Schweiz

Zillertal

Das Wildgerlostal mit dem Reichenspitz macht seinem Namen alle Ehre – zumindest, wenn man die raue Schönheit der Natur von der Zittauer Hütte aus genießen will: wild, unbändig und atemberaubend präsentiert sich eines der unbekannteren Täler in der Wanderregion der österreichischen Zillertalarena. Hier ist man mitten drin im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten alpinen Schutzgebiet in Österreich.

Eiskaltes Gletscherwasser bahnt sich in Wasserfällen und Kaskaden seinen Weg nach unten zum kleinen See am Naturbad und Alpengasthaus Finkau, dem Ausgangspunkt der Wanderung.  Rund drei Stunden hat Wanderführer Leonhard Obermüller für den Weg auf die idyllisch gelegene Zittauer Hütte auf 2329 Metern  eingeplant. Und die braucht man auch. Zeit sollte man sich nehmen, wenn man die herrliche Umgebung genießen will. Immer wieder bleibt der Blick an den schroffen Felswänden des Tales hängen, die Jahrtausende währende Arbeit des Gletscherschliffs ist deutlich zu erkennen.

Geht es zunächst noch einen gemütlichen Fahrweg durch das vom Gletscher geformte Tal und an genüsslich grasenden  Kühen vorbei, darf man im letzten Abschnitt Kondition beweisen. Am Talschluss führt der Weg über Geröll und teils riesige Steinplatten, vorbei am nächsten Wasserfall stetig bergauf. Steinmandl blicken auf die Wanderer, die die Steinstufen erklimmen. Schwindelfrei sollte man für dieses Schlussstück schon sein, schließlich ist der schmale Pfad nach oben teilweise nur mit einem Seil an der Felswand als Sicherung zu passieren.Während sich Ungeübte für den kräftezehrenden Anstieg Zeit lassen, streben passionierte  Gipfelstürmer schnellen Schrittes in Richtung Zittauer Hütte. Und die lassen sich auch von einsetzendem Regen nicht abhalten. Schließlich „sprüht der Nebel nur ein bisschen Wasser“, wie Leonhard Obermüller erzählt. Und als begeisterter Wanderer kennt er sich in den Zillertaler Alpen aus. Das Bergpanorama entschädigt für die Strapazen. Nicht nur er genießt – an der Hütte angekommen – den grandiosen Ausblick auf den Unteren Gerlossee, hinab ins Tal und das faszinierende Wolkenspiel. Und natürlich eine stärkende Jause drinnen.

Das Zillertal ist schon seit Jahrzehnten ein Touristenmagnet - im Herzen Tirols und angrenzend an den Nationalpark Hohe Tauern. Seit mehr als 150 Jahren zieht es Sommerfrischler nach Mayerhofen und später nach Zell am Ziller. Nicht nur im Winter, wenn die Skifahrer die Region zwischen Mayerhofen und dem Hintertuxer Gletscher, zwischen Zell, Königsleiten und Gerlosplatte  erobern. Dass sich auch zu allen Jahreszeiten dort genüsslich urlauben lässt, ist man sich im Zillertal sicher. Nicht nur „Bergfexe“ und Mountainbiker kommen bei den unterschiedlichsten Touren voll auf ihre Kosten.

Urige Gastlichkeit wird im Zillertal großgeschrieben. Viele alte Gasthöfe und Restaurants, wie das Wirtshaus „Zum Griena“ in Mayerhofen mit der wohl ältesten Stube des Zillertals oder das „alte Schulhaus“ in Zellerberg mit einer Speisekarte als Schulheft, verwöhnen mit traditionellen Gerichten. Die „Schliechtarnudeln“, ein Nudelgericht mit Graukäse und Ziegenkäse, oder auch „Moosbeerzerggel“ (Blaubeerpfannkuchen) dürfen dabei nicht fehlen. Sie gehören zum Tal wie der Almabtrieb im Herbst und die Hirschbrunft. Und beim Besuch in Zell, dem einstigen Hauptort des Tals, sollte man einen Blick in die barocke Pfarrkirche werfen. Oder sich gleich zum Kochkurs für die Zillertal Krapfen anmelden.  

„Die herrliche Luft, das klare  Wasser und unsere schöne Natur und dazu die Besinnung auf die  traditionellen Werte – das wissen die Gäste zu schätzen“, sagen Christina Egger, die Chefin des „Posthotels“ in Zell, und ihr Mann Reinhard Binder.  Das Traditionshaus verbindet als „Umwelt- und Designhotel“ die Tiroler Tradition der Region mit modernem Ambiente. Natürliche  Schönheit und Gemütlichkeit bestimmen das Bild des Hauses, die warme Aura des Holzes darf man in den Suiten und Zimmern mit allen Sinnen erleben, Zirbenkissen sorgen für eine angenehme Nacht. Das Prinzip der  Nachhaltigkeit wird nicht nur bei Lebensmitteln von Bauern der Region deutlich, sondern auch  im solarbeheizten Außenpool und dem kleinen, aber feinen Wellnessbereich.

Damit die  Gäste neben der Natur auch das kulinarische Zillertal kennenlernen, setzt man im Vier-Sterne-Hotel bewusst auf „Bed & Breakfast“ und gibt gerne Tipps. „So entdecken die Gäste die Vielfalt des Tals.“ Oder man holt sich einen Koch einfach aufs Zimmer, der ein herrliches Menü zaubert. Abgeschiedenheit bieten die vier herrlich gelegenen Chalets „Hochleger“ im Nachbarort Aschau mit Blick aufs Zillertal, bei denen Holz aus der Region als Baumaterial dient. Alte Bauernmöbel geben dem modernen Design die besondere Note. Auch hier setzt man auf Nachhaltigkeit und dem Eins sein mit der Natur, ebenso wie bei den vier Appartements  der Golflodge, die direkt am neuen Golfplatz in Uderns entsteht.

 Diana Seufert

Das Posthotel
Rohrerstraße 4, A-6280 Zell im Zillertal
Tel +43 5282 2236    

Intenet: www.dasposthotel.at

E-Mail: info@dasposthotel.at

 

Alpengasthof Familienhotel Finkau

Oberkrimml 120, A- 5743 Krimml

Telefon: +43 (0) 65 64 /83 80

Internet: www.finkau.at

E-Mail: info@finkau.at

 Wirthaus zum Griena

Thaler Familie

Dorfhaus 768, A-6290 Mayrhofen

+43 (0) 5285/ 62778

 info@wirtshaus-griena.at

 

Weitere Infos unter

www.zillertal.at oder

www.natuerlicheschoenheiten.at

St. Moritz.

Die Spätsommersonne scheint verführerisch auf die Engadiner Berge. Wie ein herrlicher blauer Spiegel liegen der St. Moritzer See und der Silser See am Fuß des kleinen Dorfes, das sich der Jetset gerade im Winter als Domizil auserwählt hat. Im Sommer und goldenen Herbst dagegen erobern Wanderer die Berge und genießen die herrliche Aussicht vom Piz Nair auf die umgebenden Dreitausender. Surfer und Segler tummeln sich auf dem See und nutzen die frischen Winde aus. Und Natur und Kunst gehen hier eine besondere Symbiose sein.

Gerade Kunstsinnige zieht es im Sommer in den exklusiven Ort im Oberengadin. Das Jazzfestival, das jährlich von Mitte Juli bis Mitte August Musikbegeisterte aller Stilrichtungen anlockt, ist nur eines der vielen Höhepunkte. Wer Glück hat, ergattert eine Karte für den legendären Dracula Club von Gunther Sachs. Oder strebt in die Bar des mondänen Kulm-Hotels, wo sich zahlreiche Bands ein Stelldichein geben. Im September lockt  das internationale Kulturfest "Resonanzen" im Hotel Laudinella. Das spartenübergreifende Festival bietet eine Woche Kultur pur.

 

Entspannung finden Wanderer und Musikfans im Art Boutique Hotel Monopol, mitten in St. Moritz.  Im Vier-Sterne-Haus mit einem modernen Flair und einer innovativen Ausrichtung vereinen sich Kunst und Klasse mit einem De-Luxe-Wohnambiente, das keine Wünsche offen lässt. Übrigens zählt das Hotel mitten in der Fußgängerzone von St.Moritz und in direkter Nachbarschaft zu den Top-Designer-Läden zu den Sponsoren des „Festival da Jazz“.

Direktor Lucas Merckaert nimmt die Gäste am liebsten mit in den gemütliche Lounge. Oder gleicht mit auf die herrliche Panoramaterrasse im sechsten Stock des „Monopol“. Von hier aus lässt sich das Bergdorf wunderbar überblicken, ebenso wie vom angrenzenden Wellavista Wellnessbereich aus. Nach der Wanderung eine entspannende Massage oder ein Bad im Whirlpool  mit Blick auf St. Moritz ist Erholung pur. Verwöhnen lassen darf man sich auch von der exquisiten mediterranen Küche des Hauses im Restaurant "Mono", wo Executive Chef Claudio Della Pedrina abwechslungsreiche Gerichte kreiert, Maître d'hôtel Francesco Stillitano ist verantwortlich für erlesene Wein-Tropfen. Eine Olivenölverkostung vor dem Abendessen - warum nicht?

Erlesenes, aber weniger Hochprozentiges gehört im Art Boutique Hotel dazu: die Werke junger Künstler. Sie finden hier eine perfekte Plattform, um ihre Arbeiten dem internationalen Publikum des Hauses zu präsentieren. Dadurch wurde das Hotel vor Kurzem als "Prefered Boutique Hotel" klassifiziert.

Lucas Merckaert empfiehlt seinen Gästen aber auch einen Abstecher nach Sils Maria. Der Nachbarort von St.Moritz hat schon 1881 den Philosophen und Schriftsteller Friedrich Nietzsche in seinen Bann gezogen. Dessen Jünger pilgern zu seinem Wohnhaus mit dem kleinen Museum und nebenan ins historische Hotel "Edelweiß" mit dem unter Denkmalschutz stehenden Jugendstilsaal, wo schon der Denker selbst gespeist hat. Und gerne wird heute noch daran erinnert.  Das Hotel „Edelweiß“ ist zwar das Schwesterhotel des „Monopol“, unterstreicht durch seine Historie und dem eher rustikalen Charme  aber den  Charakter eines typischen Berghotels mit langer Tradition, das in Sachen Gastlichkeit nichts verlernt hat.

Der Bergsommer ist im Oberengadin und in St. Moritz nicht gerade lange. Deshalb nutzen Touristen und Einheimische die warmen Tage. Einen perfekten Überblick über die Region rund um St. Moritz hat man von der Bergstation des Piz Nair mit seinen 3057 Metern. Leichte Nebel steigen aus dem Tal auf und versprechen einen strahlenden Nachmittag. Egal ob man das wunderbare Panorama mit dem Morteratsch-Gletscher genießt oder einfach nur ein Sonnenbad nimmt: Hier kann man die Seele baumeln lassen.

Schon allein die Fahrt nach oben macht Lust. Mit der historischen Standseilbahn, die mitten in St. Moritz startet, geht es nach Chantarella und Corviglia - umsteigen inklusive. Die Gondelbahn bringt die Besucher schließlich bis fast an die Spitze des Piz Nair. Unterwegs sollte man unbedingt den Start des Skiweltcups in Augenschein nehmen, wo die Rennfahrer den steilen Hang bei der Abfahrt nach unten schießen. Und natürlich die Murmeltiere bewundern, die sich in der warmen Vormittagssonne aalen.

Dem geschäftigen Treiben des kosmopolitischen Ferienorts St. Moritz kann man auf einem der zahlreichen Wanderwege wunderbar entfliehen. Etwa von Corviglia nach Marguns. Schmetterlinge tanzen über den leuchtenden Blumenwiesen, die Wolken spiegeln sich im Ley Alv, Bergbäche plätschern munter. Und die vielen Kühe grasen genüsslich auf den Weiden und lassen sich von den großen und kleinen Spaziergängern nicht stören. Nicht nur für Kinder ein herrlicher Tummelplatz in unberührter Natur. Wer eine kleine Erfrischung möchte, schöpft sich kurzerhand frisches Quellwasser oder kehrt zur Stärkung im kleinen Restaurant nahe der Gondel nach Celerina ein. Auf den Nachwuchs wartet hier übrigens ein herrlicher Außenspielbereich. Mit der Gondel geht es dann wieder ins Tal, nach Celerina, den Nachbarort von St. Moritz.

Überhaupt lässt sich im Sommer die Region gut per pedes erkunden. Mit fast 600 Kilometern Wegenetz wartet St. Moritz auf. Und mit den Postbussen, Bergbahnen und dem Bernina-Express lassen sich viele Ausflugsziele, wie etwa die Gletscherzunge des Morteratsch, schnell erreichen. Mit der Aktion "Bergbahnen inclusive" können Gäste übrigens ab einem Aufenthalt von zwei Nächten 13 Anlagen der Bergbahnen und teilweise die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen.

Text und Fotos: Diana Seufert

Adresse:

Art Boutique Hotel Monopol

Via Maistra 17, 7500 St. Moritz, Schweiz
Telefon:+41 81 837 04 04

www.monopol.ch

Dem Gourmet-Himmel so nah

Text und Fotos: Katharina Büttel

 

 

 

Das Genießerhotel „Le Grand Chalet" über dem Dorf von Gstaad im westlichen Berner Oberland ist ein Juwel unter Alpengipfeln. Hier verbinden sich im Sommer wie im Winter Naturerlebnisse, feinste Gaumenfreuden und Kulturgenuss.

 

          Da stehen wir nun auf der Terrasse unseres Zimmers im Grand Chalet, die Arme auf dem braunen Holzgeländer, und atmen tief ein: Bergluft! Der Blick schweift über sattgrüne, sanfte Berghänge. Unter uns öffnet sich weit das Saanenland-Tal mit dem international bekannten Alpendorf Gstaad, auf gut 1000 Meter Höhe gelegen. Darüber wachen das Wildhorn und der Arpelistock. Am Horizont erhebt sich auf über 3000 Meter Höhe spitzes, weiß gepudertes Gebirge, dazwischen der Diablerets-Gletscher, genannt Glacier 3000. Die Berge sind zwar nicht so hoch wie die im Osten mit den berühmten Namen Eiger, Mönch und Jungfrau, die alpine Echtheit der Region aber beeindruckt – trotz 100-jähriger Tourismusgeschichte.

         Auf dem Weg von unserer 4-Sterne-Bergoase hinunter in die Altstadt kommen wir an einigen Nobelhäusern vorbei. Für einen Ferienort – seit 1998 ist er autofrei - mit nicht einmal 8000 Einwohnern und genauso vielen Kühen ist die Auswahl an luxuriösen Unterkünften beachtlich; die Palette reicht vom altehrwürdigen Luxushotel bis zum ultramodernen Designhotel und privaten Chalet.

          Gstaad – trifft sich hier nicht die Prominenz, schön, schrill und reich? Sicher, tagsüber vermischt sich alles; die Flaniermeile zwischen „Charly's" Treffpunkt und St. Niklaus-Kapelle ist oft belebt auch von gutbetuchten Gästen. Roman Polanski besitzt irgendwo am Hang ein Haus, Liz Taylor und Coco Chanel erholten sich einst in der zauberhaften Landschaft vom Dreh- und Modezirkus. Heute entspannt sich hier schon mal Prinz Charles vom Repräsentieren, Paul McCartney vom Musikleben. Formel 1-Chef Ecclestone hat gleich ein komplettes Hotel gekauft, wo er mit seiner Entourage fürstlich residiert und diniert. Die kleine große Gstaad-Society hat es geschafft, ungestört, unauffällig und sicher unter sich zu bleiben – hier ist man diskret, sehr diskret.

          So kuschlig Gstaad mit seinen Gässchen, Cafés, schicken Läden und qualitativ hochwertigen Restaurants auf uns wirken mag, der Ort will auch als Kultur- und Sportdestination wahrgenommen werden. Das internationale Tennisturnier beispielsweise sorgt nicht nur unter Einheimischen für Aufsehen. Richtig stolz aber sind sie hier auf das Musikleben. Besonders zum Menuhin-Festival im Sommer bevölkern weltbekannte Künstler und Liebhaber klassischer Musik die Hotels.

          Das Gegenprogramm zur Gstaader Hochkultur liefert die Natur quasi unentgeltlich. Die Bergwelt des Berner Oberlandes lockt gewaltig. Nach dem zünftigen Frühstücks-Buffet in unserem Grand Chalet mit den leckeren Alpkäsen Hornberg- und Edelweißmutschli zieht es uns erst auf den Hausberg Eggli, später mit der Kabinenbahn zum Wandern auf die knapp 2000 Meter hohen Rellerli und Horneggli. Herrlich, dort sind wir umzinnt von Dreitausendern. Atmen würzige Bergluft und können uns an den bunten Almwiesen rechts und links des schmalen Pfades, immer mit Blick auf die faszinierende Szenerie, kaum satt sehen.

          Mit glühenden Wangen und etwas erschöpft geht es mit der Bergbahn zurück ins Tal, vorbei an den alten Häusern im historischen Chaletdorf Saanen mit ihren Holzfensterläden, Blumenkästen und bemoosten Steinschindeln. Ein Glas Wein im Dorf-Bistro und ein süffiger „Chüjergaffi" wirken, als habe man drei getrunken. Dabei ist schon der Blick auf die Älpler, wie sie nach dem Alpabzug vom Hornberg ihre schönen, prachtvoll geschmückten Kühe durchs Dorf zügeln, berauschend - welch ein Glück für uns! Das Geläut ihrer Glocken erreicht Konzertlautstärke, als die Tiere zum Melken in die Ställe gebracht werden.

          Am Abend steht Genuss in „unserem Grand Chalet-Wohnzimmer" auf dem Berg an: ein Cognac vorm offenen Kamin, umspielt von der Zither des Werner Frey. Und der kleine, feine Fitnessbereich richtet uns wieder auf. Danach machen die Rituale des Savoir-Vivre wieder richtig Spaß. Wir werfen uns in Schale, genießen den Aperitif an der Bar, lassen uns im Hotel-Restaurant „La Bagatelle" von Küchenchef Steve Willié überraschen. Er ist längst über den Geheimtipp-Status hinaus. Der 40-Jährige, 16 Gault-Millau-Punkte schwer, 2011 Schweizer „Hotelkoch des Jahres", arbeitet nach dem Motto: „Bei uns ist nichts versteckt, alles bleibt natürlich". Seine Bouillabaisse ist himmlisch, die Trüffelgerichte aromatisch und kreativ, seine Menüs ‚Gourmet Lèger' sensationell, jeder Handgriff ist Chefsache. Wer Spaß daran hat, den ermuntert Steve zum gemeinsamen Kochen - sein Geschenk an den Gast. „Egal, was wir kochen, es muss einfach nur schmecken", lächelt der Künstler am Kochtopf.

          Das mehrfach ausgezeichnete Grand Chalet – sehr beliebt auch bei Golfern - soll für Gäste ein Zuhause auf Zeit sein mit gemütlichen Zimmern und einem Höchstmaß an Rundumservice. So wie man es sich für die Sommer- oder Winterferien erträumt, ein Fleckchen wirklich heiler Welt. „Bei uns übernachtet der Gast nicht, er wohnt hier!", betont die immer freundliche Nadja an der Rezeption.

          Die Philosophie des Gastgebers Pedro Ferreira versteht am besten, wer mit ihm in seinen Weinkeller hinabsteigt. Bei 15.000 Flaschen aus allen Weinregionen Europas, wenige nur sind aus Überseegebieten, ist die Qual der Wahl groß. „Einen guten Wein kann man auch für wenig Geld bekommen, wichtig sind die Regionen mit Tradition und der Winzer. Er gibt ein Zeichen, dann spürt man die Seele, die Liebe, die Leidenschaft. Im Burgund ist das so, weniger in Bordeaux-Anbaugebieten". Zwischen all den Regalen, Etiketten und Weinkisten sind die Weingenießer hier im siebten Himmel und halten sich an das Qualitätskriterium der meisten Kellermeister: „Ein Wein ist dann gut, wenn man gleich den nächsten Schluck trinken will!" Das kann ein Pinot Nero aus Italien sein, ein Lafitte Rotschild Jahrgang 1982 für 3500 Franken, ein deutscher Riesling, ein Rotwein aus seiner portugiesischen Heimat. „Wahre Schätze habe ich im Wallis, in Graubünden, im Waadtland und am Genfer See gefunden. Ich bin immer auf der Suche". Stolz ist der Mâitre d'hotel auf seine Weinkarte, auf der sich über 1000 verschiedene Weine finden. Kein Wunder, das die als die beste weltweit ausgezeichnet wurde. Wer mit ihm ein paar Weine verkostet hat, der legt danach am besten einen ruhigen Tag ein.

        Und macht beispielsweise einen Ausflug nach Rougemont zur Zisterzienser-Kirche und Käserei, schaut sich in der Chäller-Gallerie in Gstaad die hohe Kunst der traditionellen Scherenschnitte an, schlendert über den Dorfmarkt in Saanen. Mit dem Postauto ist es nur ein Katzensprung zum Lauener See, den man vergnüglich umwandern kann. Rechts sprudelt eben noch ein Wasserfall vom grauen Fels, von vorne nähern sich neugierig ein paar hellbraune, reinrassige Sinnentaler Kühe mit ihren zierlichen Hörnern. Hier fühlen wir uns wie die Entdecker der Langsamkeit. Zurück im Grand Chalet wird's gesellig. Werner spielt die Zither und singt mit den Gästen. Und – nicht zu früh am nächsten Morgen – wuchtet er von der Wiese auf seinem Alphorn gewaltige Klänge hinaus ins Saanenland.

 



Serviceteil „Gstaad"

Anreise:

Mit dem Flugzeug nach Zürich, Bern oder Genf. Bequemer geht es in den Südwesten der Schweiz mit dem Auto über Zürich, Genf, Bern oder Basel über Thun nach Gstaad an der Grenze zum französischsprechenden Landesteil. Montreux ist 1 Stunde entfernt.

Per Bahn: von Genf 2,5 Stunden; von Zürich 3 Stunden; von Bern 2 Stunden, von Basel 3 Stunden; von Montreux 1,5 Stunden.

Hotel: 4-Sterne, 46 Betten. Fitnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Außenpool im Sommer, Kinderspielplatz, Tagungsraum, Parkplätze und Garage.

Restaurant La Bagatelle: 65 Plätze im Restaurant und auf der Veranda, 50 auf der Panorama-Terrasse – auch mit Konzerten, Hausbar, offener Kamin. Restaurant-Küche wurde vielmals ausgezeichnet.

Erleben: Im Winter 250 Pistenkilometer, weitläufige Langlaufloipen. Im Sommer 300 Kilometer Wanderwege, Klettermöglichkeiten, Bike- und Radfahren, Golf und Tennis. - Internationale Veranstaltungen von Weltrang: das Menuhin-Festival (Juli – September, Vorverkauf ab Februar 2013); Country-Festival (September); ATP-Tennisturnier oder Beach-Volley-World-Tour (Juli), Polo-Gold-Cup (August) - Alpabzug vom Hornberg; Literarischer Herbst; Kunst- und Keramik-Ausstellungen mit Anwesenheit der Künstler; Sommer- und Sommer-Kirchen-Konzerte; Bar- und Pubfeste für Einheimische und Gäste; Bergpredigten; Dorfführungen, Bauernmarkt; Alpkäsemeisterschaft; Herbstfest der Volksmusik.

Preise und Gästepakete: z.B. eine Nacht im Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet ab 112 Euro/Pers.; DZ/F und 2-Hauben-Genießer-Halbpension ab 132 Euro/Pers.; „Chez Vous" buchbar bis 24. März: 3 oder 6 Tage inkl. Welcome-Drink, Frühstücksbuffet; jeden Abend 1 Cocktail am Kamin, 3-Gang-Dinner, ein Fondue- oder Raclette-Abend, Pferdeschlittenfahrt mit Glühwein, Benutzung des Fitnessbereichs und Garage DZ/Person ab 480 Euro bzw. 914 Euro. Die GSTAAD easyaccess card kostet 12 CHF. Sie bietet von Mai – Oktober Bergbahnfahrten, öffentliche Verkehrsmittel und diverse Freizeitangebote.

Reiseführer: Neu ist der DuMont Bildatlas „Schweiz" mit einzigartigen Bildern und detaillierten Karten, 8,50 Euro.

Adresse: Genießerhotel Le Grand Chalet, CH – 3780 Gstaad, Neueretstraße;

Tel.: +41 (0) 33 748 / 76 76; Fax: -/76 77; email: hotel@grandchalet.ch.ch; www.grandchalet.ch

Betriebsferien: Mitte Oktober – Mitte Dezember; Ende März – Mitte Mai.

Näheres: Gstaad Saanenland Tourismus, Promenade 1; Tel.: +41 (0)33 748 81 81; email: info@gstaad.ch; www.gstaad.ch

Genuss für Gaumen, Gemüt und Geist


Das liebenswürdige und charmante Bad Ragaz mit seinem Thermalbad

 

Seit 1840 wird das Thermalwasser der Tamina-Quelle nach Bad Ragaz geleitet, wo 1871 das erste öffentliche Thermalbad Europas gebaut wurde.

Das Baden in diesem Thermalwasser hilft bei rheumatischen und neurologischen Beschwerden, Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen oder stärkt die Herz- und Kreislauforgane. Im 34°-Attraktionsbad, 32°-Sportbad, 36,5°-Sprudelbädern, 39°-Warmwasser- oder 17°-Kaltwassergrotten, 34°-Aussenbad und diversen Saunen findet wohl jeder Entspannung und Erholung. Die 7300 qm-große Therme wird durch stimmungsvolle Lichtinstallationen von Nik Schweiger, dem Bruder des Schauspielers Til Schweiger, beleuchtet.

In Bad Ragaz befindet sich heute das renommierte Olympic Medical Center, in dem Profisportler aus aller Welt behandelt werden sowie das Medical Health Center im Grand Resort Bad Ragaz. Aber auch Spaziergänge am Ufer des Rheins oder direkt im Dorf mit seiner Jugendstil-Bäderarchitektur laden zur Erholung ein.  www.heidiland.com

 

Bad Pfäfers: das älteste erhaltene Barockbad der Schweiz


Angeblich fanden zwei Jäger im Jahr 1240 eine 36,5°C warme Quelle, in deren Wasser Mönche des nahe gelegenen Benediktiner-Klosters eine heilende Wirkung entdeckten. Das Gemeindewappen zeigt eine Taube mit einem roten Span im Schnabel. Nach der Legende soll eine Taube mittels eines blutigen Spans dem heiligen Pirmin den Ort zur Gründung des Klosters nahe der Tamina-Quelle gezeigt haben.

Das Bad entwickelte sich zu einer international renommierten Kurstätte, in der Rilke, Zwingli,Nietzsche, H.C.Andersen bis zu Zuckmayer kurten. Paracelsus, der erste Badearzt im Alten Bad Pfäfers, war überzeugt von der Heilkraft dieses Wassers.

Mit dem Postbus vom Bahnhof Bad Ragaz hinauf zur wilden Tamina-Schlucht ist schon ein imposantes Erlebnis (winters geschlossen). Nahe der Endhaltestelle im Alten Bad Pfäfers ist der Eingang zur mystischen Quellschlucht (5 CHF Eintritt ). Hier erlebt man auf dem 450m langen und sicheren Weg ins Felsinnere die immense Kraft des Wassers bis zum Thermalwasserbrunnen und zur Quellwassergrotte. Der Himmel ist nur durch einen kleinen Spalt in der Höhe zu sehen und unten rauscht der Bergfluss Tamina. Empfehlung: Mütze und Schirm mitnehmen!

Malans ist ein kleiner Ort mit historischem Dorfkern und grünen Rebbergen in der Bündner Herrschaft, wo schon vor 1000 Jahren Wein angebaut wurde. Bischöfe bezogen ihren Messwein aus diesen Lagen wie den seltenen Completer. Beim letzten Abendgebet (Complete) wurde Completer getrunken. Diese Malanstraube war schon fast ausgestorben, wurde im Weingut Donatsch wieder seit 1993 gepflanzt und gilt jetzt wieder als exzellente Rarität bei Weinkennern und Gourmets. Ihre Gärung findet in französischen Eichenfässern statt, wo sie dann nach burgundischer Tradition auf der Hefe ausgebaut wird. Überall im Ort kann man ihn in den Torkel-Stuben probieren.

Das Weingut Donatsch gehört zu den Top-Adressen der Schweizer Weine. Seit fünf Generationen wird auf den 6 Hektar-Donatsch-Rebbergen naturnah angebaut. Zitat Martin Donatsch: „Aus herausragenden Böden braucht es nur drei Dinge für einen großen Wein: grandioses Traubengut, Fässer aus besten Eichen, sowie genügend Zeit für seine Entstehung und Entwicklung. So bekommt jeder unserer Weine seinen bestmöglichen Ausbau, damit charaktervolle, eigenständige Lageweine entstehen."

Im riesigen Donatsch-Barriquekeller reift auch der Pinot Noir. Er erhält die klassische Maischengärung und geht erst ein Jahr nach der Füllung in den Verkauf. Es gibt die Linie „Tradition" (fruchtbetonter traditioneller Wein), die Linie „Passion"(terroir-betonter Burgundertyp) und die Linie „Unique"( ein Spitzen-Cru).

Martin Donatsch gewann am Mondial du Pinot Noir 2010 den „Prix Champion du Monde des Producteurs de Pinot Noir". Im Folgejahr 2011 konnte er diesen bedeutenden Titel als „Pinot Noir – Weltmeister" verteidigen!  !www.donatsch-malans.ch 

 

Übrigens: noch ein Tipp für 2015

Alle drei Jahre findet in Bad Ragaz Europas größte Skulpturenausstellung Bad RagARTz statt. 2012 zeigten bis Anfang November 80 Künstler aus 17 Ländern ihre Werke im Kurpark und Dorfzentrum, ein wirklich großartiges Ereignis für Kunstkenner und -liebhaber.

 

Hotels: Es gibt viele schöne Hotels in Bad Ragaz, aber hier ein Tipp von mir:

Das Sorell-Hotel Tamina im Zentrum direkt neben dem alten Badehaus, nahe des jetzigen Kurbetriebs mit Thermalbad, wunderschöne Zimmer, 2011 renoviert, schnörkelloses Design und naturnahe Materialien, liebevoller Service und sehr gute Küche. www.hoteltamina.ch – Preise: auf Anfrage (nach Sonderpauschalen fragen!)

Friederike Kramer-Hartenholm

Sorell Hotels in der deutschsprachigen Schweiz


1900 wurde auf dem Zürichberg von Zürcher Bürgerfrauen, die sich einen Namen mit alkoholfreien Gaststätten gemacht haben, ein Kurhaus zur Erholung der Bevölkerung eröffnet. Schon 1907 folgte das nächste Projekt des „Zürcher Frauenvereins für alkoholfreies Wirtschaften" – der Beherbergungsbetrieb im Rütli. Acht Jahre später wurde das Kurhaus Rigiblick gekauft.

2002 entstand der Name Sorell für diese Hotels - eine Kombination des Vor- und Nachnamens der Gründerin des Zürcher Frauenvereins, Susanna Orelli.

Heute führen die Sorell Hotels, die natürlich nicht mehr „alkoholfrei" sind, schweizweit mehr Hotels als alle anderen Schweizer Hotelgruppen. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Stadthotels im Drei- und Viersterne-Bereich. Alle Hotels zeichnen sich durch einen ganz persönlichen Charme aus.

Die Hotels sind persönlich und individuell geführt, anders als die amerikanischen Hotelketten mit der immer gleichen Ausstattung. Alle Zimmer sind modern und zeitgemäß eingerichtet, W-LAN, Safe, fast überall Minibar und Nespresso-Maschine. Der Service ist professionell und freundlich, Preise unterschiedlich und deshalb ist eine persönliche Nachfrage zu empfehlen, ob Vergünstigungen möglich sind.

Friederike Kramer-Hartenholm

 

 

Zürich

Sorell Hotel Zürichberg ****

Traumhaft gelegen mit einzigartigem Blick auf die Stadt, den Zürichsee und die Alpen, 10 Minuten vom Zentrum gelegen. Stylische Design-Zimmer, sehr guter Service, sehr gute Küche. Gartenterrasse, Bar mit Lounge. Kostenlose Mountainbike-Vermietung, Joggingstrecken nebenan. DZ ab CHF 390,00 www.zuerichberg.ch

 

Sorell Aparthotel Rigiblick

Herrlicher Blick über Zürich, am Waldrand gelegen (auch direkt mit Bergbahn erreichbar), 7 traumhaft eingerichtete Apartments mit allem Komfort, Fine Dining Restaurant Spice unter Leitung des Sternekochs Dennis Puchert. Junior Apartment ab CHF 490,00  www.hotelrigiblick.ch

 

Sorell Hotel Rütli ***

In der Altstadt Nähe Bahnhof, direkt von hier kann der Stadtbummel starten. Business- und Touristenhotel, eignet sich gut für Zürich-Erkundung. DZ ab CHF 260,00  www.rutli.ch

 

Bad Ragaz

Sorell Hotel Tamina ****

Familien- und Ferienhotel mitten im Kurort Bad Ragaz gelegen, nahe der Tamina Therme, 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Sehr schöne Zimmer und Suiten, perfekt eingerichtet, reizender Service, sehr gute Küche, wirklich zu empfehlen, diverse Angebote wie „Badenixe" ab CHF 299,00, Wellness- und Schlemmertage ab CHF 355,00, „Romantik pur" ab CHF 288,00  www.hoteltamina.ch

 

Bern

Sorell Hotel Arabelle ***

Nähe Altstadt und ruhig gelegen, kürzlich renovierte Zimmer, Business- und Familienhotel. DZ ab CHF 135,00 www.arabelle.ch

 

Sorell Hotel Ador ***

Business- und Seminarhotel, Nähe Bahnhof und Zentrum, Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, Hotelbar. DZ ab CHF 170,00  www.hotelador.ch



Foto: The Dolder Grand

The Dolder Grand
Landmark auf dem Dolderberg


Zürich ist Weltstadt und großes Dorf, für Durchreisende wie für länger bleibende, für den reinen Kunstliebhaber wie für den natursüchtigen Landmenschen. Eine Stadt, die sich seit Jahren in der Spitzengruppe der lebenswertesten Städte der Welt findet. In Zürich verliebt sich, wer gerne an gepflegten Seepromenaden spazieren geht, aber auch, wer in Zürich West alte Fabrikhallen charmant findet, in denen das Nachtleben mit dem in London oder New York vergleichbar ist. Doch wirklich verblüffend sind die Almwiesen, die sich bis kurz vor die Stadt ziehen - am Besten zu beobachten, wenn man vom Flughafen aus über den Dolderberg in die Stadt fährt.
Ein genialer Ausgangspunkt für Aktivitäten in Zürich ist das The Dolder Grand, das auf dem Dolderberg wie eine kleine Burg thront. Vom Dolder schwärmte schon Thomas Mann, dass man einen „Naturblick aus den Fenstern" habe. Es wurde erstmals im Jahr 1899 eröffnet, liegt an einem Wald und hat vor der Tür einen 9-Loch-Golfplatz. Vier Jahre lang, nämlich bis April 2008, renovierte der amerikanische Stararchitekt Lord Norman Foster das berühmte Hotel. Es bekam zwei neue Flügel, die das historische Gebäude einrahmen. In diesen „Wings" sind jetzt die Fenster bis zum Boden verglast, das Interieur klassisch-modern durchgestylt, vom Sahnekännchen bis zum schwungvoll runden Designersofa stimmt einfach alles. Regie über die Inneneinrichtung führten die Londoner Architekten United Designers. Großzügig und hell ist der 4000 Quadratmeter große Spa-Bereich, im Whirlpool hat man den Blick auf den See und bei schönem Wetter sieht man sogar die französischen Alpen. Zur Entspannung besonders zu empfehlen sind Wannen mit schwarzen Glassteinen, die vom Boden aus gewärmt werden und Stress in kürzester Zeit aus dem Körper ziehen.
Das Dolder bietet sich auch sonst als Mittelpunkt des Zürich-Aufenthalts an: In der Hotellobby, in der bei der Renovierung eine alte Kassettendecke freigelegt wurde, gibt es in den Wintermonaten zum Kaminfeuer den „Afternoon Tea", der stilvoll mit einem Glas Champagner serviert wird. Im „The Restaurant" verwöhnt Sternekoch Heiko Nieder die Gästen mit seinen köstlichen Kreationen. Alle Zubereitungen sind komplexe Arrangements verschiedenster Geschmacksnuancen. Und in der Bar, die ganz in Schwarz gehalten ist und an ein großes, gemütliches Wohnzimmer erinnert, kann man mit der hauseigenen Cocktailkreation Vasa Kan (Wodka und Wasabi) den Tag stilvoll ausklingen lassen.

 

Kontakt:
The Dolder Grand
Kurhausstrasse 65
CH-8032 Zürich
Tel: +41 44 456 60 00
www.thedoldergrand.com

 

Fazit: Ein Hotel für Gipfelstürmer, das Design und Lifestyle auf höchstem Niveau bietet und idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen aller Art ist.

 

Bettina- Louise Haase

zum Vergrößern ein Foto anklicken!