Reise-LifeStyle

Lorenz Eskildsen mit Gans Nummer 13

Sachsens Stärke vereint in „fein&sächsisch“ - Handwerkliche Qualität als Markenzeichen

Fotos und Text: Annchen Witt

 

Lorenz Eskildsen, einer der Macher tritt mit einer Gans im Arm ans Rednerpult, fast so wie Hans im Glück und verkündet: „ Diese Gans Nummer 13, ein Ausreißer vom vergangenen Weihnachtstransport, wollte wahrscheinlich dem Kochtopf entfliehen, wurde aber eingefangen und erhält seitdem auf meiner Gänsefarm das Gnadenbrot. Sie hat das Ziel erreicht, doch ich mit meinen Mitstreitern stehe erst am Beginn einer hervorragenden Aufgabe.

Denn wir, unser neu gegründeter Verein, strebt in einer Welt der Globalisierung, von Franchiseketten und Fastfood einer gesunden Ernährung mit einer genussvollen Esskultur entgegen. Wenn regionale Gastronomie und landwirtschaftliches Handwerk zusammenfinden, wird es für mich besonders spannend. Regionale Spezialitäten geben dem Land seinen besonderen Charme und machen dessen Einzigartigkeit deutlich. Nachhaltigkeit und das Schonen von Ressourcen stehen für mich ebenso im Vordergrund wie das Entdecken und Fördern von längst vergessenen Manufakturen und Einbindung ausgewählter Gasthöfe", betont Eskildsen.

Die Initiatoren des Netzwerkes fein&sächsisch, der ersten Dachmarke sächsischer Produkte und des sächsischen Ernährungshandwerks stellen sich vor und benennen ihre Ziele. Zum Beispiel wird es die Vernetzung von landwirtschaftlichen Produzenten, Lebensmittelhandwerkern, Gastronomen, Köchen und Dienstleistern, die sich dem regionalen Genuss verschrieben haben, geben. Wir  Gründungsmitglieder wollen zeigen, dass sich die Sächsische Küche von der besten, regionalen und auch traditionellen Seite zeigt. Damit soll der Beweis auf Nachhaltigkeit basierend, einer umweltbewussten Landbewirtschaftung und einer verantwortungsvollen Tierhaltung angetreten werden.

Christa Knitsch mit Koch und wunderbaren Pflaumenkuchen

So entstand das Konzept, Leute ausfindig zu machen, welche mit ihren Produkten „fein&sächsisch“ die aufgestellten Kriterien erfüllen können. Der Beitritt wird mit einer Selbstverpflichtung für frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region für die Region nach hohen Standards und intakten Kreisläufen unterzeichnet und beruht auf gegenseitiger Kontrolle. Gastronomen, die sich mit dieser Philosophie identifizieren, erhalten ein „fein&sächsisch-Gütesiegel“. Mit diesem Siegel wird für die Gäste erkennbar, dass in diesem Restaurant hauptsächlich hochwertige und mit Liebe hergestellte Lebensmittel aus sächsischen Regionen, verarbeitet werden. Damit soll zusätzlich eine bessere Wertschätzung heimischer Produkte erreicht werden. Diese vielfältigen, lokalen Aktivitäten sollen sachsenweit gebündelt und in dem Verein „fein&sächsisch“ koordiniert und gefördert werden. Eine solche Vernetzung wird auch für alle Beteiligten wirtschaftlich profitabler sein. Dieses Netzwerk von Erzeugern und Manufakturen, Küchenchefs und Gastronomen möchte den philosophischen Informationsfluss und das Vertrauen der Verbraucher in regionale Kreisläufe sensibilisieren und fördern. Gerade deshalb legen wir der „fein&sächsisch“ Idee, einen hohen und einzigartigen Anspruch an Qualität und Nachhaltigkeit zu Grunde. Mit Ehrlichkeit, Offenheit und Herzlichkeit werden wir gemeinsam eine langfristige Bewahrung der traditionellen Kochkunst, handwerklichen und bäuerlichen Fertigkeiten, in der Vielfalt von Brauchtum sowie in deren Einzigartigkeit von Produkten fördern und erhalten, sagt Axel Heinze,  BIO Bauer aus Oschatz und fragt: „Wer weiß schon, wo all das (wieder) und wo zu finden und zu entdecken ist? Wir sehen uns gemeinsam als Vorbild und haben in der Satzung folgende Punkte verankert, wie Qualität statt Quantität, biologische Vielfalt, Nachhaltigkeit, traditionsbewusst in den Erzeugerstufen und die Vernetzung.

Katrin Strauch Assistentin der Geschäftsleitung zeigt stolz den Frische-Garten

Die Restauration „ Julius Kost“ in Grumbach bei Wilsdruff ist der erste Gastronomiebetrieb im Netzwerk, der die geforderten Kriterien erfüllt  und das Gütesiegel trägt. Mit dieser Aufnahme im Verein können sich die Gastronomen eine Alleinstellung erarbeiten und ihren Gästekreis auch über Landesgrenzen hinaus erweitern. So sagt Christa Knitsch vom Julius Kost: „Das Essen ist das Kernstück unseres Seins und das wollen wir unseren Gästen mit unserer Produktpalette nahebringen. Eigens dafür legten wir einen Garten an, um frische Gemüse und Gewürze vor dem Zubereiten selbst zu ernten“.

Interessierte können gern Kontakt aufnehmen und künftig werden  sich die Mitglieder auf Messen und Märkten vorstellen.

Info: www.feinundsaechsisch.de
 
Präsident  Lorenz Eskildsen,

Vizepräsidentin Judith Faller-Moog,

Geschäftsführerin Kristiane Wedekind,

Vereinsanschrift: fein&sächsisch e.V. c/o Axel Heinze,Kreischaer Str. 06
04758 Oschatz, 03435 922101, axel.heinze@feinundsaechsisch.de

KeyLimePieSlice_(c) Florida Keys News Bureau

Ein süßes Stückchen Florida Keys für zu Hause

Das berühmte Key Lime Pie Rezept zum Nachbacken des Kuchens.

Zutaten (für eine runde Springform von 24 cm Durchmesser):

Für den Kuchenboden:
• 250 g Graham Cracker oder Vollkorn-Butterkekse
• 125 g flüssige Butter

Für die Füllung:
• 600 ml gesüßte Kondensmilch (gibt es beim Asiaten um die Ecke)
• 5 Eigelb
• 100 ml Limettensaft oder frisch gepresster Limettensaft

Für das Meringe-Topping (optional):
• 5 Eiweiß
• 5 Teelöffel Zucker
• 1 Prise Backpulver
• 1 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Vollkorn-Butterkekse mit einem Mörser zerkrümeln, mit der flüssigen Butter vermengen, in die gefettete Kuchenform geben und einen Rand formen.

Für die Füllung:
Milch und Eigelb langsam schaumig schlagen. Limettensaft hinzugeben und verrühren. Fertige Füllung in die Kuchenform auf den Kuchenboden geben. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 150° C backen. Während des Backens kann das Meringe-Topping zubereitet werden. Den Kuchen 20 Minuten abkühlen lassen, dann im Kühlschrank weiter kühlen.

Für die Meringe:
Eiweiß, Zucker und Vanille mit hoher Geschwindigkeit schaumig schlagen. Backpulver hinzufügen und so lange weiter schlagen, bis das Eiweiß steif ist. Mit einem Löffel die Masse auf dem Kuchen verteilen und für weitere 10 Minuten backen.

Den gekühlten Key Lime Pie wahlweise mit Schlagsahne oder Meringe servieren. Enjoy!!!

Gute Reise:

Einfaches Transportmittel oder funktionales Gepäck?

So finden Weltenbummler, Strand- oder Kurzurlauber den passenden Koffer

 

Der Trip in die Toscana ist gebucht, aber der zugehörige Koffer steht noch in den Sternen? Ein Hartschalenkoffer für Vielflieger oder eine weiche Hülle mit weniger Gewicht für den Kurzurlaub – das richtige Gepäckstück ist der Auftakt für eine gelungene Reise. Bei der Auswahl spielen verschiedene Kriterien wie Reisedauer und Art des Trips eine wesentliche Rolle. So gelangen die Siebensachen sicher ans geschäftliche Reiseziel, ans Meer oder in die Berge.


         Die Wahl des geeigneten Koffers stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Denn während dieser früher ein einfaches Transportmittel war, variiert er heute in Form, Größe, Farbe, Material, Funktion und vielen weiteren Eigenschaften. Gemäß dem Leitsatz „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ steigt mit der Vielfalt auch die Schwierigkeit, sich für einen Koffer zu entscheiden – denn dieser ist heute weit mehr als eine Gepäckhülle.

 

Die Reise des Koffers: Vom Flechtkorb zum vielseitigen Weggefährten

Auf dem Weg zum richtigen Koffer blicken wir jedoch zunächst auf eine bewegte Historie. Ursprünglich stammt der Begriff „Koffer“ aus dem Französischen, abgeleitet von „coffre“ („Flechtkorb“). Dieses damals bereits quaderförmige, robuste Behältnis mit Deckel eignete sich für den sicheren Transport von Gegenständen. Dabei bestanden die Vorgänger des Koffers aus vulkanisiertem Holz oder auch aus Leder gefertigten Reisekisten. Im Laufe der Zeit jedoch hat sich der Koffer zu einem vielseitigen und vielfältigen Wegbegleiter etabliert. So besteht er heute aus verschiedenen praktischen Materialien – beispielsweise wasserabweisend – und besitzt in der Regel mehrere Griffe sowie Zugschlaufen zum Tragen und Ziehen. Zahlreiche Modelle wie zum Beispiel der Trolley verfügen über Rollen und somit lassen sich auch schwere Lasten einfach transportieren.

Am häufigsten kommt der Koffer – ganz gleich, ob geschäftlicher oder privater Natur – auf Reisen zum Einsatz. Doch Reise ist nicht gleich Reise. So gibt es für jede individuelle Anforderung den geeigneten Koffer. Die bevorzugte Variante ist der Trolley, der in Deutschland auch als Rollkoffer bezeichnet wird. Er verfügt über einen Zugbügel und Rollen oder Räder.

        Neben der Reise ist der Koffer auch aus zahlreichen anderen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Er hat sich im Laufe der Jahre förmlich zu einem „Multifunktionswunder“ entwickelt. Somit dient er nicht nur zum Verstauen von Kleidung und anderen Utensilien, sondern auch zum Transport von Schreibwaren, Arzneimitteln etc., die sicher geschützt von A nach B gebracht werden müssen. Für nahezu jeden Einsatzbereich gibt es die passende Variante – vom Aktenkoffer über den Hochsicherheitskoffer und das Flightcase bis zum Kinderkoffer.

         So hat sich der Koffer in den vergangenen Jahren mit einer Varianz an durchdachten Systemen kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den Funktions- und Optikkriterien liegt der Fokus der Käufer insbesondere auch auf Faktoren wie Strapazierfähigkeit und niedriges Eigengewicht. Dabei wird grundsätzlich zwischen Weichschalenkoffer und Hartschalenkoffer unterschieden. Hartschalenkoffer werden aus Aluminium, Kunststoffen wie Polypropylen, ABS oder Polycarbonat sowie dem Werkstoff Curv (der sich durch hohe Belastbarkeit bei einem sehr geringen Eigengewicht auszeichnet) hergestellt. Weichschalenkoffer hingegen bestehen aus Geweben wie Perlon, Nylon oder anderen Fasern oder Leder.

 

Harte Schale oder weicher Kern?

Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an harten, halbharten oder weichen Materialien. Alle Ausführungen sind in unterschiedlichen Volumen und Größen erhältlich.

        Die meisten Menschen präferieren den Hartschalenkoffer oder Trolley nach wie vor für den Urlaub. Aber ist ein Hartschalenkoffer für Vielflieger das geeignete Reisegepäck oder doch eher ein weicher Reisekoffer? Eignet sich die Reisetasche mit einem geringeren Gewicht am besten für den Kurzurlaub? Bei der Auswahl des Reisegepäcks ist die Art des Trips sowie die Dauer von hoher Relevanz: Soll der Urlaub eher entspannend oder actionreich sein? Um Entscheidungshilfen zu geben hat die Southbag GmbH & Co. Handels KG – Betreiber von www.koffer-onlineshop.com – Regeln definiert, die den Reisenden auf der Suche nach dem optimalen Reisegepäck unterstützen.

         Im ersten Schritt ist die Häufigkeit der Nutzung relevant. Denn Reisende, die häufig on Tour sind, sollten auf einen Koffer bzw. Trolley mit Hartschale und Rollen zurückgreifen. Der Hartschalenkoffer ist auf Grund seiner Konstruktion aus Holz oder Metall verschleißarm und äußerst robust. Zugriemen und Rollen erleichtern dabei das Transportieren des Reiseequipments. Zudem sorgen Zahlenkombinationen oder andere Schlösser für entsprechende Sicherheit. Eine exklusive Innenausstattung verleiht zusätzlichen Komfort. Die verschiedenen Größen machen die Hardcase-Variante sowohl für kurze als auch lange Reisen praktikabel.

          Für mehr Flexibilität sorgt ein Semi-Hartschalenkoffer.Dieser ist elastisch und verfügt auf Grund des weichen Koffergehäuses über ein leichtes Eigengewicht.Zugriemen und Rollen unterstützen den Urlauber dabei, den Koffer überall leicht und zügig fortzubewegen.

          Die optimale Ausnutzung des Stauraums und damit die platzsparende Variante bietet jedoch der Weichschalenkoffer.Denn durch die Flexibilität können sämtliche Utensilien bis in den kleinsten Winkel einfach, gut und sicher verstaut werden.Dies macht den Weichschalenkoffer insbesondere auch für längere Aufenthalte interessant.Seine Dehnbarkeit und das leichte Eigengewicht sind für viele Urlauber von hoher Relevanz, denn so können sie möglichst viel Equipment in die Reisetasche packen, ohne vorzugsweise das maximale Gesamtgewicht zu überschreiten. Damit der Koffer trotz flexibler Weichschale an Stabilität nicht verliert, bestehen sowohl die Seitenteile als auch und der Boden aus verstärkten Materialien.

        Für Geschäftsreisen oder kürzere Ausflüge entpuppt sich der Trolley als idealer Begleiter, da er sich mühelos schieben lässt. Darüber hinaus zeichnen ihn seine Größe sowie die Handlichkeit aus. Als weitere praktische Gepäckvariante auf einem Kurztrip oder im Flugzeug eignet sich der Handkoffer, der sich mit weniger als 56 Zentimetern ideal als zweites Gepäckstück erweist. Dabei ist auch der Handkoffer in weichem, halbhartem oder hartem Material verfügbar.

        Der klassische Koffer kommt heutzutage kaum noch zum Einsatz. Denn ohne Rollen lässt er sich schlechter fortbewegen und ist daher nicht so komfortabel wie der Trolley. So hat die komfortable Variante den ursprünglichen Koffer bei vielen Urlaubern bereits vollständig abgelöst.

 

Mit dem optimalen Reisebegleiter auf dem rechten Weg

Aber auch in puncto Design gelten heute moderne Maßstäbe.Früher waren Koffer überwiegend in den Farben braun oder schwarz erhältlich und sie ähnelten sich optisch sehr. Aus diesem Grund warteten viele Urlauber bei Flugreisen oftmals länger am Gepäckband und es erwies sich förmlich als Glücksspiel, den richtigen Koffer zu greifen. Auf diese Problematik reagierten zahlreiche Hersteller mit Trolleys, Koffer, Reisetaschen etc. in bunten Farben oder mit auffälligen Mustern.

         Ist sich der Urlauber also über alle Parameter wie Funktion, Optik sowie Einsatzgebiet bewusst, kann er die richtige Entscheidung treffen. Weitere Hinweise und Informationen über verschiedene Modelle gibt der Koffer-Experte Southbag unter www.koffer-onlineshop.com. Hier können Reisende die genaue Tragweite des Koffers individuell bestimmen und das passende Reisegepäck für ihren kurzen Trip oder den Jahresurlaub finden.

 

(Autor: Stephan von Dall‘Armi, Geschäftsführer der Southbag GmbH & Co. Handels KG)

Aus der Glitzerwelt der Bankentürme in die Einsamkeit der Berggipfel

 

März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, nimmt aus freien Stücken seinen Hut. Sein Grund: Sinnkrise, Burnout, Zweifel am System. Seine Absicht: die Hochgebirgs-Kämme der Alpen zu Fuß zu überqueren, von Salzburg bis Nizza.
Ein Mensch, der das durchhält, ist ein Leistungsjunkie. Aber auch einer, der auf der Suche nach sich selbst ist. Ein Bergpilger. Ein Mensch, der in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine persönlichen Prägungen und seine schillernde Vergangenheit verarbeitet. Der durch intensive Begegnung mit der wilden Natur und mit den Menschen der Berge endlich zu sich selbst findet.
Die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung – vom Abenteuer, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.

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