Reise-LifeStyle

Ausg’steckt is – beim Heurigen
 

Die Wachau an der Donau von Melk bis Krems ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Österreichs. Der Grüne Veltliner, der Riesling und die Wachauer Marille sind ein wahrer Genuss.

 

 

Es gibt nichts Schöneres, als mit einer Jause und einem Grünen Veltliner beim Heurigen zu sitzen. Der Innenhof im Winzerhof Rosenberger in Palt-Göttweig im Kremstal ist schlicht, mit Wein überwachsen und hat eine urige und rustikale Atmosphäre. Hier fühlt man sich gleich wohl. Ein Heuriger oder Buschenschank sind Ausschankstellen von Weingütern, die keine Gaststättenkonzession haben. Sie dürfen zu bestimmten Zeiten ihren eigenen Wein mit kalten Speisen verkaufen.

„Geöffnet“ zeigt der Buschen an

Der Buschen, ein Bündel aus Zweigen, zeigt an, welches Weingut gerade geöffnet ist. In der Wachau in Niederösterreich findet man viele Heurigen, denn hier sind die Lös- und Sandböden und auch das Klima zwischen Melk und Krems im Donautal ideal zum Weinanbau. Die Donau wird hier von steilen Hängen mit Weinterrassen, Klöstern und Burgen eingerahmt. Die Römer brachten vor 2000 Jahren Weinstöcke mit und seitdem wird hier Wein angebaut. Die Wachau wurde zusammen mit Melk und Krems ins Weltkulturerbe aufgenommen.

Eine Jause und ein Grüner Veltliner

Die Hauerjause ist der Klassiker im Winzerhof Rosenberger, dazu trinkt man natürlich einen Grünen Veltliner oder einen Riesling aus dem eigenen Anbau. Auf die Hauerjause gehören: Gekochtes Geselchtes, Bauernspeck, Kümmelbraten, Surbraten, verschiedene Aufstriche und Käsesorten fein garniert. Im Brotkorb liegen Wachauer Laberl, das ist ein typisches Gebäck aus der Region, das unbedingt zu jeder Jausenplatte gehört. Auf der Speisekarte wird noch die Mangalitza Spezialplatte angeboten, das ist eine gemischte Platte vom Mangalitzaschwein.

Rehsülzchen und Wildschweinleberkäse

Saisonal gibt es auch immer wieder verschiedene Köstlichkeiten: Der Saure Wildteller im Herbst besteht aus Wildblutwurst, Rehsülzchen, Wildschweinleberkäse, Wildwurst und gekochtem Hirschfleisch, dazu ist er mit Jungzwiebeln und Tomaten garniert. Auch verschiedene Aufstriche werden angeboten. Die Rosenberger sind stolz darauf, dass ihre Wildpastete bereits mehrmals bei der „Aufstrichkrone“ zur besten Österreichs gekürt wurde. Der Winzerhof Rosenberger hat eine Konzession und bietet auch warme Speisen an, wie zum Beispiel: Surschnitzel, gegrillte Putenstreifen, Schweinefilet, Fleischknödel, aber auch verschiede warme Wildgerichte sind immer im Sortiment mit dabei. Das gebackene Rehschnitzel oder den gegrillten Rehrücken sollte man unbedingt probieren.

Grüner Veltliner und Riesling

Grüner Veltliner und Riesling gelten als die Leitsorten der Weinregion Kremstal. Sie stehen für über 70 % der zur Prüfnummer eingereichten Weine. Deshalb wurde die Verkehrsbezeichnung Kremstal DAC auch für diese beiden Rebsorten eingerichtet. Der Wein, ein Grüner Veltlinger oder Riesling, muss – nach dem Weingesetz – reinsortig sein. Die Verkehrsbezeichnung Kremstal DAC dürfen nur Weine tragen, die aus Kremstaler Weingärten stammen und im Kremstal vinifiziert und abgefüllt wurden.

Von der Landwirtschaft zum Weingut

Seit 1812 steht der Name Rosenberger in Furth-Palt für die Erzeugung hochwertiger natürlicher Produkte. Der Familienbetrieb hat mit gemischter Landwirtschaft begonnen und sich dann nach und nach immer mehr auf Wein spezialisiert. Er ist einer der ältesten Traditionsbetriebe der Region und hat zahlreiche Spitzenlagen. Rund um den markanten Göttweiger Berg reifen ihre Trauben.

Der Winzerhof wird von der Familie geführt

Der Betrieb wird von Petra und Stefan Rosenberger gemeinsam geführt. Stefan Rosenberger hat in Krems die Wein- und Obstbauschule absolviert und anschließend im WIFI St. Pölten die Konzessionsprüfung erfolgreich abgeschlossen. Petra Rosenberger ist gelernte Restaurantfachfrau und Köchin, sie ergänzt mit ihrem Wissen perfekt den Betrieb.

Wein aus Spitzenlagen

Wichtig ist es, sich stetig weiter zu bilden und offen sein für Neues, um den Betrieb modern und auf Kurs zu halten. Die Zielsetzung von Petra und Stefan Rosenberger für die nächsten Jahre ist es, den Weinbaubetrieb zu vergrößern. Zur Zeit bewirtschaften sie auf rund zwölf Hektar Rebfläche zahlreiche Spitzenlagen, darunter Weingärten in den Toplagen Riede Steinbühel, Höhlgraben, Steinhagen, Hochrain, Steiner Point und Landwied. Die Hauptsorten sind Grüner Veltliner und Riesling im Weißweinbereich, bei den Rotweinen dominiert der Zweigelt. Überlegte Laubarbeit und gezieltes Ausdünnen garantieren die optimale Versorgung der Trauben am Stock. Nach der schonenden Verarbeitung der Trauben und der gezielten Gärung, wird der entstandene Wein in Flaschen abgefüllt. Nach der Gärung und Lagerung schmeckt der Grüne Veltliner fruchtig frisch bis elegant vollmundig und lässt keine Wünsche offen. Bei jedem Schluck schmeckt man die Traube - und die Sonne.

Auszeichnungen

Der Winzerhof Rosenberger hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Bei GOLD bei der AWC Vienna wurde der  Grüne Veltliner Kremstal DAC 2011, Ried Höhlgraben prämiert. GOLD gab es anlässlich der „China Sommelier Wine Challenge 2012“  für den Grünen Veltliner Kremstal und DAC Reserve 2011 für die Lage Ried Steinbühel.

Zwei Mal SILBER gab es bei der „China Sommelier Wine Challenge 2012“ für die Chardonnay Auslese 2011 und den Grünen Veltliner Kremstal DAC, 2011, Ried Höhlgraben.

Weinfrühling

Der Weinfrühling ist der beste Termin im Jahr, um den Grünen Veltliner zu kosten und um Wein für zu Hause einzukaufen und zu lagern. Der Weinfrühling Kamptal-Kremstal-Traisental findet immer Ende April statt.

 

Fazit

Die Wachau bietet viel Kultur mit historischen Orten, Klöstern und Burgen. Der Höhepunkt jedoch sind die Produkte des Obst- und Weinanbaus. Der Grüne Veltliner und Riesling runden die Speisekarten perfekt ab. Die Marille ergänzt das Angebot als Marmelade, Likör und Schnaps. Zur Wachau gehört auch die Marille. Über 100.000 Marillenbäume wachsen in der Wachau – das sind überwiegend alte, besonders geschmackvolle Sorten. Ein Besuch lohnt sich vor allem bei der Marillenblüte im März/ April oder zur Marillenernte im Juli, wo man dann bei den Marillenfesten in Spitz und Krems sowie in allen Betrieben der Region die berühmten Wachauer Marillenknödel auf den Tisch bekommt.

Gabi Dräger

 

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Kontakte

Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, www.wachau.at,

Instagram: @donauniederoesterreich

Facebook: www.facebook.com/donau.niederoesterreich

Best of Wachau-Betriebe: www.bestof-wachau.at,

Welterbesteig Wachau, www.welterbesteig.at

Offene Heurige: www.wachau.at/heurige

Infos Wachauer Ausflugsziele: www.wachau.at/ausflug

Krems Tourismus, www.krems.info

Infos zur Wachauer Marille: www.marillenernte.com und www.marillenbluete.at

Goettweig Berg Weingarten (Foto:Eveline Gruber)

Weingut Stift Göttweig

 

Nicht die Größe des Weinguts Stift Göttweig mit 26 Hektar ist entscheidend, sondern die gute Qualität der Weine sind maßgebend. Fritz Miesbauer ist der Geschäftsführer des Weinguts Stift Göttweig. Er ist ein Weinmensch durch und durch, hat eine Ausbildung als Winzer, dazu hat er noch jahrelange Erfahrungen gesammelt und ist mit einer ausgesprochenen Leidenschaft für den Wein dabei. Angebaut werden Grüner Veltliner, Riesling und Pinot Noir und das ausschließlich im Weinbaugebiet Kremstal, das im Unescogebiet Wachau liegt. 95 Prozent sind aufgrund langer Tradition der Anbau von Grünen Veltliner und Riesling.

Wein-Schatzkiste

Von den guten Lagenweinen legt Fritz Miesbauer immer 300 Flaschen zurück, das ist die Schatzkiste des Weinguts. Das alte Kellergewölbe, in dem man Gespenster vermuten könnte, hat ideale Bedingungen zur Weinlagerung. Weinanbau wird im Stift Göttweig schon seit 1083 betrieben, das ist eine enorm lange Tradition und Geschichte und spricht für die exzellenten Weine.

Auszeichnungen für den Wein

Das Stift Göttweig ist Mitglied der Traditionsweingüter Österreichs. Das ist eine Vereinigung führender Weingüter im Donauraum, die sich der Klassifizierung der Weingärten verschrieben hat. Der Grüne Veltliner wird in Edelstahl hygienisch ausgebaut, während der Rotwein in Eichenfässern – im Barrique – reift. Die Weine des Stifts Göttweig sind mit „nachhaltig“ ausgezeichnet worden, das heißt die Naturverbundenheit stimmt. Der Messwein, der Grüne Veltliner, schmeckt frisch, leicht, freundlich und barock. Ein Verkaufsschlager ist der Messwein rosé, der im Beliebtheitstrend der Rosé-Weine liegt. Er hat eine helle Apricot-Farbe, schmeckt frisch, nach Sommer, ist leicht, trocken und cremig. Der Renner ist der Sekt „Stift Göttweig BRUT“: Er ist eine absolute Rarität und deshalb immer schnell ausverkauft. Für den Sekt werden ganze Trauben gepresst, dann bei 18 Grad vergoren, anschließend sechs Monate im Stahltrank gelagert und dann folgt noch eine 24 Monate dauernde Flaschengärung samt Feinhefekontakt. Danach wird der Sekt 28 Tage behutsam handgerüttelt, bei diesem Prozess wird der abgerüttelte Hefepfropfen aus der Flasche ausgeschossen und mit dem gleichen Sekt zugefüllt und verkorkt.

Auszeichnungen von Falstaff

Der Grüne Veltliner der Spitzenklasse, der von Falstaff ausgezeichnet wurde, ist: der Grüne Veltliner Lagenwein Kremstal, Ried Gottschelle, Erste Lage, Grüner Veltliner Reserve, (93 Falstaff, 93 Wine Enthusiast). Der Veltliner schmeckt feinwürzig, weist eine burgundische Eleganz auf und ist lang anhaltend am Gaumen.

Auch der Riesling ist ausgezeichnet worden: Lagenwein, Kremstal DAC 2016 Ried Pfaffenberg, Erst Lage, Riesling Reserve, (94 Falstaff, 18,5 A la Carte, 94 Wine Enthusiast). Der Riesling duftet nach Marillen und Weingartenpfirsich, schmeckt nach Stachelbeeren und ist vibrierend am Gaumen – endlos lang.

Bei jedem Schluck des Weins vom Stift Göttweig schmeckt man die einzigartige Lage der Wachau.

 

Kontakt

Niederösterreich Tourismus, www.niederoesterreich.at

Donau Tourismus, www.donau.at

Wachau Tourismus, www.wachau.at

Krems Tourismus, www.krems.info

Stift Göttweig, www.stiftgoettweig.at

Weingut Stift Göttweig, www.weingutstiftgoettweig.at, office@weingutstiftgoettweig.at,

Instagram/weingutstiftgoettweig

Gabi Dräger

 

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Es lebe der Cocktail!

 

 

         Bar und Cocktail? Da denkt doch jeder Fan von Longdrinks sofort an die quietschbunten, scharfen und fruchtigen Sachen wie Sex on the beach, Pina Colada, Mojito, Caipirinha, Daiquiri oder Tequila Sunrise.         

         Doch tatsächlich gibt es noch etwas ganz anderes zu entdecken, denn die Barkultur hat im Vergleich zur Kulinarik mächtig aufgeholt. Die Überraschung ist groß. Lassen Sie die sinnenfrohen Getränke lebendig werden – in der Bar am Steinplatz, ausgezeichnet zur „Hotelbar des Jahres 2017 und 2018“, na bitte. Dort hat Bar Manager Christian Gentemann 10 neue Cocktails gemischt. Alle farblos, alle klar wie Wasser! Die Ideen dazu holte er sich bei einem Besuch in Londons Bar-Szene.

          Wie farblos? Geht nicht? Geht doch, obwohl das „Glas Wasser“ überhaupt keinen Hinweis darauf gibt, was einen erwartet. Christian: „Das Ganze ist ein Spiel, bei dem die gewohnte Wahrnehmung der Sinne durcheinander wirbelt“. Die Gäste sind perplex, überrascht, denn nach dem ersten Schluck kommen sofort die „ahs und ohs“ – das Fest für den Riechkolben beginnt. Geruchs- und Geschmackssinn bekommen mehr Raum, Aromen und Zutaten werden enträtselt. Schmecken wir Kümmel, Dillblüte, Gurke, Orange oder Kaffee - oder doch Mandarine und Fichtensprossen?  Ganz nach dem Motto: You can’t see the difference?! Taste the difference – Du siehst nicht den Unterschied? Dann schmecke den Unterschied! Bitte sehr: „Wermut-Schokolade-Erdbeere-Vodka“ für die Dame und „Jasminblüte-Bergamotte-Shiso-Tequila“ für den Herrn. Kein Zweifel, dem ersten Glas folgt sofort die zweite Order…vielleicht Limettenwasser-Koriander-Kokos-Malibu-Rum? Diese Frische, das klare Aroma, leichte Süße nur, köstlich.

          Zu verrückt? Keinesfalls. Moderne, junge Barkeeper brauen, keltern, extrahieren selbst. Sie diskutieren stundenlang, welches Aroma zu welchem Gin/Tonic passt. Ausgehen und etwas trinken, das war einst Bier an einer Holztheke. Heute ist es für viele die permanente Suche nach neuen Geschmackserlebnissen. Die hat Christian in seinen 10 neuen Cocktails gefunden. Der Barkeeper von heute will das Maximum an Innovation rausholen. Allerdings verführerische, entlarvende Namen haben seine Drinks auch nicht. Sie sind wie ein Aroma-Rad auf die neue Bar-Karte designt. Klar ist aber auch, ein Barbesuch kann das Portemonnaie fordern, 14 Euro kostet jedes Glas „Wasser“. Der Versuch ist es wert! Die Leidenschaft, der Spaß am Experimentieren, der Zeitaufwand – all das zusammen hat seinen Preis. Die Welt der Drinks und Cocktails erlebt sonnige Zeiten – shake it Baby!

                                                                                                        

Infos unter:

Bar am Steinplatz

Steinplatz 4, 10623 Berlin

www.barsteinplatz.com

 

Text: Katharina Büttel

Lorenz Eskildsen mit Gans Nummer 13

Sachsens Stärke vereint in „fein&sächsisch“ - Handwerkliche Qualität als Markenzeichen

Fotos und Text: Annchen Witt

 

Lorenz Eskildsen, einer der Macher tritt mit einer Gans im Arm ans Rednerpult, fast so wie Hans im Glück und verkündet: „ Diese Gans Nummer 13, ein Ausreißer vom vergangenen Weihnachtstransport, wollte wahrscheinlich dem Kochtopf entfliehen, wurde aber eingefangen und erhält seitdem auf meiner Gänsefarm das Gnadenbrot. Sie hat das Ziel erreicht, doch ich mit meinen Mitstreitern stehe erst am Beginn einer hervorragenden Aufgabe.

Denn wir, unser neu gegründeter Verein, strebt in einer Welt der Globalisierung, von Franchiseketten und Fastfood einer gesunden Ernährung mit einer genussvollen Esskultur entgegen. Wenn regionale Gastronomie und landwirtschaftliches Handwerk zusammenfinden, wird es für mich besonders spannend. Regionale Spezialitäten geben dem Land seinen besonderen Charme und machen dessen Einzigartigkeit deutlich. Nachhaltigkeit und das Schonen von Ressourcen stehen für mich ebenso im Vordergrund wie das Entdecken und Fördern von längst vergessenen Manufakturen und Einbindung ausgewählter Gasthöfe", betont Eskildsen.

Die Initiatoren des Netzwerkes fein&sächsisch, der ersten Dachmarke sächsischer Produkte und des sächsischen Ernährungshandwerks stellen sich vor und benennen ihre Ziele. Zum Beispiel wird es die Vernetzung von landwirtschaftlichen Produzenten, Lebensmittelhandwerkern, Gastronomen, Köchen und Dienstleistern, die sich dem regionalen Genuss verschrieben haben, geben. Wir  Gründungsmitglieder wollen zeigen, dass sich die Sächsische Küche von der besten, regionalen und auch traditionellen Seite zeigt. Damit soll der Beweis auf Nachhaltigkeit basierend, einer umweltbewussten Landbewirtschaftung und einer verantwortungsvollen Tierhaltung angetreten werden.

Christa Knitsch mit Koch und wunderbaren Pflaumenkuchen

So entstand das Konzept, Leute ausfindig zu machen, welche mit ihren Produkten „fein&sächsisch“ die aufgestellten Kriterien erfüllen können. Der Beitritt wird mit einer Selbstverpflichtung für frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region für die Region nach hohen Standards und intakten Kreisläufen unterzeichnet und beruht auf gegenseitiger Kontrolle. Gastronomen, die sich mit dieser Philosophie identifizieren, erhalten ein „fein&sächsisch-Gütesiegel“. Mit diesem Siegel wird für die Gäste erkennbar, dass in diesem Restaurant hauptsächlich hochwertige und mit Liebe hergestellte Lebensmittel aus sächsischen Regionen, verarbeitet werden. Damit soll zusätzlich eine bessere Wertschätzung heimischer Produkte erreicht werden. Diese vielfältigen, lokalen Aktivitäten sollen sachsenweit gebündelt und in dem Verein „fein&sächsisch“ koordiniert und gefördert werden. Eine solche Vernetzung wird auch für alle Beteiligten wirtschaftlich profitabler sein. Dieses Netzwerk von Erzeugern und Manufakturen, Küchenchefs und Gastronomen möchte den philosophischen Informationsfluss und das Vertrauen der Verbraucher in regionale Kreisläufe sensibilisieren und fördern. Gerade deshalb legen wir der „fein&sächsisch“ Idee, einen hohen und einzigartigen Anspruch an Qualität und Nachhaltigkeit zu Grunde. Mit Ehrlichkeit, Offenheit und Herzlichkeit werden wir gemeinsam eine langfristige Bewahrung der traditionellen Kochkunst, handwerklichen und bäuerlichen Fertigkeiten, in der Vielfalt von Brauchtum sowie in deren Einzigartigkeit von Produkten fördern und erhalten, sagt Axel Heinze,  BIO Bauer aus Oschatz und fragt: „Wer weiß schon, wo all das (wieder) und wo zu finden und zu entdecken ist? Wir sehen uns gemeinsam als Vorbild und haben in der Satzung folgende Punkte verankert, wie Qualität statt Quantität, biologische Vielfalt, Nachhaltigkeit, traditionsbewusst in den Erzeugerstufen und die Vernetzung.

Katrin Strauch Assistentin der Geschäftsleitung zeigt stolz den Frische-Garten

Die Restauration „ Julius Kost“ in Grumbach bei Wilsdruff ist der erste Gastronomiebetrieb im Netzwerk, der die geforderten Kriterien erfüllt  und das Gütesiegel trägt. Mit dieser Aufnahme im Verein können sich die Gastronomen eine Alleinstellung erarbeiten und ihren Gästekreis auch über Landesgrenzen hinaus erweitern. So sagt Christa Knitsch vom Julius Kost: „Das Essen ist das Kernstück unseres Seins und das wollen wir unseren Gästen mit unserer Produktpalette nahebringen. Eigens dafür legten wir einen Garten an, um frische Gemüse und Gewürze vor dem Zubereiten selbst zu ernten“.

Interessierte können gern Kontakt aufnehmen und künftig werden  sich die Mitglieder auf Messen und Märkten vorstellen.

Info: www.feinundsaechsisch.de
 
Präsident  Lorenz Eskildsen,

Vizepräsidentin Judith Faller-Moog,

Geschäftsführerin Kristiane Wedekind,

Vereinsanschrift: fein&sächsisch e.V. c/o Axel Heinze,Kreischaer Str. 06
04758 Oschatz, 03435 922101, axel.heinze@feinundsaechsisch.de

KeyLimePieSlice_(c) Florida Keys News Bureau

Ein süßes Stückchen Florida Keys für zu Hause

Das berühmte Key Lime Pie Rezept zum Nachbacken des Kuchens.

Zutaten (für eine runde Springform von 24 cm Durchmesser):

Für den Kuchenboden:
• 250 g Graham Cracker oder Vollkorn-Butterkekse
• 125 g flüssige Butter

Für die Füllung:
• 600 ml gesüßte Kondensmilch (gibt es beim Asiaten um die Ecke)
• 5 Eigelb
• 100 ml Limettensaft oder frisch gepresster Limettensaft

Für das Meringe-Topping (optional):
• 5 Eiweiß
• 5 Teelöffel Zucker
• 1 Prise Backpulver
• 1 Teelöffel Vanillezucker

Zubereitung:

Vollkorn-Butterkekse mit einem Mörser zerkrümeln, mit der flüssigen Butter vermengen, in die gefettete Kuchenform geben und einen Rand formen.

Für die Füllung:
Milch und Eigelb langsam schaumig schlagen. Limettensaft hinzugeben und verrühren. Fertige Füllung in die Kuchenform auf den Kuchenboden geben. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 150° C backen. Während des Backens kann das Meringe-Topping zubereitet werden. Den Kuchen 20 Minuten abkühlen lassen, dann im Kühlschrank weiter kühlen.

Für die Meringe:
Eiweiß, Zucker und Vanille mit hoher Geschwindigkeit schaumig schlagen. Backpulver hinzufügen und so lange weiter schlagen, bis das Eiweiß steif ist. Mit einem Löffel die Masse auf dem Kuchen verteilen und für weitere 10 Minuten backen.

Den gekühlten Key Lime Pie wahlweise mit Schlagsahne oder Meringe servieren. Enjoy!!!

Gute Reise:

Einfaches Transportmittel oder funktionales Gepäck?

So finden Weltenbummler, Strand- oder Kurzurlauber den passenden Koffer

 

Der Trip in die Toscana ist gebucht, aber der zugehörige Koffer steht noch in den Sternen? Ein Hartschalenkoffer für Vielflieger oder eine weiche Hülle mit weniger Gewicht für den Kurzurlaub – das richtige Gepäckstück ist der Auftakt für eine gelungene Reise. Bei der Auswahl spielen verschiedene Kriterien wie Reisedauer und Art des Trips eine wesentliche Rolle. So gelangen die Siebensachen sicher ans geschäftliche Reiseziel, ans Meer oder in die Berge.


         Die Wahl des geeigneten Koffers stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Denn während dieser früher ein einfaches Transportmittel war, variiert er heute in Form, Größe, Farbe, Material, Funktion und vielen weiteren Eigenschaften. Gemäß dem Leitsatz „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ steigt mit der Vielfalt auch die Schwierigkeit, sich für einen Koffer zu entscheiden – denn dieser ist heute weit mehr als eine Gepäckhülle.

 

Die Reise des Koffers: Vom Flechtkorb zum vielseitigen Weggefährten

Auf dem Weg zum richtigen Koffer blicken wir jedoch zunächst auf eine bewegte Historie. Ursprünglich stammt der Begriff „Koffer“ aus dem Französischen, abgeleitet von „coffre“ („Flechtkorb“). Dieses damals bereits quaderförmige, robuste Behältnis mit Deckel eignete sich für den sicheren Transport von Gegenständen. Dabei bestanden die Vorgänger des Koffers aus vulkanisiertem Holz oder auch aus Leder gefertigten Reisekisten. Im Laufe der Zeit jedoch hat sich der Koffer zu einem vielseitigen und vielfältigen Wegbegleiter etabliert. So besteht er heute aus verschiedenen praktischen Materialien – beispielsweise wasserabweisend – und besitzt in der Regel mehrere Griffe sowie Zugschlaufen zum Tragen und Ziehen. Zahlreiche Modelle wie zum Beispiel der Trolley verfügen über Rollen und somit lassen sich auch schwere Lasten einfach transportieren.

Am häufigsten kommt der Koffer – ganz gleich, ob geschäftlicher oder privater Natur – auf Reisen zum Einsatz. Doch Reise ist nicht gleich Reise. So gibt es für jede individuelle Anforderung den geeigneten Koffer. Die bevorzugte Variante ist der Trolley, der in Deutschland auch als Rollkoffer bezeichnet wird. Er verfügt über einen Zugbügel und Rollen oder Räder.

        Neben der Reise ist der Koffer auch aus zahlreichen anderen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Er hat sich im Laufe der Jahre förmlich zu einem „Multifunktionswunder“ entwickelt. Somit dient er nicht nur zum Verstauen von Kleidung und anderen Utensilien, sondern auch zum Transport von Schreibwaren, Arzneimitteln etc., die sicher geschützt von A nach B gebracht werden müssen. Für nahezu jeden Einsatzbereich gibt es die passende Variante – vom Aktenkoffer über den Hochsicherheitskoffer und das Flightcase bis zum Kinderkoffer.

         So hat sich der Koffer in den vergangenen Jahren mit einer Varianz an durchdachten Systemen kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den Funktions- und Optikkriterien liegt der Fokus der Käufer insbesondere auch auf Faktoren wie Strapazierfähigkeit und niedriges Eigengewicht. Dabei wird grundsätzlich zwischen Weichschalenkoffer und Hartschalenkoffer unterschieden. Hartschalenkoffer werden aus Aluminium, Kunststoffen wie Polypropylen, ABS oder Polycarbonat sowie dem Werkstoff Curv (der sich durch hohe Belastbarkeit bei einem sehr geringen Eigengewicht auszeichnet) hergestellt. Weichschalenkoffer hingegen bestehen aus Geweben wie Perlon, Nylon oder anderen Fasern oder Leder.

 

Harte Schale oder weicher Kern?

Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an harten, halbharten oder weichen Materialien. Alle Ausführungen sind in unterschiedlichen Volumen und Größen erhältlich.

        Die meisten Menschen präferieren den Hartschalenkoffer oder Trolley nach wie vor für den Urlaub. Aber ist ein Hartschalenkoffer für Vielflieger das geeignete Reisegepäck oder doch eher ein weicher Reisekoffer? Eignet sich die Reisetasche mit einem geringeren Gewicht am besten für den Kurzurlaub? Bei der Auswahl des Reisegepäcks ist die Art des Trips sowie die Dauer von hoher Relevanz: Soll der Urlaub eher entspannend oder actionreich sein? Um Entscheidungshilfen zu geben hat die Southbag GmbH & Co. Handels KG – Betreiber von www.koffer-onlineshop.com – Regeln definiert, die den Reisenden auf der Suche nach dem optimalen Reisegepäck unterstützen.

         Im ersten Schritt ist die Häufigkeit der Nutzung relevant. Denn Reisende, die häufig on Tour sind, sollten auf einen Koffer bzw. Trolley mit Hartschale und Rollen zurückgreifen. Der Hartschalenkoffer ist auf Grund seiner Konstruktion aus Holz oder Metall verschleißarm und äußerst robust. Zugriemen und Rollen erleichtern dabei das Transportieren des Reiseequipments. Zudem sorgen Zahlenkombinationen oder andere Schlösser für entsprechende Sicherheit. Eine exklusive Innenausstattung verleiht zusätzlichen Komfort. Die verschiedenen Größen machen die Hardcase-Variante sowohl für kurze als auch lange Reisen praktikabel.

          Für mehr Flexibilität sorgt ein Semi-Hartschalenkoffer.Dieser ist elastisch und verfügt auf Grund des weichen Koffergehäuses über ein leichtes Eigengewicht.Zugriemen und Rollen unterstützen den Urlauber dabei, den Koffer überall leicht und zügig fortzubewegen.

          Die optimale Ausnutzung des Stauraums und damit die platzsparende Variante bietet jedoch der Weichschalenkoffer.Denn durch die Flexibilität können sämtliche Utensilien bis in den kleinsten Winkel einfach, gut und sicher verstaut werden.Dies macht den Weichschalenkoffer insbesondere auch für längere Aufenthalte interessant.Seine Dehnbarkeit und das leichte Eigengewicht sind für viele Urlauber von hoher Relevanz, denn so können sie möglichst viel Equipment in die Reisetasche packen, ohne vorzugsweise das maximale Gesamtgewicht zu überschreiten. Damit der Koffer trotz flexibler Weichschale an Stabilität nicht verliert, bestehen sowohl die Seitenteile als auch und der Boden aus verstärkten Materialien.

        Für Geschäftsreisen oder kürzere Ausflüge entpuppt sich der Trolley als idealer Begleiter, da er sich mühelos schieben lässt. Darüber hinaus zeichnen ihn seine Größe sowie die Handlichkeit aus. Als weitere praktische Gepäckvariante auf einem Kurztrip oder im Flugzeug eignet sich der Handkoffer, der sich mit weniger als 56 Zentimetern ideal als zweites Gepäckstück erweist. Dabei ist auch der Handkoffer in weichem, halbhartem oder hartem Material verfügbar.

        Der klassische Koffer kommt heutzutage kaum noch zum Einsatz. Denn ohne Rollen lässt er sich schlechter fortbewegen und ist daher nicht so komfortabel wie der Trolley. So hat die komfortable Variante den ursprünglichen Koffer bei vielen Urlaubern bereits vollständig abgelöst.

 

Mit dem optimalen Reisebegleiter auf dem rechten Weg

Aber auch in puncto Design gelten heute moderne Maßstäbe.Früher waren Koffer überwiegend in den Farben braun oder schwarz erhältlich und sie ähnelten sich optisch sehr. Aus diesem Grund warteten viele Urlauber bei Flugreisen oftmals länger am Gepäckband und es erwies sich förmlich als Glücksspiel, den richtigen Koffer zu greifen. Auf diese Problematik reagierten zahlreiche Hersteller mit Trolleys, Koffer, Reisetaschen etc. in bunten Farben oder mit auffälligen Mustern.

         Ist sich der Urlauber also über alle Parameter wie Funktion, Optik sowie Einsatzgebiet bewusst, kann er die richtige Entscheidung treffen. Weitere Hinweise und Informationen über verschiedene Modelle gibt der Koffer-Experte Southbag unter www.koffer-onlineshop.com. Hier können Reisende die genaue Tragweite des Koffers individuell bestimmen und das passende Reisegepäck für ihren kurzen Trip oder den Jahresurlaub finden.

 

(Autor: Stephan von Dall‘Armi, Geschäftsführer der Southbag GmbH & Co. Handels KG)

Aus der Glitzerwelt der Bankentürme in die Einsamkeit der Berggipfel

 

März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, nimmt aus freien Stücken seinen Hut. Sein Grund: Sinnkrise, Burnout, Zweifel am System. Seine Absicht: die Hochgebirgs-Kämme der Alpen zu Fuß zu überqueren, von Salzburg bis Nizza.
Ein Mensch, der das durchhält, ist ein Leistungsjunkie. Aber auch einer, der auf der Suche nach sich selbst ist. Ein Bergpilger. Ein Mensch, der in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine persönlichen Prägungen und seine schillernde Vergangenheit verarbeitet. Der durch intensive Begegnung mit der wilden Natur und mit den Menschen der Berge endlich zu sich selbst findet.
Die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung – vom Abenteuer, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.

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