Hotels der Welt

Deutschland

Hotel Westin in der Elbphilharmonie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Elphie“

Mit der Elbphilharmonie ist die Stadt Hamburg weltweit bekannt geworden. Einen Spitznamen hat sie schon von den Hamburgern erhalten, sie wird liebevoll „Elphi“ genannt, denn die Hamburger sind stolz auf sie, keiner denkt mehr an die Kosten.

Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist ein markantes Gebäude, das wie eine Welle aus dem Hafen in Hamburg aufragt. Wo heute die Elbphilharmonie steht, waren früher Weideflächen.1875 der Kaispeicher A von Johannes Dallmann gebaut, der von den Hamburgern „Kaiserspeicher“ genannt wurde. Er tat lange seinen Dienst bis er 1963 gesprengt wurde. Dann wurde der Kaispeicher A aus roten Backsteinen gebaut, in ihm wurden Kakao, Kaffee, Tee und Gewürze gelagert. Doch durch die Umstellung auf Stückgutverlagerung stand der Speicher seit 1990 leer.

Hotel Westin in der Elbphilharmonie

Wer die Besichtigung der Elbphilharmonie perfekt machen möchte, der steigt im Westin ab. Vom Zugang des Hotels geht es mit dem Aufzug zur Lobby und Rezeption in den achten Stock. Im Zimmer wird wie von Geisterhand die Gardine geöffnet und gibt einen atemberaubenden Blick durch die Panoramascheibe frei, die sich über die ganze Zimmerseite erstreckt. Das Zentrum Hamburgs, die Hafencity, die Elbe, Schiffe und Kräne sind durch die gebauchte Panoramascheibe mit einem kleinen Fenster zum Öffnen zu sehen. So kommen frische Luft und die Geräusche des Hafens in das Hotelzimmer. Die Abendstimmung bringt ein besonderes Spiel des Lichts auf den Hafenanlagen heraus. Schiffe und Kräne sind ständig in Bewegung. Die Szenerie ist immer wieder neu und eindrucksvoll.

Die Natur gibt die Farben vor

Das Design im Hotel spiegelt die Farben von Himmel, Wasser, Erde und Sand wider. Das Holz ist gelaugte Eiche, die Sitzmöbel sind sandfarben, alles ist gradlinig, klar und schlicht und vor allem ohne Schnörkel. Der Luxus ist hier eher hintergründig, aber doch überall spürbar.

Bar und Lobby zum Chillen

Die Bar im achten Stock hat den Namen „The Bridge Bar“ erhalten, weil sie so hoch wie die Brücke eines Kreuzfahrt- oder Containerschiffes ist. Die Schiffe fahren so nahe vorbei, da hat man das Gefühl, man könnte dem Kapitän die Hand geben. An einem Fensterplatz in der Bar ist es ideal, den Sonnenuntergang mit einem Drink oder einem Glas Champagner zu Austern, zu beobachten. Die Highlights der Bar-Karte sind die in Eichenfässern gereiften Drinks, die mit ihrer Würze einen besonderen Genuss garantieren. Die gesamte Bar-Karte spiegelt den Hamburger Hafen und seine internationalen Handelsbeziehungen wider. Die bodentiefen Fenster bieten in 37 Metern Höhe einen unvergleichlichen Panoramablick auf das Weltkulturerbe der Hamburger Speicherstadt, die 1883 bis 1920 gebaut wurde. Das ist wohl einer der schönsten Blicke in Hamburg. Die Lobby „Plaza Foyer“ ist groß und hell, hier kann man immer mit einem Cappuccino entspannen und die Besucher auf der Außenplaza beobachten.

„The Saffron“, das Restaurant – Gewürze sind das Thema

Im Restaurant „The Saffron“ spürt man noch den Hauch der Geschichte. Vor knapp 150 Jahren wurden im historischen Speicher Kakao, Kaffee, Tee und Gewürze gelagert. Man riecht förmlich noch die damals gelagerten Gewürze. Heute spiegeln sich die Farben der Gewürze in der Dekoration wider. Vorbild für die Lampen waren die Hummerkörbe der Fischer, die braunen Säulen erinnern an verrostete Kräne im Hafen und die Fenster erinnern an Schiffsluken. Der Start ist ein Riesling-Sekt aus Rheinhessen. Krustenbrot mit Olivenöl, Himalaya-Salz, geräuchertes Salz und Fleur de Sel folgen. Die Vorspeise ist hausgeräucherte Makrele mit Rettich und Algen. Als Hauptgang wird eine zarte Lammschulter in Beaujolais geschmort und mit Graupen-Risotto serviert. Als Nachtisch folgt eine Nordische Käseauswahl.

Ein österreichischer Chefkoch, der das Meer liebt

Der Chefkoch Martin Kirchgasser ist Österreicher, er kombiniert aufs Feinste die hanseatische mit der österreichischen Küche. Hier sollte man einen Platz zum Essen vor einem Konzert in der Elbphilharmonie reservieren. Er liebt es, mit frischen Gewürzen aus der ganzen Welt aromatische Speisen zu kreieren. Schon als Kind hat er seiner Mutter beim Kochen geholfen. Seine Eltern hatten einen Bauernhof und erzeugten zum größten Teil ihre Nahrungsmittel selbst. Nach seiner Ausbildung in Österreich sammelte er Erfahrungen im Restaurant Königshof und im Hotel Park Hilton in München. Weitere Stationen waren „La Pergola“ in Rom, ein Fine Dining Restaurant Columbus in Jakarta und Royal Orchid Sheraton Hotels in Bangkok. In Asien erlernte er die Gewürzsymphonie der asiatischen Küche. So lässt er sich heute von Safran, Senfpulver, schwarzem und rotem Pfeffer, Zimt, Nelken, Kardamon, Chili und Zitronengras inspirieren. Martin Kirchgasser zog es jedoch wieder zurück nach Europa, zuerst nach Griechenland ins Athener Hotel Grande Bretagne und ins Costa Navarino Resorts und doch anschließend nach Ägypten ins Sheraton Baku und im Westin Soma Bay Golf Resort & Spa. Er ist vor allem ein leidenschaftlicher Koch und das schmeckt man in Hamburg im Restaurant „The Saffron“ auch. „Unser Anspruch ist, unseren Gästen eine Kulinarik zu bieten, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen erfüllt“, beschreibt Kirchgasser seine Art zu kochen. Es ist gut, dass er als Österreicher Wellen, Wasser und Wind mag, um so die Gäste im Westin in Hamburg mit kreativen Kompositionen zu verwöhnen.

Sauna mit Möwenbeobachtung

Zur Entspannung geht es in den „Elb Spa“ im siebten Stock, der im historischen Backsteinspeicher untergebracht ist. Es gibt eine finnische Sauna, eine Biosauna, ein Dampfbad, einen Teer- und Ruheraum mit einem großen Balkon. Das Schwimmbad ist groß genug, um ein paar Bahnen zu schwimmen. Es ist cool, im Ruheraum zu entspannen und den Flug der Möwen zu beobachten oder einem großen Schiff nachzusehen, das mit einem Pilotschiff aus dem Hafen gelotst wird.

Architektur

Die Architekten der Elbphilharmonie sind Jacques Herzog und Pierre de Meuron aus der Schweiz. Die Aufgabe war nicht leicht: Die Außenmauern des historischen Kaispeichers sollten stehen bleiben und die Fassade muss dem Wind und Wetter Hamburgs trotzen. Jacques Herzog hat mit einem Kuli den Backsteinspeicher skizziert und darauf Wellen gekritzelt, das war der Entwurf für die Elbphilharmonie. Diese innovative Architektur mit einer neuen Form wurde erst anschließend von der Statik und Bauart möglich gemacht. Der Kaispeicher musste entkernt werden, nur die denkmalgeschützte Fassade und Teile der Fundamente blieben erhalten. Der gläserne Aufbau steht auf 428 Stahlfedern, die auf 1745 Pfählen lagern, die tief in den Erdboden gerammt sind. Fast zehn Jahre hat der Bau gedauert. Und zehn Mal mehr als veranschlagt hat der Bau gekostet, es gab eine Kostenexplosion auf fast 800 Millionen Euro. Nach Stillstand und Streit konnte die Elbphilharmonie endlich im Januar 2017 eröffnet werden. Das 110 Meter hohe Gebäude schließt mit Wellen ab, die das Haus so einzigartig machen. Das Dach ist nach innen gesenkt und mit schimmernden Pailletten bedeckt, die wie Eisschollen aussehen. Die Fassade besteht aus 2200 einzelnen Glasplatten; eine kostet mit Beschichtungen 20.000 Euro. Sie sind stark genug gegen das Wetter im Hamburger Hafen mit Orkan und Sonne. Die Fensterscheiben sind zum größten Teil gebaucht und sie sind gepixelt, damit sich das Glas nicht aufheizt. In der Mitte der Fensterscheibe ist ein Oval für den ultimativen Ausblick auf Hamburg und den Hafen frei gelassen.

Fazit

Nach einem Besuch versteht man, warum die Kosten für die Elbphilharmonie so hoch wurden. So etwas hat es noch nie gegeben, das muss man sich ansehen. Es hat sich gelohnt, Hamburg hat ein neues Wahrzeichen erhalten. Also: Ende gut, alles gut.

Gabi Dräger

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Kontakt und Services:

Hamburg Tourismus, www.hamburgtourismus.de, www.hamburg-tourismus.de

 

Elbphilharmonie, www.elbphilharmonie.de

Westin Hotel Hamburg in der Elbphilharmonie, www.westinhamburg.com

 

Hamburg Stadtrundfahrt, die Roten Doppeldecker, www.die-roten-doppeldecker.de

 

Große Hafenrundfahrt, Barkassen-Centrale Ehlers, www.barkassen-centrale.de

 

Miniatur Wunderland, www.miniatur-wunderland.de

 

Musical König der Löwen, www.hamburg-tourismus.de/musicals

 

Alsterschippern, www.altertouristik.de

 

Meßmer Monumentum Tee-Kontor mit Shop und Teestube www.messmer.de/messmer-entdecken

 

In Carl’s Brasserie und Restaurant, gleich gegenüber der Elbphilharmonie, kann man edel norddeutsche und französische Küche mit Blick auf die Elbe genießen. www.carls-brasserie.de

 

Das Café Paris von 1882 am Rathausplatz im Jugendstil-Dekor mit Pariser Charme ist lebendig und quirlig. Der Tipp ist Tartar leicht angebraten und als Nachtisch einen Espresso mit Macaron. Henry Miller und Ernest Hemingway waren schon Gäste. www.cafeparis.net

 

Rive Oyster Bar und Bistro im Hamburger Hafen. Gute Küche mit, sensationellem Ausblick, wenn man einen Platz am Fenster bekommt. www.rive.de

 

Das Fischereihafen Restaurant mit Austernbar und Sonnenterrasse ist traditionell und hat hanseatischen Flair. Sushi, Fisch- und Meerestiere sind die Spezialitäten. Der Tipp ist die Seezunge klassisch. www.fischereihafenrestaurant.de

 

Das Henssler & Henssler ist ein Familienunternehmen mit internationaler Küche mit Sushi-Bar und Fusionsküche. Das Essen ist nicht günstig, aber super klasse. www.hensslerhenssler.de

 

Guter Foto-Tipp für die Elbphilharmonie: An der Anlegestelle vor der Elbphilharmonie die Fähre Nummer 72 nehmen, die fährt zu den Landungsbrücken. Während der Fahrt kann man die Elbphilharmonie von drei Seiten perfekt fotografieren. Das Wetter muss allerdings stimmen.

Hotel Edelweiß – Berge und Seen

 

Im Bademantel eingehüllt auf einer Liege auf der Terrasse kann man nach einem Saunagang die frische Bergluft in tiefen Zügen einatmen. Das ist perfekt, ankommen im Hotel Edelweiß in Berchtesgaden und gleich relaxen. Die Sauna ist nicht in den Keller verbannt, sondern in der fünften Etage mit Blick auf den historischen Stadtkern von Berchtesgaden, die Stiftskirche, den Jenner und den markanten Watzmann. Schwimmbad und Whirlpool sind noch einen Stock höher, hier fühlt man sich wie auf einem Berggipfel. Wer gleich was tun möchte kann sich im Fitnessraum auspowern. Das Panoramarestaurant im obersten Stock ist der perfekte Ort für ein edles Abendessen. Marinierter Tunfisch und Tunfisch Tartar als Vorspeise und als Hauptgang ein Rib Eye Steak und danach einen Drink auf der Terrasse zum Sonnenuntergang genießen. Zum Abschluss gibt es noch einen Espresso in der Hotelbar im Erdgeschoss und ein paar Gespräche mit anderen Gästen.

 

Königsee – der tiefste See Bayerns

Ein Ausflug zum Königsee ist Pflicht. Der Linienbus hält praktischerweise direkt vor dem Hotel Edelweiß. Mit der Berchtesgadenkarte ist das Busfahren sowieso kostenlos, da kann das Auto in der Garage bleiben. Der Königsee ist wie ein Fjord in die steilen Berghänge eingepfercht. Das Grün der Nadelbäume und die bunten Herbstkleider der Laubbäume dominieren die Landschaft, in die sich die alten Bootshäuser aus Holz mit den typischen tief runtergezogenen Dächern einpassen. Schiff ahoi, das Elektroboot sticht in See. Die Schifffahrt auf dem Königsee wird umweltbewusst elektrisch betrieben. „Schene Stund’n am Königssee“ verspricht der Bootsunterhalter. Ein Wasserfall, der Jenner mit seiner Seilbahn und die österreichische Schönfeldspitze schieben sich während der Fahrt auf dem See in das Blickfeld. Im Hintergrund zeichnet sich das Lattengebirge ab, das wie eine schlafende Hexe geformt ist. Der 1.874 Meter hohe Jenner ist in Wolken gehüllt. Im Sommer beherrschen die Wanderer den Jenner und im Winter die Skifahrer. Man sollte schon Ski fahren können, denn das Skigebiet ist anspruchsvoll. Für Paraglider ist der Jenner ein idealer Berg. Dann gibt es eine Aufklärung des Bootsunterhalters über den Königsee. Der ist acht Kilometer lang und fast 1,3 Kilometer breit. Beeindruckend jedoch ist seine durchschnittliche Tiefe von 120 bis 150 Metern, die an der tiefsten Stelle 192 Meter erreicht und damit ist der Königsee der tiefste See Bayerns. Ein Gedenkstein mit einem roten Kreuz am Ufer des Falkensteins taucht auf. Hier sind im Jahre 1688 bei einem gewaltigen Unwetter 71 Pilger bei einer Bootsfahrt tödlich verunglückt. Der Königsee liegt im National Park Berchtesgaden, das heißt, dass nichts verändert werden darf. Der Wald wird nicht aufgeforstet, hier übernimmt die Natur in Eigenregie die Arbeit.

 

Trompetensolo an der Echowand

Die legendäre Echowand taucht auf. Der Bootsunterhalter bläst die Trompete und prompt kommt das Echo zurück. Er erklärt: „Da drüben sitzt meine Schwester, die mit ihrer Trompete antwortet, sie muss allerdings dort bei jedem Wetter sitzen“. Und dann setzt er noch einen oben drauf. „Es gibt auf dem Boot nur vier Rettungsringe. Einen für den Bootsführer, einen für den Bootsunterhalter und zwei Rettungsringe werden für die Gäste verlost.“ Kurzweilige Scherze und Informationen machen die Fahrt unterhaltsam. Dann hält das Boot an der Bedarfshaltestelle Kessel, hier steigen Wanderer aus. Vier Stunden muss man schon rechnen bis die Königsbachalm auf dem Plateau erreicht wird.

 

Der Watzmann

Hoch über dem See ragt der Watzmann Massiv auf, er ist der höchste Berg im Nationalpark. Die mächtige Ostwand ist wohl die gefährlichste Wand der Ostalpen, an der schon mehr als 100 Bergsteiger verunglückt sind. Bereits 1881 wurde sie zum ersten Mal in sechzehn Stunden bestiegen. Heute brauchen Bergsteiger nur noch sechs bis acht Stunden. Die „Huber Buam“ aus Berchtesgaden dagegen haben in zweidreiviertel Stunden die Ostwand bezwungen, sie waren zum Mittagessen wieder zu Hause. Der Bootsunterhalter erzählt die Legende, wie der sagenumwobene Berg Watzmann entstand. Einst herrschte König Watzmann und seine Frau mit ihren sechs Buben, einem Mädel und einer wilden Hundemeute über das Berchtesgadener Land. Der König war ein grausamer Tyrann und seine Familie nicht minder. Nach zahllosen Schikanen und grundlosen Morden, hatte Gott ein Einsehen mit der geplagten Bevölkerung und bestrafte den gewalttätigen König und seine Familie. Die Erde bebte und zitterte und ehe sich der König versah, waren er und seine Familie in Steine verwandelt, die bis heute das Berchtesgadener Land als Wahrzeichen überragen.

 

Die Wallfahrtskirche Bartholomä

Bartholomä, die wohl berühmteste Wallfahrtskirche im Berchtesgadener Land die bereits 1134 urkundlich erwähnt wurde, rückt näher heran. Die roten mit Schindeln gedeckten Kuppeldächer der Kirche leuchten in der Sonne. Bartholomä wurde im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt und im 16. Jahrhundert zu der barocken Wallfahrtskirche umgebaut, so wie sie heute noch noch zu sehen ist. Das Ufer rückt näher und der Geruch von frisch geräuchertem Fisch steigt in die Nase. Der kommt aus der Räucherstube neben der Kirche auf der Halbinsel. Eine Semmel mit geräucherter Forelle, Renke oder Saibling schmeckt hervorragend zu einem frischen Bier. Nach dem Besuch der Kirche führt ein kurzer Spaziergang Richtung Watzmann-Ostwand zur Eiskapelle. Im Gletschertor bricht sich im Eis das Licht leuchtend türkis und hellblau und vermittelt den Eindruck eines verzauberten Eispalastes. Eine andere kleine Wanderung führt am See entlang zum Nationalparkhaus. Doch der kürzeste Weg führt vom Bootsanleger nach drei Minuten direkt in die Gaststätte mit Biergarten im ehemaligen Jagdschloss. Die originalen Königseespezialitäten schmecken hervorragend, da die Fische aus dem saubersten See Deutschlands kommen. Baden im türkisblauen See? Weit gefehlt, im Sommer ist das Wasser nur etwa vierzehn Grad warm.

 

Endstation Salet

Nach dem Ausflug auf der Halbinsel geht es mit dem Boot weiter bis zur nächsten Anlegestelle nach Salet. Die Kühe die auf den Wiesen der nahe gelegenen Alm weiden, werden im Frühling per Boot gebracht und im Herbst wieder abgeholt. Ein Spaziergang von nur einer knappen halben Stunde führt bis zum Obersee, der zehn Meter höher liegt als der Königsee. In seiner Wasseroberfläche spiegeln sich die umliegenden Berge gestochen scharf. Und wer noch fit ist geht noch einmal eine gute halbe Stunde bis zum Röthbachfall, dem längsten Wasserfall Deutschlands, der sich 470 Meter in die Tiefe stürzt. Die Zeit vergeht wie im Flug, das nächste Boot legt in Salet bald wieder für die Rückfahrt ab.

 

Wie alles im Hotel Edelweiß begann

Die Wurzeln der Familie Hettegger gehen auf das Jahr 1328 zurück, da wurde der Bauernhof der Vorfahren zum ersten Mal erwähnt. Der Großvater Peter Hettegger, der Erste, war Förster und hatte ein Gästehaus mit ein paar Zimmern in Schied. Hier ist Peter der Zweite mit zehn Geschwistern aufgewachsen. Er hatte den Mut ende der 70er Jahre in Großarl ein Hotel eröffnen. Das Hotel Edelweiß wuchs im Laufe der Jahre nach mehreren Erweiterungen und Umbauten zu einem renommierten vier Sterne Superior Hotel heran. Peter ist mit Elisabeth verheiratet, sie haben vier Kinder, die alle in der Gastronomie arbeiten. Typisch für die Familie Hettegger ist, dass alle Familienmitglieder zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. Peter Hettegger blickt stolz auf seine Großfamilie, er hat 33 Enkel und 30 Urenkel. 2010 hat Peter Hettegger ein Hotel in Berchtesgaden gekauft, abreißen lassen und ein modernes Vier- Sterne-Haus bauen lassen. Das zweite Edelweiß Hotel wurde 2010 in Berchtesgaden aus der Taufe gehoben. Martina Hettegger, die Tochter von Peter Hettegger ist die Chefin in Berchtesgaden. Sie wird bei der Arbeit von Stefan Hettegger, ihrem Bruder unterstützt.

 

Mahnmal der Geschichte

Ausflug zum Kehlsteinhaus. Der Linienbus fährt wieder ganz bequem im Zentrum von Berchtesgaden ab. Von der Bushaltestelle geht es durch einen Tunnel zu dem glänzenden messingverkleideten Aufzug, der einen in 41 Sekunden 124 Meter hoch in das Innere des Kehlsteinhauses bringt. Die Aussicht in 1834 Metern Höhe nimmt einen gefangen. Aus der Vogelperspektive sieht man den Königsee smaragdgrün in der Sonne leuchten. Der Watzmann und Jenner und der Untersberg bei Salzburg überragen alles majestätisch, diesen Rundblick muss man einfach gesehen haben. Das Kehlsteinhaus von 1938 ist heute ein Mahnmal der dunklen Nationalsozialistischen Zeit in Deutschland, an die man sich nicht gerne erinnert. Beim Rundgang durch das Kehlsteinhaus fühlt man den Schauder der Vergangenheit und ist froh das Haus schnell wieder verlassen zu können.

 

Die Stadt Berchtesgaden bietet viel

Auch in Berchtesgaden ist es bei schlechtem Wetter nie langweilig, da gibt es die Watzmanntherme, das Haus der Berge mit seiner modernen Ausstellung über den Nationalpark, das Salzbergwerk, die Schnapsbrennerei Grassl und abends das Bauerntheater mit seinen vergnüglichen historischen und bayerischen Aufführungen. Einen weiteren Pluspunkt hat das Hotel Edelweiß in Berchtesgaden noch, Salzburg liegt quasi direkt vor der Tür.

 

Mit dem geschichtsträchtigen Wirtshaus Neuhaus gegenüber des Hotels Edelweiß in Berchtesgaden, hat sich Peter Hettegger einen persönlichen Traum erfüllt. Er hat das 400 Jahre alte Wirtshaus am Stadtplatz komplett saniert und serviert seinen Gästen bayrische Schmankerln in einer urigen Gaststube oder im Biergarten. Hier kann man sich ganz zünftig bayerisch verwöhnen lassen.

 

Fazit: Das Preisleistungsverhältnis im Hotel Edelweiß stimmt und gratis bekommt man noch die Berge- und Seen von Berchtesgaden dazu. Der Standort des Hotels liegt direkt im Zentrum Berchtesgadens und ist die ideale Startrampe zu Aktivitäten und Ausflügen in die Berge.

Gabi Dräger

 

 

Anreise:

Autobahn A8 Richtung Salzburg, Ausfahrt Bad Reichenhallt. Auf der B20 über Bischofswiesen nach Berchtesgaden. In Berchtesgaden, in die Tiefgarage des Kongress Zentrums fahren. Den Schildern „Hotel Edelweiß“ folgen, das Hotelpersonal holt einen dort ab.

Kontakt:

Berchtesgadener Land Tourismus, Bahnhofplatz 4, 83471 Berchtesgaden, Tel.: 08652-6565050, www.bglt.de, www.berchtesgadener-land.com,

www.berchtesgaden.de

Zentrale Bayerische Seenschifffahrt GmbH, Seestraße 55, 83471 Schönau am Königsee, Tel.: 08652-9636-0, zentrale@seenschifffahrt.de, www.seenschifffahrt.de

Nationalparkzentrum, Haus der Berge, Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden, poststelle@npv-bgd.bayern.dewww.haus-der-berge.bayern.de

Hotel Edelweiß Berchtesgaden,  Familie Hettegger, Maximnilianstr. 2, 83471 Berchtesgaden, Tel.: 08652-9799-0, berchtesgaden@edelweiss-hotel.com, www.edelweiss-hotels.com

 

Zur Familie Hettegger gehört auch das Hotel Edelweiß in Großarl, Unterberg 83, A-5611 Großarl, Tel.: +43-6414-300-0, grossarl@edelweiss-hotels.com, www.edelweiss-hotels.com

 

Gabi Dräger

Das Tegernsee
Das ehemaligen Sengerschloss als Liebhaberhotel

Wo ist Bayern am Schönsten? Am Tegernsee. Der liegt lieblich eingebettet in seine sanfte Bergkulisse, das Wasser des Tegernsees türkisgrün, der See auch im Hochsommer immer ein Genuss, da er nie wärmer als 20 Grad wird. Die Stadt Tegernsee selber erinnert mit ihren manchmal bis an den See abfallenden Häusern ein bisschen an Italien, an manchen Ecken glaubt man, im Tessin zu sein. Das dieses herrliche Fleckchen nur eine Stunde von München entfernt liegt, ist noch ein Grund mehr, den Tegernsee zu besuchen.
Ein genialer Ausgangspunkt für  Unternehmungen aller Art ist das Hotel Das Tegernsee in Tegernsee. Es liegt an einem sonnigen Südhang und gibt den wundervollen Blick auf den See, die Wiesseer Berge, den Hirschberg und den Ringberg frei. Wanderwege und Radwege starten direkt vom Hotel aus und führen hinauf zur Neureuth oder dem Riederstein. Auf zirka zwanzig Kilometern führt der Seerundweg von Tegernsee über Gmund, Bad Wiessee und Rottach-Egern zurück nach Tegernsee.  

Das Tegernsee verfügt über 74 Suiten und Zimmer, die auf vier Häuser verteilt sind. Der schönste Platz im Hotel ist die Terrasse des ehemaligen Sengerschlosses, das Herzstück des Hotels, von der aus man zum Beispiel nachmittags mit einem Espresso den Blick weit über den See schweifen lassen und genießen kann. Äußerst beliebt ist auch das Frühstücksbüffet im Hotel, das man auch als Externer für 29 Euro bucht. Es wird täglich von 7 bis 11 Uhr kredenzt, heiße Getränke und alle Säfte vom Buffet sind im Preis inbegriffen. Stilvoller lässt sich der Tag am Tegernsee nicht angehen.

Das Spa des Tegernsees ist ebenfalls unbedingt einen Besuch wert. Es liegt in einem Seitentrakt des Hotels und gibt einen fantastischen Blick auf die Berge von Bad Wiessee und den See frei. Auch das Spa verfügt über eine große Sonnenterrasse, auf den Liegen können sich Sonnenanbeter auch bei weniger warmen Temperaturen in dicke Decken kuscheln. Im Spa gibt es ein Rhassoul-Bad, eine finnische Sauna und eine Waldsauna, ein Dampfbad sowie Fitness- und zwei Ruheräume. Abschalten fällt hier leicht und endlich mal Zeit für ein gutes Buch haben ebenso. Auch für Nichthotelgäste ist unter der Woche der Zugang zum Spa für 69 Euro möglich, dazu gibt es eine 20-minütige Massage. Um Anmeldung wird sowohl für das Frühstücksbuffet als auch unbedingt für den Spabesuch gebeten.  

Fazit: Ein Hotel für Genießer von Sonne, Wasser, Bergen und guter Luft - und wenn i an See seh, brauch i koa Meer mehr. 

Bettina Louise Haase

 

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Das Tegernsee
Neureuthstraße 23, 83684 Tegernsee
Telefon: 08022/182-0
info@dastegernsee.de
www.dastegernsee.de

 

Angebot für Naturliebhaber

- Zwei Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

- Berg- und Talfahrt auf den Wallberg

- E-Caddy für einen halben Tag

- Regionaler Picknickkorb mit Prosecco

- Tegernseer Wanderkarte

- Gutschein für die Käserei Tegernsee im Wert von 20 €

Preis: Ab 329 € pro Person im Doppelzimmer bis zum 22. Dezember 2015 nach Verfügbarkeit buchbar

 

Den Herbst aktiv entdecken

- Zwei Übernachtungen inklusive Frühstücksbuffet

- "Bionicon" Mountainbikes für einen Tag

- Geführte Segway-Tour (Dauer ca. 1,5 Stunden)

- DAS TEGERNSEE Rucksack - auch für zu Zuhause

- Lunch Paket "Kerniges Kraftpaket" mit einer Flasche Wasser

- Kostenfreies Parken in unserer Tiefgarage

Preis: Ab 329 € pro Person im Doppelzimmer bis zum 22. Dezember 2015 nach Verfügbarkeit erhältlich

 

Entspannung im Herbst

- Zwei Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

- Kraft des Tals - Ziegenmilch Cremepeeling (Behandlungszeit 25 Minuten)

- Wallberger Kräuterstempelmassage (Behandlungszeit 80 Minuten)

- Fruchtmix sowie einen alkoholfreien Cocktail an der SPA Bar

- Wohlfühlprodukte aus der DAS TEGERNSEE Linie

- Parken in unserer Tiefgarage

Preis: Ab 479 € pro Person im Doppelzimmer bis zum 22. Dezember 2015 nach Verfügbarkeit buchbar

Sport und Kultur, Entspannung für Erwachsene und Kinder lassen sich im Spa & GolfResort Weimarer Land wunderbar verbinden.

 

Eingebettet in das satte Grün der Landschaft und unter dem strahlend blauen Himmel liegt der alte Gutshof ruhig und beschaulich. Zwei gepflegte Golfplätze umspielen die Fachwerkhäuser. Das Spa&Golf-Resort Weimarer Land, 15 Kilometer außerhalb der Kulturstadt Weimar gelegen, bietet als größte Golfanlage Mitteldeutschlands besondere Erlebnisse für alle Freunde des weißen Sports. Und wer Glück hat, trifft Biathlon-Olympiasiegerin und Hotel-Botschafterin Kati Wilhelm an einer der 36 Golf-Spielbahnen.

Das 4-Sterne-Superior Lindner Spa&Golf Hotel Weimarer Land ist noch ziemlich jung. Im Mai 2013 öffnete das Haus mit den 94 Zimmern seine Pforten. Was im 12. Jahrhundert als Hof Krakau erstmals urkundlich erwähnt worden war, hat Inhaber Matthias Grafe vor einigen Jahren erworben und mit viel Liebe fürs historische Detail in ein modernes Haus umbauen lassen, das keine Wünsche der Gäste offen lässt.  Die viereckige Anordnung des Gutshofs ist geblieben und bietet in der Mitte Platz für einen großen gepflasterten Innenhof. Gerade im Sommer kann man am Brunnen und unter den Lindenbäumen  einen Drink und vor allem die Abendluft genießen. Darum gruppieren sich die 94 Zimmer der Gäste, deren  geschmackvolle Einrichtung die Handschrift der Inhaber trägt. Teilweise wurden sogar Hölzer aus alten Scheunen oder Fachwerkhäusern der Umgebung in den Räumen verbaut. Die Lobby und der großzügige Bar- und Restaurantbereich sorgen mit warmen Brauntönen für Gemütlichkeit.

„Es sollte ein Refugium werden, gastfreundlich und stilvoll, in dem sich Familienurlaub, Golfen und Entspannen wunderbar ergänzen und harmonisch miteinander verbinden“, sagt Grafe über seine Vision, die er in den letzten Jahren Stück für Stück umgesetzt hat.  Die ursprüngliche Atmosphäre des alten Gutshofs lebt wieder auf mit Hotel- und Spa-Bereich  Lindentherme. Sie  verdankt  ihren Name übrigens des zahlreichen Linden in der Region, und auch bei einigen Anwendungen stand der Baum Pate. Der 2500 Quadratmeter große Spa-Bereich bietet neben Sauna, Pools und Kosmetikbehandlungen übrigens auch spezielle Arrangements für Golfer.

Auch Familien mit Kindern fühlen sich im Resort mit dem Rabbitclub sehr wohl. Nicht nur wegen des Betreuungsprogramms und des  riesigen Indoorspielplatzes, der die Herzen der Kleinen höher schlagen lässt. Großzügige Familienzimmer sind in einem separaten Gebäude untergebracht – mit direktem Zugang zum Außenpool und der großen Liegewiese des Resorts. Während Papa gerade an Loch 1 abschlägt, können ihn die Kinder im Wasser planschend zuschauen  oder auf der Wiese eine kühle Limonade trinken.

Das Resort liegt zentral auf dem 160 Hektar großen Gelände vor den Toren der „Lindenstadt“ Blankenhain.  Anlaufpunkt für die Golfer ist die Golfhütte. Die historische Scheune des Gutshofs wurde bis auf das Fachwerk  komplett entkernt und ihr anschließend mit Restaurant, Shop und Golfoffice ein neues Gesicht gegeben. Trotzdem hat sie ihren historischen Charme und ihre besondere Ausstrahlung bewahrt. Beim Kaffee auf der Sonnenterrasse mit Blick auf das Golfgelände, auf Grün, Teich und Bunker,  wird das noch unterstrichen.  

Das findet auch die Botschafterin des Hotels, die erfolgreiche Biathletin Kati Wilhelm. Die bodenständige Thüringerin mit dem markanten roten Haarschopf ist seit kurzen das Gesicht des Hotels. „Golf ist bei vielen Biathleten sehr populär“, erzählt sie von Parallelen beider Sportarten. Ein ruhiges Händchen und ein gutes Auge sind beiden wichtig. „Eines  ist klar: Wenn man glaubt, man kann's, geht es garantiert schief“, sagt sie mit einem entwaffnenden Lächeln.  Kati Wilhelm hat bereits in ihrer aktiven Zeit als Leistungssportlerin häufig zu Holz, Eisen und Putter gegriffen und die Platzreife gemacht.  Die eine oder andere Runde hat sie schon auf dem Goethe- und dem Feininger-Course im Weimarer Land gespielt, während ihre beiden Kinder Lotta und Jakob eher den Spielplatz vorgezogen haben.

Erst gab's  den Golfplatz mit Golfhütte, dann kam das Resort. Die beiden Plätze mit 5,7 und fast 6 Kilometer Länge lassen sich mit je neun Löchern als „Essenz aus dem Goethe- und dem Feininger-Course“, wie Golfmanager Thomas Mönch sagt, zu einer weiteren Runde, dem Bobby-Jones-Champion-Course kombinieren. Und wer sich noch nicht vom Virus des Golfens hat infizieren lassen, kann dies im Golfresort jeden Sonntag nachholen. Von 14 bis 15 Uhr ist kostenloses Schnuppergolfen angesagt.

 

Übrigens kann man auch am Golfplatz auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe wandeln. Der Dichter kam nämlich bei seinen Spaziergängen von 15 Kilometer entfernten Weimar nach Großkochberg zu Charlotte von Stein auch in der Nähe des Gutes Krakau vorbei. Heute ist der  Wanderweg mit seinen 28 Kilometern gut ausgeschildert, mit Start in der Stadt der Klassik, am Wielandplatz. Dichter, Maler und Musiker, wie Goethe, Schiller, Jean Paul, Lyonel Feiniger oder Franz Liszt fanden hier Inspiration und so manche Gönnerin, aber auch die Architekten des Bauhaus. Kulturbegeisterte darf es also gerne für einen Ausflug nach Weimar ziehen.

Diana Seufert

 

Spa&GolfResort Weimarer Land

Weimarer Str.  60

99444 Blankenhain

www.golfresort-weimarerland.de

 

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Kinderhotel Oberjoch

 

          Anmutig sind die Sprünge nicht, die die beiden Ponys Max und Moritz in ihrem Gehege vollführen. Bergauf und bergab geht es. Esel Emil und die beiden Alpacas Puschkin und Picasso sind über diese Freudensprünge ihrer „Mitbewohner“ nicht wirklich entzückt. Die kleine Marie und die anderen Gäste draußen am Gatter jedoch umso mehr. Und vielleicht drehen die beiden Ponys  gerade für die Kinder nun eine weitere Runde. Denn an diesem strahlenden Vormittag sind viele Mamas und Papas im  Minizoo des Kinderhotels im Bad Hindelanger Ortsteil Oberjoch unterwegs.

Drinnen im Kinderhotel ist es nicht minder faszinierend und gemütlich. Ein großzügiger Eingangsbereich empfängt die Neuankömmlinge. Nostalgische Schaukelpferde, auf denen natürlich zum schnellen Galopp angesetzt werden darf, ein riesiger Spielpilz und viele Möglichkeiten zum Toben lassen keine Langeweile aufkommen. Während die Eltern an der Rezeption einchecken, kann sich der Nachwuchs schon mal prima die Zeit vertreiben.

„Wenn die Kinder Spaß  haben, ist das für die Eltern der entspannendste  Urlaub überhaupt“, sagt Hotelchef Ernst Mayer. Im rund 50 Kilometer entfernten Lermoos, an der Tiroler Zugspitze, betreibt er das „4 Sterne S-Kinderhotel „Alpenrose“. Vor zwei Jahren hat er in Oberjoch das ehemalige Sanatorium erworben und zu einem gemütlichen Kinderhotel umgebaut. Mittlerweile hat das Haus im Oberallgäu  für den „All-inclusive-Urlaub“ die Auszeichnung als „Bestes Kinderhotel 2013“ und „Travellers' Choice Award 2014“ erhalten. Mit fünf Smileys -  den besonderen Sternen für Kinderhotels -  ausgezeichnet, verwöhnen die Mitarbeiter des Hauses  Eltern und Kinder. Der Hit bei den Kleinen ist das 2000 Quadratmeter große Spielparadies, das eingeteilt in verschiedene Altersstufen an sieben Tagen die Woche zur Verfügung steht. Zusammen mit dem Nachwuchs kann also gebastelt, gespielt und getobt werden. Und wenn die Eltern mal zu einer Wanderung oder zum Stadtbummel in Hindelang, Oberstdorf oder Sonthofen aufbrechen,  wissen sie ihre Kinder in der mit 13 Stunden am Tag sehr umfangreichen fachkundigen Baby- und Kinderbetreuung gut aufgehoben.

„Nochmal“ bettelt nicht nur Marie im Schwimmbad, nachdem sie auf Papas Schoß mit der Reifen-Wasserrutsche ins Becken gesaust ist. Mit 128 Metern ist dies die längste Hotelwasserrutsche Deutschlands. Hier toben sich alle aus, bevor es für die Erwachsenen zum Entspannen in die Sauna geht. 

Doch was machen die Teenager, wenn die kleinen Geschwister im Kinderclub spielen, in der Indoorschlittschuhbahn oder mit dem Gokart die Runden drehen? In vielen Hotels schauen die größeren meist in die Röhre. Nicht im Kinderhotel Oberjoch. Hier  finden sie einen ganz eigenen Bereich mit Playstation, Chill-Ecke und Teenie-Bar. Unbeobachtet von den anderen Gästen.

Zum All-Inclusive-Konzept gehören natürlich auch  Essen und Trinken. So können sich die Gäste rund um die Uhr kostenlos mit Softdrinks, Kaffee oder Tee versorgen. Und täglich wechselnde Themenbüffets sorgen dafür, dass auch auf dem Teller keine Langeweile aufkommt. Der Clou: Im Kinderbereich dürfen sich die Knirpse natürlich selbst bedienen. Alles ist auf Augenhöhe für den Nachwuchs angerichtet und lädt einfach zum Ausprobieren ein. Da bleiben bei der vierjährigen  Marie schon mal die Pommes liegen und Gurke und Salat landen auf dem Teller. Aber ein selbstgemachtes Eis geht anschließend immer, findet auch ihr Bruder Ben.

Der Erfolg hat seinen Preis, aber er gibt Mayer recht. „Wir bieten den Eltern einen Urlaub, bei dem sie nichts mitbringen müssen“, betont er. Denn vom Babybrei bis zum Flaschenwärmer, von der Windel bis zum Kinderwagen für  Ausflüge steht alles zur Verfügung. Für die Touren  darf man sich übrigens beim Frühstück jederzeit Lunch-Pakete packen, bevor es ins Oberallgäu in Richtung Berge geht.

Während im Winter die  Skipiste in Sichtweite lockt, kann man sich im Sommer auf ein tolles Bergpanorama freuen. Schnell erreicht ist vom Hotel aus der Aussichtspunkt Ifenblick oder die Hütte an der Hirsch-Alpe, wo man die traumhaften Gipfel wunderbar genießen kann.  Das Sport- und Freizeitprogramm im Kinderhotel begleitet die Gäste übrigens auch zum Urlaubserlebnis in der Allgäuer Bergwelt. Wöchentlich wechselt das Angebot an Wander- und Erlebnistouren. Bad Hindelang ist ein zentraler Ausgangsort für Ausflüge im Oberallgäu und über die Grenze nach Tirol. Canyoning und einegeführte Bootstour auf der Iller versprechen Spannung ebenso wie Piratenfahrten auf dem Alpsee. Die imposanten Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sind in weniger als einer Autostunde erreichbar. Oberstdorf lockt mit der eindrucksvollen Breitachklamm und der größten Skiflugschanze der Welt. Im 3000  Quadratmeter großen Hallenspielplatz Allgäulino in Wertach gibt es Kletterberge und Türme, eine fast zehn Meter hohe Drachenburg und Elektroautos für Formel-Eins-Fans. Gäste des Kinderhotels Oberjoch bekommen gleich beim Einchecken ihre Bad Hindelang PLUS Card ¨C und damit ein buntgemischtes Programm mit Gratisangeboten und Vergünstigen bei über 70 Partnern im Oberallgäu und dem benachbarten Kleinwalsertal.

Die Kleinen sind in Oberjoch ganz groß. Und so finden alle den gewünschten Urlaub: Die Kinder haben ihre Abwechslung, die Erwachsenen dürfen auch mal die Ruhe genießen. 

 Text und Fotos: Diana Seufert

  

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KINDERHOTEL OBERJOCH

Am Prinzenwald 3, D-87541 Bad Hindelang-Oberjoch

Telefon +49 (0) 8324-709-0, Telefax +49 (0) 8324-709-200
E-Mail: info@kinderhoteloberjoch.de

Internet: www.kinderhoteloberjoch.de

 Kräuter und Brotzeit mitten in den Bergen

Wanderungen durch das Ostrachtal mit dem Bergführer Hans Weiss

 

 

Oberjoch ist auf 1.200 Metern über dem Meer das höchste Bergdorf Deutschlands. Zwischen Bodensee und den Königsschlössern an der Deutschen Alpenstraße, umgeben von hohen Berggipfeln, liegt der Ort auf einem sonnigen Hochplateau.

 

Wolken wabern durchs Tal. Hinter den Bergen kommen die ersten Sonnenstrahlen hervor. Vor der imposanten Kulisse der Allgäuer Alpen steht der Bergführer Hans Weiss. Ein drahtiger älterer Herr. Er blickt zu den Wolken. „Nein, Regen wird es nicht geben“, sagt er und zieht den Reißverschluss seines roten Fließpullovers nach oben. Etwas kühler könnte es werden. Er packt seine Regenjacke in den Rucksack und schnallt ihn auf den Rücken, denn gleich geht es mit ihm in die Berge. Wanderer, die erste Eindrücke von der Bergwelt und lieber in Begleitung unterwegs sein wollen, sind zum vereinbarten Treffpunkt gekommen. Hans Weiss überprüft die Schuhe der Wandersleut. Das sei wichtig, da es beim Aufstieg oder Abstieg mitunter recht rutschig  werden kann, erklärt er.

Bis zum Wald geht es  an Häusern vorbei, die kräftigen bunten Blumen ranken von den  Balkonen. Die Gondeln der Iselerbahn fahren nach oben, auf 1.560 Meter.  Dann beginnen große Felsen, die von Baumwurzeln umsäumt sind. Auf der Hochwiese plätschert ein Bach, der sich durch die vielen Regenfälle in den Hochwiesen gebildet hat. Der blaue Enzian wetteifert mit der weißen Alpenküchenschelle. Hans Weiss zeigt auf kräftige längliche Laubblätter, die Orchideenblätter ähneln. Die Herbstzeitlose. „Wenn andere Pflanzen sich auf die Winterruhe vorbereiten, beginnt sie zu blühen“, sagt er zu der etwas unscheinbaren Pflanze.  Er vermutet, dass diese in früheren Wärmeperioden aus dem Mittelmeerraum hier her gekommen ist und sich bis heute nicht an unsere Jahreszeiten anpassen konnte. Hans Weiss kennt alle Blumenschätze im Ostrachtal. Manchmal bietet er spezielle Kräuterwanderungen an. Das selbst Gepflückte wird dann in der Hotelküche vom Koch zubereitet. In dieser atemberaubenden Kulisse entstand das 4-Sterne-Superior-Hotel mit 250 Betten. „Dieses Ursprüngliche ist es, was Gäste hier oben suchen. Die Ruhe mitten in der Natur“,  sagt die Geschäftsführerin Julia Lerch.  Von jedem Zimmer kann man auf die Berge sehen. Selbst im Wellnessbereich hat man im Außenpool beim Bahnenziehen die imposante Bergwelt im Blick. Bloß gut, nicht alle Wanderwege führen steil nach oben. Gleich hinter der Haustür des Hotels geht es beschaulich und bequem durch das  Ostrachtal, manche führen durch das Hochmoor bis hin zu wieder hergestellten Naturbergbädern oder Hofläden, wo man in einem kleinen Bauernhaus ein Glas frische Milch oder eine Brotzeit bekommt.

Heidrun Lange

 

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Panoramahotel Oberjoch
Paßstraße 41
87541 Bad Hindelang-Oberjoch

Telefon: +49 (0) 8324 9333-0
Telefax: +49 (0) 8324 9333-499

 

email: info@panoramahotel-oberjoch.de

Internet: www.panoramahotel-oberjoch.de

 

 

Anfahrt:

Sonthofen ist gut an das deutsche Fernzügenetz angebunden. Vom Hotel bis zum Bahnhof sind es ca. 14 Kilometer. Die Busse von Sonthofen nach Oberjoch pendeln im 10 Minuten-Takt. Der letzte Bus fährt um 18.00 Uhr. Genaue Bahnverbindungen und Fahrzeiten bei www.bahn.de.

Foto: bfs / Hotel Kranzbach GmbH

Das Kranzbach, Krün
Alpines Refugium

 

 


Mitten auf einer weiten Bergwiese thront das Hotel „Das Kranzbach“. Vor ihm liegt imposant die Zugspitze, hinter ihm eine bewegte Vergangenheit. Eine junge Adlige legte den Grundstein für dieses kleine Paradies

 

(bfs) – Es war einmal ... eine junge Aristokratentochter namens Mary Isabel Portman, die nie heiratete, aber einen ausgeprägten Sinn für das Schöne und die Natur hatte. Im Jahre 1913 erwarb sie unweit von Garmisch-Partenkirchen die sogenannte Kranzbachwiese und ließ darauf ein schlossgleiches Gebäude errichten. Was wie ein Märchen klingt, hat tatsächlich stattgefunden. Heute beherbergt das Gemäuer, welches wie ein schottischer Herrschaftssitz anmutet, ein Hotel namens „Das Kranzbach“. Es ist das einzige Gebäude weit und breit. In eine riesige Bergwiese eingebettet liegt es 1000 Meter über dem Meeresspiegel und bietet selbst noch im Herbst die Gelegenheit, sich auf der Außenterrasse zu sonnen. Der Ausblick könnte schöner kaum sein. Die leuchtend grüne Wiese zeichnet sich gegen den blauen Himmel ab, in der Ferne grüßt die Zugspitze, die  dank des Schneeferner-Gletschers sogar im Sommer zum Schlittenfahren einlädt. Selbst in der kalten Jahreszeit, wenn im 15 Kilometer entfernten Garmisch der Wintersporttrubel ausbricht, stellt „Das Kranzbach“ einen Ort der Gelassenheit dar.

Doch das war nicht immer so. Das Haus war über einige Zeit stetem Wandel unterworfen. Die junge Mary bekam ihr Kunstwerk vermutlich nie zu Gesicht. Die Wirren des ersten Weltkriegs entfernten sie ihrer Heimat. Das verwaiste Haus diente in der Folge unterschiedlichen Zwecken – unter anderem als Kinderlandheim, Forschungsstätte und Kaserne – bis ihm schließlich im Jahr 1997 seine Bestimmung als Hotel zuteil wurde.

Seit 2007 gibt es nun „Das Kranzbach“ in seiner heutigen Form: als Wellness- und Wohlfühlhotel mit zahlreichen Angeboten, die das Leben ein bisschen schöner machen. Allen, die in ihrer Freizeit gerne aktiv sind, bieten das Hotel und die Umgebung einige Möglichkeiten, sich so richtig auszupowern, zum Beispiel während des Mountainbike-Camps für Frauen. Oder aber im Trailrunning-Workshop, bei dem es nicht nur ums Laufen geht, sondern auch um gesunde, ausgewogene Ernährung.
Wer im Urlaub lieber einen Gang runterschalten möchte, findet im „Kranzbach“ ebenso perfekte Bedingungen vor. Neben Ayurveda-Behandlungen Traditioneller Chinesischer Medizin werden auch Schlafseminare von erfahrenen Experten angeboten. Wo könnte man wohl besser alles um sich herum vergessen als auf einer einsamen Bergwiese zwischen mächtigen Gipfeln, inmitten der urwüchsigen bayerischen Natur?   

Autor: bfs (Natalia Kippert)
Bilder: Hotel Kranzbach GmbH

Fakten:

Das Kranzbach
• Vier-Sterne-Superior-Hotel
• einsam auf einer großen Bergwiese gelegen
• nachhaltiges Konzept
• großzügige Bade- und Saunalandschaft
• Verwöhnprogramm im „Kranzbach Nature Spa“ und im „Ladies Spa"
• echte Ruheoase mit Zugspitzblick
• ausgewiesene Hundezimmer

Kontakt:
Das Kranzbach
Kranzbach 1
D-82494 Krün bei Garmisch-Partenkirchen
Telefon: +49 (0)8823 928000
www.daskranzbach.de
info@daskranzbach.de

a-ja-Resort Warnemünde, Foto: www.ajaresorts.de

„Erste Reihe für alle“: Das a-ja-Resort eröffnet in Warnemünde 

„Volkshotel" bietet Zimmer mit Meerblick ab 39 Euro pro Person

 

 

 

 


           Wieder einmal ist Mecklenburg-Vorpommern Vorreiter für eine Neuheit in der Tourismusbranche: Mit dem a-ja-Resort in Rostocks Seebad Warnemünde geht ein neues Hotelkonzept an den Start, das von den Erfindern der Erfolgsmarken AIDA und A-ROSA entwickelt wurde.

            Für 39 Euro pro Person ist hier ein Wellness-Urlaub in der ersten Reihe buchbar.Direkt an der Seepromenade von Warnemünde gelegen, bietet das neue a-ja Resort, das von seinen Entwicklern auch als „Volkshotel" bezeichnet wird, 233 Meerblick-Zimmer mit 420 Betten, ein „Restaurant der Lieblingsgerichte" sowie zwei Bars. Herzstück des Resorts ist der 4.000 Quadratmeter große und öffentliche SPA-Bereich mit ganzjährig beheizten Meerwasser-Pools, Saunalandschaft und einem Nivea-Haus für Kosmetik- und Massageanwendungen.

            Die Vorzüge eines luxuriösen Resorts zu Preisen, die sich jeder leisten kann – das verspricht Horst Rahe, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Seereederei, deren 100%-ige Tochter die a-ja Resort und Hotel GmbH ist. In den nächsten Jahren sollen in Mecklenburg-Vorpommern drei weitere a-ja Resorts an Ostsee und Seenplatte folgen. Insgesamt sind bis zu 50 a-ja-Resorts geplant.

            Dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Das a-ja-Resort in Warnemünde erweitert das Angebot des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern und zeigt dessen Innovationskraft. Es bietet das Sehnsuchtsziel Ostsee zu einem günstigen Preis an einem Top-Standort und wird uns neue Gäste bringen. Dabei entscheiden die Urlauber selbst, welche Annehmlichkeiten sie sich zur Unterkunft zusätzlich leisten möchten – ein Prinzip, das sich beispielsweise im Flugverkehr oder im Städtetourismus bereits bewährt hat."

            „Genau wie ein teures Hotel, nur günstig" – mit diesem Anspruch will die neue Marke „a-ja. Das Resort" den Wellness-Tourismus im deutschsprachigen Raum „demokratisieren" und eine bezahlbare Alternative zu Pauschalreisen in den Mittelmeerraum bieten.

Weitere Informationen: www.ajaresorts.de

 

Quelle: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Thermenhotel mit Bademantelgang

Eine angenehme Atmosphäre, modernes Ambiente, Wärme und Ruhe sorgen für einen erholsamen Aufenthalt. Die Spreewald Therme ist ein Sole-Thermalbad, wie es nur im Spreewald stehen kann.


Es ist das jüngste Hotel Brandenburgs und steht mitten im Kurort Burg. Direkt neben der Spreewaldtherme im Biosphärenreservat eröffnete kürzlich das Spreewald Thermenhotel, ein Vier-Sterne-Haus mit 83 Zimmern und 166 Betten. Bereits während der Bauphase wurde das Hotel mit dem „International Hotel Application Award" für das europaweit beste Design-Konzept ausgezeichnet. Die Jury lobte insbesondere die Verwendung regionaltypischer Elemente und von Naturmaterialen im Interieur. Für die Inneneinrichtung der Zimmer haben die Architekten Erlenholz aus dem Spreewald verwendet, im Kaminzimmer dominiert eine große Wand aus heimischen Ziegelsteinen. In jedem Zimmer dient eine große Fotografie mit einem Motiv aus dem Spreewald als Blickfang. „Wir haben das Gebäude aus der Landschaft heraus entwickelt", erklärt Architekt Ernst Ulrich Tillmanns.

Nach einem erlebnisreichen Tag kann der Gast in der ausgedehnten Bade- und Wellnesslandschaft der Spreewald Therme entspannen, die direkt aus dem Zimmer über einen Bademantelgang wettergeschützt erreichbar ist. Das Thermenhotel möchte Anlaufpunkt sowohl für Wellnesstouristen und Aktivurlauber als auch für Tagungsteilnehmer sein. Hotelgäste können die Anlage kostenlos besuchen und erhalten die Möglichkeit zur exklusiven Nutzung am frühen Morgen.

Für Dr. Stefan Kannewischer, der den Bau mit der Kannewischer Management AG geplant und realisiert hat, ist das Thermenhotel neue Herausforderung und Fortführung eines erfolgreichen Konzeptes zugleich. „Es lag einfach nahe, mit der Eröffnung eines Hotels den nächsten Schritt zu wagen. Der Trend zum Thermentourismus ist ungebrochen, die Spreewald Therme zieht nun schon seit sieben Jahren Menschen aus Nah und Fern an", erklärt Dr. Kannewischer.

Aus allen Zimmern blickt man sowohl vom Bett als auch vom offenen Badbereich auf die Landschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald. Die Preise liegen je nach Saison und Wochentag zwischen 65,00 und 78,00 Euro pro Person im Doppelzimmer, inklusive Frühstück und Nutzung der benachbarten Spreewald Therme.

Dort können die Gäste im 5.000 Quadratmeter großen Wellness- und Badebereich mit SoleBad und Sauna entspannen. „Für die Besucher der Therme soll das Hotel ein zweites Zuhause sein, das es ihnen ermöglicht, ihren Aufenthalt beliebig zu verlängern und richtig auszuspannen", so Geschäftsführer Dr. Stefan Kannewischer.

Die Kannewischer Management AG betreibt in Deutschland sechs Thermen, darunter die Spreewald Therme in Burg, und hat europaweit zahlreiche weitere Bäder- und Wellnessanlagen geplant und umgesetzt.

Das in der Schweiz ansässige Familienunternehmen beschäftigt nun in Burg knapp 100 Angestellte.

 

Quelle: TMB Tourismus Marketing Brandenburg

 

Weitere Informationen unter

www.spreewald-thermenhotel.de,

www.reiseland-brandenburg.de

sowie im Blog auf http://blog.reiseland-brandenburg.de/spreewald-thermenhotel-exklusives-design.

 

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Zuhause auf Zeit bei Freunden



Das französische Konzept „Table d'Hôtes" heißt in Hornbach in der

Westpfalz „Lösch für Freunde". Mit dem schmucken Landhaus ist es Christiane und Edelbert Lösch einzigartig und perfekt gelungen, hervorragende Hotelleistungen und beste Küche mit Gastfreundschaft und Geselligkeit zu verbinden – und tatsächlich ein Zuhause-Gefühl zu vermitteln.


        Die Einladung für zwei Personen in das kaum bekannte Hornbach im Südwestzipfel von Rheinland-Pfalz klingt erst einmal nicht gerade verlockend: rauer Landstrich irgendwo in der Provinz! Der Atlas zeigt uns ein Städtchen wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt, im Westen Lothringen mit Metz und Nancy, im Süden das Elsass mit Straßburg und den Vogesen, im Osten, am Rhein, der mächtige Kaiserdom zu Speyer.

         Auf einmal wird die Hornbacher Provinz zentral und in ihrer Mitte das weithin schon bekannte, meist ausgebuchte Hotel Kloster Hornbach der Familie Lösch, gelungene Symbiose aus Klostergewölben, Kreuzgangreminiszenzen und modernster Baukunst, und – Auge im Sturm der Attraktionen ringsum – unser Ziel: die alte Scheune im Klosterbezirk, umgebaut und erweitert auf 4 1/2-Sterne-Niveau, Ort des Rückzugs von Hektik und Alltag, das „ Lösch für Freunde".

         Zu Hause! Schon beim Ankommen kommt dieses Gefühl auf. Das „Lösch" versteckt sich nicht hinter einer anonymen Allerweltshotelfassade. Es zeigt ein zwar unauffälliges, ja schmuckloses Charaktergesicht, das aber ganz selbstbewusst. Öffnet sich die noble Eingangstür, fallen sofort die frischen, frechen Farben in der Lobby auf – und die Liebe zu Detail und Design. Die Neuankömmlinge sind verblüfft. „Willkommen! Darf ich Sie in unser Wohnzimmer bitten?" Gastgeberin Katharina Hummel, jung und flott, empfängt einen wie selbstverständlich in der offenen Lounge - mit charmantem Lächeln, das sofort jede geschäftsmäßige Distance verkürzt. Kein Einchecken, keine Formulare, stattdessen ein Drink am prasselnden Kamin. Wow, wie schön es hier ist, man fühlt sich auf Anhieb heimelig und lässt sich genüsslich in die weichen Kissen des stylischen Sofas sinken. Wie gekonnt: die kombinierte Farbauswahl der Möbel und Wände! Die erlesenen Dekorationen: wie wohltuend fürs Auge! Die Sessel, die knallige Kunst an den Wänden: überhaupt, das Ambiente zeigt den sehr privaten Rahmen. Die Anspannung der Anreise löst sich schnell.

        Man ist von der unerwarteten Nähe ein wenig irritiert, aber auch angenehm überrascht. „In unser Wohnzimmer", erklärt Katharina, „bitten wir die Gäste zu einem ersten, lockeren Gespräch. Bei einem Glas Wein in warmer Atmosphäre lassen sich Details des Aufenthaltes bei uns doch viel besser besprechen als am Empfangstresen". Sie ist offen und gibt sich unkompliziert. „Aber ich sag es gleich" – mit einem Augenzwinkern – „der einzige Unterschied zu Freunden ist, dass man bei uns später bezahlt". Das alles macht neugierig auf das Neue, andere – wie im Prospekt versprochen.

        In diesem Refugium gibt es keinen Portier mit goldenen Kordeln, keinen weiß-behandschuhten Butler, keinen Wagenmeister, gar niemanden, der Thaimassage für Wohlbefinden schlechthin ausgibt. Was die Angereisten an Hornbach so lieben, ist das Gefühl der Entschleunigung. Und dass man hier findet, was oft von Hoteliers versprochen, aber nur selten eingelöst wird: Ruhe.

Es gibt Wanderwege und den Mühlenradweg gleich vor der Tür, interessante Golfplätze sind schnell erreicht. Spaß macht es, mit der guten alten, hoteleigenen „Miet-Ente" Citroen 2CV und einem gefüllten Picknickkorb die Umgebung zu erkunden: die Zitadelle von Bitche im nahen Französischen – unglaubliches Festungserlebnis über- und unterirdisch im Stand der Technik des 19. Jahrhunderts - den Simserhof, eines der größten Artilleriewerke der Maginot-Linie; Museen in Pirmasens; Burgruinen auf Felshorsten mit tollen Aussichten, Spritztouren an die Saarschleife oder zur Weinstraße. Wer will, mag sich sogar die Jakobsmuschel anheften und mit Pilgerstab und –tasche ein Stück Wegs gen Santiago de Compostela gehen. Hornbach war Dreh-und Angelpunkt des von Mainz und Speyer ausgehenden deutschen Jakobsweges.

        Es gibt Gastgeber, die ihre Besucher noch selbst empfangen, sie abends bekochen und mit ihnen an der Bar stehen. „Bei uns soll man sich wie in einem Privathaus fühlen. Wir wollen das Unbewusste unserer Kunden verstehen. Was fehlt ihnen, worauf werden sie reagieren?", sagt Olivier Fabing aus dem nahen Elsass, dekorierter Sommelier und Franzose durch und durch. Er, schwungvoll, ewig gutgelaunt, Plauderer und Erzähler amüsanter Geschichten und Anekdoten, und Katharina bilden zusammen das Team der Gastgeber.

        Wo im 8. Jahrhundert der Mönch Pirminius das Benediktiner-Kloster gründete, haben die heutigen Besitzer, Christiane und Edelbert Lösch, vor 12 Jahren mit erheblichen Investitionen aus der Ruine samt Nebengebäuden diesen außergewöhnlichen Platz geschaffen. Frischer Wind zog in den Klosterkomplex. Ihr Erfolg - mittlerweile gehört die gesamte Anlage zu den 100 besten Hotels in Europa - beruht zu einem großen Teil darauf, dass sich noch selten zuvor jemand so viel Mühe mit dem Interieur gegeben hat, und dass das Bemühen um den Gast ganz groß geschrieben wird.

        Das Private, die persönliche Note, das modische Flair mit stilsicherer Hand, gepaart mit witzigen, wertvollen Accessoires aus vergangenen Zeiten sieht und spürt man im ganzen Haus. In dem Refugium tun sich 15 ganz wunderbare Wohnwelten auf, wie man sie sich in dieser kreativen Vielfalt nicht hätte vorstellen können. In den geschickt unterteilten Zimmern findet man Plattenspieler aus den 50igern, Vinyl und Wände im Retro-Look, eine Staffelei für „angehende" Künstler, Großmamas Blümchentapete und 4711-Eau de Cologne im Bad, Juniors Eisen- und Carrera-Bahn genauso wie Filme mit George Clooney, eine Popcorn-Maschine oder das Buch, das man schon immer mal lesen wollte.

Diese zeitgenössische Nostalgie verbinden die Löschs mit Eleganz und Komfort. „Jeder Mensch hat Vorlieben, Spleens, Visionen oder einfach Lust auf etwas Neues. Das wollten wir in die Zimmer und die Suiten mit einbringen, und zwar mit Hilfe von Paten, deren Ideen eins zu eins als Thema in den Zimmern umgesetzt wurden", erläutert Katharina das spannende Hotelkonzept. Paten kamen aus der Familie, aus dem engsten Freundeskreis, aber auch Stammgäste haben mit „ihrer Handschrift" und gutem Geschmack die Hotelwelt „Lösch für Freunde" gestaltet. Es hat funktioniert, die Gäste sind begeistert. So waren zum Beispiel im Zimmer „Unsere Bude" die Töchter Franziska und Johanna die Paten; im „Kunstsinn" eine Galeristin, Stammgast im Kloster nebenan; ein Pater im „Weltenbummler"- Rückzugsort. Ein kinoverrückter Pate hat die Suite „Traumfabrik" mit DVD's seiner Lieblingsfilme ab 1930 bestückt.

        Man muss nicht immer zum Nachbarn hinüberschielen, um etwas Neues zu lernen. Hier aber hat es sich gelohnt, denn das in Frankreich verbreitete Konzept „Table d'Hôtes" passt, wenn der Reisende mit seiner Unterkunft zugleich Geselligkeit und Kontakt zu Land und Leuten finden will und Individualität schätzt. „Lösch für Freunde" ist so ein Haus. Olivier: „Besucher sollen sich bei uns wie bei Freunden fühlen". So pendeln die meisten zwischen Esszimmer, Küche und der schicken Lobby; bedienen sich ganz ungezwungen, ohne Extra- Kosten, am Wein in der Bar, probieren von den jeden Tag wechselnden Patisserien der Kuchen-Etagère, bereiten sich nach gusto Tee oder Kaffee, den sie auf der Terrasse, von Pflanzen umgeben, im Rhythmus der eigenen Langsamkeit genießen.

        Am Abend treffen sich die Gäste im Esszimmer vor der offenen Küche zum Aperitif mit Olivier und Katharina. Darunter ist ein Paar mittleren Alters, das sich auf ein paar Tage Auszeit von den Kindern daheim freut; ein fröhliches Mutter-Töchter-Trio, das neugierig auf das neue Hotelkonzept ist; ein junges Paar, mit Einkaufstüten beladen, das von einer Shoppingtour durch das riesige Outlet-Center im nahen Zweibrücken hochzufrieden zurückgekehrt ist.

         Dann sitzen sie alle an dem langen, weiß gedeckten Tisch. Man speist und trinkt an der großen Tafel – wie bei guten Freunden eben. Olivier verliest unterhaltsam und kommentarfreudig die Menüfolge der feinen Küche – wer will, schaut Koch Peter bei der Zubereitung der Speisen über die Schulter, Mitmachen erlaubt. Die von Spinat und Reisblatt ummantelte, leicht warme Kürbis-Karottencreme ist zart und pikant, der Kabeljau auf Cocktailtomaten mit Rosmarinkartoffeln schmeckt mal nach Meer, mal nach Wäldern. Dazu gibt es die guten Weine aus deutschem und französischem Anbau, zum Schluss eine himmlische Crème brulée.

        Empfiehlt sich als Ausgleich für das hervorragende Diner ein Besuch im Wellnessbereich auf der Dachterrasse oder nimmt man Oliviers Einladung in die Weinlounge auf ein Glas Rotwein an? Katharina lockt zum Ausklang des Abends ganz ungezwungen in die gemütliche Herrenlounge auf eine würzige Cohiba. Beide wollen das „Lösch für Freunde" während ihres Aufenthaltes in Hornbach zum Zuhause auf Zeit machen. Das Ankommen hat sich gelohnt.

Katharina Büttel



Service „Lösch für Freunde"


Anreise: Von den Flughäfen Zweibrücken (acht Kilometer) und Saarbrücken (45 Kilometer) gut zu erreichen. Mit der Bahn über den Regionalbahnhof Zweibrücken und dem IC-Bahnhof Homburg (20 Kilometer). Mit dem Auto sind es nur wenige Minuten von der A 8-Ausfahrt Zweibrücken-Contwig nach Hornbach. Auf Wunsch werden Gäste vom Bahnhof Zweibrücken abgeholt.

Reisezeit: Ganzjährig.

Preise und Arrangements: Das „Lösch für Freunde" gehört seit diesem Jahr zu den „Small Luxury Hotels oft the World". Ein DZ mit Halbpension kostet ab 168 Euro/Pers. – Die Pauschale Weihnachten bei Freunden vom 22.12. – 26.12. mit Glühwein, Christbaumschmücken, Bescherung und Raclette, Konzert, Gansessen: DZ/Pers. ab 745 Euro; das gleiche Angebot erst ab 23.12. ab 615 Euro/Pers./DZ.

Das Paket Silvester bei Freunden für 4 Nächte ab dem 28. Dez. mit Ausflug, Party, Feuerwerk, Champagner, Kulinarik pro DZ/Pers. ab 790 Euro.

Das Vive la France-Paket: 2 Nächte inkl. Gaumenfreuden, Ausflug mit der Miet-Ente und Picknickkorb im DZ ab 415 Euro/Pers. u.a. – Das Haus ist sehr geeignet für Komplettanmietungen von Firmen.

Ausflüge: In 15 Minuten ist man in Zweibrücken, der Stadt der Rosen und Rosse und dem gigantischen „The Style Outlets"-Center mit 120 angesagten Marken, immer 30 – 70% reduziert, www.thestyleoutlets.de , Pirmasens ist das Tor zum Nationalpark Pfälzerwald. Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn begeistert mit einem 18 Meter hohen Baumwipfelpfad und einer Aussichtsplattform in 35 Meter Höhe. Vier Tierparks und vier Golfplätze sind in unmittelbarer Umgebung. Green Fee 18-Loch ab 40 Euro.

Adresse: Kloster Hornbach Lösch GmbH, Hauptstraße 19-21, 66500 Hornbach; Telefon: 06338/910 10-200; Fax: -/910 10-299;

info@loesch-fuer-freunde.de   www.loesch-fuer-freunde.de

 

Reiseführer: Marco Polo "Pfalz" mit Insider-Tipps.



Dem Charme der Ostsee kann sich niemand entziehen: Prachtvolle,

weiße Villen glänzen vor strahlend blauem Himmel, der

endlose Sandstrand und das weite Meer öffnen den Blick bis

zum Horizont. In diese Idylle fügt sich das großzügig angelegte

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf perfekt ein.

Direkt an der wunderschönen Strandpromenade von Heringsdorf

erwartet Sie, eingebettet in eine herrliche Parkanlage, das

Luxusresort mit Hotel, zwei Residenzen, zwei historischen Villen und dem Kinderclub.



Das Luxus-Wellness-Resort verfügt über insgesamt

sechs Gebäude: das Grand Palais mit 120 großzügigen Zimmern

und Suiten, zwei „Seaside-Residencies" mit 40 luxuriösen Studios, die

Villa am Meer mit vier exklusiven Ferien-Appartements, die charmante

Villa Augusta und das Schweitzer Haus, in dem der KRABBENCLUB auf zwei Etagen Spaß pur für die kleinen Gäste verspricht.

Villa Augusta – Charmant und elegant

Die Villa Augusta verfügt über insgesamt 23 komfortable Zimmer im

gehobenen Landhausstil: sieben Standard Doppelzimmer (18 m²) sowie

16 Komfort Doppelzimmer (22 m²), teilweise mit Terrasse oder Balkon

und Blick auf den Hotelpark oder die Strandpromenade.

Räume mit Persönlichkeit

Besondere Individualität strahlen unsere Studios aus. Die Ausstattungslinien

„Baltic", „Urban" und „Classic" setzen ihre ganz besonderen Akzente

mit ihrer Variation in der Farb- und Formensprache. Allen Studios

gemeinsam ist die Weitläufigkeit: An den großen Eingangsbereich

schließen sich ein komfortabler Wohn- und Essbereich mit Kamin und

offener Pantry, ein bis zwei Schlafräume, eine eigene Sauna sowie

Terrasse oder Balkon an.

Villa am Meer – Raum für Luxus

Die klassische „Villa am Meer" verfügt über insgesamt vier großzügige

Luxus-Ferienappartements. Sie wurde vollständig saniert und bietet

neben viel Raum für Erholung und Freizeit ein hochwertiges Design

im Stil des Grand Palais.



zum Vergrößern bitte ein Bild anklicken!

Steigenberger Grandhotel and Spa

Liehrstraße 11, 17424 Heringsdorf/ Usedom

Tel.: +49 38378 495 0

Fax: +49 38378 495 999

Internet: www.heringsdorf.steigenberger.de

 

email: heringsdorf@steigenberger.de
oder  reservations@heringsdorf.steigenberger.de



Anreise und Information:

 

Direkt am Strand von Heringsdorf und nur 500 m vom Ortskern bzw.

700 m von der längsten Seebrücke Deutschlands entfernt, befindet sich

das Steigenberger Grandhotel and Spa. Heringsdorf ist der Mittelpunkt

der Drei Kaiserbäder auf der Insel Usedom mit Bansin im Nordwesten

und Ahlbeck im Südosten. Heringsdorf ist an das öffentliche Verkehrsnetz

sehr gut angebunden und kann sowohl per Bahn als auch über

den Flughafen Heringsdorf erreicht werden.

Anreise mit dem Zug:

Ab Züssow oder Greifswald weiter mit der UBB (Usedomer Bäderbahn);

diese ist ebenfalls über die Deutsche Bahn buchbar. Die Entfernung

vom Bahnhof-Heringsdorf zum Hotel beträgt 0,5 km.

Anreise mit dem PKW:

Anreise von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln:

Ab Hamburg über die Autobahn A1/A20 bis Abfahrt Jarmen/Usedom (B110).

Ab Abfahrt Jarmen/Usedom (B110/B111) ca. 60 km bis nach Heringsdorf.

Anreise von Berlin, Dresden, Leipzig, München, Stuttgart:

Ab Berlin über die Autobahn A11/A20 bis Abfahrt Pasewalk-Süd/Uckermark/

Anklam (B109). Ab Abfahrt Pasewalk/Uckermark/Anklam ca. 95 km

bis nach Heringsdorf.

Anreise mit dem Flugzeug:

Der Flughafen Heringsdorf ist ca. 12,5 km vom Hotel entfernt. Wir

organisieren gern Ihren Transfer vom/zum Flughafen (gegen Gebühr).

Am 5. Mai eröffnet Usedom die Flugsaison 2012. Jeden Samstag fliegt

airberlin von Dortmund, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt am Main und

Stuttgart nonstop auf die Sonneninsel. Vom 26. Mai bis 29. September

fliegen Sie mit der Schweizer Airline Helvetic aus Bern und Zürich jeweils

samstags auf die Insel. Die Ostfriesische Lufttransport GmbH (OLT )

startet am 2. Juni ihren Linienflugverkehr nach Heringsdorf: Bis zum

30. September geht's von München und Bremen sowie erstmals auch

aus Wien und Basel einmal wöchentlich direkt auf Deutschlands zweitgrößte

Insel.

Weitere Flughäfen.

Rostock-Laage (ca. 175 km)

Berlin-Brandenburg (ca. 270 km)



Schönheit aus dem Wald
Wellness und Kulinarik im Westerwald

Text und Fotos: Bettina Louise Haase

 

„Birken sind eine Pionierbaumart, sie siedeln sich mit Weiden und dem Haselnussbaum auf Flächen an, wo später ein Wald entsteht", sagt Bernd Schneider. Der 45-jährige Waldbesitzer und Waldkundige führt heute eine Gruppe von Gästen des Lindner-Hotels Wiesensee in Rheinland-Pfalz durch den Oberen Westerwald. Hier, nicht weit entfernt von seinem Heimatort Dapperich zwischen Bäumen und Ausblicken auf die Landschaft, gerät Bernd Schneider ins Schwärmen. „Es ist wichtig, die Pflanzen vor Ort zu kennen. Viele Gäste bauen bei uns ein verloren gegangenes Verhältnis zur Natur wieder auf."
Im Frühjahr, wenn die Blätter der Bäume grün sind, ist auch die Pflanzenkraft am stärksten. Das Hotel Wiesensee hat sich die Natur als Vorbild genommen und für seine Gäste ein spezielles Wellnessarrangement rund um Bäume mit dem besonderen Schwerpunkt auf Birken kreiert. Der Gast wird dabei rundherum verwöhnt: Er spaziert durch die Natur, genießt raffinierte Rezepte aus Blättern und Kräutern wie einen Birkenblättercrèpe und bekommt im hauseigenen Spa Behandlungen mit Birkenextrakten.
Vom Hotel aus hat Bernd Schneider den Weg am Golfplatz entlang Richtung der Ortschaft Winnen eingeschlagen. Kleine Waldgruppen wechseln sich mit Lichtungen ab, von denen man einen weiten Blick über die Landschaft hat. Immer wieder bleibt der Waldführer stehen und erklärt Pflanzen am Wegrand. „Der Aronstab beispielsweise hilft gegen Depressionen", sagt Schneider und pflückt zwei große grüne Blätter ab. Doch besonders am Herzen liegt ihm die Birke: „Im germanischen und im slawischen Volksglauben spielte die Birke eine große Rolle. Sie war der Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch, einen Maibaum aus dem Wald zu holen, um ihn auf dem Dorfplatz aufzustellen", sagt Schneider. Es wurde damit der erwachende Frühling in das Dorf geholt. Noch heute lebt der gleiche Brauch in Gestalt des Maibaumes fort. Junggesellen schmücken einen Baum oder wenigstens einen Birkenzweig und befestigen ihn am Haus oder Fenster der Auserwählten. „Im Lied 'Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein' ist davon die Rede", erklärt Schneider.
Wir sind im Dorf Winnen angekommen, das etwa auf halber Strecke zwischen dem Hotel und dem kleinen Ort Depperich liegt. Hier kreuzt der Westerwald-Steig den Wanderweg vom Hotel und führt in die nahe Holzbachschlucht. Von der Aussichtsbank sieht man natürliche Hecken aus Büschen, die die Wiesen begrenzen. Ein kleiner Ort zeigt sich hinter dem Waldrand, blaugrüne Hügel erstrecken sich bis zum Horizont.
„Der Westerwald hat hier eine äußerst liebliche Topographie", sagt Bernd Schneider.
Er führt die Gruppe über den Holzbach. In diesem Waldstück gibt es viele alte Bäume. Dann geht es auf eine Lichtung mit einer Umfriedung, auf der vier alte Lebensbäume stehen. „Jetzt sind wir schon fast in Dapperich", sagt Bernd Schneider, „das ist der Friedhof meiner Vorfahren, das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1802." Nach kurzer Strecke erreichen die Wanderer das Hofgut Dapperich, eines der ältesten Anwesen im Westerwald. Das Gesindehaus ist rund 500 Jahre alt und aus dunklen Basaltsteinen gebaut. Im nahen Hofcafé, das Bernd Schneider mit seiner Familie betreibt, wird den Waldwanderern ein Mix aus Waldmeister und Weißwein angeboten.
Frische Birkenblätter hat die Gruppe zuvor auf dem Weg gesammelt, zu Fuß (der Rückweg zum Hotel dauert etwa eine Stunde) oder mit dem Auto geht es nun zurück ins Hotel. Die mitgebrachten Birkenblätter ermöglichen im Spa exquisite Behandlungen und Anwendungen mit Birkenextrakten: Eine Körpermassage mit Birkenblätteröl befördert die Entschlackung, also Reinigung und Entgiftung des Körpers. Dabei wird der Stoffwechsel auf natürliche Weise angeregt, der Organismus gelangt wieder ins Gleichgewicht. So verbindet das Hotel die „Schönheit aus dem Wald" mit Wellness im Spa – und das auf ganz natürliche Weise.

 

Informationen:
Birken-Arrangement im Lindner-Hotel Wiesensee:
2 Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet
-1 Birken-Tonerde-Körperpackung; während der Einwirkzeit eine Kopf- Nacken- und eine Fußmassage
-1 Ganzkörpermassage Birkenblätter-Mandel-Öl
-1 Birkenblättertee
-2 Abendessen als saisonales Menü oder Dinnerbuffet
-Nutzung des Wellnessbereichs mit Saunen, Pool und Fitnessraum
ab 329 Euro pro Person im Doppelzimmer


Wanderungen mit dem Waldspezialisten Bernd Schneider können als Gruppe gebucht werden, genauso wie spezielle Koch- und Beautyworkshops zum Thema Bäume.

Weiteres auch unter http://www.lindner.de/birkeoder www.lindner.de

 

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Geborgen hinter dicken Mauern

 

Der Stolberger Hof ist einer der ältesten Gasthäuser in der Fachwerkstadt Stolberg.

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war abzusehen, dass im aufkommenden Industriezeitalter der Bergbau und später die ihn ersetzende Handweberei, Zündholzproduktion oder die Vogelzucht und Vogelbauerherstellung keine Grundlage mehr boten, um die Harzer auf Dauer ernähren zu können. Nachdem die Romantiker Novalis, Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine von ihren Wanderungen und Erlebnissen im Harz schwärmten und die Maler Caspar David Friedrich und Ludwig Richter ihn gemalt haben, kamen viele Städter und zahlungskräftige Besucher hierher. Die Entwicklung und der Ausbau der Infrastruktur und die Entdeckung von Heilquellen taten ein Übriges. Dieser Tradition der herzlichen Gastfreundschaft fühlt sich die Gastgeberfamilie des über achthundert Jahre alten Hotels am Marktplatz in Stolberg verpflichtet. Familiäre Atmosphäre und individueller Service umsorgen den Gast. Mit viel Liebe und Bedacht auch kleinster Details ist das Haus auf die Bedürfnisse und Erfordernisse moderner Hotellerie eingerichtet. Der Stolberger Hof bietet sich auch sonst als Mittelpunkt des Harz-Aufenthalts an: Im Restaurant werden Sie mit der typischen Harzer Gastfreundschaft begrüßt und mit vielfältigen Variationen regionaler Produkte verwöhnt. Bei schönem Wetter auf der Terrasse des Kaffeehauses das Panorama des Marktplatzes zu genießen ist ebenso interessant, wie im Gotischen Gewölbekeller den Tag stilvoll ausklingen zu lassen.

Der Harz und die Umgebung von Stolberg laden zu zahlreichen kulturellen oder sportlichen Aktivitäten ein. Und dann wird man am Abend die Möglichkeiten der Erholung im großzügig gestalten Wellnessbereich schätzen lernen. Schwimmbad und Sauna sind der ideale Ort, um Ruhe und Entspannung zu finden und allen Stress von sich abfallen zu lassen.

HPL

Hotel

Stolberger Hof
Markt 6

06536 Südharz/ OT Stolberg

Telefon: 034654 320
Fax: 034654 855890

Info@stolberger-hof.de

www.stolberger-hof.de

Natur mit allen Sinnen erfahren
Adelheid Lingg führt zu magischen Orten im Allgäu


Die Luft ist klar, die grünen Wiesen leuchten in allen Schattierungen. Wanderungen im Allgäu im Herbst gehören zu den schönsten Erlebnissen für Naturliebhaber – vor allem, wenn man das Glück hat, von einer ortskundigen Führerin wie Adelheid Lingg begleitet zu werden. Seit einem Jahr arbeitet die Allgäuerin schon für das Lindner- Hotel in Oberstaufen, ihre Führungen zu magischen Orten gelten als Geheimtipp.
Heute hat sie die Tour zur Hirschalpe bei Bad Hindelang ausgesucht. „Wer mit der Natur lebt, kann sie durch sein erweitertes Wahrnehmungsraster intensiver spüren", sagt Adelheid Lingg. Die Wanderführerin trägt eine bequeme Leinenhose und ein lachsfarbenes Leinenhemd, ihre braunen Augen strahlen Wärme aus. „Auch die Töne der Natur kann man besser hören, wenn man die Wahrnehmung schärft", sagt sie, „genauso ist es mit dem Duft." Wir stehen auf einer sonnendurchfluteten Wiese unterhalb der Hirschbergalpe und bei genauem Hinschnuppern rieche auch ich den würzig warmen Duft der Erde, die in vollem Sonnenschein liegt.
Die Touren, die die Allgäuerin anbieten, führen entlang an alten Kraftwegen, so genannten Leylines. Für unsere Vorfahren gab es ein Netz aus diesen nicht sichtbaren Energielinien, die Kraft gaben und zu Kraftplätzen führten. Adelheid Lingg, deren Großvater der erste Bergführer in der Region nach dem Krieg war, ist mit dem Wissen um diese alten magischen Pfade aufgewachsen. Sie kennt jede Pflanze auf dem Weg und kann die geheimen Kräfte der Natur spüren und helfen, die Sinneseindrücke zu schärfen.
„Nie ist das Licht so intensiv wie im Herbst", sagt Adelheid Ling, „es ist ein Malerlicht." Nachdem wir am kleinen Café Polite, das in der Sonne liegt, vorbeigelaufen sind, zeigt mir Adelheid einen Teil der Wiese, der rötlich gefärbt ist. „Die rote Färbung kommt aus einer Quelle unter der Erde", erklärt sie. Wir erreichen ein Waldstück, am Wegesrand steht der „klebrige Salbei". „Er duftet ein bisschen nach Zitrone", sagt die Naturführerin. Jetzt sind wir am Hirschbach angekommen, einem „Tobel", einem Felseinschnitt mit einem Bach. Hier windet sich ein kleiner schmaler Pfad die Felsen entlang die Hirschbergalpe hinauf, ein alter Kraftweg. Das Wasser des Wasserfalls ist glasklar, die Luft ist von klitzekleinen Wasserteilchen irisiert. „Hier spürt man die Wasserkraft sehr intensiv", sagt Adelheid Lingg, als wir auf einer Brücke unter einem Wasserfall stehen. „Dazu kommt, dass das Gestein strahlt. Wir stehen hier mitten in einem kraftvollen natürlichen Energiefeld", sagt sie. Und wirklich, der Wasserfall erzeugt einen leichten Wind in Wellenform, den man bei erhöhter Aufmerksamkeit spüren kann.
Ein Kraftweg enthält alle vier Elemente, Wasser, Feuer, Erde und Luft. Wer wie Adelheid Lingg seine Sinne sehr fein geschärft hat, kann die verschiedenen natürlichen Energieformen spüren. Dazu gehört jedoch intensives Training und Beschäftigung mit der Natur.
Quellwasser läuft aus einer Felsspalte. Adelheid Lingg benetzt ihr Gesicht damit. „Das Wasser ist sehr reich an Mineralien, das tut der Haut besonders gut", sagt die Naturführerin. Der Wasserfall des Hirschbachs, der immer wieder steil die Felsen hinabstürzt, formt kleine natürliche Becken, die zum Baden einladen. Adelheid Lingg erkennt Formen und Gesichter in den Steinen und macht mich auf einen Herzstein aufmerksam. Wir klettern über Felsen und ziehen uns an einem Drahtseil nach oben. Trotz der Steigung ist die Anstrengung kaum zu spüren. „Das liegt an der hohen Energie dieses Weges", meint Adelheid. Wir kommen zu einem großen Stein, der wie ein Tor geformt ist. „Solche Steine galten früher als ‚Abstreifsteine', hier konnte man schlechte Energien los werden. Und dahinter, im Felsenbecken, wurde man gleich neu getauft", erklärt die Naturführerin. Das Wasser des Beckens, auf das sie deutet, leuchtet silbergrün. Auch das ist durch den hohen Anteil an Mineralien zu erklären. Wie ein goldener Strahl fällt der Wasserfall vom obersten Felsen der Hirschbergalpe hinab und mäandert über die Felsen. Wir haben den höchsten Felsabschnitt spielend erreicht. „Das Wasser sucht sich in seiner natürlichen Form immer diese Schlangenlinien", sagt Adelheid Lingg. Sie zeigt mir verknorpelte Stämme von alten Bäumen auf dem Weg. „Daran siehst du auch, dass hier viel Energie fließt", sagt sie, in dem sie auf die Verdickungen deutet, „die Energie manifestiert sich durch die Ausbuchtung in den Bäumen." Adelheid Lingg lehrt mich, mein Gehör zu schulen: „Hör mal auf den Felsbach, er klingt immer anders." Das ist mir bisher noch nie aufgefallen. Doch es stimmt: Von jeder Stelle des Aufstiegspfades klingt das Plätschern des Wasserfalls ein bisschen unterschiedlich.
Nun haben wir den Gipfel des Felsentales erreicht, bis zur Hirschbergalpe sind es nur noch einige hundert Meter. „Riechst du die Süße des Waldes?" fragt mich Adelheid. Tatsächlich liegt der Duft des Waldes in der Luft. Am Wegesrand stehen kleine rote Beeren, die Früchte des Maiglöckchens, die duften, „wie in einer Parfümerie." Nach einer kurzen Rast auf einer Waldlichtung hoch über Bad Hindelang, bei der mir Adelheid erklärt, dass ich mich fast in den Silbermantel gesetzt hätte, den kleinen Bruder des Frauenmantel, wandern wir über eine Hochalmwiese bis zur Gaststätte Hirschalpe. Auf einer sonnigen Terrasse sitzen bereits ein paar Wanderer. In der Karte findet sich Allgäuer Hausmannskost wie die Brätknödelsuppe, die auch Hochzeitssuppe genannt wird. Ich bestelle ein Hirschsalamibrot, nicht ohne mich an Adelheids Erklärungen zum Hirsch zu erinnern, dessen Geweih bei den früheren Völkern als Antenne zum Kosmos galt. Auf 1493 Metern kann man den Blick über die Allgäuer Alpen genießen, Hektik und Stress scheinen diesen Ort nicht erreicht zu haben. Die Landschaft liegt da wie in einem sanften Mattfilter, die blauen Berge im Hintergrund erscheinen wie ein unendliches Wanderparadies. Der Dunst spricht für anhaltend schönes Wetter. Wie schön ist es doch, der Natur wieder ein Stück näher zu kommen. Im Allgäu gelingt das mit Hilfe der Wanderungen von Adelheid Lingg ganz von allein.

Bettina Louise Haase

 

Wanderungen zu Kraftorten mit Adelheid Lingg bietet das Lindner Parkhotel & Spa in Oberstaufen an. Das 4-Sterne-Hotel im Landhaus-Stil verfügt über 86 Zimmer, von allen hat man einen Panoramablick auf die Allgäuer Berglandschaft. Der Gast kann sich von der Feinschmeckerküche des Küchenchefs Jürgen Wagenblast verwöhnen lassen, im Bergwiesen-Spa kommen naturbelassene Kräuter zum Einsatz.

 

Im Herbst und Winter bietet das Lindner-Hotel folgendes Pauschalarrangement an:

Tage im Rhythmus der Natur:

• 4 Übernachtungen inkl. Bio-Vital-Frühstücksbuffet mit Ebereschen-

Marmelade, Ahornsirup ...

• 3 geführte Kräuterwanderungen / Naturerkundungen mit Adelheid Lingg

• 1 Buch über Heilkräuter: „Drachenwege – Elfenpflanzen"

• Nutzung des Wellnessbereichs im Hotel mit Innenschwimmbad und

Whirlpool, beheiztem Außenschwimmbad (Mai-Oktober) und Wintergarten,

eleganter Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Aromadampfbad, Sanarium,

großzügigen Ruheräumen und des Fitness-Centers

• Teilnahme am Sport- und Animationsprogramm mit hauseigenen Trainern

(Mo - Sa)

Preis pro Person & Arrangement:

Doppelzimmer: € 379,00

Einzelzimmer: € 399,00

Passend dazu, optional:

Feinschmecker-Halbpension /feine Kräuterküche, p. P./Tag € 29,00

Wellness- /Spa-Anwendungen im Wert von € 50,00: € 40,00

Weitere Infos unter www.lindner.de/de/PHO/PackageStor/UR_Kraft_Oberstaufen

Adresse: Lindner Parkhotel & Spa
Argenstraße 1
87534 Oberstaufen/Allgäu
Tel: 08386/7030
E-Mail: info.parkhotel@lindner.de

Internet: www.lindner.de 

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Blick über den Yachthafen

Nach frischer Meeresbrise in die wohlige Wärme
Das Ostseebad Damp setzt auf Gesundheit

Text und Fotos: Heidrun Lange

 

Die Sicht reicht an diesem Herbsttag nur wenige hundert Meter über die Ostsee, wo sich Meer und Himmel zum undurchdringlichen Grau vereinen. Im kräftigen Wind bietet sich eine atemberaubende Show. Drachenfans lassen ihre Flieger tanzen. Großdrachen, Lenkdrachen, Figuren aus Trickfilmen und riesige Windräder erobern den Himmel. Beim Zusehen dieses bunten Spektakels kriecht die nasse Kälte bis auf die Knochen. Das richtige Wetter, um in wohliger Wärme aufzutauen.

 

Unermüdlich dreht sich das Wasserrad, damit die Sole über aufgeschichtete Reisigbüschel tröpfeln kann. Das kleine Gradierwerk im Vital Centrum des Ostseebades Damp funktioniert so wie anderswo auch, nur dass es sich im geschlossenen Raum befindet. An der Ostseeküste würde solch eine Anlage unter freiem Himmel keinen Sinn machen, da die Seeluft ohnehin mit Aerosolen gesättigt ist. Wenn Kälte, Wind und Regen den Damp-Besuchern den Aufenthalt am Strand vermiesen, gehen sie lieber in die Sauna und ruhen sich anschließend in dem mit salziger Luft geschwängerten Raum aus. Acht unterschiedliche Saunabäder stehen zur Auswahl: darunter eine finnische Klabautermannsauna, ein orientalisches Dampfbad, ein Laconium, ein Kräuterbad und eine Solegrotte. Einige Saunafreaks, die schon öfter hier gewesen sein müssen, steuern gleich die Friesen-Sauna an, die sich unter freiem Himmel auf einer Terrasse befindet. Während man bei fast 100 Grad schwitzt, kann man über das Meer blicken. „Urlaub bedeutet heute zunehmend Gesundheit und aktives Leben", ist Frank Behrens, Geschäftsführer der Damp Touristik GmbH froh. Das war nicht immer so. Als der Ferienpark an der Ostsee im Jahr 1973 eröffnet wurde, kamen Familien, Kegelklubs und Jugendgruppen in die Bettenburgen von „Damp 2000", dessen Betonarchitektur ursprünglich für die Segelsportler der Olympischen Sommerspiele von München errichtet worden war. Man habe vor allem auf Masse gesetzt, sagt Behrens. 1997 entschied sich die Damp Holding AG als Betreiber gemeinsam mit der Kommune und dem Land Schleswig-Holstein für eine Runderneuerung der Ferienanlage. Jetzt ist es ein Ostseebad, was den Namen auch verdient. Den Freiplatz zwischen Kongressbereich und Jachthafen schmückt eine Brunnenlandschaft mit mehreren Fontänen, die sich in der breiten Glasfassade des Vital Centers widerspiegelt. Das Ostsee-Hotel, eine der vier großen Häuser in Damp, wurde von Grund auf modernisiert. Der graue Beton hat mittlerweile einen farbenfrohen Anstrich in Weiß, Blau, Gelb und Grün. Die 296 Zimmer in dem 13-stöckigen Gebäude werden nach und nach modernisiert, mit neuen Bädern und besseren Betten ausgestattet. Das einstige San-Marino-Restaurant ist ein gediegenes Vital-Restaurant mit gesunder Kost. Im Vital Centrum wurde ein Thalassobereich eingerichtet. Die 38 Grad Celsius warmen Thalasso Bäder mit Algen und Meersalz und die Wohlfühlmassagen kommen bei Urlaubern und Tagesbesuchern gut an. Kurzfristig dafür einen Termin zu bekommen, klappt meist nur in der Woche. Eine Etage tiefer, im neuen Fitness-Studio, kann man an diversen Geräten mit Bordcomputern seine Kondition trainieren. Betje Mohr, Fitnesstrainerin, legt jedem neuen Gast zunächst eine Konsultation beim Sportmediziner ans Herz. Die Betreuung durch Therapeuten und Ärzte ist in den Pauschalpaketen mit Wellness und Fitness, die das Ostsee-Hotel anbietet, enthalten. Damp hat den Vorteil, dass Ärzte stets vor Ort sind, weil es dort mit der Ostsee-Klinik ein Akutkrankenhaus sowie eine Reha-Klinik gibt. Die Therapie- und Vitalprogramme, die Damp als Pauschalpakete anbietet, werden mit den Medizinern abgestimmt. Die Wege vom Hotel zum Frühstück, ins Vital Centrum, in die Meerwasserschwimmhalle oder abends zum Essen ins Restaurant sind kurz und größtenteils überdacht. So macht das Flanieren auch bei Schmuddelwetter Spaß. Und wenn es zu ungemütlich wird, kann man ja in die Sauna.

Auskunft:
Tourist-Information, Damp Touristik GmbH, Tel. : 04352 80 8122
Internet: www.ostsee-resort-damp.de  oder  www.damp-urlaub.de
e-mail: ostseebad@damp.de

 

Anreise:

Mit dem Auto auf der A 7 Richtung Flensburg bis Abfahrt Büdelsdorf/Rendsburg (hinterm Nord-Ostsee-Kanal), weiter auf der B 203 nach Eckernförde-Mitte, von dort aus weiter auf der B 203 in Richtung Kappeln bis zur Abfahrt nach Damp.
Mit der Bahn mit dem ICE bis Kiel, von dort mit der Regionalbahn bis Eckernförde, ab Eckernförde weiter mit dem Bus nach Damp.

 

Sehenswürdigkeit:
Naturkundemuseum Museumsschiff „Albatros", Jachthafen, Tel. 04346/60 29 02.

Ausflug: Kappeln, Drehort der ZDF-Serie "Der Landarzt". Im Restaurant des Hotels "Aurora" (an der Kirche) hat der "Landarzt" seinen Stammtisch.

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Kronprinz Fritz hätte sich bestimmt wohlgefühlt

Das IFA Hafendorf Rheinsberg  mit Hotel und Ferienanlage

 

          Hohe Fichten schirmen das Feriendorf von der Straße ab. Still und abgeschieden liegt es vor den Toren der Stadt Rheinsberg, nur einen Steinwurf vom einstigen Musenhof Kronprinz Friedrichs entfernt. Wie Perlen auf einer Schnur, ausgestattet mit Balkon, Terrasse und Minigarten, stehen skandinavische Häuser am Ufer und auf Inseln, allesamt direkt am künstlichen Hafenbecken.
          Kleine Motorboote und schnittige Luxus-Yachten und auch so manches Schlauchboot oder Kanu stehen vor der Tür oder liegen vor Anker.
Im Hafendorf wird schon längst Urlaub gemacht. In vielen Vorgärten blühen bereits die Rosen, im Bistro am Kai kredenzt man heimische Produkte, der kleine Strand lädt zum Sonnenbaden ein.
An der Hafenpromenade
wurde vor zweieinhalb Jahren das 175 Zimmer und Suiten zählende "IFA Hafendorf Rheinsberg" eröffnet, mit Wellnessbereich, Bars und Restaurants und einer modernen Veranstaltungshalle. Die Siegfried-Matthus-Arena bietet Besuchern und Künstlern des Rheinsberger Open-Air-Opernfestivals eine Heimat wenn es regnet.

Das Hafendorf ist ein herrliches Revier für Wassertouristen. Freizeitkapitäne können über sieben Seen, die miteinander verbunden sind, schippern. In der Hafenmeisterei gleich neben dem Bistro kann man stunden- und tageweise vom Kajak bis zum Motorboot bei "Boat City" so ziemlich alles ausleihen.
Mitten in der Hafeneinfahrt trohnt der 20 Meter hohe Leuchtturm. Um zum Rheinsberger See zu gelangen muß man erst einmal Brücken und Stege passieren, denn das Wahrzeichen des Dorfes ist mit dem "Festland" verbunden.
          Noch heute flankieren Bäume und Schilf den See. Schon Tucholsky und Fontane schwärmten von dem Anblick des Schlosses Rheinsberg vom Wasser aus. Viele Bücher widmeten sie diesem Landstrich. Und sie haben nicht übertrieben: "Erst der glatte Wasserspiegel, an seinem Ufer einen Kranz von Schilf und Nymphäen, dahinter ansteigend ein frischer Gartenrasen und endlich das Schloß selbst..."
Auf der legendären Remusinsel hatte, noch jung an Jahren, der Kronprinz Fritz eine Liebesaffäre, so erzählt man sich. Heute ankern vor dem bewaldeten Eiland etliche Boote, deren Passagiere sich das königliche Vergnügen eines erfrischenden Bades gönnen.

Text und Fotos: Heidrun Lange

 

Kontakt:
IFA Hafendorf Rheinsberg
Hafendorfstraße 1
16831 Rheinsberg
Telefon: +49 33931 80 00, Fax: +49 33931 80 08 88

e-mail: rheinsberg@ifahotels.com
Internet:  www.hafendorf-rheinsberg.de  und  www.ifa-hotels.com

 

Wer ein Ferienhaus mieten möchte, findet unter www.sarcon.de mehr Informationen.

Das Seehotel Fontane liegt im Herzen der Fontanestadt, direkt am Ufer des Ruppiner Sees und ist ein ideales Ziel für Kultur- und Erholungssuchende und Wassersportfreunde.
Größte Seesauna Deutschlands hat ihren festen Ankerplatz direkt vor dem Resort Mark Brandenburg

 

           Wann haben Sie zuletzt schwimmend auf einem See geschwitzt und die Welt vergessen?
Schimmernde Schweißperlen formen sich auf der Stirn. Sehnsüchtig fällt der Blick auf das kristallklare Wasser des Ruppiner Sees. Nur noch eine Minute. Und dann - Saunatür auf - und mit einem "Zisch" ins kühle Nass! Das Resort Mark Brandenburg ist um eine Attraktion reicher. So mancher Froschkönig hat sie schon von außen bewundert - die schönste Sauna in der Mark Brandenburg und die größte Seesauna Deutschlands - die neue Seesauna des Resorts Mark Brandenburg.
Nur wenige Zentimeter über dem glitzernden Wasserspiegel sitzen und schwitzen, aufgießen und genießen.
Der traumhafte Ausblick auf das Bilderbuchpanorama macht jeden Saunagang zu einem Erlebnis. Von den Holzbänken aus blickt man durch eine Glasfront wie durch ein Schaufenster auf den Ruppiner See, schon allein das ist Balsam für die Seele. Da kräuselt sich das Wasser im Wind zu kleinen Wellen, Möwen drehen ihre Runden, am Himmel ziehen dicke Wolken, ab und zu springen auch Fische aus dem Nass. Die Seesauna ist die neueste Errungenschaft des ****Superior Seehotel Fontane, das sich mit 139 Zimmern und Suiten am Seeufer der Fontane-Stadt erhebt. Im Restaurant "Parzival" kann man gebratene Dorade mit Traubensauce auf der Zunge zergehen lassen, in der Kaminbar bei einem guten Bordeaux entspannen. Neben dem Haus befindet sich der GESUNDBRUNNEN Neuruppin mit mehreren Solebecken, Solarium, Beauty- und Massage-Bereich.
Die ungewöhnliche Konstruktion der schwimmenden Seesauna, getragen von Pontons, ist Teil des ausbalancierten Gesundbrunnen-Konzeptes von Martin Weiss. "Wasser in seiner schönsten Form" das Motto ist nicht zu viel versprochen. Kein 0/8/15-Spaßbad, sondern eine Anlage auf höchstem Niveau erwartet anspruchsvolle Gäste. Gut möglich, dass sie bei den verlockenden Wohlfühl-Angeboten gar keine Zeit mehr finden, die märchenhafte Natur der herrlichen Mark Brandenburg zu erkunden. Drei Sole- Thermalbecken mit kuschelig warmen Wassertemperaturen bis 34 Grad Celsius laden zum Bad ein, innen und unter freiem Himmel. Das energiereiche Thermalwasser sprudelt aus einer 1700 Meter tiefen Quelle in die Becken. Auf insgesamt 400 Quadratmetern Wasserfläche können die Gäste des Gesundbrunnens ihre Bahnen ziehen, sich treiben lassen, auftanken, träumen.
Das großzügige Wellness Resort auf 5000 Quadratmetern ist ein Paradies zum Entspannen, Bewegen, Wohlfühlen. Im Einklang mit der Natur. Für den Beautybereich des GESUNDBRUNNENS hat man als Exklusivpartner Ole Henriksen gewinnen können. Ole Henriksen ist in Amerika ein Star unter Stars. Madonna und Charlize Theron lieben die innovativen und natürlichen Pflegeprodukte des gebürtigen Dänen. Oles Zauberwort lautet Energie. Das raffinierte Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile in seinen Produkten soll die Haut unglaublich schnell in ihre Bestform bringen.
Das Seehotel Fontane unter der professionellen und liebevollen Führung der ehemals jüngsten Hoteldirektorin der DDR, Martina Jeschke, erfreut sich schon heute großer Beliebtheit.
Das Resort Mark Brandenburg bietet 139 Zimmer und Suiten, vornehm eingerichtet im mediterranen Stil. Der exquisite Speiseplan der beiden Hotelrestaurants macht den Traumurlaub komplett: Wahlweise können Genießer von der internationalen Karte des Parzival bestellen oder sich in der Seewirtschaft an der rustikalen Landesküche gütlich tun.
Das Mark Brandenburg Resort ist nicht nur ein Geheimtipp für Urlauber. Auch für Tagungen, Seminare oder Firmenjubiläen ist das Wohlfühl-Hotel im Herzen der Fontanestadt, vor den Toren Berlins, allererste Wahl. Darauf können sich Firmenchefs verlassen: Wintergärten mit Seeblick als Tagungsräume, modernste Technik, eine professionelle Hotel-Crew und die natürliche Ruhe rundherum machen den Kopf frei für bahnbrechende Ideen. Und für die Entspannung nach getaner Arbeit laden der GESUDNBRUNNEN mit Sole-Thermalbecken, ein knapp 25 Meter langes Schwimmbecken, eine "Waschstraße", Biosauna, Ruhe(lese)raum ein. Auch der Fitnessbereich ist mit modernsten Geräten ausgestattet, um Kraft und Ausdauer für den Alltag aufzutanken.
"After Work" wird hier groß geschrieben: "Wasser in seiner schönsten Form" zu erleben, seinen Blick über den stillen Ruppiner See schweifen zu lassen, um kreative Gedanken und Ideen einzufangen, die Gänse, Enten und Blesshühner auf dem Wasser zu beobachten und die pure, gesunde Natur einzuatmen oder im Ruheraum, bei einem guten Buch aus der hauseigenen Bibliothek zu entspannen. Vielleicht aus der Feder Theodor Fontanes? Immerhin hat sich der deutsche Dichter schon vor mehr als 100 Jahren am Ruppiner See zu literarischen Meisterwerken inspirieren lassen.
Neuruppin wird von einer nahezu vollständigen, weitgehend noch mittelalterlichen Stadtmauer umschlossen. Ein Brand wütete 1787 in der Stadt. Beim Wiederaufbau wurde das Straßennetz strenger, rechtwinklig und vor allem großzügiger mit breiten Strassen, speziell einer breiten Magistrale, angelegt, wie es sich keine der auf engem Raum gedrängten mittelalterlichen Städte erlauben konnte. Desweiteren ist es der Geburtsort zweier der bedeutendsten märkischen Künstler des neunzehnten Jahrhunderts, des Architekten Karl Friedrich Schinkel und des Schriftstellers Theodor Fontane. Während Schinkels Klassizismus aus Berlin ein Spreeathen machte, verschaffte Fontane mit seinen "Wanderungen durch die Mark" der märkischen Landschaft literarische Berühmtheit. Der traumhafte Landstrich mit seinen glitzernden Seen, urigen Wäldern und romantischen Heidewiesen ist der perfekte Platz zum "Seele-baumeln-lassen": Beim Wandern, Rad fahren, Paddeln, beim historischen Spurensuchen in den Kulturschätzen von Neuruppin und Rheinsberg.
Wie auch immer - im Resort Mark Brandenburg kann man entspannt arbeiten und rundum unbesorgt genießen. Auch in ganz ausgefallenem Ambiente. Für die Zufriedenheit der Gäste ist nichts unmöglich! Ob nun Tagesgast, Wellness-Urlauber oder Kongress-Teilnehmer: Das Resort Mark Brandenburg wird jeden inspirieren. Vom ersten Tag an.

www.seehotel-fontane.de
www.gesundbrunnen-neuruppin.eu

www.resort-mark-brandenburg.com