aktuelle Meldungen Oktober 2019

© Buschmann und Winkelmann GmbH

In Klaistow ist Kürbiszeit

 

Über 100.000 Kürbisse in Berlin-Brandenburgs größter Kürbisausstellung, riesige Kürbisfiguren, ein Kürbismarkt, eine Sortenschau, Kürbisschnitzen und Kürbiskunst erwarten Sie auf dem Spargel- und Erlebnishof in Klaistow!

 

Und auch im Hofrestaurant, dem Hofladen und der Hofbäckerei ist die vielseitig verwendbare Herbstfrucht im September und Oktober zu finden. So können Sie sich u.a. Kürbis-Lasagne, gebackenen Kürbis mit Hackfleischfüllung, Kürbis-Eis oder unseren hausgemachten Kürbiskuchen schmecken lassen. Im Hofladen gibt es zudem hofeigene Spezialitäten wie Kürbisaufstrich, frisch geröstete Kürbiskerne und Kürbis-Secco.

 

Öffnungszeiten:

Der Hof ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Restaurant 11-20 Uhr, an Buffetabenden bis 21 Uhr geöffnet.
 

Spargel- und Erlebnishof Klaistow
Buschmann & Winkelmann GmbH
Glindower Straße 28
14547 Beelitz/Klaistow

www.spargelhof-klaistow.de

-nach Informationen Spargel- und Erlebnishof Klaistow, H.L.

Foto: Costa Kreuzfahrten

Neubau für Asien heißt: Costa Firenze

 

Costa Firenze heißt das neue Costa Schiff für China, das im Oktober 2020 in den Dienst gestellt wird. Es wird derzeit auf der Fincantieri-Werft in Marghera (Italien) gebaut, ist ein 135.500 BRZ schweres Schiff mit einer Kapazität für maximal 5.200 Gäste; sie ist das Schwesterschiff der Costa Venezia, das am 1. März diesen Jahres in Triest in den Dienst gestellt wurde.

Costa Firenze und Costa Venezia sind die ersten Schiffe des italienischen Kreuzfahrtunternehmens, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurden. Bevor Costa Firenze in Asien eingesetzt wird, kommt es im Oktober 2020 für einen Monat ins Mittelmeer. So haben alle Kunden von Costa in Europa und

auf der ganzen Welt als Erste die Möglichkeit, einen wirklich einzigartigen Urlaub an Bord des neuen Schiffes zu erleben. Die Kreuzfahrten sind jetzt  buchbar:

5- bis 7-tägige Kreuzfahrten ab Triest und Savona und eine 51-tägige Positionierungskreuzfahrt nach China.

 

Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere:

"Costa Firenze ist Teil eines Expansionsplans für die Costa Gruppe, der bis

2023 insgesamt 7 neue Schiffe mit einer Gesamtinvestition von über 6 Milliarden Euro umfasst. Das nächste Schiff, das im Oktober 2019 in Dienst gestellt wird, ist die Costa Smeralda, eine echte Hommage an die Schönheit Italiens."

 

Die erste Kreuzfahrt von Costa Firenze führt von Triest nach Savona, von wo aus sie am 1. Oktober 2020 nach Bari, Barcelona und Marseille fährt. Am 8. Oktober 2020 wird das Schiff Savona für eine kurze Kreuzfahrt nach Marseille, Barcelona und Savona verlassen. Am 12., 19. und 26. Oktober startet Costa Firenze von Savona aus für drei einwöchige Kreuzfahrten, Häfen sind Neapel (ersetzt durch Civitavecchia für die Kreuzfahrt am 19. Oktober), Messina (ersetzt durch Palermo für die Kreuzfahrt am 19. Oktober), Valencia, Barcelona und Marseille. Die letzte verfügbare Kreuzfahrt wird die Positionierungskreuzfahrt nach China sein: eine 51-tägige Reiseroute, die von Savona am 2. November 2020 bis Hongkong am 22. Dezember 2020 führt. Die Reise wird eine Entdeckung einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Landschaften und Geschmacksrichtungen sein. Vom Mittelmeer aus wird das Schiff durch den Suezkanal und das Rote Meer nach Dubai fahren. Von Dubai und Abu Dhabi, den futuristischen Städten in der Wüste, geht es weiter nach Indien, Sri Lanka, Indonesien und Malaysia. Der letzte Teil der Kreuzfahrt ist dem Fernen Osten gewidmet: Singapur, Thailand, Vietnam und schließlich China. Die Reiseroute kann auch in drei separate Etappen unterteilt werden, Savona-Dubai (19 Tage), Dubai-Singapur (20 Tage) und Singapur-

Hong Kong (14 Tage), die auch miteinander kombiniert werden können.

 

                                                                Nach Informationen von Costa Kreuzfahrten

 

Weitere Informationen und Buchungen unter: 

www.costakreuzfahrten.de/schiffe/firenze.html

H.L.

DB – Die neue Bordgastronomie

 

Genuss auf ganzer Strecke während einer Bahnreise. Die Renner wie Currywurst und Chili con Carne werden auf der Bordkarte der Deutschen Bahn in ICE- und IC Zügen mit neuen Gerichten ergänzt. Die bewährten Lieblingsgerichte werden in verbesserter Qualität angeboten.

Dr. Michael Petersen, Marketing-Vorstand der DB Fernverkehr, stellte während der Fachmesse ITB 2019 in Berlin das neue Konzept der Bordgastronomie vor. Bereits im Dezember 2018 hat die DB ihre 650 rollenden Restaurants und Bistros in allen ICE- und IC-Zügen mit neuen Speisen ausgestattet und auch ein neues Geschirr- und Speisekartendesign eingeführt.

Bordgastronomie
„Die Bordgastronomie ist und bleibt ein fester Bestandteil unseres Serviceangebots. Deswegen haben wir unser gastronomisches Angebot erneuert und es zeitgemäßer aufgestellt. Mit der Verbindung von traditionellen und modernen Gerichten entsprechen wir den unterschiedlichen Essgewohnheiten und Geschmacksvorlieben unserer fast 400.000 täglichen Fahrgäste. Ich freue mich, dass das neue Angebot gut von unseren Gästen angenommen wird. Neben unseren Stammgästen möchten wir natürlich auch neue Gäste für die Bordgastronomie gewinnen.“ Peterson führte weiter aus, dass aufgrund von Kundenanregungen einige Änderungen im Sortiment anstehen. Beispielsweise werden Wurst und Käse wieder in das Frühstückssortiment aufgenommen werden.

Kundenbefragung und Blindverkostung
6.500 Kunden wurden befragt, um festzustellen, was der Reisende am liebsten isst. Anschließend wurden Blindverkostungen mit 500 Gerichten mit 100 Testern durchgeführt.

Das Gastronomie-Konzept der DB
Seit Dezember 2018 finden Reisende im neuen Speisesortiment neben Klassikern wie Pasta Bolognese, Chili con Carne und Gulasch vermehrt vegetarische und auch vegane Gerichte auf der Speisekarte. Das Chili con Carne wird mit Schmand cremig gemacht und die Currywurst wird mit kleinen knusprigen Tortilla-Bröseln ergänzt. Bei den anderen Speisen kann man wählen zwischen Gemüsecurry mit Kokosreis, Schwarzwurzelsuppe, Fusilli mit Tomaten-Feta-Soße, Nudelsalat mit Tomaten und Cashewkernen sowie Focaccia mit Oliven. Stadt Brot wird Käse und Parmaschinken mit Honig im Ciabatta angeboten, denn das Auge isst mit. Bei der Auswahl der Gerichte legt die DB großen Wert auf Bio-Qualität und frische Zutaten. Die angebotenen Heißgetränke sind Fairtrade-zertifiziert, alle Verpackungen der mitnahmefähigen Speisen weisen das FSC-Zertifikat auf. Fahrgäste, die einen Mehrwegbecher zum Befüllen mitbringen, erhalten einen Preisnachlass von 20 Cent beim Kauf eines Heißgetränks. Genuss auf ganzer Strecke ist das Motto, die Gerichte sollen sich vom Fast Food absetzen.

Neues Geschirr-Design
Zu der verbesserten Speisekarte gehört auch ein neues Geschirr-Design. Die modernen klaren Formen lassen sich leicht stapeln, denn im Bordrestaurant ist nicht viel Platz. Die Speisekarte ist dunkelrot. Vom leuchtenden Signalrot wurde Abstand genommen. Das Dunkelrot setzt sich auch in den Accessoires zu der schwarzen Unform der Mitarbeiter durch.

Digitaler Service statt Fahrkartenkontrolle
Der digitale Service mit Comfort Check-in wird zum Thema bei der DB. Teststrecken für online Tickets wird es ab Mai 2019 geben. So hat der Mitarbeiter mehr Zeit für den Service an Bord. Ein neues Kassensystem vom „Platz zur Küche“ wird in Zukunft angeboten: Per App kann man am Platz Essen und Getränke bestellen. Ab Mitte 2020 wird auf einigen Strecken dieses System eingesetzt. In der Zukunft soll auch mit allen Karten mobil bezahlen werden können. Auf der Strecke Frankfurt Paris ist das auch schon in der zweiten Klasse möglich.

Mit dem Ohr am Kunden
Schon beim Einsteigen sollte man Ankommen. Das heißt, der Service wird ständig verbessert, denn die Qualität muss stimmen. Wie der Kunde die Reise erlebt, das ist wichtig, denn er soll ja wieder buchen. Die DB soll auch Gastgeber der Zukunft sein. Also ist die DB immer mit dem Ohr am Kunden, um das Sortiment prominenter zu machen. Die Schulungen der Mitarbeiter werden ständig angepasst.

Kontakt: Deutsche Bahn www.bahn.de

Gabi Dräger

Panorama (Balzers)
Die Geschichte Liechtensteins erwandern

Das Fürstentum Liechtenstein kann gut an nur einem Tag durchquert werden.

 

Der neue Liechtenstein-Weg mit der dazugehörigen App «LIstory» wird eine solche Durchquerung mit spannenden Geschichten über das Land ergänzen.

 

Vaduz. – Der «Liechtenstein-Weg» ist weit mehr als nur eine symbolische Umsetzung des Leitgedankens «Wir machen uns mit den Erfahrungen von Gestern auf den Weg in die Zukunft», der das Jubiläumsjahr «300 Jahre Fürstentum Liechtenstein» prägt. Der Weg führt durch alle elf Gemeinden Liechtensteins, an den schönsten und spannendsten Orten des Landes sowie am Startpunkt der Via Alpina vorbei und erzählt gleichzeitig die Geschichte des Fürstentums mit Hilfe einer neuartigen App. Die Vergangenheit wird quasi mit der Technologie von morgen in die Gegenwart geholt.
Weg durch alle Gemeinden
«Die geschichtlichen Höhepunkte des Fürstentums Liechtenstein zu Fuss auf dem Liechtenstein-Weg zu entdecken, ist eine Erfahrung, die man gemacht haben muss. Wo sonst kann man innerhalb von wenigen Tagen ein ganzes Land erwandern und dabei seine reiche 300-jährige Geschichte kennenlernen?», sagt Martin Knöpfel, Projektleiter des Liechtenstein-Wegs. 136 ausgewählte historische Stätten und Ereignisse, sogenannte Points of Interest (POIs), werden durch den Liechtenstein-Weg mit rund 75 Kilometern Streckenlänge und die App «LIstory» zu einem grossen Ganzen verbunden. Geschichtliche Ereignisse, die keinen geografischen Bezug haben, werden zwischen den ortsbezogenen POIs platziert. «Der Weg führt über ein bereits bestehendes Wegenetz durch alle 11 Gemeinden Liechtensteins. Der Einstieg in den Liechtenstein-Weg ist von jeder Gemeinde aus möglich und kann entweder von Süden nach Norden oder umgekehrt erwandert werden», so Knöpfel weiter. Da die Wenigsten die gesamte Strecke an einem Tag absolvieren werden, kann der Liechtenstein-Weg in mehrere Etappen unterteilt werden.
Erstmals Einblick in Schloss Vaduz
Liechtenstein lebt von seinen Geschichten. Die App LIstory nimmt diese Geschichten auf und erzählt sie den Wanderern direkt vor Ort. «Man kann vor einem Gedenkstein stehen und die App erzählt dann, dass 1945 russische Soldaten, die im zweiten Weltkrieg für Deutschland kämpften, an diesem Ort ihre Kapitulation unterzeichnet haben», erklärt Knöpfel. Die Geschichte des Landes wird dadurch sehr lebendig und spannend erzählt und sicher auch sogar für Liechtensteiner neue Hintergründe und Geschichten bereithalten. «Eine besonders spannende Geschichte ist die der Seidenraupenzucht», sagt Knöpfel. In Liechtenstein gab es mehrere Versuche eine solche Zucht auf die Beine zu stellen, erfolgreich war jedoch nur eine. «Noch heute kann man die Überreste dieser aufwändigen Arbeit sehen, die meisten sind sich dessen jedoch nicht bewusst. Die App wird darauf hinweisen und die Geschichte dahinter erzählen», sagt Knöpfel. Wer diese Geschichten kennenlernen möchte, müsse sich aber selbst auf den Weg begeben.
Die App bietet mit moderner Augmented Reality-Technologie zudem auch spezielle Einblicke in die Vergangenheit an. So beispielsweise beim ehemaligen Römerkastell in Schaan. Ein weiterer POI, der ebenfalls mittels Augmented Reality entdeckt werden kann, bietet etwas ganz Spezielles. «Schloss Vaduz wird dank der App erstmals für Einheimische und Touristen virtuell geöffnet», sagt Knöpfel. Das Schloss kann nämlich in der App mit Augmented Reality als 3D-Modell in die reale Umwelt projiziert werden und einzelne Räume werden mit Hilfe von 360° Bildern zugänglich gemacht. Auch wenn öffentliche Führungen weiterhin nicht möglich sind, können so zumindest einzelne Räume virtuell betreten werden. «Auf die Umsetzung dieses POIs freue ich mich persönlich ganz besonders», so Knöpfel.
Eröffnung am 26. Mai 2019
Offiziell lanciert wird der Liechtenstein-Weg gemeinsam mit der LIstory-App am 26. Mai 2019. An diesem Tag feiert ganz Liechtenstein noch einmal seine Vergangenheit. «Alle Gemeinden haben uns zugesichert, an diesem Tag etwas ganz spezielles durchzuführen. Der Burgruine Schellenberg wird an diesem Tag mit einem mittelalterlichen Heerlager beispielsweise neues Leben eingehaucht», sagt Knöpfel. App und Weg werden selbstverständlich auch nach der offiziellen Eröffnung weiterhin Bestand haben. «Die App ist übrigens auch vollständig offline verfügbar und sollte der Akku trotz allem nicht halten, ist er mit herkömmlichen Beschilderungen gut signalisiert», sagt Knöpfel. Einer Erwanderung der Geschichte Liechtensteins steht dann also nichts mehr im Weg.

Informationen zum Liechtenstein-Weg:
- Eröffnung des Liechtenstein-Wegs am 26. Mai 2019
- Führt durch alle 11 Gemeinden Liechtensteins
- Streckenlänge von 75 Kilometer
- Auf-/Abstiege 2'000 m / 2'000 m
- min./max. Höhe: 429 m ü.M. / 1'103 m ü.M.
- Reine Wanderzeit ca. 21 h
- Teilstrecken sind auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich
- Erkunden Sie das Fürstentum Liechtenstein mit der App «LIstory» ab 26. Mai 2019 – erhältlich im App Store oder auf Google Play
Weitere Informationen, sowie Streckenvorschläge und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie unter www.liechtensteinweg.li

Aksu (Taklamakan-Highway) Foto: China Tours

Im Trend - Neue Seidenstraße zwischen Europa und Asien  

Große Chancen für Wirtschaft, Tourismus und kulturellen Austausch der Völker

 

Einst trabten hier Kamelkarawanen entlang, um Handelsgut zu vertreiben, heute lebt die Idee der

Seidenstraße zwischen Europa und Asien neu auf, politisch, wirtschaftlich und kulturell. Immer mehr Touristen machen sich auf dem Weg, um in die Welt von 1001 Nacht einzutauchen, orientalische Romantik zu erleben, vielleicht auch, um den Sternenhimmel über Wüsten zu bestaunen, auf Basaren zu lustwandeln. Schon vor mehr als 2000 Jahren verband ein Netzwerk von antiken Handelsrouten zahlreiche Länder Europas und Asiens miteinander, allen voran China, das Ursprungsland der Seide. Kaufleute, Eroberer und Migranten zogen über die Alte Seidenstraße, verbreiteten ihre Ideen und Religionen, ihre Kultur. Nicht nur Seide wurde transportiert, ebenso Gewürze, Glas und Porzellan, Pelze und Eisen. Die Chinesen importierten hauptsächlich Gold, Edelsteine, Elfenbein, Glas, Parfum, Farbstoffe und Textilien. 

Länder an der Neuen Seidenstraße in Zentralasien, wie Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan sind gewappnet, haben ihren Gästen viel zu bieten.

„Wir laden dazu ein, auch China zu besuchen, die Schönheiten der Neuen Seidenstraße selbst zu erleben“, so Chen Jianyang, Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin. Mit dieser Straße sei „eine Vision Realität geworden. Ein Jahrhundertprojekt“, freut sich Wang Erdong, Botschaftsrat der Abteilung für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der chinesischen Botschaft in Berlin. So vieles sei in Bewegung, würde sich zum Guten ändern in seinem Heimatland, der Wunsch nach Frieden und Eintracht tief im chinesischen Volk verwurzelt. Mittlerweile würden laut Andreas Janz,

Geschäftsführer der China Tours Hamburg CTH GmbH, Deutschlands führender Spezialist für Chinareisen, mehr als 68 Staaten die Neue Seidenstraße umfassen. „Kommen Sie mit in die Zukunft und reisen Sie mit uns nach China“, ermuntert der Reiseveranstalter seine Gäste in spe. Für jeden sei etwas dabei, egal ob Wüstentrekking oder Strandurlaub, klassische Rundreise von Nord- nach Südchina oder Individualreise.   

„China hat sich schon immer für den Westen interessiert, sich an ihm orientiert, auch als

Sehnsuchtsort“, erklärt Liu Guosheng, Seidenstraßen-Experte und Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Verständigung. Zweimal sei die Alte Seidenstraße untergegangen. Ihre Faszination jedoch würde bis heute fortleben. Tausende historische Baudenkmäler, faszinierende Naturlandschaften sowie eine einzigartige Kultur und Kunst erwartet die Besucher auf Reisen entlang der Neuen Seidenstraße.

„Samarkand, Buchara und Taschkent – all diese Städte sind Perlen des Orients, Top-Reiseziele“, schwärmt Shokhrukh Gulomov, Wirtschaftsattaché der Botschaft der Republik Usbekistan in Berlin. Von Usbekistan aus, dem Herzen Asiens, fliegen Airlines weltweit 40 Städte an, so auch von der Hauptstadt Taschkent nach Berlin, deren Partnerstadt. Züge rauschen mit 250 km/h durch das Land an der Neuen Seidenstraße.

Das „Land der unendlichen Weiten“ wird die Republik Kasachstan genannt. Kein Wunder, nimmt doch „Steppe die größte Fläche des Landes ein“, so Dr. Yerbulat Seilekhanov,  Botschaftsrat der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin. Eine interessante, moderne Architektur, viele Monumente, Moscheen und Paläste habe die neue kasachische Hauptstadt Astana vorzuweisen. Als eine der schönsten Metropolen der Welt gilt Almaty, die einstige Hauptstadt Kasachstans, immer noch das kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Wie Natur auf einem anderen Planeten sei es in den Wüsten Westkasachstans, findet Dr. Yerbulat Seilekhanov. Hier gebe es viele unterirdische Moscheen, in Ostkasachstan reichlich Berge, Seen und Naturparks. "An den Küsten laden viele Strände zum Verweilen ein."

Noch mehr als bisher soll Kirgistan bekanntgemacht, die dortige touristische Infrastruktur weiter entwickelt werden. Dies wünscht sich auch Ulan Bazarbaev, 1. Sekretär der Botschaft der Kirgisischen Republik in Berlin. Mit der Wirtschaft des Landes gehe es „bergauf“. Wegen der einzigartigen landschaftlichen Schönheit, spannenden Kultur und reichhaltigen Küche steht das Land hoch im Kurs bei Abenteuertouristen, gilt als „wahres Mekka für Bergfreunde", wie es in einem Reisebericht heißt. Geschätzt wird hier vor allem die Gastfreundschaft der Einheimischen. Eine Augenweide – der zweitgrößte Gebirgssee der Welt, Issyk Kul. Aber auch Wintersportler kommen in Kirgistan auf ihre Kosten.

Ein hohes touristisches Potential steckt in Tadschikistan. Hier geht es um „sanften Tourismus mit eigenem Charme“. Dafür gebe es noch viel zu tun, weiß Sherzod Abdulhasanov, 3. Sekretär der Botschaft der Republik Tadschikistan in Berlin. Äußerst sehenswert: der Pamir-Nationalpark im östlichen Teil des Landes. 2013 wurde dieser in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten aufgenommen.

Bevor es losgeht mit Reisen in Länder entlang der Seidenstraße, sollte man sich genau über die dortige Lage informieren, nicht abdriften von sicheren „Pfaden“. So weist beispielsweise das Auswärtige Amt in Berlin darauf hin, auf Grenzgänge von Tadschikistan Richtung Afghanistan zu verzichten. Über die Visa-Bestimmungen der jeweiligen Reiseländer gibt es Informationen übers Internet.

                                                                                                              Renate Stiebitz

 

Weitere Informationen www.chinatours.de

www.forum-neue-seidenstrasse.com

 

China Tours bietet auch Reisen zu Silvester 2019 nach China an: nach Peking, Hongkong und Shanghai. Dort erwarten die Gäste atemberaubende Programme und zum Start ins Neue Jahr spektakuläre Feuerwerke.

foto-marius-stonkus

Der Flug fällt aus, ist verspätet oder überbucht?

Hier helfen sieben Tipps von

www.skycop.com

 

 

Egal ob Urlaubsantritt oder Business-Trip – ein verspäteter oder gar ausgefallener Flug ist immer ärgerlich. Gerade, wenn man dann auch noch am Flughafen festsitzt. Statistiken zufolge hat bereits jeder zehnte Europäer mit Verspätungen, Ausfällen und dergleichen zu kämpfen gehabt. Auch Probleme mit aufgegebenen Gepäckstücken sind keine Seltenheit. In diesem Fall steht einem eine Entschädigung zu. Und wie kann man sie erhalten?

Probleme mit dem Flug

Als Erstes sollten man versuchen, die Lage einzuschätzen, denn man erhält nicht in allen Fällen eine Entschädigung. Bestimmte Situationen liegen außerhalb der Verantwortung von Fluggesellschaften und sind somit nicht erstattungsfähig. Wenn es beispielsweise Probleme mit Ihrem Flug aufgrund von militärischen Auseinandersetzungen, schlechten Witterungsbedingungen, Defekten am Flieger oder einem Streik gibt, geht man leer aus.

Schadensersatz

Wenn der Flug jedoch nach Öffnung der Flugzeugtür eine Verspätung von mindestens drei Stunden aufweist, weniger als zwei Wochen vor Abflug gecancelt wird oder man aufgrund von Überbuchung nicht mitfliegen konnte, dann hat man Anspruch auf einen Schadensersatz. Das fordert die Fluggast-Verordnung der Europäischen Union.

Bei der Durchsetzung des Anspruchs hilft das Unternehmen SKYCOP, das für die Rechte von Fluggästen weltweit einsteht. Laut Marius Stonkus, CEO der internationalen Plattform www.skycop.com, können Betroffene in der EU bis zu 600 Euro Entschädigung von den Airlines erhalten. Dieser Rechtslage sind sich aber auch die Fluggesellschaften bewusst.

 

Sieben Tipps

Im Folgenden gibt es sieben Tipps, um den üblichen Fallen und Tricks auszuweichen.

• Auch wenn eine Verspätung bereits angekündigt ist, muss man pünktlich zum Check-In des Flugs. Nur dadurch kann man Anspruch auf eine Schadenszahlung erheben.

• Bei einem ausgefallenen Flug sollte man darauf bestehen, richtig versorgt zu werden. Es stehen einem in diesem Fall Telefonate mit Verwandten, Internetzugang und Verpflegung zu.

• Man sollte niemals vermeintliche Kompensationsangebote in Form von Coupons oder Gutscheinen annehmen. Außerdem sollte man unter keinen Umständen einen Verzicht auf weitere Entschädigungen unterschreiben, auch nicht wenn man die vorher genannten Angebote angenommen hat.

• Man sollte so schnell wie möglich eine Beschwerde einreichen. Abhängig vom Ort des Geschehens gelten verschiedene Fristen.

• Falls das Gepäck nicht auf dem Band erscheint, muss man direkt vor Ort das Personal informieren und eine Verlustmeldung aufgeben. Wenn man dies erst zu einem späteren Zeitpunkt tut, kann der Entschädigungsanspruch unter Umständen verwehrt werden.

• Wurde der Flug von einer Gruppe gebucht, erhält jeder Fluggast eine individuelle Entschädigung. Hier könnten die Airlines versuchen, die Fluggäste zu täuschen.

• Bei einer geschäftlichen Reise gilt: der auf dem Ticket genannt wird, erhält die Entschädigung – nicht etwa der Arbeitgeber.

Gabi Dräger

Preisgünstiger Flug nach Singapur

 

          Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zeigte sich am 20. Juni hocherfreut über den Jungfernflug des Billigfliegers Scoot von Singapur nach Berlin-Tegel. „Wir brauchen diese neue Langstreckenverbindung, denn beide Städte sind interessante Messe- und Touristikstädte und bieten auch der Wirtschaft neue Möglichkeiten“. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup bekräftigte und begrüßte dies hinsichtlich der Eröffnung des BER in zwei Jahren: „Wer sich heute engagiert, hat später Vorteile. Die Entscheidung ist gut für die Zukunft des neuen Flughafens“. Man hoffe, dass diese neue Geschäftsverbindung auch Signal ist für andere Airlines. Ab sofort viermal die Woche fliegt der geräumige 787 Dreamliner der Low-Cost-Tochter der Singapore Airlines Group von Berlin-Tegel nach Singapur, bedient damit den Asien-Pazifik-Raum

 

        „Gerade für die 18 – 35-Jährigen aus Singapur ist Berlin die aufregendste Stadt der Welt – und genau dahin kommen sie nun mit Scoot sehr preisgünstig. Umgekehrt haben die jungen Berliner die Chance, mit kleinem Budget weltweit mit Scoot zu reisen. Dabei zahlen sie nur den Service, den sie nutzen, ohne dass beim Komfort oder bei der Sicherheit gespart wird“, freut sich Vinod Kannan, Scoot-Finanzchef  aus Singapur. Die „Scootitüde“, das Engagement von Scoot, begrüßt ebenfalls visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker: „Wer zuerst kommt, der malt zuerst - der Direktflug kann sehr gut den Asienmarkt erobern“. Bis zum 30. Juni einschließlich kostet der einfache Flug von Tegel nach Singapur ab 175 Euro, die Umsteigevariante nach Sidney ab 265 Euro. Die Angebotstarife unterliegen der Verfügbarkeit, buchbar unter www.FlyScoot.com oder in der mobilen Scoot-App.   

KB.

Für Zypernreisende plant die TUI ab der Sommersaison 2019 neue Flug- verbindungen mit TUI fly.

 

Zwei Mal wöchentlich – voraussichtlich ab Frankfurt und Düsseldorf – nach Larnaca zu fliegen

 

 

Für jeden das passende Hotel

Für Natur- und Aktivurlauber eignet sich die Region rund um Paphos mit dem angrenzenden Troodos-Gebirge und den unzähligen Wanderwegen. Die kleine Stadt an der Südwestküste Zyperns war 2017 auch Kulturhauptstadt und bietet daher neben Strand und Sportprogramm auch viel Kultur.

Hoteltipp: TUI Sensimar Pioneer Beach. Das Vier-Sterne-Adults-Only-Hotel liegt direkt an einer Sandbucht und bietet seinen Gästen verschiedene Restaurants. Eine Woche mit Flug und Halbpension kostet ab 764 Euro pro Person im Doppelzimmer.


Familien fühlen sich an den schönen Sandstränden im Südosten der Insel gut aufgehoben. Ayia Napa hat sich von einer Partyhochburg zu einem Familienferienort mit einem lebendigen, aber gepflegten Ortskern entwickelt.

Hoteltipp: TUI Family Life Aeneas Resort & Spa by Atlantica. Ein umfangreiches Entertainmentprogramm für Groß und Klein, die lagunenartige Poollandschaft sowie All Inclusive sind gute Argumente für einen Familienurlaub im Fünf-Sterne-Hotel. Eine Woche mit Flug und All Inclusive kostet ab 917 Euro pro Person im Doppelzimmer.
 

Für Millennials bietet Limassol den perfekten Mix. Die Studentenstadt mit Bar- und Restaurantszene liegt direkt am Hafen und bietet auch Gelegenheit zum Baden.

Hoteltipp: Hotel Londa. Das Fünf-Sterne-Boutique-Hotel liegt an einer kleinen Sandbucht und die moderne Bar ist am Abend Treffpunkt der Einheimischen. Fünf Übernachtungen kosten mit Flug und Frühstück ab 724 Euro pro Person im Doppelzimmer.

 

Geheimtipp: Zypern im Winter

In den Wintermonaten ist es auf der Insel angenehm mild und das Wasser hat die höchsten Temperaturen in der Mittelmeerregion. Restaurants und Bars sind ganzjährig geöffnet. Ebenfalls für eine Reise in der Neben- und Wintersaison sprechen die attraktiven Preise. Bis zu 40 Prozent Ersparnis sind im Vergleich zu den Sommermonaten bei einigen Hotels möglich.

Beispielsweise im TUI Sensatori Aphrodite Hills Hotel by Atlantica. Aber auch hier gilt: Zypern ist kein Last-Minute-Ziel.

 

Weitere Informationen: www.tui.com

H.L./ nach Information der TUI Deutschland GmbH

© Jordan Curet

„Best of“ für Abenteurer

Top 5 Aktivitäten für Adrenalinjunkies in Aspen und Snowmass

 

Die beiden Orte Aspen und Snowmass im amerikanischen Colorado sind ein wahrer Outdoor-Spielplatz. Für besonders abenteuerliche Urlauber bieten die beiden charmanten Orte eine Vielzahl an Angeboten: Sei es einen neuen Abenteuerpark mit dem vielversprechenden Namen „Lost Forest“ oder einen umfangreichen Bike Park für Downhill-Fans am Snowmass Mountain. Wer nach Höherem strebt, findet seinen Adrenalinkick beim Klettern am Independence Pass oder bei einer Paragliding-Tour über Aspen. Auch ambitionierte Wasserraten finden ihre passende Herausforderung, ob beim Kajaking oder „River Surfing“. Wer auch im Urlaub auf der Suche nach dem nächsten großen Kick ist, der sollte die folgenden Top-5-Outdoor-Abenteuer in Aspen und Snowmass nicht verpassen:

1. Lost Forest: Neuer Abenteuerpark in Snowmass

Ein neues Highlight voller Action und Spannung erwartet Reisende in Snowmass: Hinter dem Namen „Lost Forest“ versteckt sich ein Abenteuerpark am Berg, der diesen Sommer vollständig eröffnet wird. Bereits seit Winter sorgt der „Breathtaker Alpine Coaster“ als erster geöffneter Part für rasante Abfahrten. Die mehr als 1,7 Kilometer lange Sommerrodelbahn schlängelt sich durch die Bäume und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde. Hinzu kommt ab 22. Juni 2018 die „Canopy Run Zipline“, eine dreistünde Abseil- und Zipline-Tour mit acht Ziplines, die bis zu 27 Meter über dem Boden hängen; der „Treeline Trail Challegen Course“ bietet fünf Pfade in allen Schwierigkeitsstufen, die in bis zu zwölf Metern Höhe verlaufen. Im August kommt dann noch eine neue Kletterwand mit schroffem Einstieg hinzu, die über 14 Selbstsicherungs-Stationen verfügt und bis zu 50 verschiedene Routenmöglichkeiten bietet. Der Abenteuerpark Lost Forest ist täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

2. Spritzige Action: River Surfing, Kajaking und Rafting

Wenn die Temperaturen steigen, ruft das kühle Nass. Auch in Aspen und Snowmass haben in den Sommermonaten die Flüsse und Seen Hochkonjunktur und das bildgewaltige Roaring Fork Valley wird zur Kulisse für Wassersport-Liebhaber: Anfänger können sich auf den leichten bis mittelschweren Gewässern des Roaring Fork River versuchen, während sich erfahrene Rafter und Kajak-Fahrer auf dem Colorado River austoben. Mit großen Wellen und schroffen Felsen sind hier Manövrierfähigkeit und eiserne Nerven gefordert. Auch das „River Surfing“ erfordert höchste Konzentration und Gleichgewicht, wenn es auf einem Stand-up-Paddle-Board darum geht, die Wellen auf dem Fluss zu bezwingen. Für das komfortable und unkomplizierte Wassersport-Vergnügen ohne Schleppen der eigenen Ausrüstung ist gesorgt: In Aspen und Snowmass stehen eine ganze Reihe an Wassersportschulen und Verleihstationen zur Verfügung.

3. Höhenangst bleibt auf dem Boden: Paragliding

Ein ganz besonderes Erlebnis in luftigen Gefilden verspricht eine Paragliding-Tour vom Aspen Mountain. Dabei haben Reisende nicht nur die einmalige Gelegenheit wie ein Vogel über die Bergwelt zu gleiten, sondern erhalten auch einen unvergleichlichen Blick auf den legendären Ort. Mit den Profis von Aspen Paragliding geht es dabei in Höhen von bis zu über 5.000 Metern – und das für fast jeden, von drei bis zu 80 Jahren.

4. Per Eigenkraft hoch hinaus: Klettern und Gipfeltouren

Kraft und Ausdauer benötigen Aspen und Snowmass-Gäste, wenn sie die spektakulären Gifpel und Berge rund um die beiden Orte bezwingen möchten. „Aspen’s 14er“ bieten unendliche Möglichkeiten bis zu technisch extrem anspruchsvollen Gipfelbesteigungen. Wer es noch herausfordernder mag, fährt zum Mount Sopris und erklettert das größte senkrechte Relief Colorados. Hunderte Klettertouren und –Routen warten nur wenige Minuten von Downtown Aspen entfernt am beeindruckenden Independence Pass. Auch Anfänger finden ihren Platz am Fels, beispielsweise in der „Golf Buttle Climbing Area“ mit grandiosen Ausblicken auf den Rio Grands Trail und den Roaring Fork River.

5. Fest im Sattle sitzen: Bike Snowmass

Radfahrer, die einen Adrenalinrausch suchen, sind herzlich willkommen im Snowmass Bike Park, wo sich Downhill-Trails vom Gipfel des Elk Camp Sesselliftes bis zur Basis des Snowmass Village schlängeln - eine aufregende Abfahrt von ca. 880 Höhenmetern. Ambitionierte Radler können sich beispielsweise auf den drei V’s austoben: Viking, Vapor und Valhalla, ein fünf Kilometer langer Freeride-Trail mit einem Höhenunterschied von knapp 427 Metern, bei dem durch zahlreiche Jumps und Wandritte echtes Fahrkönnen gefragt ist.

Auch in diesem Sommer wird die Expansion des Snowmass Bike Park fortgesetzt: Ein neuer, über vier Kilometer langer, mittelschwerer Trail vom Elk Camp Sessellift sowie ein Sprung-Trail für Experten im unteren Teil des Berges werden gerade gebaut.

 

Weitere Informationen unter www.aspenchamber.org sowie www.gosnowmass.com.

Mit rund 300 Sonnentagen im Jahr, der weiten Wildnis Colorados vor der Haustür und täglichen Open-Air-Events für jedes Alter ist klar: Der Sommer in Aspen und Snowmass spielt sich draußen ab! Draußen – an den klaren Läufen des Roaring Fork River, in den legendären Espenwäldern mit ihrem dicken Wildblumenteppich und auf den eindrucksvollen Trails der Bergwelt – von Aspen Mountain über Snowmass bis hin zu den Marron Bells. Von Wandern bis Fliegenfischen und von Mountainbiking bis Rafting ist hier jede Outdoorsportart zuhause und für Kids ist das hübsche Silberminenstädtchen ein einziges Abenteuerland. Aber auch das urbane Leben spielt sich im Sommer im Freien ab – bei zahlreichen, oftmals kostenlosen Events und Konzerten, in der lebhaften Foodie-Szene und besonders im Kulturellen. Denn neben einer Vielfalt internationaler Galerien, hat die Kunst in Aspen und Snowmass längst auch den öffentlichen Raum erobert. Dank eigenem Flughafen ist die Sommerdestination von Europa aus bestens erreichbar und die Servicestandards suchen weltweit ihresgleichen – vom Campingplatz bis zum Designhotel. www.aspenchamber.org und www.gosnowmass.com.

uschi liebl pr GmbH / HPL

Europäischer Gerichtshof stärkt Passagierrechte
EUclaim: „Aushöhlung der Fluggastrechte gestoppt“

Technische Defekte gelten nicht als „außergewöhnliche Umstände“

 

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute die Rechte von Flugpassagieren gestärkt. Die Richter in Luxemburg entschieden im Fall „Van der Lans gegen KLM“ (Rechtssache C-257 / 14), dass technische Defekte nicht als „außergewöhnliche Umstände“ im Rahmen der Fluggastrechteverordnung gelten. „Wir begrüßen die Entscheidung. Sie zeigt den Airlines klare rechtliche Grenzen auf und stoppt die Aushöhlung der Fluggastrechte“, kommentiert Hendrik Noorderhaven, Geschäftsführer von EUclaim, den Richterspruch.

„Außergewöhnliche Umstände“ bleiben eng gefasst

Die Fluggastrechteverordnung regelt die Ansprüche von Passagieren bei
Nichtbeförderung, Verspätung und Annullierung von gebuchten Flügen. Laut EU-Recht stehen ihnen Entschädigungszahlungen zu, wenn technische Probleme zu großen Verspätungen geführt haben. Europäische Airlines, wie zum Beispiel die größte niederländische Airline KLM, sind der Ansicht, dass technische Defekte, die nach der sogenannten Vorflugkontrolle (pre-flight-check) auftreten, unvorhersehbar, und daher als „außergewöhnliche Umstände“ zu betrachten seien. Dieser Ansicht widersprachen jetzt die Richter am EuGH. Lediglich bestimmte technische Probleme, die zum Beispiel aus versteckten Fabrikationsfehlern, Sabotageakten oder aus terroristischen Handlungen resultieren, können laut EuGH Luftfahrtunternehmen von ihrer Ausgleichspflicht befreien. Auch bei schlechten Wetterbedingungen, Sicherheitsrisiken und Streiks von Piloten oder Bodenpersonal gelten Sonderregelungen. In solchen Fällen haben Fluggäste keinen Anspruch auf Entschädigung. Allerdings liegt die Beweislast hier bei den Airlines: „Die Fluggesellschaft ist in der Pflicht. Sie muss stichhaltig belegen, warum außergewöhnliche Umstände zur Verspätung geführt haben“, erklärt
Noorderhaven.
Weitere Informationen auf www.euclaim.de