erfrischender Tee aus blauen Blüten – bereit, der Tisch zum Lunch ist gedeckt. Nochmals lockt die Tempelanlage, es gäbe wieder Neues zu entdecken. Wir aber besuchen das nahe Elefantendorf, das einzige hier und das drittgrößte in Thailand. Fünfzig Mahouts sind den ganzen Tag über beschäftigt, ihre Dickhäuter so auszubilden, dass sie später Touristen durch die Ruinen von Ayutthaya schaukeln können.             

 

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Service:

 

Anreise: Thai Airways fliegt von Frankfurt/M. Nonstop nach Bangkok;

Ticket ab 635 Euro, www.thaiairways.com

Flusskreuzfahrt: Die Reisbarkenfahrt mit der mehrfach ausgezeichneten „Thanatharee“  beginnt in Ayutthaya, 85 Kilometer nördlich von Bangkok an der Mündung dreier Flüsse: Chao Praya, Pa Sak und Lop Buri. Der Transfer wird vom Hotel organisiert. Garantierte Abfahrt  mit min. zwei Personen ist jeden Samstag und Mittwoch für die Dauer von zwei, drei oder neun Tagen. Preis je nach Tour ab 250 Euro/Pers. Mit Fahrradtouren, Mahlzeiten und Trinkwasser, englischsprachiger Guide inklusive. Einzelreisende zahlen einen Aufschlag. www.Thanatharee.com

Ausflüge zusätzlich: Besuch des Elephant Kraal Pavillon am Flussufer nahe Ayutthaya. Wenige Kilometer südlich liegt Bang Pa-In, das „Versailles von Siam“, die Sommerresidenz der früheren Thaikönige. Die reizvollen Paläste und Pavillons am See im europäischen, chinesischen und thailändischen Stil stammen aus dem 19. und 20. Jh., als die Könige Rama V. und Rama VI. hier vor der Hitze Bangkoks Zuflucht suchten.

Unterkunft:  vor Bootsabfahrt evtl. eine Nacht im Hotel Classic Kameo Ayutthaya, DZ ab 59 Euro.

www.kameocollection.com

Reiseliteratur: DuMont Reiseführer direkt Bangkok, 9,99 Euro; Reise-Bildband „Thailand“ von DuMont für 24,99 Euro. www.mairdumont.com

Näheres: Thailändisches Fremdenverkehrsamt,

60311 Frankfurt/M.; Telefon: 069-138 139-0;

email: info@thailandtourismus.de; www.thailandtourismus.de

Tsunami – sieben Jahre danach

 

Khao Lak: Hotels edler und luxuriöser als zuvor

Text und Fotos: Günter von Saint-George

 

 

 

 

 

Gedenkstätten erinnern an die Katastrophe im früheren Backpackerparadies

Khao Lak. Am zweiten Weihnachtstag 2004 erschüttert ein Beben der Stärke 9,1 den Indischen Ozean. Die Tsunamiwelle reißt in Thailand 8000 Menschen in den Tod, darunter mehr als 500 deutsche Urlauber. Nirgendwo sterben mehr als in Khao Lak. Wenige bleiben verschont. Etwa jene Touristen, die an dem Unglücksmorgen einen Elefantenritt unternehmen. Die sensiblen Tiere, die imstande sind, in einem Umkreis von 8 Kilometern ein Erdbeben zu hören, mißachten die Befehle ihrer Führer. Instinktiv rennen sie eine Anhöhe hinauf, retten so ihre Reiter. 13 Exemplare der Indischen Elefanten leben heute mit ihren Mahouts im „Elephant Hills", einem bei Touristen beliebten Abenteuercamp im Khao Sok Nationalpark.

"Wo früher das Sita Garden war, gab es nur noch ein Loch", erinnert sich Hotelchef Richard Doring. Inzwischen ist es, wie viele andere Häuser, wieder aufgebaut. Auch die Bungalows des Casa de Flora, die verwüstet wurden, präsentieren sich heute als Thailands am meisten angesagtes Designhotel. Der Schweizer Michael Gähler, Direktor des Casa de Flora, sieht in der Katastrophe auch eine Chance und motiviert Geschäftsleute, zu investieren. Folglich gibt es in Khao Lak derzeit in etwa so viele Hotelbetten wie vor dem Tsunami. „Nur viel edler und teurer", bestätigt Wolfgang Meusburger, Manager des Holiday Inn in Patong. So auch das JW Mariott mit künstlicher und üppig grüner Parkanlage. Früher firmierte es unter Coralia Magic Lagoon und wartete nach der Zerstörung lange auf einen Neuanfang.

 

„Thais sind wie Stehaufmännchen: Ärmel aufkrempeln und anpacken"

Auch andere schafften ihn. Mit Krediten, etwa von Stammgästen ermöglicht, entstanden neue Bungalow-Anlagen. Chitlada Sornin, die Nichte der Besitzerin des Nag Thong I, des ältesten Resorts in Khao Lak, setzte auf das unbeirrte Zupacken der Thais. „Sie sind Stehaufmännchen, krempeln die Ärmel hoch und bauen einfach alles wieder auf", resümiert der Hotelier Wolfgang Meusburger. Auch mit Kritik hält er sich nicht zurück. So habe man versäumt, rechtzeitig einen Flächenplan zu erstellen, um die Gefahrenzonen nahe der kilometerlangen Sandküste zu meiden. Strandbungalows und Hotels stehen wieder genau so ungeschützt dort direkt am Meer, wo sie früher standen, beklagt Meusburger.

 

Viel Sehenswertes rund um Khao Lak

Obwohl viele kleine Hotelbesitzer aufgeben mußten und das ehemalige legendäre Backpackeridyll mit dem Billigtourismus praktisch weggebrochen ist, kommen die Touristen in Scharen. Sie genießen Luxus und Lebensfreude in neuen Resorts in erster Strandlage mit Meerblick und Sonnenunterganggarantie. Natürlich kommt Sightseeing nicht zu kurz. Natur pur finden sie im Khao Lak Lamru Nationalpark. Ein drei Kilometer langer Naturpfad führt durch Regenwald zu einsamen Sandbuchten und zu grandiosen Wasserfällen im Park. Auch die Unterwasserwelt der „Similans Islands", einer Gruppe von neun Granitinseln, darf da nicht fehlen. Gilt sie doch als einer der schönsten Reviere weltweit. Taucher und Schnorchler können sich hier bei Sichtweiten um 30 Meter auf Begegnungen mit Mantas, Wahlhaien und einzigartigen Korallengärten freuen. Oder sie entdecken auf einer Rundtour die schönsten Strände von Pukhet, Thailands populärster Badeinsel. Der Tempel „Wat Chalong" und die aus weißem Marmor gefertigte Big Buddha Statue gehören ebenso zum „Must see" wie ein Spaziergang durch Pukhet Town mit seiner sino-portugisischen Altstadt und dem kosmopolitischen Flair zahlreicher Galerien, Jazzkneipen und Cafés.

 

Verblasste Fotos erinnern an die Tsunami-Opfer

Und da ist da noch die Phang Nga Bucht mit Blick auf den „James Bond Felsen", wo einst der „Mann mit dem goldenen Colt" im gleichnamigen Film für Gerechtigkeit sorgte. Das alles wollen die Touristen sehen. Nur an die Tragödie möchten sie nicht erinnert werden. Darin sind sich Strandbuden- und Restaurantbesitzer einig. Das sei nicht gut für's Geschäft. Und dennoch gibt es überall Gedenkstätten, die an den Tsunami erinnern. Fast jedes Dorf hat so eines. Das wohl bekannteste ist das Polizeiboot 813. Es patrouillierte vor Khao Lak und sollte die Tochter des Königs Bhumibol und ihren Sohn beschützen. Das 40 Meter lange Alluminumboot wurde von einer Riesenwelle mehr als einen Kilometer landeinwärts gespült. Die Prinzessin überlebte. Das Kind starb in den Fluten. Für das Monumal Tsunami im Fischerdorf Baan Nam Khem können Angehörige für jeden Toten eine Fliese gestalten. Sie werden in die Mosaikwand des Mahnmals, das in Form einer langen Welle entstand, eingelassen. Inzwischen verblasste Fotos erinnern an die Opfer.

Auch ein Frühwarnsystem und Türme mit Sirenen, dazu Schilder mit einer blauen Welle und dem Hinweis „Evakuierungsstrecke" machen in Khao Lak das Drama von damals allgegenwärtig. Und auch das erinnert Urlauber an die Schreckensweihnacht von 2004: Der Reisekonzern TUI hat ein Tsunamipapier mit Empfehlungen erarbeitet. Es sagt den Hoteliers, was im Ernstfall wann und wo zu tun ist.

Infos:

Pauschalangebot: Eine Woche im Fünf-Sterne-Katathani Phuket Beach Resort auf Phuket am Kata Noi Beach kostet inklusive Flug, zum Beispiel ab/bis Frankfurt, ab 1.343 Euro p. P. im Doppelzimmer inkl. Frühstück.

Das JW Marriott Khao Lak Resort & Spa, ehemals Coralia Magic Laggon, liegt direkt am feinsandigen Khuk Khak Beach, verfügt über 273 Zimmer und 20 Suiten. Die Küchenchefs weihen Gäste in die Geheimnisse der Thai-Kochkunst ein und laden zum Probieren und Mitmachen ein. Preisbeispiel: Eine Nacht in dem luxuriösen Fünfeinhalb-Sterne-Strandresort kostet ab 39 Euro p. P. im Doppelzimmer inklusive Frühstück. Informationen und Buchung im TUI Reisebüro und unter www.tui.com

Sehenswertes:

-Tsunami Memorial in Baan Nam Khem. Eine als Welle errichtete Gedenkstätte mit einer Mosaikwand, die an die Toten der Tsunamikatastrophe von 2004 erinnert.

-Lamru Nationalpark mit Panoramablick über die Buchten von Khao Lak.

-Phang Nga Bucht, 1981 zum Marine Nationalpark erklärt, mit Besuch des Stelzendorfs „Koh Panyi", wo noch rund 200 Seezigeuner-Familien leben.

-Mit einem Speedboot geht es zum berühmten James Bond-Felsen

-Phuket und seine Strände.

-Rundtour über die Insel mit Fotostopp am Leuchtturm „Laem Phrom Thep, dem südlichsten Punkt.

-Besuch des Tempels „Wat Chalong" mit „Big Buddha Statue" und Pukhet Town

-Elephant Hills Camp im Khao Sok Nationalpark: Hier leben 13 Indische Elefanten mit ihren Mahouts. Besucher erfahren Details über Leben der Dickhäuter und den natürlichen Umgang mit den grauen Riesen. Sie können bei Fütterung und Pflege der Tiere den Führern zur Hand gehen.