Hotels der Welt

Österreich

©Schlosspark Mauerbach

Jubiläum in Wien
In und um die Stadt herum feiert man Kaiserin Maria Theresia an außergewöhnlichen Plätzen

 

Wien ist die Stadt der zauberhaften Walzerklänge, der typisch Wienerischen Gemütlichkeit und der liebenswürdigen Lebenskünstler. Johann Strauß Vater und Sohn sind zu Klassikern geworden, wer von der Kirche am Leopoldsberg auf die Stadt herunterblickt, begreift Wien als eine Stadt am Strom. In unmittelbarer Nähe des einstigen Strombettes steht die gotische Steilpyramide von Sankt Stephan.
In diesem Jahr wartet Wien mit mehreren Jubiläen auf: Nicht nur das Hotel Bristol mit seiner legendären Lounge feiert sein 150-jähriges Bestehen, auch Kaiserin Maria Theresias dreihundertster Geburtstag wird in und um Wien gebührend gefeiert. Es lohnt sich, einen Abstecher in die österreichische Metropole zu machen, die Westbahn bringt Gäste von Salzburg in nur zwei Stunden zum gleichnamigen Westbahnhof.
An vier Standorten wird in diesem Jahr das Leben und Werk von Kaiserin Maria Theresia genau analysiert. Beginnen könnte man im Möbelmuseum Wien, das sich dem Thema „Familie und Vermächtnis“ von Maria Theresia widmet. Maria Theresia, die Mutter von 16 Kindern war, verfolgte eine sehr strikte Familienpolitik. Die Heiratspolitik für ihre Kinder war von strategischen Überlegungen für das Haus Habsburg gekennzeichnet, sie selber führte eine glückliche Ehe mit Franz Stephan von Lothringen, dem späteren Kaiser Franz I.

Mit der Grey Line kann man sich auch außerhalb Wiens auf Spurensuche der berühmten Kaiserin begeben: Der Bus fährt dreimal am Tag vom Hotel Hilton/Stadtpark ab, der erste Stopp zur großen Geburtstags-Tour ist Schloss Niederweiden im Bezirk Marchfeld. Allein das kleine Schloss Niederweiden – ein barockes Kleinod – ist einen Besuch wert. Es wurde 1694 von Johann Bernhard Fischer von Erlach als Jagdschloss Engelhartstetten errichtet. Nicolaus Parcassi, der Hofarchitekt von Maria Theresia, gab ihm sein heutiges Aussehen. Besonders schön ist der Barockgarten des Schlosses, der unter Einbindung der Ruinen des mittelalterlichen Dorfes Grafenweiden angelegt wurde. Die Terrasse ist für ein zweites Frühstück prädestiniert, der kleine Braune mit Schlagobers und der Apfelstudel schmecken hier hervorragend. Im Schloss selbst steht die Ausstellung über Maria Theresia unter dem Motto ihrer eingeführten Reformen für Staat, Steuerwesen, Verwaltung und Schule. Auch die Denker ihrer Reformen werden vorgestellt, darunter Gerhard van Swieten, der niederländische Leibarzt der Kaiserin aus Leiden. Er setzte eine Umgestaltung des österreichischen Gesundheitswesens und der medizinischen Hochschulausbildung durch.  

Vor dem Schloss geht es dann weiter mit dem Shuttle-Bus zur nächsten Ausstellung über Maria Theresia in Schloss Hof, ebenfalls im Marchfeld gelegen. Das vierflügelige Kastell aus dem 17. Jahrhundert kaufte Prinz Eugen von Savoyen 1725 und ließ es um zwei Gebäudeflügel erweitern. Prinz Eugen ließ einen Garten nach französischem Vorbild errichten und beauftragte dafür den Garteningenieur Anton Zinner. Die vertikal verlaufende Achse mit ihrem Brunnen teilt jetzt den Garten auf jeder Seite in zwei spiegelbildlich gestaltete Bereiche. Von der dritten Terrasse aus öffnet sich der Blick in die weite Landschaft der Slowakei.  Einem großen Teppich gleich breiten sich hier die Parterres de Broderie aus: Das sind Flächen, die mit Hilfe von Buchs, Blumenbepflanzung und Kieselsteinen als Arabesken gestaltet werden. In der Ausstellung zur Kaiserin geht es um den Siebenjährigen Krieg und die Pragmatische Sanktion – eine Urkunde, die die Untrennbarkeit der Habsburger Erbkönigreiche und Länder festlegte.

Der letzte unbedingt sehenswerte Ausstellungsort ist die Kaiserliche Wagenburg in Schloss Schönbrunn.  In der Ausstellung steht die Lebensfreude der Kaiserin im Mittelpunkt. Maria Theresia tanzte gern lang und ausgelassen, feierte oder unternahm lange Ausritte und Lustfahrten. Die Unbeschwertheit und Leichtigkeit der Kaiserin werden hier sichtbar.

Kaum eine andere Metropole hat vor der Tür eine derart üppige Natur wie Wien. Der Wienerwald ist ein Erholungsraum, den Gäste und Einheimischer gleichermaßen schätzen. Menschen mit Bedarf an Ruhe, die sich aber in der Nähe von Wien aufhalten wollen, sei das Hotel Schloßpark Mauerbach Resort und Spa empfohlen. Es liegt mitten im Wienerwald und auch zu Schloß Schönbrunn ist es von hier nicht weit. Ein romantischer, großer Schloßpark umgibt das Hotel. Eine Zirbensauna steht mitten im Schlosspark – hohe Fenster holen den Wienerwald direkt ins  SPA. Für das SPA verwendet das Schloßpark Mauerbach Vagheggi Phytokosmetik, eine ganzheitliche, vegane Linie. Lichtsucher kommen auf der Sonnenterrasse auch noch in den Herbstmonaten voll auf ihre Kosten. Auch ein Picknick im Grünen bietet das Hotel an. Drei ausgewählte Wanderrouten führen zu wundervollen Plätzen der Region, einer der schönsten Golfplätze Österreichs, der Diamond Country Club, ist in wenigen Minuten mit dem Auto erreichbar.

 

 

 Bettina Louise Haase

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Möbel Museum Wien: www.hofmobiliendepot.at  
Grey Line Tour auf den Spuren Maria Theresias, Abfahrt am Hilton/Stadtpark, Ticket unter www.viennasightseeing.at oder direkt im Hotel Hilton.
Hotel: Oase der Ruhe und in der Nähe von Schloss Schönbrunn: Schlosspark Mauerbach; das Hotel liegt fast im Wienerwald und lädt ein zum Entspannen: www.schlosspark.at
Paket „Spüre den Wienerwald“: 3 Nächste im Deluxe-Zimmer, Begrüßungsdrink, Spa-Ritual „Kraft des Waldes“ oder „Ruhe des Waldes“, Beauty-Kurzbehandlung für die Erfrischung zwischendurch: „Aktive Berührung“ (25 Minuten), Tafelwasser auf dem Zimmer, Kuchenbuffet mit Tee und Kaffee am Nachmittag, 2x Schlosspark-Meu, einmal 4-Gänge-Genussmenü im Haubenrestaurant, Sektfrühstück im Restaurant, alle Schlosspark-Verwöhnungsleistungen – Preis p. P.: 430 Euro 

Energie soll fließen

 

Text und Fotos: Diana Seufert

 

 

Von der Erde in den Körper, vom Himmel in den Körper. Die eigenen Energietore öffnen,  sich einlassen auf den Körper ist das Ziel. Stefan Reinwand  steht  mit den rund 20 Teilnehmern im Garten des Hotels „Panorama Royal“ im Tiroler Kurort Bad Häring im Kreis und führt sie in die Kunst des Qigong und der Meditation ein.

Ganz zart, aber dennoch durchdringend klingen die Zimbeln, die Reinwand anschlägt. Zweimal ertönt der helle Klang. Dann taucht er mit den Neulingen ein in eine für viele unbekannte Welt.

Die eigene Mitte finden, zur Ruhe kommen, die Gedanken ausblenden: Mit den Übungen, macht  Reinwand deutlich, könne  das Qi, die universelle Lebensenergie,  ohne die das Leben ganz und gar unmöglich ist, wieder fließen. Der 49-Jährige hat bei den Meisters des Shaolin selbst Erfahrungen gesammelt, hat drei  Jahre lang mit ihnen gelebt. Nun gibt er seine Erfahrungen bei Kursen im Wellness Schloss Panorama Royal ****S, zwischen Kufstein und Wörgl gelegen, an interessierte Gäste weiter.

Von Shaolinmönch Shi Xinggui aus China wurde er in Shaolin Qi Gong, chinesischer Heilgmnastik und Chan- (Zen) Meditation ausgebildet. Das hat ihn geprägt. „Durch schlechte Lebensführung, Krankheiten, Stress, Verletzungen und Operationen wird das Energiepotential des Menschen außerordentlich erschöpft. Qi Gong ist eine einfache Technik, um die verlorene Lebensenergie zu ersetzen und dem Menschen wieder ein normales Leben zu ermöglichen“, erzählt er vor der Gebirgskulisse des Wilden Kaisers. 

Einfach auf die Bremse treten und den Körper wieder in ein seelisches Gleichgewicht versetzen, geht auch mit Meditation. „Die schnellste Art, um von Hundert auf Null runter zu kommen, ist eine Gehmeditation“, sagt der Tiroler. Was die Mönche darunter verstehen, erfahren die Teilnehmer schnell. Oder eher langsam - aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur. Fast in Zeitlupe wird ein Bein gehoben und langsam von der Ferse bis zu den Zehen wird der Fuß  wieder abgerollt. Erst danach ist das andere Bein dran. Gleichzeitig die Atmung unter Kontrolle bringen, damit sie sich an das zurückgenommene Tempo anpasst. Und die Gedanken dürfen schweben, aber nicht die Überhand gewinnen. Gar nicht so einfach, wie alle sofort merken. Schließlich ziehen das Vogelgezwitscher, der plätschernde Bach und das Rauschen der Bäume die Aufmerksamkeit auf sich. Gesprochen wird nicht, auch während des anschließenden Spaziergangs zum Wasserfall bei Bad Häring ist Stille eingekehrt. Denn zum Abschluss gibt es Qigong vor der wunderbaren Kulisse des Wasserfalls.

 Dieses Einlassen auf den eigenen Körper bedarf  Willen und Disziplin. „Aber es lehrt auch, dass wir nicht viel  zum Glücklichsein brauchen.“  Stefan Reinwands Einstellung teilt auch Peter Mayer. Der Hotelier hat diese Philosophie für sein „Wellness Schloss Panorama Royal“  entdeckt. Vor zehn Jahren auf einem Kraftplatz zwischen  Bad Häring und Wörgl erbaut, bietet  das Wellnesshotel alles zum Entspannen und Erholen. Ein spiritueller Weg zur inneren Einkehr ist Mayer dabei wichtig. Auch er hat mit den Shaolinmönchen gelebt und deren buddhistische Lehre verinnerlicht. „Jeder Gedanke ist Energie, deshalb muss grundsätzlich eine positive Gedankenstruktur vorhanden sein“, betont er. Achtsamkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen, ist sein Gebot. Und dazu zählt er auch, dass jeder Gast, egal mit welchem gesellschaftlichen Hintergrund,  gleich behandelt wird. Und er nimmt seine Gäste – ob Manager oder Hausfrau - gerne mit an den Kraftplatz im Garten. Fünf Monolithe, „verbunden mit Stonehenge“, spenden den Erschöpften im Steinkreis Kraft. Auch wer nicht für solche Strömungen empfänglich ist, merkt schnell, dass eine besondere Anziehung von diesem Punkt im Garten ausgeht. Und genießt den schönen Blick auf die kleine Kapelle, die mit dem Kraftplatz eine kleine Einheit zu bilden scheint.

Ruhe und Erholung findet auch der, der sich nicht bewusst auf Energie-Urlaub und Spiritualität einlassen will oder kann. Im mit 2800 Quadratmeter sehr weitläufigen Spa-Bereich, in erdigen Farben gehalten, begegnet man zwar einer Buddha-Statue und auch dem Zeichen Ying und Yang, aber „überfrachtet“ wird man damit nicht. Wellness gibt es auch im Felsenbad, im angenehmen Saunadorf oder auch am Naturteich. So kann jeder seine Seele nach seiner Fac,on auftanken. Sich selbst spüren geht auch im wunderbaren Panoramagarten, im Feng Shui Garten, rund um den Liebespavillon oder auch auf dem Pfad der Energie.  

Der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen hat sich auch Dr. Johannes Albrecht Moslehner verschrieben, der Energiemedizin, Naturheilkunde und Schulmedizin zum Wohl der Hotelgäste in den Behandlungen direkt vor Ort kombiniert. 

Den eigenen Akku auftanken geht auch ganz hervorragend bei einer Wanderung zu den vielen im Sommer bewirtschafteten Hütten. 300 Kilometer gut gepflegte Wanderwege auf einer Seehöhe von 828 bis 2309 Meter erschließen die wunderbare Bergwelt der Kitzbühler Alpen rund um die Hohe Salve. Und wer den besonderen Adrenalinkick sucht fürs innere Gleichgewicht, der wagt einen Tandemsprung mit dem Paraglider von der Hohen Salve oder dem Markbachjoch in der Wildschönau aus. Wie die Vögel drehen sie Profis ihre Runden, lassen sich  den Wind um die Ohren wehen  und genießen einen traumhaften Ausblick auf die Tiroler Bergwelt mit den bizarren Felswänden des Wilden Kaisers und den sanften Grasbergen.  So findet jeder zu sich selbst, wird ausgeglichener und somit auch glücklicher – jeder auf seine ganz eigene Weise.

 

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Wellness Schloss Panorama Royal

Panoramastraße 2

A-6323 Bad Häring bei Kufstein

www.panorama-royal.at

Foto © Hotel Glocknerhof****

Hotel Glocknerhof – stressfrei, ruhig und genussvoll

 

Schon im Mittelalter kamen Pilger nach Heiligenblut. Sie haben damals bei den Bauern im Heu geschlafen. Die Zeiten haben sich geändert. Das „Hotel Glocknerhof“ bietet den Luxus der vier Sterne. Es liegt genau im Zentrum von Heiligenblut, so ist man nur 30 Meter von der Talstation der Grossglockner Bergbahnen entfernt. Mit der Gondel schwebt man im Winter zum Ski fahren und im Sommer zum Wandern zur Bergstation.

In den Gästezimmern des „Hotels Glocknerhof“ spiegeln sich die Farben Kärntens wider. Da gibt es mehrere Steinbockzimmer in Rot und Braun, Zimmer in Blitzblau und Rosa und andere ganz edel in Apricot und Lindgrün. Holz, Stein, Leinen, Loden und Wolle, nur Naturmaterialien aus Kärnten werden verwendet. Kein Zimmer ist wie das andere, aber alle sind im Landhausstil eingerichtet.

Wie alles begann

Seit mehr als 100 Jahren ist das Hotel schon in Familienbesitz. Die Urgroßmutter Rosa ist aus Wien als Gouvernante nach Heiligenblut gekommen und hat dort ihren Mann kennengelernt und geheiratet. Das Leben auf dem Bauernhof war ihr zu weit weg vom Ort, so hat sie das alte Bergführerhaus in der Nähe der Kirche gekauft. Es gab dort schon ein Matratzenlager und sie hat dazu eine kleine Gaststube eingerichtet. Früher hatten die Bauern Angst in die Berge zu gehen, sie glaubten, dass dort Geister hausen. Das bezeugen unzählige Sagen und Mythen aus dieser Zeit. Die Erstbesteigung des Großglockners im Jahre 1800 von Fürstbischof Franz Xaver Salm-Reifferscheidt-Krautheim und vier Teilnehmern brachte eine Wende, es kamen viel Bergsteiger. Ab 1930 kamen die Gäste auch zum Wintersport. Als 1935 die Großglockner Hochalpenstraße eröffnet wurde, begann der Bergtourismus verstärkt.

Heide Pichler

Heute leitet bereits die vierte Generation das Hotel Glocknerhof. Heide Pichler ist eine tatkräftige Unternehmerin mit vielen Ideen. Nach einem Wirtschaftsstudium in Wien, Ohio, Cambridge und Barcelona hat sie auch Erfahrungen im Marketing bei „Bacardi-Martini“ und „Colgate-Palmolive“ gesammelt. Seit ihrem 40. Geburtstag führt sie das Familienhotel. „In Heiligenblut fühle ich mich geerdet, hier sind meine Wurzeln. Die unglaubliche Natur im Nationalpark und die Berge sind meine Inspirationsquelle“, erklärt Heide Pichler.

Kärntner- und Alpe Adria Küche

Im Hotel steht an erster Stelle der Genuss. Das Thema reicht von der Gutsküche bis hin zur Gourmetküche. Die Region und die Saison geben den Speiseplan an. Das Hotel Glocknerhof ist seit 2007 Mitglied im Verein der Kärntner Nationalpark Partnerbetriebe Tauern Alpin.

Die TauernAlpin Genuss Wirte verpflichten sich mit dem AMA Gastrosiegel „Kulinarisches Erbe“ zur Verwendung heimischer Produkte sowie zur frischen Zubereitung und gewährleisten dadurch die Produktwahrheit. AMA garantiert Gerichte aus heimischen und hochwertigen Rohstoffen. Ehrlich, authentisch und regional ist das Thema.

Entspannen nach einem aktiven Tag

Nach einem vollen Skitag wird man im Hotel mit einem 5-gängigen Abendessen vom Chefkoch René Zinsmeister verwöhnt. Was hier auf den Tisch kommt, wird nach alten Rezepten und mit den regionalen Produkten zubereitet. Die Naturküche des Hauses ist zertifiziert und wurde mit der „Grünen Haube“ ausgezeichnet. Natürlich gibt es auch Wienerschnitzel und Kaiserschmarrn. Öko-Weine runden das Menü ab.

Fans lokaler Küche freuen sich über ein „Null-Kilometer-Menü“, das der Glocknerhof gemeinsam mit anderen HochGenuss-Wirten im Nationalpark entwickelt hat. Frische und hochwertige Produkte aus der Region sind die Basis. Die Spezialitäten sind Glockner-Lamm, Gams oder Mölltaler Almkäse.

Ob Sommer oder Winter, den Tag im Hotel Glocknerhof fängt mit einem Energiefrühstück an. Eiergerichte, Bauernbrot, Schinken, Wurst, Käse und Müslis, alles sind natürlich Bioprodukte. So ist man für einen aktiven Tag in der Natur gerüstet.

Gabi Dräger

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Hotel Glocknerhof

Familie Pichler, A-9844 Heiligenblut am Großglockner, Tel.: +43 4824 2244, glocknerhof@pichler.at, www.hotel-glocknerhof.at

 

Kontakt

Kärnten Werbung www.kaernten.at

 

Tourismusverband Heiligenblut am Großglockner, Hof 4, A-9844 Heiligenblut, Tel.: +43-4824-2700-20, office@heiligenblut.at, www.heiligenblut.at

 

Nationalpark Hohe Tauern, Döllach 14, A-9843 Großkirchheim, Tel.: +43-4825-6161, nationalpark@ktn.gv.at, www.hohetauern.at

 

Skischule Heiligenblut Tel.: 43-4824-24642

 

Grossglockner Bergbahnen Touristik GmbH, Hof 94, A-9844 Heiligenblut, Tel.: 43-4824-2288, grossglockner@skisport.com, www.gross-glockner.at

Hotel Larimar – Wellness und Entspannung mit leichtem fernöstlichem Touch

 

Text und Fotos Gabi Dräger

 

 

Johann Haberl, der Hotelbesitzer ist ein aktiver Mann, er ist ein Thermen- und Wellnesspionier und hat schon zwei Jahrzehnte Erfahrungen in der Heiltherme Bad Waltersdorf gesammelt, bevor er das Hotel Larimar übernommen hat. Namensgeber des Hotels ist ein seltener Edelstein, der als „das blaue Juwel“ der Karibik gilt – der „Larimar“. Er ist vulkanischen Ursprungs und fördert als Heilstein die körperliche Genesung. In ihm sind die Elemente, Erde, Feuer, Wasser und Luft vereint. Man hat den Luxus, zwischen zwei Thermen zu wählen. Zwischen der öffentlichen Therme Stegersbach und der hoteleigenen Therme im Hotel Larimar. Auch die Küche ist auf Gesundheit ausgerichtet. Alle Speisen werden mit jodfreiem unbehandelten Ursalz aus dem Himalaya zubereitet. Die Vitalküche des Hotels ist mit einer „grünen Haube“ ausgezeichnet worden. Beim Frühstück gibt es eine Bio-Ecke und auf dem Mittags-Büffet werden Suppen, Rohkost und zwölf verschiedene Salate angeboten. Das Larimar ist ein Gesundheitshotel mit fernöstlichen Anwendungen. Die Methode basiert auf den 72.000 ayurvedischen Energielinien mit Dehnbewegungen und Druckpunktmassagen, wie man sie aus dem Yoga kennt. Positive Erfolge gab es bei Kopf-, Knie- und Rückenschmerzen, Ohrensausen, Husten und Schlafstörungen, aber auch Schwindel, Übelkeit, Verstopfung und Durchfall. Außerdem gibt es Behandlungen nach der „Traditionellen Chinesischen Medizin“. Der Genuss kommt auch nicht zu kurz. Das Abendessen besteht aus Jakobsmuscheln auf lauwarmem Bulgursalat mit Zitronenschaum. Filet vom Premiumrind mit Sommerkräutern an Kartoffelgratin und Zucchinistäben. Valrhona Schokoladenmousse mit marinierten Sauerkirschen und Orangen und Mandeln. Ein Gläschen Larimar Hauswein, ein frischer Weißwein, aus 20 Prozent Sauvignon, 10 Prozent Muskateller und 70 Prozent Welschriesling rundet das Essen ab. Johann Haberl erklärt stolz, „Der Gast ist anders wenn er abreist, er ist wie neugeboren“. Das Hotel ist in Eiform gebaut, und vermittelt das Gefühl der Geborgenheit und Ausgewogenheit. Wenn wir uns geborgen fühlen beginnt die Leichtigkeit und man fühlt sich wohl. Ein besonderes Highlight im Hotel Larimar ist der Kristallraum, ein Heilraum mit 39.000 glasklaren Bergkristallen. Schon nach einer halben Stunde spürt man die Kraft der Kristalle. Mit Kristallen wird schon seit Urzeiten geheilt. Auch wenn man nichts von der Wirkung der Kristalle spürt, ist man zumindest entspannt zur Ruhe gekommen. Die Schwester von Obama aus Kenia kommt hin und wieder zum Golfen in das Hotel – da sie es hier gelernt hat.

Fakt: Thermenwasser, Bewegung und ein guter Tropfen zu einer traditionellen Küche, was braucht man mehr? Ja, mit Thermenwasser kann man den Körper wieder in Schwung bringen.

 

Anreise: Von Deutschland bis Graz. Von Graz ca. 74 km auf der A2 bis zur Ausfahrt 126/127 Siebersdorf-Bad Waltersdorf und dann der Beschilderung bis zur Therme Stergersbach folgen.

 

Kontakt: Hotel & Spa Larimar, Panoramaweg 2, A-7551 Stegersbach, Tel.: +43-3326-55100,  urlaub@larimarhotel.at, www.larimarhotel.at

Alles Kunst – im Hotel Altstadt Vienna

Kreativität und Einzigartigkeit

 

Text und Fotos Gabi Dräger

 

Wenn man im „Hotel Altstadt Vienna“ in Wien am Spittelberg ankommt, sucht man eine klassische Rezeption vergeblich. Alles ist anders. Zuerst wird man von zeitgenössischer Kunst beeindruckt und dann glaubt man in einer privaten Wohnung zu sein. Helle und fröhliche Farben ziehen sich durch die Etage und schaffen eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre. Die hohen Räume des Hauses von 1902 sind ideal für die Präsentation der Kunstwerke.

Alles Kunst

Diese Kunst-Atmosphäre ist Otto Wiesenthal, dem Besitzer des Hotels, zu verdanken. Er hat bereits als Student angefangen Kunst zu sammeln und es wurde seine Leidenschaft. Im Jahre 1991 wurde das „Hotel Altstadt Vienna“ eröffnet, bei der Gestaltung des Hotels merkt man, dass Otto Wiesenthal mit vielen Künstlern, Designer und Architekten zusammengearbeitet hat. Er hat über die Jahre eine einzigartige Kunstsammlung zusammengetragen, die in den Gängen und Zimmern des „Hotels Altstadt Vienna“ zu betrachten ist, und dem Hotel einen Galerie-Charakter gibt. Mehr als 300 Kunstwerke sind im Hotel ausgestellt. Da gibt es Werke von Andy Warhol, Annie Leibovitz und Yayoi Kusama. Der Schwerpunkt liegt auf Österreichischer Kunst mit Werken von Friedensreich Hundertwasser, Gottfried Helnwein und Christian Ludwig Attersee. Otto Wiesenthal hat auch ein Händchen aufstrebende Künstler zu entdecken, wie Iris Kohlweiss, Torsten und Peter Rühle, Clemens Wolf, Alfons Pressnitz, Alex Ruthner, Robert Muntean oder Merlin Kratky.

Künstler gestalten das Hotel

2014 hat Otto Wiesenthal die Agentur BLK River mit der Neugestaltung des Eingangsbereichs beauftragt. Diese haben ZUK CLUB und Alex Ruthner in Kombination vorgeschlagen. Die grünen Grasbilder von Alex Ruthner haben dem Eingangsbereich ein neues Image gegeben. Im Kontrast dazu ist das florale Wandbild mit Streifen des russischen Künstlerkollektivs ZUK CLUB quasi ein Wegweiser zur Rezeption und zum Herzstück des Hotels, zum roten Salon. Der 1982 in Wien geborene Alexander Ruthner studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, bei Daniel Richter an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Athens School of Fine Arts. In seinen Bildern komponiert er Figuration und Abstraktion. Man kann Geister, Zigarettenstummeln, Tabletten oder auch Micky Maus in seinen Bildern entdecken. Die Künstlergruppe ZUKCLUB, was soviel bedeutet wie „Wo flog das Zebra“, was ein russischer Sprachwitz ist. Das 2001 gegründete Künstlerkollektiv aus Moskau stammt aus der Graffiti Szene und ist inzwischen neben Europa auch in Singapur, Indonesien und Nepal bekannt geworden. Ein anderes Highlight neben den vielen Kunstwerken ist die sieben Quadratmeter große Pflanzenwand. Sie ist ein Objekt zur Natur und Nachhaltigkeit.

Die Kunst spiegelt sich im Design der Zimmer wider

Das Hotel ist wie ein verzaubertes Schloss, hinter jeder Zimmertüre öffnet sich eine andere Welt. Mal ist das Design des Zimmers barock, mal farbig modern und mal edel schwarz-weiß. Alle Zimmer sind kreativ gestylt. Sie tragen die Handschrift weltberühmter Architekten wie Matteo Thun oder von Lena Hoschek, einer zeitgenössischen Modedesignerin. Jeder findet sein Zimmer, das genau auf ihn zugeschnitten ist und in dem er sich wohlfühlt. Obwohl kein Wohnraum dem anderen gleicht, haben Sie jedoch alle eins gemeinsam, die „Wiener Gemütlichkeit“. Es ist mehr, man kann herrlich im Zimmer zur Ruhe kommen und entspannen, wird aber durch die Kunst zu neuen Taten motiviert.

Frühstück à la Vienna

Gefrühstückt wird im ersten Stock in den verschieden eingerichteten Räumen wie in einer Wohnung, mit Kamin, Sofas, Schränken und Lüster. Auch hier gibt die zeitgenössische Kunst den Ton an. Man fühlt sich wie ein Gast bei Freunden in einer Privatwohnung. Die Frühstückszimmer kombinieren gekonnt Lifestyle und Wiener Lebenslust. Das Frühstücksbüffet hat Spezialitäten wie den besten Schinken Wiens, viele gesunde Brotsorten und keine abgepackte Butter, sondern Butter aus Oma’s Porzellan-Tiegel. Die edlen Konfitüren sind von der Wiener Traditionsfirma Staud’s. Wiener Schmackerln, wie Butterstriezel und Kipferl.

Einfach herrlich, einfach ehrlich, einfach gut, hier könnte man ewig frühstücken, doch Wien ruft.

Im 7. Bezirk kommt keine Langweile auf

Johann Strauß wurde im 7. Bezirk geboren, Gustav Klimt starb im 7. Bezirk und der österreichische Volksschauspieler Fritz Muliar wuchs im 7. Bezirk auf. Der 7. Bezirk mit dem schlichten Namen Neubau, wird von den Wienern „der Siebte“ genannt. Es gibt trendige, alternative und schicke Läden, Restaurants, Clubs und Cafés, die man ebenso in anderen Metropolen in der Welt findet kann. Für Abwechslung ist im angesagten 7. Bezirk gesorgt, ganz in der Nähe des Hotels befindet sich das Volkstheaters von 1889 mit seinen spektakulären Aufführungen. Inspiriert durch die moderne Kunst im Hotel, sollte man, wenn man schon in der Nähe des Volkstheaters wohnt, dort eine andere Variante der Kunst, eine Aufführung besuchen. Danach sollte man unbedingt auf einen Drink in der Roten Bar des Volkstheaters gehen.

Mehr Kunst

Quasi um die Ecke des „Hotels Altstadt Vienna“ ist das Museumsquartier mit dem Leopold Museum, der Kunsthalle Wien und dem Mumok – Museum moderner Kunst. Es gehört mit seinen 60.000 Quadratmetern zu den zehn größten Kunstarsenalen der Welt. Das Leopold Museum ist für seine große Schiele- und Klimt-Sammlung bekannt. Die Kunsthalle Wien in der Mitte, zeigt zeitgenössische Kunst. Das Mumok mit seiner schwarzen Fassade zeigt Ausstellungen der klassischen Moderne. Überall in den Museen und im Arsenal gibt es Cafés für eine Pause in der Kunst. In den Enzis, den Outdoor-Sesseln im Museumsquartier, kann man ideal Entspannen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen und die Besucher, die aus der ganzen Welt kommen, bestaunen.

Bohème – Wiener Edelbeisl

Im „Hotel Altstadt Vienna“ gibt es kein Restaurant, was in Wien kein Problem ist, denn es gibt überall Beisln, Gaststätten und edle Restaurants. Die Rezeption gibt gute Tipps und reserviert auch einen Tisch. Bei der Gelegenheit lernt man mehr von Wien und auch die Wiener Küche kennen. Gut bürgerliches Restaurant mit Wiener Küche und einem Hauch Opernwelt ist das Edelbeisl ganz in der Nähe des Hotels. Opernmusik spielt dezent im Hintergrund. Die drei großen Tenöre, Luciano Pavarotti, Placido Domingo und José Carreras waren auch schon dort, das bestätigen Fotos an der Wand und der Ober Manfred. Prominente genießen die kleine Stube am Ende des Restaurants, da sind sie ungestört. Schlichtes Holzmobiliar bringt Gemütlichkeit. „Essen nach Noten“ ist der Slogan im Bohème.

 

Kontakt

Wien Tourismus www.wien.info

 

Hotel Altstadt Vienna Vier-Sterne-Boutiquehotel, Kirchengasse 41, A-1070 Wien, Tel.: +43-1-5226666, hotel@altstadt.at, www.altstadt.at

Museumsquartier mit den Museen, Leopold Museum,

Museum moderner Kunst, Kunsthalle Wien,Museumsplatz 1–5, Tel. 523 58 81 17 31, www.mqw.at

Volkstheater, www.volkstheater.at

Die „Rote Bar“ im Vokstheater, Neustiftgasse 1, www.rotebar.at

Bohème, Spittelberggasse 19, A-1070 Wien, Tel.: +43-1-5233173, Tisch@boheme.at, www.boheme.at

 

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Almdorf am Fluss

 

Ländlich, tierisch und köstlich

Tradition und Natur

 

Landgut Moserhof

„Mama, Mama, schau Pferde.“ Kleine Mädchen rennen, wenn sie mit ihren Eltern im Landgut Moserhof ankommen, sofort zu den Pferden. Die Jungs gehen lieber zum Angeln, erkunden den nahegelegenen Wald oder bauen Staudämme in der Möll, die ist sowieso der beste Abenteuerspielplatz. Für die ganz Kleinen gibt es ein Puppenhaus das voller Spielzeug ist, hier sind sie unter sich.

Gerhild und Heinz das perfekte Team

Gerhild und Heinz sind die Besitzer des Landguts Moserhof. Sie sind ein Team, dass sich wunderbar ergänzt. Heinz ist Bauer und der Chef am Hof und immer zu Späßen aufgelegt. Neben der Jagd hat er eine weitere Leidenschaft, er schnitzt aus dem Mölltaler Lärchenholz Möbelstücke und auch zur Dekorationen Herzen, und das mit viel Feingefühl. Mit Gastkindern werkelt er gerne in seiner Werkstatt. Gerhild seine Frau, ist die gute Seele auf dem Moserhof und für alle Gäste Anlaufstelle Nummer eins, außerdem sorgt sie für das leibliche Wohl.

Almdorf-Charakter

Die ganze Landgut Moserhof Anlage hat einen Almdorfcharakter, denn sie besteht aus kleinen Holzhäusern, die von Bergen umringt sind. Ja, hier fühlt man sich gleich heimisch. Es gibt drei original historische Häuser, die abgebaut und hier wiederaufgebaut wurden. Ein Haus war ein Speicherhaus, eins eine Sennerei mit noch alten Utensilien, wie Milchkannen, Butterfass und eins war ein altes Wohnhaus. Die anderen Häuser sind im alten urgemütlichen Stil nachgebaut. Die Häuser sind zum Teil mit alten Küchenherden, die mit Holz befeuert werden eingerichtet, das ist Wohnen so gemütlich wie in der alten Zeit. Gerhild hat nachts auf dem Heimweg von einer Feier bei Freunden das alte Wohnhaus entdeckt. Sie wollte sich das unbewohnte Haus angesehen. Da die Tür offen war, trat sie ein. Plötzlich hörte sie hinter sich eine Stimme: „Was machen sie hier?“ Das war der alte Mann, der im Nebenhaus wohnte. Gerhild hat gesagt, dass sie das Haus kaufen möchte. Zwei Tage später ist sie mit Heinz wieder hingefahren um den Verkauf perfekt zu machen. Das Haus wurde abgebaut und im Almdorf des Landguts Moserhofs wiederaufgebaut. Natürlich gibt es in jedem Haus auch einen Elektroherd, Geschirrspüler, Fernsehen und eine Fußbodenheizung. Das Landgut Moserhof hat einen Hotelkomfort mit vier Sternen. Die Häuschen sind ganz ökologisch aus Lärchenholz gebaut und mit Schafwolle, Flachs und Hanf isoliert. Die Möbel hat Heinz nach den Plänen von Gerhild aus Holz gebaut oder sie sind zusammengesammelte traditionelle Kärntner Stücke. Die Kissen aus Leinen hat Gerhild selbst genäht. Alle Häuser haben Terrassen aus Holz und eine großzügige Wiesenfläche. Das Beste ist jedoch, die Häuser liegen nah an der Möll mit Sandstrand und einen Badeteich gibt es auch noch.

Die gute Landhausküche

Das Restaurant ist im alten Bauernhof untergebracht.

Die Einrichtung ist urgemütlich. Die Speisekarte bietet

„Null Kilometer Menüs“ an. Beim traditionellen Fondueabend serviert Gerhild zuerst eine Mölltaler Käsesuppe, die sehr würzig schmeckt. Selbstgebackenes Brot steht schon auf dem Tisch. Dann folgt Endiviensalat mit gerösteten Kartoffeln und Schinken. Das Fondue besteht aus Fleisch vom Wild, Rind, Hendl und Schwein, natürlich ist alles vom Moserhof und das schmeckt man auch. Kräuterbutter, geröstete Zwiebeln, Paprikamouse und verschiedene Kräutersoßen auf Sauerrahm- und Joghurtbasis runden das Fondue ab. Die Kräuter kommen wie soll es anders sein, aus dem Hausgarten. Gerhild kocht gerne heimische Köstlichkeiten wie Kärntner Kasnudeln, das sind mit Topfen und brauner Minze gefüllte Teigtaschen oder auch feine Fischgerichte. Auf Süßes muss man nicht verzichten, das gibt es ganz kärntnerisch Buchteln oder den typischen Kärntner Reindling. Auf der Speisekarte stehen Wildspezialitäten, Rindfleisch- und Fischgerichte und hausgemachte Mehlspeisen und Kuchen. Alles ist hausgemacht und Gerhild kocht und backt nach alten Rezepten der Region. Die Pizza kommt natürlich aus dem Holzbackofen und schmeckt einfach köstlich. Es gibt Menüs extra für Kinder und Vegetarier. Die Atmosphäre im Restaurant ist lässig, Aufdressen oder Krawatte sind nicht angesagt.

Ein tierisches Vergnügen

Zum tierischen Team gehören 43 Pferde, Fohlen und niedliche Mini-Ponys. Die Pferde haben einen großen Laufstall mit Auslauf doch die meiste Zeit stehen sie auf den großen Koppeln. Im Reiterstüberl neben der großen Reithalle stehen viele Trophäen und Pokale. Der ausgebildete Reitlehrer Bohdan ist täglich bei den Pferden. Er unterrichtet die Gäste und unternimmt mit ihnen und der Wanderreitführerin Conny Ausritte auf dem 200 km großen Reitwegenetz. Die zotteligen Galloway-Rinder weiden in der Nähe des Hofs. Emil, der Esel ist liebenswert und störrisch gleichzeitig, auf ihm dürfen die Kinder reiten. „Der Hofhund Heiko ist neben Heinz der heimliche Bestimmer und Chef auf dem Hof“, sagt Gerhild lachend. Die Ziegen sind immer hungrig und kommen gleich zum Zaun, wenn man sie besucht. Die Idylle ist perfekt, die Hühner laufen frei auf dem Hof herum und Katzen lassen sich gerne streicheln. Die Kaninchen und Hasen ziehen die Kinder magisch an, aber die Hauptattraktion sind etwa 50 Meerschweinchen. Die Kinder dürfen sich für die Dauer des Urlaubs ein Meerschweinchen aussuchen und können sich dann um den kleinen Freund kümmern. Wenn die Eltern es erlauben, dürfen sie auch ein Meerschwein mit nach Hause nehmen. Zwei eigene Fischteiche mit Forellen und Saiblingen gehören auch zum Moserhof. Im angrenzenden eigenen Jagdgebiet stimmt Heinz den Wildbestand auf den Forstbestand ab.

Der Tag beginnt mit einem Hahnenschrei

Ein Hahn kräht, es ist Zeit ausgiebig zu Frühstücken. Entweder wird einem das Frühstück ins Haus gebracht oder man geht in das Restaurant. Es gibt verschiedene Semmelsorten und selbstgebackenes Roggen-Dinkel Bauernbrot. Ein weichgekochtes Ei oder ein Spiegelei mit Speck von den Grüneilegern, einer besonderen Hühnerrasse. Die Schale ihrer Eier ist leicht grün, Eiweiß und Eigelb sind jedoch unverändert weiß und gelb. Die selbstgemachten Marmeladen sind ein Traum.

Entspannung

Im Wellnesshäus’l kann man herrlich entspannen. Es gibt Saunen mit verschiedenen Hitzegraden. Nach einem Saunagang ist der Sprung in den Badeteich der wahre Genuss. Der Panoramaruheraum ist groß und gibt den Blick auf die Bergwelt zum Träumen frei. Für den der mag gibt es Anwendungen und Massagen zur Entspannung. Besonders nach einer langen Wanderung kann man die müden Muskeln mit einer Massage wieder auf Vordermann bringen.

Herzlstuben

Im kleinen Laden „Herzlstuben“ werden Eigenprodukte verkauft, wie Marmeladen, Schinken, Hirschwürstl und Hirschsalami. Tees, Säfte, Bei den Schnäpsen fällt einem die Auswahl schwer zwischen Zirben-, Birnen-, Weichsel-, Zwetschgen- und Holunderschnaps. In der Räucherkammer nebenan hängen Schinken und

es riecht so verlockend, dass man sofort Lust auf eine Brotzeit bekommt.

Die Landwirtschaft das Herzstück

Das Herzstück des Moserhofs ist die Landwirtschaft. Die Galloway Rinder sind geländegängig, sie können auch auf steilen Almflächen Gräser und Kräuter finden. Im Moserhof ist bei den Galloway Rindern die Mutter-Kindhaltung selbstverständlich. Die Kinder Helene und Heinz jun. sind noch in der Ausbildung, teilen aber so oft es geht das Familienleben auf dem Moserhof und unterstützen die Eltern bei der Arbeit auf dem Landgut.

Hunde als Gast

Für Hundebesitzer ist das Landgut ideal, denn sie dürfen ihre Hunde mitnehmen. Es gibt einen eigenen Hundebadestrand an der Möll. Nur in den Speisesaal und in die Wellnessanlage dürfen die Hunde nicht.

Wie alles begann

Das Landgut Moserhof ist schon seit 1950 einer der ältesten „Urlaub am Bauernhofbetriebe“ und einer der ältesten Biobauernhöfe Kärntens, der Urlaubsgäste beherbergte. Nachweislich gibt es das Anwesen schon 800 Jahre und ist bereits seit dreizehn Generationen in Familienbesitz Schon seit 1283 war der Moserhof eine Meierei und produzierte Nahrungsmittel für die Burgherren von Falkenstein. Nach dem der Moserhof im Jahre 2004, nachdem Renovierungsarbeiten im Moserhof gerade abgeschlossen waren, wurde das Anwesen durch einen Brand fast völlig zerstört. Er wurde anschließend wurde er im Stil eines alten Bergbauernhofes wieder aufgebaut.

Aktivitäten

Das Landgut Moserhof ist ein idealer Standort zum Wandern, Klettern, Mountainbiken, Fliegenfischen, Reiten, Jagen, Golfen, Wildbeobachtung oder Skifahren. Das Schönste ist jedoch herrliches Nichtstun in einem Liegestuhl in der Natur und den Geräuschen der gurgelnden Möll zu lauschen und die Düfte der Natur einzuatmen.

 

Zum Abschied gibt es ein Herz als Erinnerung, das Heinz aus 200 Jahre alten Dachschindeln geschnitzt hat.

Gabi Dräger

 

 

Kontakt

Kärnten Werbung, Völkermarkter Ring 21 - 23, A-9020 Klagenfurt, Österreich, Tel: +43 463 3000, info@kaernten.at, www.kaernten.at

 

Landgut Moserhof, Gerhild und Heinz Hartweger, Moos 1, A-9816 Penk-Peissseck, Tel.: 0043-4783-2300, 0043-664-1211 634, office@moserhof.net, www.landgu-moserhof.at

Hotel PuchasPLUS – Ruhe wird hier großgeschrieben

Das PuchasPLUS ist ein Hotel, dass von der Familie Puchas geführt wird und diese familiäre Atmosphäre spürt man. Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Schmankerl-Frühstücksbuffet mit Produkten aus der Region, wie selbstgemachte Aufstriche und frische Säfte. Die kurzen Anlieferungszeiten der Produkte von den Bauern zum Hotel versprechen eine ausgezeichnete Qualität und Frische. Halbpension gibt es an vier Abenden in der Woche, zum Beispiel mit einem Heurigenbuffet, Backhendltag und Schnitzeltag. Nein, der Gast muss an den anderen Tagen nicht hungern, er hat die Möglichkeit die Küche des Burgenlandes in Partnerrestaurants kennenzulernen. Zur Therme Stegersbach ist es nur ein Katzensprung durch den wetterunabhängigen Regenbogengang und schon stehen einem die vielen Möglichkeiten, die die Therme bietet, zur Verfügung. Zum großen 50 Loch-Golfplatz, der Reiters Golfschaukel Stegersbach-Lafnitztal, ist es auch nicht weit. Nicht nur in der Küche sondern auch in den Gästezimmern wird auf Gesundheit geachtet. Die Zimmer sind mit Vollholzmöbel aus gesundem Zirbenholz ausgestattet. Die besonderen ätherischen Öle der Zirbe beruhigen den Herzschlag in der Nacht und entlasten das Herz durch weniger Herzschläge. Zudem ist das Hotel PuchasPLUS natürlich ein Nichtraucher Hotel. Etwas Besonders sind die Romantiksuiten in warmen Farbtönen in denen es eine Badewanne gibt, die offen im Raum steht. Massagen werden im Zimmer angeboten, auf Wunsch gibt es Champagner und einen Schokoladenbrunnen. Ein dickes Plus für das Hotel PuchasPLUS ist das Heilmassage-Therapiezentrum mit Physiotherapeut direkt im Hotel. Für soviel Einsatz von der Familie Puchas und den Angestellten wurde das Thermenhotel mit dem Holyday Check Top Hotel 2012 und 2013 ausgezeichnet. Im Jahr 2014 kam noch die Auszeichnung Holiday Check Award dazu.

 

Fakt: Die Atmosphäre im Hotel ist ruhig und man ist mit der Therme Stegersbach und dem Golfplatz verbunden. Für das Hotel gibt es oft Sonderangebote, die man im Internet finden kann.

Gabi Dräger

Österreich – Burgenland – Stegersbach

Anreise:

Von Deutschland bis Graz. Von Graz ca. 74 km auf der A2 bis zur Ausfahrt 126/127 Siebersdorf-Bad Waltersdorf und dann der Beschilderung bis zur Therme Stergersbach folgen.

Kontakt:

Thermenhotel PuchasPLUS,

Thermenstraße 16, A-7551 Stegersbach, Telefon: +43-3326-53310, urlaub@puchasplus.at, www.puchasplus.at,

 

Restaurant und Hotel Hoferwirt

 

Gletscher, Bergluft und eine traditionelle Tiroler Küche -Ein Genusspaket

 

Es gibt nichts Schöneres, als sich wohlig auf dem Ruhebett mit einer Zirben- und Heuauflage auszustrecken. Das ätherische Öl der Zirbe beruhigt ungemein, so kann man bis zum nächsten Saunagang wunderbar entspannen. Dampfsauna, Infrarotkabine, Biosauna und Finnische Sauna stehen zur Auswahl, um nach einer anstrengenden Wanderung oder einem Skitag wieder fit zu werden. Im Vorraum steht ein Samowar mit heißem Wasser für Tee, frisches Bergwasser kommt aus der Leitung und kleine Kuchenstücke stehen zum Verwöhnen bereit.

 

Ganz natürlich und biologisch

Doch am schönsten ist es, in der alten Zirbenholzstube aus dem Jahre 1880 zu sitzen. Die gute Stube gehört zum Restaurant und Hotel Hoferwirt in Neustift. Hier ist es so heimelig, dass man gar nicht mehr gehen möchte. Der Chefkoch, Alfred Klinger aus Graz, schwingt im Wechsel mit Werner Zittera den Kochlöffel. Die Kombination ist rundum gelungen: Alfred bringt die Erfahrung und Kreativität in der Küche mit und Werner die Liebe zur Landwirtschaft. Die Spezialitäten des Hauses sind Almgröstl mit Ziegenfleisch und Lammpfandl. Die fangfrischen Forellen schmecken fantastisch. Auf heimische Gerichte wie Kalbsrahmgulasch, Brennnesselsuppe mit Ziegenkäse und Graukassuppe legt Werner größten Wert. Je nach Saison gibt es auch Wild- oder Schwammerlgerichte. Das Brot und die Butter, die dazu gereicht werden, kauft Werner Zittera bei einheimischen Bauern aus der Umgebung. „Unser Motto heißt: Ganz natürlich und biologisch“, sagt er, „durch die natürliche Aufzucht der Tiere sind die Speisen einfach „geschmackiger“. Nicht umsonst gehört das Restaurant zum Verein der Tiroler Wirtshaus Kultur. Die Herzlichkeit der Mitarbeiter und der heitere Ton im Haus tun ein Übriges für das Wohlbefinden der Gäste. Die Mitarbeiter sind perfekt geschult, sehr umsichtig und hilfsbereit. Die Atmosphäre ist familiär, das bestätigt auch, dass manche Mitarbeiter schon seit über dreißig Jahren im Haus arbeiten.

 

Geschichte des Hoferwirts

Mit Anna Aumayr hat alles angefangen. Die resolute und tatkräftige Frau kam 1920 aus Südtirol und kaufte die Gaststätte „Gasthof Hofer“ im Zentrum von Neustift. Das Haus selber blickt schon auf eine lange Geschichte zurück, es wurde 1674 als Widum oder Pfarrhof gebaut. Als das Widum zu klein wurde konnte 1876 Peter Hofer das alte Widum kaufen, da ein neues größeres Widum neben der Kirche gebaut wurde und eine Gaststätte eröffnen. Die Gaststätte ging dann durch mehrere Hände bis Anna Aumayr kam und seitdem ist die Gaststätte im Familienbesitz. Zum Start zu Anna Aumayrs Zeiten mussten die Gäste eigenes Besteck mitbringen, denn es gab nur acht Löffel, kein Wasser und keinen Strom. Doch bald schaffte Anna Aumayer es ein Silberbesteck für 120 Gäste zu erwirtschaften.

Unternehmungslustige Engländer waren die ersten Gäste, die im Sommer zum Wandern und Bergsteigen kamen. Ziel war meist die Franz Senn Hütte, die älteste Hütte im Stubaital. Damals ging man luxuriös mit Bergführer und Träger in die Berge. Für die armen Bauern war das Tragen der schweren Lasten ein begehrter Nebenverdienst. Arm war’n die Leut’. Der Viehdoktor wurde bezahlt und gerufen, aber der Arzt nicht, denn bei Menschen war es Gottes Wille. Im Winter kamen die Bauern zum Aufwärmen nach der Frühmesse zu Anna Aumayr für: „a Saure“, eine Kuttelsuppe, und ein kleines Bier. Manchmal reichte das Geld der Bauern aber auch nur für einen kleinen Schnaps. Bald gab es auch einen Mann im Haus, Anna’s Gatte Fredl, ein “zuagroaster Charmeur aus Oberösterreich. Er wurde schnell von den Einheimischen integriert. Im Gasthof Hofer war er vor allem zuständig für die Gästebetreung. Seine Schachspiel- und Karter-Runden verliehen damit dem Gasthof ein Stück Tiroler Gasthauskultur. Ja, ich Hofer Wirt fühlte man sich wohl.

Es war Herta Zittera, Anna Aumayrs Tochter, die aus der Gaststätte ein kleines Familienhotel machte. Ihre drei Kinder haben sie dabei unterstützt. Heute ist der „Hoferwirt“, so wie er jetzt genannt wird, ein kleines Drei-Sterne-Hotel mit Restaurant. Der Enkel Werner Zittera und seine Frau Angelika haben inzwischen die Führung übernommen und ihre Kinder helfen schon tatkräftig. Das Thema der Familie ist Tradition.

 

Der Ziegenflüsterer

Werner Zittera ist Herr über fast 100 Ziegen, Schafe, ein paar Kühe, Schweine und Hühner. „Ja, wenn mein Mann und meine zwei Söhne aus dem Stall kommen, das riecht man“, lacht Angelika. Werner Zittera ist einer der wenigen, der die Kälber ohne Kraftfutter mit Vollmilch aufzieht. Die Schweine dürfen sich glücklich schätzen, denn sie laufen in einem Waldstück an der Tschangelair Alm, die zum Hotel gehört, frei herum. Außerdem gehört die höchst gelegene Fischzucht Tirols in 1410 Metern Höhe zum Hoferwirt. Saibling, Bach- und Regenbogenforellen werden in frischem Quellwasser aufgezogen und das schmeckt man auch. Der Speck wird von Werner Zittera geräuchert. Sein Hobby ist die Käseproduktion, seine neuesten Kreationen aus Ziegenmilch sind ein Räucherforellenfrischkäse und Frischkäse mit heimischen Pilzen.

 

Hoferwirt aktiv

Der Hoferwirt ist ein idealer Ausgangspunkt zu leichten Almwanderungen oder zu Gipfeltouren in den Stubaier Alpen. Im Winter fahren die Skibusse direkt vor dem Hotel am Dorfplatz zum Stubaier Gletscher, nach Fulpmes in die Schlick 2000 oder ins Skigebiet Serles. Zum Skigebiet Elfer in Neustift kann man sogar zu Fuß gehen.

 

Die Tschangelairalm

Ob Sommer oder Winter, die Tschangelairalm, die zum Hoferwirt gehört, sollte man auf jeden Fall besuchen. Sie liegt am „Wilde Wasser Weg“, der am Parkplatz der Nürnberger Hütte beginnt und an der Ruetz leicht ansteigend hinauf geht. Eine gute halbe Stunde dauert die kleine Wanderung. Der Duft von Kaiserschmarrn strömt einem in der Alm  verführerisch aus der Küche entgegen. Hier schwingt schon seit Jahren Sonja das Zepter. Der Kaiserschmarrn ist mit Puderzucker bestäubt und mit dem Zwetschgenröster schmeckt er einfach göttlich. Es ist urgemütlich, vor dem Haus am Ruetz Bach zu sitzen und wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet und es etwas frisch wird, fühlt man sich in der urigen, aus altem Holz eingerichteten Stube mit Kachelofen gleich wohl. Nicht umsonst ist die Alm so behaglich, denn sie ist mindestens Tausend Jahre alt. Das bezeugt der Name Tschangelair, der sich von dem rätoromanischen Wort „cingularia“ ableitet und vermutlich Einzäunung bedeutet. Bis der Bus kommt, der die Wanderer nach Neustift zurückbringt, ist noch Zeit für eine Speckplatte und eine Kostprobe vom eigenen Hausbrand.

Gabi Dräger

Programm

montags wöchentliche Volksmusik im Winter und im Sommer in der Hauptsaison, geführte Wanderungen im Sommer vom Tourismusverband, Fackelwanderungen, Sommerfest mit Standln auf dem Dorfplatz, Almabtrieb

 

Kontakt

Hotel Hoferwirt ***,

Angelika und Werner Zittera, A-6167 Neustift im Stubaital,

Telefon: 0043-5226-2201, info@hoferwirt.at, www.hoferwirt.at

 

Preis pro Person im Sommer ab 50 Euro mit Halbpension und im Winter ab 60 Euro mit Halbpension

Lage: Neustift im Stubaital liegt etwa 22 Kilometer südlich von Innsbruck. Von Neustift Dorf zum Gletscher sind es 18 Kilometer.

 

weitere Informationen

Tourismusverband Stubai, Tel. +43-501881-0, www.stubai.at, info@stubai.at

Stubaier Bergbahnen, Tel. + 43-512-59500 24, www.stubaier-gletscher.com

Gabi Dräger

Foto: WeinWellnessHotel Kappel

Wellnesshotel & Weinhotel am Weinberg

 

Direkt an der Sausaler Weinstraße, mitten im Naturpark Südsteiermark, liegt der Weinhof Kappel. Die besonders steilen Urgesteins-Lagen, auf denen die Weingärten rund ums Haus stehen, werden mit viel Sorgfalt bearbeitet, um feine, mineralische Weine hervorzubringen. Eine Verkostung der Weine im hauseigenen Weinkeller mit Hausherrn Dietmar Kappel sollte man sich nicht entgehen lassen. Im Restaurant des Hauses lassen sich raffiniert verfeinerte Gerichte mit den dazu passenden Weinen genießen.

Die 21 Zimmer bieten einen wunderbaren Blick über die Hügel der Südsteiermark. In der Inneneinrichtung, egal ob Winzerzimmer oder Landhauszimmer wird Wert auf natürliche Materialien, wie Vollholz, auf Tradition und steirischen Charme gelegt.

Abschalten und sich zurücklehnen ist im hoteleigenen Wellnessbereich inmitten der südsteirischen Weinberge mit atemberaubendem Panoramablick angesagt. Besonders reizen wird Sie die 1. Steirische Winzersauna® beim Klapotetz, der beheizte Meerwasser-Außenpool und der Innenpool mit Whirlpool.

Im Wellnesshoteö wird der Wein nicht nur im Glas serviert: Traubenkernölmassagen, Traubenkern-Peelings, Sauvignon Gesichtsbehandlungen oder Weinbäder sorgen für den perfekten Energieaufbau während des Aufenthalts in der malerischen Hügellandschaft der Südsteiermark.

 

zum Betrachten bitte ein Bild anklicken ! (Fotos: WeinWellnessHotel KAPPEL)

WeinWellnessHotel KAPPEL ****    

Dietmar Kappel KG
Steinriegel 25
A-8442 Kitzeck im Sausal

 

 

Telefon: +43(0)3456/2347
Fax: +43(0)3456/2347-30
E-Mail: office@weinhof-kappel.at

Internet: wein-wellness-hotel.at

Foto: Hotel Elisabeth

Neu bei Jahn Reisen: das Hotel Elisabeth

In Mayrhofen im Zillertal den Winter und Aprés-Ski-Vergnügen genießen

 

Jahn Reisen hat in Tirol im beliebten Skigebiet Mayrhofen das frisch renovierte Elisabeth Hotel neu im Programm. In dem 4-Sterne-Plus-Haus genießen Wintersportfreunde ab 16 Jahren entspannte Ruhe und ein stilvolles Ambiente. Die Ausstattung kombiniert in den 50 Zimmern und in der Lobby viel Holz mit modernem Design. Neben den großen Zimmern bieten Bibliothek, Restaurant, Vinothek und die separate Raucherstube reichlich Platz für gemütliche Stunden. Besonders gut lässt sich vor dem prasselnden Kaminfeuer in winterlandschaftlicher Idylle abschalten.

Direkt vor der Hoteltür lockt die weiße Landschaft ins Freie. Die nächste Loipe liegt nur wenige Meter entfernt. Etwa 200 Meter sind es bis zum Penkenlift und zur Ahornbahn, die ins Skigebiet Zillertal 3000 fahren. Nahgelegene Skiberge wie die Hintertuxer Gletscher, Finkenberg, Penken-Mayrhofen und Ahorn bieten den Winter über ein abwechslungsreiches Skivergnügen. Der Hintertuxer Gletscher ist das einzige Gebiet in Österreich, in dem man das ganze Jahr über in mehr als 3.000 Metern Höhe schneesichere Abfahrten findet. Geübte Skifahrer, Anfänger und Snowboarder können hier Abfahrten verschiedenster Schwierigkeitsstufen entdecken. Tiefschneefans finden Freeride-Abfahrten, Snowboarder schätzen die Freestyle-Möglichkeiten und Familien vergnügen sich gemeinsam im Familypark Hintertux.

Nach den Stunden auf der Piste stärkt man sich bei der nachmittäglichen Jause, die in der Halbpension im Elisabeth Hotel ebenfalls enthalten ist. Oder man bummelt gemütlich durch die Fußgängerzone in Mayrhofen und wärmt sich bei einem heißen Kakao oder Glühwein auf. Auch in der großen Spa-Landschaft des Elisabeth Hotels mit Hallenbad, Finnischer und Bio-Sauna, Sole-Dampfbad, Erlebnisduschen und Tiefenwärmekabine lässt sich auf rund 1.400 Quadratmetern bestens entspannen.


Preisbeispiel:

Österreich, Tirol
4-Sterne-Plus-Elisabeth Hotel
1 Woche im Doppelzimmer, Halbpension, eigene Anreise Pro Person ab 756 Euro

 

 

Hotel Elisabeth Tirol • Aschauerstraße 75 • A-6365 Kirchberg in Tirol

Telefon: +43 5357 2277 • Fax +43 5357 3701

info@hotel-elisabeth-tirol.com

Weitere Informationen in rund 9.000 Reisebüros mit Jahn Reisen-Programmen oder unter www.jahnreisen.de.

                                         

                                           nach einer Information von DER Toursitik Köln

Foto: Alpenrose

KINDERHOTEL "Alpenrose"

 

Am Skihang ist Hochbetrieb. Während die einen mit dem richtigen Schwung kämpfen, rappeln sich die anderen gerade wieder aus der weißen Pracht. Kurz mal geweint, und schon ist alles wieder gut. Auf geht’s mit dem Liftband nach oben zum nächsten Anlauf. Und daneben brausen die flinken Rodler. Die  Skizwerge  in ihren dicken Schneeanzügen sind manchmal noch nicht mal  dem Windelalter entwachsen und können sich doch schon gut auf den Brettern halten. Das ist kein gewöhnlicher Übungshang, sondern die eigene kleine Kinderskischule des Hotels „Alpenrose“ in Lermoos, auf der Tiroler Seite der Zugspitze. Im Leading Family Hotel und Ressort, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, haben die Kleinen das Sagen. Alles dreht sich rund um den Nachwuchs. Denn Chef Ernst Mayer ist überzeugt: „Haben die Kinder im Urlaub Spaß, sind auch die Eltern viel entspannter.“ Mit seinen fünf Smiley, den „Sternen für die Kinderhotels“ ist es eines der besten Häuser der Kinderhotelgruppe.

Dass die Kids vom Baby bis zum Teenager Spaß haben, merkt man schnell. Das Luxus-Hotel  ist wie ein kleines Paradies für sie. Der 2000 Quadratmeter große Spielbereich mit Kino, Theater, Gokart-Bahn, Riesenrutsche über fünf Stockwerke und Betreuung ist ein riesiger Abenteuerspielplatz für jedes Alter. Schon die Babys werden perfekt versorgt, damit sich auch Mama und Papa Erholung gönnen können. Aktuell  24 Betreuerinnen sorgen im Miniclub dafür, dass es den jungen Gästen gut geht. Gespielt,  gebastelt und getobt wird bis zu 13 Stunden täglich. Und jede Woche wird ein Musical aufgeführt, bei dem die jungen Gäste die Hauptrollen spielen. Daneben können sich die kleinen Wasserratten in einem ganz besonderen Schwimmbad aalen: ein richtiges Piratenland mit Schiff und Strand erwartet die Kids. Während die Eltern ausspannen, darf sich hier die Fantasie austoben. Die älteren Kids ab zwölf Jahren treffen sich im Teenieraum zu Kicker, Billard oder auch mal ner Runde Zocken an der Playstation.

Schwimmkurse, Skikurse und jede Menge Aktivitäten für die Kinder von Reiten bis Rafting sind ebenfalls im Programm. Wenn also die Eltern im Winter einen Skitag am Hausberg, dem Grubigstein, -  übrigens ist der Lift nur wenige Meter vom Hotel entfernt – genießen wollen oder im Sommer zu einer längeren Wanderung oder Radtour aufbrechen, müssen sie sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Der wird im Hotel gut betreut. „Jede Erzieherin hat aber nur zwei Hände, also kann sie auch nur zwei Kinder übernehmen“, erklärt Mayer das Konzept, das die Betreuung des Nachwuchses in den Vordergrund stellt.

Was beim Spielen anfängt, setzt sich beim Essen fort. Ein spezielles Kinderbüffett, abgestimmt auf die kleinen Gäste, ein Getränkebrunnen, der rund um die Uhr sprudelt,  und ein eigener Restaurantbereich mit einer Backwerkstatt lassen die Herzen der kleinen Gäste höher schlagen. Da dürfen die Kleinen auch nach Herzenslust im Restaurant springen, die Kellner balancieren  einfach um sie herum.

Praktisch für die Eltern: Von Babymilch bis Brei, von Kinderbett bis Babyphon, von Buggy und Trage ist im Hotel alles vorhanden und muss nicht von zu Hause mitgebracht werden. Selbst Räder können im Sommer geliehen werden. Entspannen lässt es sich in dem mehrfach prämierten Haus mit 90 Familienzimmern perfekt. Nicht nur im großzügigen Spa- und Saunabereich, wo neben den Behandlungen für die Großen auch Kinderwellness groß geschrieben wird.  „Dieser Luxus hat seinen Preis“, weiß auch Chef Ernst Mayer, der lange Jahre auch Vorsitzender der Gruppe der Kinderhotels war.  Aber der Erfolg gibt ihm recht. Denn neben dem Lermooser Hotel hat er im vergangenen Jahr das Hotel „Oberjoch“ in Bad Hindelang/Allgäu zum Kinderhotel umgebaut. Und  bei Gosau im Salzkammergut soll Weihnachten 2015 die nächste Dependance eröffnen. Übrigens: Wer in der „Alpenrose“ einchecken will, muss Kinder dabei haben.

Die Region lädt aber gerade im Winter zu ausgiebigen Spaziergängen im Schnee oder zu einer gemütlichen Schlittenfahrt oder Pferdekutschfahrt ein. Langläufer finden  auf dem Golfplatz zwischen Ehrwald und Lermoos gespurte Loipen. Und rüber zur Zugspitze ist man schnell mit den hoteleigenen Bussen gefahren. Dort, am Familienskigebiet Ehrwalder Alm strahlt der mächtige Fels der Zugspitze seine ganze majestätische Pracht aus. Mehr als 25 Pistenkilometer für Anfänger und Fortgeschrittene locken hier. Und natürlich das Nachtrodeln  dienstags und freitags auf der beleuchteten Talabfahrt. Zum Einkehrschwung setzt man im neuen Tiroler Haus an der Bergstation der Ehrwalder Alm-Bahn auf 1500 Metern an, das vor einem Jahr eröffnet hat und sowohl Bedienungsrestaurant samt Sonnenterrasse,  Selbstbedienungsrestaurant als auch Selbstverpflegerraum bietet. Selbst an die Kinderbetreuung ist hier gedacht. Zum Apres-Ski mit passender Musik geht’s dann zur nagelneuen Brent-Alm an der Talstation der Bahn. Erst im Dezember hat die schicke Hütte mit dem urigen Charme eines Tiroler Hauses seine Pforten geöffnet.

Für Kids ist das eher weniger spannend. Sie zieht es vielmehr in den riesigen Spielbereich des Hotels „Alpenrose“. Und so haben alle ihren Spaß in der verschneiten Zugspitzarena.

Diana Seufert

 

www.hotelalpenrose.at

www.ehrwalderalmbahn.at

www.zugspitzarena.at

 

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Foto: Hotel Alpenkarawanserai

Herrlichen Duft der Alpen einfangen

Nach dem Schöpfen der eigenen Lieblingsseife in ruhiger Natur entspannen

 

 

Es duftet verführerisch nach Almkräutern, nach exotischen Früchten und Gewürzen: Bei Stefan Sommerbichler und Elisabeth Breitfuß spielen Gerüche eine ganz besondere Rolle. Die beiden zaubern individuelle Seifen, die der Gast des Hotels "Alpenkarawanserai" im österreichischen Saalbach-Hinterglemm testen darf.

Das moderne Seifensieden ist nicht so beschwerlich wie im Mittelalter und eine Kunst, in die die beiden Hinterglemmer die Gäste gerne einführen. Beste Bio-Pflanzenöle und ätherische Öle sowie Kräuter für den guten Geschmack sind die Ingredienzien. Die Duftnuance dürfen die Teilnehmer selbst zusammenstellen. Orange-Rosmarin? Warum nicht. Mit wenigen Handgriffen sind die Zutaten vorbereitet.

Kokosfett darf im großen Topf flüssig werden, dann folgen Olivenöl und Sonnenblumenöl. Ist der "Seifenstein", in Wasser aufgelöstes Ätznatron, abgekühlt, wird er ebenfalls zugegeben und die flüssige Masse kräftig "gemixt", ehe die Duftzutaten folgen. Gemahlene Orangenstücke, ein wenig Orangenöl zur Verstärkung und gleich mehrere Handvoll getrockneter Rosmarin wandern in den Bottich. Noch einmal kräftig umrühren und die Seife ist zum Abfüllen in den Formen bereit. "Wegen des ätzenden Seifensteins ist die Arbeit nicht ganz ungefährlich", erklärt der Seifensieder. Handschuhe und Brille, Mundschutz und Schürzen sind deshalb unabdingbar. Und riechen dürfen die Teilnehmer des Seifensiede-Kurses auch noch nicht. "Jetzt muss die Seife vier Wochen rasten, ehe sie fertig ist und verwendet werden kann", informiert Elisabeth Breitfuß.

Seit gut einem Jahr stellen die Hoteliers des Hinterglemmers "Time Design"-Hotels "Alpen-Karawanserai" ihre Seife selbst her. Und sie haben damit aus der Not eine Tugend gemacht. "Die üblichen Hotelseifen waren nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", erzählt Chef Stefan Sommerbichler. Schließlich wollte man ein natürliches Produkt - und so begann das Experimentieren. "Wir probieren alles aus, von Schokolade bis Edelweiß", lachen die beiden und präsentieren eine "Seifen-Torte", in die man fast reinbeißen möchte. "Unterstützung" erhalten sie dabei von Nachbarn und Freunden, die Kräuter und Blumen wie Lavendel und Ringelblume für die modernen Seifensieder trocknen. Das Ergebnis kann der Gast schon beim Einchecken begutachten. Denn dort darf sich jeder seine individuelle handgeschöpfte Seife für den Aufenthalt aussuchen.

Ein Genuss rings um das Hotel im Herzen von Hinterglemm ist auch das Panorama der Pinzgauer Berge. Mit der Reiterkogelbahn, direkt neben dem Hotel, geht es auf 1480 Metern Höhe, wo ein toller Ausblick wartet. Wo sich im Winter Ski- und Snowboardfahrer tummeln, kommen im Sommer Wanderer und Mountainbiker voll auf ihre Kosten. Und im "Tal der Spiele", wie sich die Region zwischen Saalfelden, Saalbach-Hinterglemm und Leogang stolz nennt, haben die kleinen Gäste nicht nur mit der Expedition am Berg Kodok und Montelinos Erlebnisweg jede Menge zu entdecken.

Wald und Berge kann man am Hinterglemmer Talschluss übrigens aus einer völlig neuen Perspektive erleben. Für Schwindelfreie ist der Hochseilpark am Talschluss ein Muss. Nach der ausführlichen Einweisung kann man die sechs verschiedenen Routen in Angriff nehmen. Weniger Mutige erkunden die Landschaft lieber von der "Alpen Golden Gate", der mit 200 Metern längsten Fußgänger Hängebrücke der Alpen. Hoch hinaus darf es beim Baumzipfelweg gehen. Der rund einen Kilometer lange Rundkurs ermöglicht ganz besondere Einblicke in die Baumkronen - die sind manchmal auch im Frühsommer noch mit Schnee gezuckert. Abkühlung verschafft auch das Teufelswasser am Talschluss, bei dem sich an zahlreichen Spielstationen alles um das Thema Wasser dreht.

Nach der Anstrengung darf man Körper und Geist verwöhnen lassen. Im "Time Design" Hotel "Alpen-Karawanserai" gehen die Uhren dabei anders. Im wahrsten Sinne des Wortes: Die Stunden werden in einzelnen Farben angezeigt. "Ankommen im Hier und Jetzt, entschleunigen und entspannen" heißt die Devise der Geschwister Sommerbichler, deren Konzept für das Haus preisgekrönt ist. Ein modernes Design mit der Besinnung auf die alpinen Wurzeln bestimmt die Optik. "Orient trifft Okzident" ist die ganzheitliche Philosophie, die das Beste aus zwei Welten vereint. Daher auch der Name: Karawanserai bedeutet einfach Herberge. Dass auch typisch österreichische Pflanzen, wie Edelweiß oder der Apfel, ihren Ursprung im asiatischen Raum haben, registrieren viele Gäste mit Staunen.

Das Konzept darf auch in der Küche nicht fehlen: "Bazar meets modern alps" verbindet Regionales mit exotischen Gewürzen, die im Haus ihren besonderen Duft verströmen.  Koch Björn Kristen nimmt die Gäste gerne mit auf eine kulinarische Reise ins Reich der orientalischen Gewürze, die er in die regionale, bodenständige Küche perfekt einfließen lässt. Eine gelungene Symbiose aus Orient und Okzident.

Wellness und Amber Spa-Bereich auf 1500 Quadratmetern zaubern einen Hauch von "1001 Nacht" –  und lassen ebenso wie der neue Naturbadeteich vor dem Haus genügend Raum zum Sein, zum Energie auftanken. Wer sich zum Ruhen lieber mit einem kräftigen Tee aus dem Spa-Bereich in die eigenen vier Wände zurückzieht, fühlt sich in Zimmer mit Namen wie Seidenstraße, Gewürzstraße oder Salzstraße einfach wohl. Wer noch mehr für sich tun will, nutzt Yoga- und Entschleunigungskurse oder dreht morgens noch vor dem Frühstück in der hoteleigenen Kneipp-Anlage seine Runden.

"Bei uns läuft die Zeit eben anders, was den Erholungswert aber beträchtlich steigert", sind Stefan Sommerbichler und seine Schwester Andrea von der Suche nach den Glücksmomenten für die Gäste überzeugt.

 Diana Seufert

Informationen unter: www.alpen-karawanserai.at

 

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Foto: Hotel Schatzalp, Davos

Der Zauber am Berg

In Davos kann man Thomas Mann hinterherlaufen

Wer Eleganz, Ruhe und historischen Charme sucht, ist genau richtig hier, 2000 Meter über dem Meer, 300 Meter oberhalb des mittelschönen Städtchens Davos. Die „Schatzalp" ist ein besonderer Ort, und das nicht nur, weil sie im Zauberberg von Thomas Mann vorkommt, sondern wegen der messbar besseren Luft oder den riesigen Jugendstilaufzügen, in denen schon im Jahr 1900, als das Haus noch ein Luxussanatorium war, Betten mit hustenden Adligen von Stockwerk zu Stockwerk transportiert wurden.


 Mitten in der grünen weiten Wiese schwingt ein Mann die Sense. „Grüss sie miteinan", murmelt er und sein sonnengegerbtes Gesicht strahlt. „Hier oben könnte man auch ohne Arbeit leben", fügt er hinzu. Mit seinem großkarierten Wollhemd und dem weißen Rauschebart sieht er aus wie ein Alm Öhi. Würde eher nach Österreich passen, aber hier ist die Schweiz. Und der Mann ist der Gärtner vom Hotel Schatzalp. Es ist still hier oben. Nur das Rauschen der Sense ist zu hören. In weiter Ferne ein schimmerndes Nichts. Hinter uns auf einer Anhöhe ein Bau gänzlich nach Süden ausgerichtet. Eine hundert Meter lange Fassade im Jugendstilbau. Man kann Thomas Mann verstehen, dass er jeden Tag hierher aufstieg, als seine Frau Katia 1912 unten im Tal zufällig eine Kur macht, und er diesen Ort später zum Schauplatz seines Romans wählt.

Von den filigranen Gitterbögen der langen Balkonreihe bröckelt die Farbe. Ist hier die Zeit stehen geblieben? Es scheint so. Moderner ist der Aufstieg geworden. In nur vier Minuten ist die Standseilbahn, die in Davos Platz startet, hier oben. Täglich kommen Schatzalp-Besucher und behaupten: Endlich hätten sie ihn gefunden, ihren Zauberberg. Sie gehen ums Haus, bewundern die Fernsicht und gehen in das über 100 Jahre alte Hotel. Laufen über Terrazzofußböden, bestaunen die Verzierungen an den Wänden und fahren im Original Aufzug ein Stockwerk nach oben. Die vergitterten Schiebe-Türen öffnen sich und auf dem langen Korridor ist es wie anno dazumal. Die Wände sind mintgrün gestrichen. Dünne Sonnenstrahlen fallen durch die Fenster auf ein staubiges Klavier. Darüber hängt eine goldgerahmte Uhr und zeigt wie eh und je die Zeit an. Die Türen der Zimmer sind geschlossen. So wird es damals schon gewesen sein. Denn die Kranken sollten ruhen und Bergluft und Sonne einfangen. Bis zu acht Stunden sollten sie das tun, dick eingemummelt in braune kratzige Kamelhaardecken. Den Gipfel bis weit ins Engadin und hinüber zum Jakobshorn immer im Blick. Und essen sollten die Patienten. Mehrmals am Tag traf man sich im Saal und verspeiste Suppe, gefüllte Tomaten, Braten, Süßspeisen, Käseplatten und Obst. Das Herzstück des Hauses ist beim Umbau in ein Hotel fast so geblieben. An den großen und kleinen Tischen wird wie eh und je gegessen und erzählt. Schwanengemälde zieren die Wände. Restauratoren haben mit viel Mühe die alte Kassettendecke wieder freigelegt. Die nachgebauten Jugendstilleuchten verströmen mildes Licht. Der ehemalige Röntgenraum heißt X-Ray und wird für Veranstaltungen genutzt. Aus dem Operationssaal entstand ein Hallenbad. Weil so viel von der ursprünglichen Einrichtung erhalten wurde, wurde dem Haus seit vier Jahren der Titel „historisches Hotel der Schweiz" verliehen.

In der Bibliothek stehen Hunderte von Bänden, die speziell für das vormalige Luxussanatorium in weiches, rotes Leder gebunden wurden. Novellen, Erzählungen, Dichtungen, Dramen, Reisebeschreibungen von Goethe, Tolstoi, Hofmannsthals kleines Welttheater. Nur Manns Buch „Der Zauberberg" fehlt. Das gibt es an der Rezeption. Wer es bis jetzt nicht geschafft hat, kann es sich in der Lobby in einem der 100 Jahre alten Sessel bequem machen und nachlesen, was Thomas Mann über die Schatzalp geschrieben hat.



Vor ein paar Jahren hat man in Davos eine Straße nach ihm benannt, aber nur eine kleine. Heute kommt kaum eine Gaststätte ohne den Hinweis aus, dass der Großschriftsteller oder seine Frau auch hier schon einmal gegessen, gesessen oder vorbeigegangen sei. Die Hauptschauplätze des Romans in der Natur können sich Touristen auf dem Thomas-Mann-Weg erwandern. Der rund drei Kilometer lange und von zehn Tafeln mit Zitaten aus dem „Zauberberg" begleitete Spaziergang beginnt auf 1620 Metern Höhe am Waldhotel und endet 260 Meter höher auf dem Thomas-Mann-Platz bei der Schatzalp.

Nur die Kirche St. Johann erinnert an Davos aus dem 18. Jahrhundert, als der Ort noch ein Bauerndorf in den Alpen war, in dem Erz abgebaut wurde.

Genau diese Kirche mit ihrem leicht gezwirbelten Turmdach, als hätte der Wind beim Bau zu sehr in die Schindeln gepustet, war für den Maler Ernst Ludwig Kirchner der Mittelpunkt seiner expressionistischen Bilder. Die schöne Hochgebirgslandschaft inspirierte eben auch noch andere Künstler. Kirchner kam 1917 aus Deutschland nach Davos und arbeitete hier bis zu seinem Freitod im Jahre 1938. Für Kunstinteressierte prägte der expressionischtische Maler Ludwig Kirchner das Stadtbild, mit seinen farbigen und überaus modernen Gebirgsbildern. Damit setzte er dem Ort ein Denkmal. Das 1992 gebaute Museum beherbergt mit mehr als 500 Werken die größte Kirchner-Sammlung überhaupt.

Heidrun Lange

Info: www.davos.ch

Gebührenfreie Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800/10020030 mit persönlicher Buchungsberatung.

Anreise: Mit den SBB nach Landquart und weiter mit der RhB nach Davos Platz. Zu Fuss in 10 Min. oder per Buslinie 2 oder 4 zur Talstation der Standseilbahn Schatzalp. Mit dem Auto über Landquart nach Davos Platz; Schatzalp ist autofrei, eine limitierte Anzahl Parkplätze ist für 20 Franken/Nacht für Hotelgäste in Davos verfügbar. Reservation nötig.

Schatzalp-Bahn: Die Standseilbahn fährt von 8 bis 23 Uhr (im Hochwinter bis 2 Uhr).Fahrplan: www.schatzalp.ch

Hotel Schatzalp: Es wurde 2008 als historisches Hotel der Schweiz ausgezeichnet. 92 Zimmer, DZ ab 150 Franken pro Person; Tel. 081 415 51 51 www.schatzalp.ch

 

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Foto: AlpenMedHotel Lamm

Yin und Yang in Tirol

Das AlpenMedhotel Lamm in Seefeld

Text und Fotos: Christel Sperlich

 

 

 

Wie ein geisterhafter Grauschleier hängt sich der frühe Nebeldunst zart auf die Bergspitzen des Tiroler Karwendel- gebirges. Kristallklare Luft lädt ein zu tiefen Atemzügen. Die Morgenstunde ist eine ideale Zeit und Qigong eine ideale Form, um zu Kraft und Konzentration zu gelangen.

„Himmel und Erde verbinden", „auf den Berg steigen", „die Wolken bewegen", sind nur einige der poetischen Bilder, mit denen Ute Denner vom Tiroler AlpenMedhotel Lamm die Teilnehmer in Schwung bringt. Mit dem Schwung ist das Qi gemeint, Energie, Vitalität, Wärme, die die sanft fließenden Bewegungen erzeugen und den Yang Qualitäten zugeordnet sind. Doch nach dem Aufwärmen kommt der Kälteschock, die Yin Energie. Leistungssteigerung und Wohlbefinden verursachen nicht nur Aufwärmübungen des Qigong, auch eine Abkühlung des Körpers führt besonders zu sportlichen Höchstleistungen. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Münster und Dortmund herausgefunden. Sie steckten 50 Sportler in eine Kältekammer. Minus 120 Grad Celsius herrschten dort. Anschließend absolvierten die Testpersonen bei 90 Prozent Maximalleistung einen 10- bis 25-minütigen Dauerlauf. Und tatsächlich – die Sportler waren deutlich fitter als vor der Schockfrostung.

Ute Denner führt in drei frostige etwa sechs Quadratmeter große Kabäuschen mit Temperaturen von jeweils minus 15, minus 60 und für die ganz Mutigen sogar 110 Grad. Vor Betreten der Kühlschränke wird sicher gestellt, dass das Herz-Kreislaufsystem den niedrigen Temperaturen standhält. Die medizinische Leiterin Dr. Eva Dirnberger behandelt mit der sogenannten Cryotherapie neben Sportlern auch Patienten mit chronischen Schmerzen oder depressiven Verstimmungen. Die kontrollierte Kühlung optimiert die Sauerstoffversorgung und die Blutverteilung im Körper. „Wer in der Kältekammer war, möchte danach Bäume ausreißen", meint sie. „Das, was einen dort erwartet, werde als eine Art kosmische Kälte bezeichnet, denn auf der Erde kämen solche niedrigen Temperaturen gar nicht vor. Die Luftfeuchtigkeit sei aber nahezu null, und daher die Kälte leicht zu ertragen".

Die Kältekammer zu betreten ist aber nur mit Mundschutz, Handschuhen, Mütze, Badesachen und festem Schuhwerk erlaubt. Begonnen wird mit der ersten Kammer bei minus 15 Grad Celsius, um den Körper an die niedrige Temperatur zu gewöhnen. Eine Tür führt in die nächste Kammer mit minus 60 Grad Celsius, wo ein kurzer Aufenthalt für ein stabiles Kreislaufsystem sorgt. Mit dem Einlass in die dritte Kammer beginnt die eigentliche Behandlung, die zwischen 30 Sekunden und drei Minuten dauern sollte. Dabei erklingen flotte Rhythmen, damit auch hier trotz minus 110 Grad Celsius alles in Schwung kommt. Tanzen, Springen, Hüpfen ist erlaubt. Die trockene Kälte hinterlässt ein prickelndes Gefühl auf der Haut.

Ist die Behandlungszeit abgelaufen, geht der Gast durch die einzelnen

Kammern zurück nach draußen.

Ute Denner überwacht über eine Kamera die Behandlung von außen, die jederzeit beendet werden kann.

Die Ganzkörper-Cryotherapie lindert Schmerzen, löst Verspannungen, hemmt Entzündungen und beeinflusst den Muskelstoffwechsel. Die Kältekammer gilt als Herzstück der therapeutischen Einrichtungen im AlspenMedhotel.

Dank ihrer positiven Effekte wird die Methode bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat, Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Muskelverhärtungen sowie bei Hautirritationen und stressbedingten Funktionseinschränkungen eingesetzt. Zudem wirkt die extreme Kälte, wie auch das Wärme erzeugende Qigong, vitalisierend, reduziert Stress und stärkt das Immunsystem.

So gehört die Kältekammer wie auch die Entspannungsübungen des Qigong oder auch Angebote wie Aqua-Gymnastik, Herz-Kreislauf-Training und Nordic Walking zum Gesundheitskonzept des AlpenMedhotel. Unterstützend sind die speziell zugeschnittenne Behandlungsarrangements, ein Check-up für den Stütz- und Bewegungsapparat, Medical Wellness für den starken Rücken oder bei Osteoporose moderne Diagnostikverfahren und professionelle Begleitung des medizinisch-therapeutischen Teams. Hauptaugenmerk legen die Therapeuten auf Verletzungen und Bewegungseinschränkungen von Gelenken, Sehnen, Muskeln, Bändern und der Wirbelsäule. Zur Kontrolle des Therapieerfolges offeriert das Hotel verlängerte Wochenenden oder Verlängerungswochen mit attraktiven Leistungen.

Die Programme sind bei Aufenthalten ab vier Tagen buchbar und werden

wirkungsvoll mit Cryotherapie in der hoteleigenen Kältekammer kombiniert.

Das AlpenMedHotel Lamm ist seit fünfter Generation im Besitz der Familie Seyrling.

Um 1890 von Johann Seyrling erworben, wurde der damals einstöckige Gasthof Anfang der 20er Jahre auf vier Etagen aufgestockt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Hotel zeitweise der österreichischen Gendarmerie als Schulgebäude, bis es wieder als Gasthaus Lamm öffnete. Seit Ende der siebziger Jahre und nach umfangreichen Umbauarbeiten lenken Silvia und Hannes Seyrling die Geschicke des heutigen AlpenMedHotel Lamm. Seit 2006 wandelte sich die Philosophie des Hauses zu einem gesundheitstherapeutischem Schwerpunkt. Allerdings blieben dadurch auch Stammgäste weg. „Früher suchten unsere Gäste mehr Unterhaltung und Spaß. Heute ist Remmidemmi nicht mehr angesagt. Heute sehnen sich die Menschen nach Ruhe und Erholung", ist die Erfahrung des Hotelchefs, Hannes Seyerling.

Das Tiroler Bergdorf bietet auf einem nach Süden hin geöffneten Hochplateau in 1.200 Meter Höhe all das, was man sich für einen gelungenen Urlaub in den Bergen wünscht. Im Sommer können Wanderer bis zu 300 Kilometern laufen. Und im Winter locken in der 3000 Seelengemeinde gepflegte Pisten und ein 266 Kilometer langes Langlauf-Loipennetz mit teilweise bis zu vier nebeneinander verlaufenden Spuren. Die Olympiaregion Seefeld verfügt darüber hinaus über ein kleines, feines Alpinski-Angebot mit 48 Pistenkilometern und rund 30 Seilbahnen beziehungsweise Liften.

 

 

Preise:

Die Preise variieren je nach Kategorie und Saison.

Einzelzimmer ab 142 Euro, Doppelzimmer ab 119 Euro pro Person und Nacht.

Anreise:

Seefeld liegt an der Bundesstraße B 177, die an die Autobahnen A 12 (Abfahrt Zirl Ost) und A 95 (bis Ohlstadt) angebunden ist.

Flug:

Air Berlin von Hamburg, Berlin und Köln/Bonn nach Innsbruck sowie SkyEurope von Wien.

Buchungsmöglichkeiten:

Über TUI, DERTour, Thomas Cook, FitWell Reisen, Eurobus und fitreisen

 

AlpenMedHotel Lamm

Dorfplatz 28

A-6100 Seefeld in Tirol

Österreich

Kontakt: T +43(0)5212/2464

F +43(0)5212/283434

lamm@alpenmedhotel.com

www.alpenmedhotel.com



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Das Ifen Hotel wurde äußerlich so aufgebaut, wie es immer in Hirschegg auf einem Felsvorsprung gethront hatte. Foto: Heidrun Lange

Die Chefin und die Kräuterfrau tüfteln an duftenden Ideen

In der PURIA Manufaktur des Ifen Hotels werden Öle und Cremes gemixt

 

 

       Das Travel Charme Ifen Hotel im Kleinwalsertal ist legendär. Zahlreiche  Geschichten ranken sich um das Anwesen. Wobei die Zeit von 1943 bis 1945 ein ganz besonderes Kapitel ist.  Das Haus diente als „Ehrengefängnis“ der Gestapo nicht nur für den früheren französischen Botschafter Poncet in Berlin.  Der Oberbürgermeister von Belgrad wurde festgesetzt, außerdem wurden Francesco Saverio Nitti (in den 1920ern zweimal Ministerpräsident Italiens) sowie zwei Herzoginnen von Aosta im Ifen einquartiert, Letztere mit Kindern und Gouvernanten. In den Nachkriegsjahren gaben sich Prominente im Ifen Hotel die Klinke in die Hand: Josephine Baker war zu Gast, genau wie Theodor W.Adorno, Heinz Rühmann, Willy Millowitsch und Anneliese Rothenberger.

       Auch als Treffpunkt für Gourmets machte das Ifen Schlagzeilen. Bis Mitte der 90er Jahre dauerte die Blütezeit. Warum es dann so kam wie es gekommen ist, genau möchte sich heute niemand im Tal dazu äußern. Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Kleinwalsertal nahm Travel Charme, ein Familienunternehmen mit 13 Hotels, rund 38 Millionen Euro in die Hand und ging das Projekt an. 2005 wurde das Hotel geschlossen und abgerissen. Herausgekommen ist der auffällige Rundbau, der seit Anfang der 30er Jahre ein Blickfang an der Stichstraße ins Tal war. Das Haus wurde äußerlich exakt so aufgebaut, wie es immer in Hirschegg auf einem Felsvorsprung gethront hatte. So wie es der Hannoveraner Architekt Hans Kirchhoff 1936 bauen lies und als Hotelier eröffnete.         

       Mit all der alpenländischen Pracht, die schon den geschichtsbeladenen Altbau so markant erscheinen ließ: grober heller Putz, dunkle Holzbalkone mit rot leuchtenden Geranien, die sich über die Brüstungen ergießen. Als Referenz an die Neuzeit wurde ein moderner Trakt inklusive Spa Bereich angefügt. Bodentiefe Fenster holen  die Berglandschaft in die Saunen und Ruheräume. Rafaela und Peter Hoeck Domig waren zuletzt sieben Jahre in Bad Saarow, wo sie das Hotel Esplanade Resort & Spa zu einer bekannten  Adresse am Scharmützelsee machten. Sie wechselten vom platten Brandenburg ins Kleinwalsertal.  „Ich wollte zurück in die Berge“, sagt Rafaela.  Hier grünt und blüht es. Sobald  ich hier aus der Haustür trete, dann bin ich mittendrin in der herrlich blühenden Gebirgswiese. Schnell fand sie Kontakt zu der modernen Kräuterfrau Lydia-Fritz Ilg. Beide verschwinden gern für ein paar Stunden in die PURIA Manufaktur des Ifen Hotels, um gemeinsam an neuen Rezepturen zu tüfteln. Etwa für Massageöle aus Schlüsselblumen, Veilchen oder anderen Kräutern des Tals. Im 2.300 Quadratmeter PURIA Spa können Gäste während einer Massage die verschiedenen Öle ausprobieren. Oder sie nehmen Badesalzmischungen wie das „Ifen-i-Tüpfel“ oder „Zuckerl für die Seele“ mit nach Hause.                                                                                                    

                                                                                                              Heidrun Lange

 

  

Anreise:

Mit dem Auto ist das Kleinwasertal nur von Deutschland aus zu erreichen. Aus Richtung München kommend folgen Autofahrer der Strecke A96 Richtung Stuttgart/Lindau bis Kempten/Memmingen Süd und folgen anschließend der A7 bis Dreieck Allgäu Richtung Lindau/Oberstdorf/B 12. Die Ausfahrt 1-Waltenhofen führt über die B19 nach Obrestdor, von wo Hirschegg in zirka einer Viertelstunde zu erreichen ist.

 

Fluggäste erreichen das Kleinwasertal über die nächstgelegenen Flughäfen München, Friedrichshafen und Stuttgart. Neben Air Berlin und Lufthansa  (München) operieren die Lowcost Carriers GermanWings und Intersky mehrmals wöchentlich zum Bodensee-Airport Friedrichshafen.

 

Bahnreisende aus Deutschland nutzen die zahlreichen Direktverbindungen der Deutschen Bahn nach Oberstdorf, unter anderem von Dortmund, Hamburg, München, Augsburg und Nürnber.

 

Auf Wunsch organisiert das Hotel einen kostenpflichtigen Transfer vom Flughafen oder Bahnhof. 

 

Übernachten:

Rafaela und Peter HoeckDomig

Travel Charme Ifen Hotel

Oberseitestraße 6

A-6992 Hirschegg/Voralberg

Tel.: +43(0)5517-608-0

Fax: +43(0) 5517-608-555

Internet: www.travelcharme.com

e-mail: ifen@travelcharme.com

 

 

Eine Pauschale mit vier Übernachtungen und Halbpension kostet ab 417 Euro pro Person im Doppelzimmer (ganzjährig nach Verfügbarkeit). Dazu gehören freier Eintritt in den großen Spa-Bereich, Kostenfreies W-Lan und zwei Internetarbeitsplätze in der Lobby.

Ein Aufenthalt im Ifen Hotel ist auch über Tui, Dertour, Airtours und Thomas Cook zu buchen.

 

Essen:
In den Restaurants des Hauses liegt allen Speisen das Ernährungskonzept „Green Gusto“ zugrunde. Bio-zertifizierte und ökologisch angebaute Lebensmittel aus der Region werden dabei bevorzugt, saisonale Produkte aus nachhaltiger Erzeugung.

 

Aktivitäten:

185 Kilometer Sommerwanderwege auf drei Höhenlagen zwischen 1000 bis 2536 Metern, mit romantischen Sennhütten. Ausgewiesene Mountainbike-Touren, 15 Golfplätze im Oberallgäu. Von Mitte Dezember bis Ostern stehen 124 Pistenkilometer, 45 Loipenkilometer und 50 Kilometer Winterwanderstrecken bereit.

© Nico Stengert

Auf 16 Pfoten durch den Schnee


Travel Charme Ifen Hotel bietet Touren mit dem Husky-Schlitten –
Das Kleinwalsertal mit Hunde-Augen sehen

Unberührte, stille Winterlandschaften und eine abenteuerliche Begegnung: Huskys sind besonders starke und zuverlässige Tiere, eine Fahrt mit dem Hundeschlitten bleibt als einmaliges Naturerlebnis lange in Erinnerung. Outdoorfans müssen dafür aber keineswegs nach Alaska reisen, denn das Travel Charme Ifen Hotel im Kleinwalsertal bietet im Dezember 2011 jeden Freitag Husky-Touren in Form eines Hundeschlitten-Workshops an. In Kooperation mit HUSKY DAYS erleben Hotelgäste zunächst eine zirka 60minütige Schneeschuhwanderung in Begleitung eines Husky-Rudels. Nach einer wärmenden Rast am Lagerfeuer und einer leckeren Stärkung aus dem Brotzeitrucksack lernen die Teilnehmer, die Hunde anzuleiten und einen Hundeschlitten zu lenken. Danach geht es mit den Tieren auf einen anspruchsvollen Parcours am Hörnlepass. Ein besonderes Erlebnis – bei einer Teilnehmerzahl von nur vier bis maximal acht Personen.

Der Workshop inklusive Schneeschuhen, Schlitten, Brotzeit-Rucksack und Getränke ist für 149 Euro pro Person unter der Telefonnummer +43(0)5517/608-0 sowie per E-Mail an ifen-reservierung@travelcharme.com buchbar. Weitere Informationen finden sich auf www.travelcharme.com/ifenhotel.

Sagenhafte Feiertage im Kleinwalsertal

 

Festliche Arrangements im Travel Charme Ifen Hotel – Jahreswechsel mit Tradition und kulinarischen Genüssen

Weihnachtliche Rituale und luxuriöser Neujahrsgenuss: Im Fünf-Sterne-Hotel Travel Charme Ifen im Kleinwalsertal erleben Gäste mit zwei Arrangements zu Weihnachten und Silvester einen Jahreswechsel mit traditionellen und märchenhaften Ritualen. Schneeschuhwanderungen mit Glühwein, Saunagänge bei Vollmond, die Vertreibung böser Geister und eine Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten sorgen für einen stimmungsvollen Jahresabschluss. Zum Höhepunkt der Festivitäten genießen Gäste je eine festliche Weihnachts- und Silvestergala. Das Weihnachtsarrangement enthält fünf Übernachtungen inklusive GenussPlus® sowie zwei Festtagsmenüs und weihnachtliche Aktivitäten und kostet ab 879 Euro pro Person im Doppelzimmer. Es ist buchbar für Anreisen vom 21. bis zum 25. Dezember 2011. Im Silvesterpaket sind neben Festtagsprogramm Galaabend und Neujahrsbrunch sieben Übernachtungen inklusive GenussPlus® enthalten. Es kostet ab 1.799 Euro pro Person im Doppelzimmer und gilt für Anreisen zwischen dem 26. und 30. Dezember 2011. Reservierungen nimmt das Hotel per E-Mail an ifen-reservierung@travelcharme.com sowie unter der Telefonnummer +43(0)5517/608-0 entgegen. Weitere Informationen finden sich auf www.travelcharme.com/ifenhotel.

 

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Ein typisches „Stück" China mitten in Kärnten: das „Schöne Teehaus am Berg

Shanghai mitten in den Alpen

 

Im österreichischen Kärnten steht ein chinesisches Teehaus

 

Umgeben von Lärchen- und Zirbelwäldern ragt das frem­de und doch längst heimisch gewordene Baukunstwerk in den Himmel. Vier Stockwerke mit spit­zen Dachvorsprüngen stehen am Ufer des Turracher Sees. Dahinter die sanft geschwungenen Kuppen der Nock­berge. Hier auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel liegt das „Schöne Tee­haus am Berg". Es lädt Besucher dazu ein, in die chinesische Welt des Tees, in die über Jahrtausende entstandene Tee­kultur und Teephilosophie des Reiches der Mitte einzutauchen - mitten im ös­terreichischen Kärnten.

„Im Geschmack des Tees findet man Antworten auf 10 000 Fragen", heißt es im Taoismus. „Der zarte Ge­schmack des Tees öffnet sich dem, der sich in Ruhe sammelt." Peter Tschusch­nig scheint diese Ruhe und alle Zeit der Welt zu haben, schon wenn er den Teeraum vorbereitet und das edle Ze­remoniengeschirr anordnet. Das Ritual der Teevorbereitung sei ein Symbol der Reinigung und solle das Bewusstsein für die Wahrnehmung des Augenblicks schärfen, erklärt er.

Sein braunes Hemd schmückt ein Drachenornament, das Weisheit und Glück symbolisiert. Achtsam umspült der Zeremonienmeister Teekanne und Teetassen mit heißem Wasser zum Zwecke des Vorwärmens. Dann gibt er mit Bambusbesteck den Tee vorsichtig in die Teekanne und übergießt ihn mit echtem Bergquellwasser. Das entspricht den chinesischen Vorgaben - nicht zu hart, nicht zu kalkhaltig - und gewähr­leistet so den „bestmöglichsten Teege­nuss".

Der gute Geschmack

Der erste Aufguss öffnet die Teeblät­ter und mildert ihre Bitterkeit. Für den eigentlichen Tee wird erst der zwei­te verwendet, der so genannte „Auf­guss des guten Geschmacks". Guter Tee kann bis zu acht Mal mit heißem Was­ser aufgegossen werden. „Aufgüsse der langen Freundschaft", sagen die Chi­nesen dazu. Im „Schönen Teehaus am Berg" wird die Gongfu Cha-Teezere­monie täglich zelebriert.

Während Zeremo­nienmeister Peter Tschuschnig den duftenden Grüntee in die neben einander stehenden Riechtas­sen verteilt, sollen die Gäste zur Ruhe kommen und sich ent­spannen.

Peter Tschuschnig füllt den Tee nach einer kurzen Ziehdauer in ein Teekrüg­lein um. Dann setzt er schwungvoll den Deckel auf das Kännchen, verteilt das duftende Getränk in die aneinander ge­reihten Riechtassen und gießt den auser­lesenen Grüntee in die Trinktassen. Mit einer Verbeugung serviert er nacheinan­der seinen Gästen. Jeden Schritt führt er mit Bedacht aus. Seine aufrechte Kör­perhaltung ähnelt der eines Buddhas. Doch Peter Tschuschnig ist Prokurist im Hotel Hochschober. Die Ausübung der Teezeremonie ist für ihn Meditati­on. An diesem Ort der Stille könne er abschalten, sagt er. Während manche Gäste anfangs noch nervös auf die Uhr schauen, lassen sie sich mehr und mehr ein auf den Augenblick, auf jede seiner Handbewegungen, bis der fertige Tee serviert wird.

Feinen Tee zu trinken, hat in China eine lange Tradition. Nur von Hand ge­pflückte Hochland-Grüntees werden für die Teezeremonie verwendet. Aber nicht allein die Qualität des Tees wissen die Chinesen zu schätzen, auch die mit der Teebereitung verbundene Einkehr und Entspannung. Werden Gäste empfangen, serviert man ihnen Tee als Zeichen des Willkommens. Edles Geschirr und aus­gewählte Teesorten von besonderer Qua­lität sollen die Wertschätzung des Gast­gebers für seine Gäste ausdrücken.

Das gefiel den Besitzern des Ho­tels Hochschober in Kärnten. Auf ih­ren China-Reisen waren sie so von der dortigen Teekultur fasziniert, dass sie beschlossen, ein Teehaus nach Österreich zu holen. Ein chinesischer Archi­tekt kam auf die Turracher Höhe, um den Rohbau zu entwerfen und die Aus­richtung des Hauses zu bestimmen. „Ich baue für die Ewigkeit", sagte er und spazierte zwei Wochen lang durch den Wald, bis er den nach Feng-Shui-Prinzipien richtigen Standort fand. Asiatische Spezialisten führten die de­taillierten Schnitzarbeiten aus und be­gleiteten den Bau der typischen „Flie­genden Dächer". Im Gegenzug reisten Mitarbeiter des Hotels Hochschober nach China, um Tee-Schulungen und Tee-Plantagen zu besuchen.

Qigong und Yoga

Der Chinaturm ist das Herzstück, das kleine „Reich der Mitte" des Hochscho­ber Hotels auf der Turracher Höhe. Hier sollen Gäste die Kunst der „Entschleu­nigung" entdecken. Die Aussicht aus dem lichtdurchfluteten Teeraum fällt di­rekt auf den Grünsee und die Gipfel der Kärntner Nockberge. Das milde Klima, die reine Luft und das klare Bergquell­wasser laden zu Wandertouren hinunter ins Tal oder auf die Berggipfel ein. Das sanft in die runden und dennoch impo­santen Nockberge eingebettete Hoch­plateau wird durch seine drei Bergseen zum einmaligen Natur-Kleinod. Es liegt an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark. Wer den Drei-Seen-Weg, den „Weg der Sinne" wählt, wird zudem überrascht von zahlreichen „Begleitern" am Wegesrand: Qigong- und Yogaübende. Fernöstliche Bewe­gungskünste und Spezialbehandlungen in traditioneller Chinesischer Medizin gehören neben den Teezeremonien zum festen Hotelangebot.

Christel Sperlich

 

weitere Informationen:

Das Teehaus des Hotels Hochschober, 9565 Turracher Höhe 5, in Österreich steht allen Hotelgästen kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen im Internet unter: www.hochschober.at.

 

Fotos: Sperlich

Vom Matratzenlager zum Luxushotel

Lust auf Bewegung und Luxus

Energie für Geist und Körper

Leben, Lust und Bewegung

Langweile kommt nie auf

Wellness für die Muskeln und den Gaumen

Stilvoll Alpenländisch

 

Hotel Jungbrunn Alpine Lebensart - Alpiner Lifestyle

Text und Fotos: Gabi Dräger

 

Die Kulisse der Tannheimer Berge ist unübertroffen, dazu passt sich das Hotel Jungbrunn mit einem Stil aus Tradition und Moderne harmonisch ein.

Es gibt nichts Schöneres als nach einer Wanderung oder einem Skitag in die wohltuend luxuriöse Atmosphäre eines Hotels einzutauchen. Das Alpine Lifestyle Hotel Jungbrunn im Tannheimer Tal bietet alles um einen Bergsportler zu verwöhnen. Doch keine Angst, der Stil des Hauses ist lässig, sportlich und auf keinen Fall steif. Auf 160 Gäste kommen 100 Mitarbeiter, da kann sich der Gast als König fühlen.

 

Raimund Gutheinz ist Wagner. Er war vom Ski fahren fasziniert und hat 1955 angefangen den legendären „Gutheinz-Ski" zu bauen. Am Anfang waren es 20 Paar pro Winter. Zum Ski fahren braucht man einen Lift, beschloss er und hat 1957 den ersten Schlepplift im Tannheimer Tal, sogar den ersten im ganzen Ausserferner Gebiet, gebaut. Da das Areal mit der Quelle Jungbrunn heißt, hat er den Namen für den Lift übernommen. Später wurde noch ein Liftcafé eröffnet. Die ersten Übernachtungsmöglichkeiten waren einfache Matratzenlager. Das Liftcafé wurde immer wieder aus- und umgebaut, bis das Hotel in seiner heutigen Größe entstand. Markus Gutheinz hat in der zweiten Generation die Leitung des Komplexes übernommen.

 

Das Hotel Jungbrunn hat einen unverwechselbaren Stil mit dem Thema: Moderne und klare alpine Lebensart. Der Spannungsbogen zwischen Tradition und Trend ist perfekt gelöst. Eine Streifenwand aus dem Material der Berge wie Holz, Stein, Glas und Filz geben im Eingangsbereich den Ton an und ziehen sich durch das ganze Haus. Das Material kommt nur aus der Alpenregion, darauf wird großen Wert gelegt. Verwendetes silbergraues Stadelholz und Loden in den Fluren betonen die Tiroler Ursprünglichkeit. Regionale Materialien, wie zum Beispiel gesammeltes Schwemmholz wurde zu dekorativen Lampen verarbeitet. Weiden werden von einem Korbflechter zu Stilelementen am Haus verarbeitet. Findlinge vom Gletscher sind Kontraste am Naturteich. Auch in den Zimmern zeigt sich das Design in einer gekonnten Kombination aus alpenländischer Tradition und Moderne in Stein, Holz und Stoffen. In den Zimmern gibt es Schiebetüren, damit man beim Öffnen der Tür das Holz fühlt. Liebe bis ins kleinste Detail, das zeigen zum Beispiel übergroße Schwarz-weiß Fotografien mit regionalen Motiven, mit der Talgeschichte beginnend von 1930 an, die den Stil abrunden. Ulrike Gutheinz, die Ehefrau von Markus Gutheinz, hat ihre Ideen mit Architekten und örtlichen Handwerkern umgesetzt und realisiert. Kunst ist schon immer das Thema von Ulrike Gutheinz. Ihre Devise ist anders zu sein, als andere Hotels. „Die Gegenstände müssen ästhetisch sein und ein schönes Gefühl machen", und,  „man muss sich selbst reflektieren, nur dann ist es authentisch und ehrlich", erklärt sie.

 

Vom Design geht es zur Küche, dem Herzstück des Hauses. Alexander Marent, ein waschechter Tiroler, ist der Küchenchef des Hotels für alle Restaurants. Er war 2006 Jungkoch des Jahres, dieser Qualitätsstandard kommt dem Halbpensionsgast zugute. Alexander Marent verbindet die traditionellen Tiroler Gerichte mit der Leichtigkeit der mediterranen Küche. Ins Restaurant Tiroler Wirtshaus „Was Guat's vom Berg" kommen auch gerne Einheimische. Hier kann man sich in der 300 Jahre alten Bauernstube durch die Tiroler Küche schlemmen. Das Restaurant wurde vom Verein Tiroler Wirtshaus Kultur ausgezeichnet, da Küche, authentische Atmosphäre und Architektur stimmen.

 

In der Jungbrunnstube Gourmet Stube ist Christian Marent der Chefkoch, er ist ein nordischer Typ, das genaue Gegenteil zu seinem südländisch wirkenden Bruder Alexander. In der Schauküche kann man ihm über die Schulter sehen und bei der Entstehung der Köstlichkeiten etwas lernen. Die Küche auf höchstem Niveau ist geprägt von Klarheit ohne Schnörkel.

 

Zum guten Essen gehört ein edler Tropfen. Der Weinkeller beherbergt mehr als 250 verschiedene Weine aus aller Welt.

 

Ulrike und Markus Gutheinz essen gerne und treiben viel Sport, deshalb wird Fitness im Hotel groß geschrieben. Markus Gutheinz, auch Langläufer läuft beim jährlichen im Tannheimer Tal stattfindenden Ski-Trail die 50 Kilometer mit. Und im Sommer ist er mit dem Mountainbike unterwegs und auch auf den nahe gelegenen Golfplätzen zu finden. Pilates, Walken und Body Forming im Fitnessraum sind die Sportarten von Ulrike Gutheinz.

 

Und wem die Aktivitäten am Tag in der freien Natur nicht reichen oder das Wetter sich nicht von der besten Seite zeigt, der kann sich im Fitnesshaus mit 300 qm zum Beispiel im Kraftraum auf den neusten TechnoGym Geräten auspowern. Zudem gibt es bis zu 30 kostenlose Aktiv- und Entspannungsprogramme pro Woche. Susanne Mühlegg-Greis schwingt das Zepter im Fitnesshaus. Ihre Ausbildung ist beeindruckend, Medic-Well-Trainerin, Masseurin, Medizinsiche Bademeisterin, Aerobic- und Rückenschullehrerin. Außerdem erstellt per I-Health Check am Computer, der schon bei den Astronauten im All erprobt wurde, einen genauen Plan, welche Wellnessanwendungen gut für einen Gast sind.

 

Nach einem Outdoor Tag geht es ab in das Soleaußenbad, dass Sommer wie Winter angenehme 34 Grad warm ist. Das Hallenbad ist vernünftig groß um ein paar Bahnen zu schwimmen. Doch das Herzstück ist die große Erdsauna mit dem Naturteich und Wasserfall, der von der eigenen Quelle gespeist wird. Findlinge vom Gletscher unterstreichen das Design. Steinknuddler können, sofern sie daran glauben, die Steine umarmen und Energien aufnehmen. Der 2009 erweiterte Wellnessbereich im Haus mit Wasserbetten besticht durch seine klare Linie und ist eine Oase bei schlechtem Wetter.

 

Im Verwöhnbereich geben Massagen und Kosmetikbehandlungen den Ton an. Die Beautyfarm, nicht nur für die Frauen, sondern auch für den Mann. Es ist erstaunlich, wie viele Männer diese Chance nutzen. Im Behandlungs- und Massagebereich gibt es 18 Angestellte.

 

Wenn ein Hauch von wohlriechenden asiatischen Gewürzen in der Luft liegt, dann ist es nicht mehr weit bis zu den Ajurveda-Behandlungen, die das Immunsystem stärken und das ganzheitliche Wohlbefinden fördern sollen. Die heimischen Kräuter werden bei Tiroler Anwendungen wie Kräuterpackungen und Heubäder eingesetzt.

Ulrike Gutheinz begrüßt die Gäste und erkundigt sich, wie der Tag war. Der Kontakt zu ihren Gästen ist ihr wichtig. Nicht umsonst sind mehr als die Hälfte der Gäste Stammgäste. Die ganze Atmosphäre im Hotel ist locker und familiär. Das merkt man auch bei den Mitarbeitern, die fröhlich und lustig sind und auch mal einen flotten Spruch parat haben. Die Gäste nehmen am Leben der Familie Gutheinz teil, denn man kennt sich schon so seit Jahren.

 

Markus und Ulrike haben sich in Spanien in einem Café kennen gelernt. Sie sind ein Paar, das sich wunderbar ergänzt und viel auf die Beine gestellt hat. 1993 haben sie schon einen Wellness-Bereich im Hotel gebaut. Sie waren die Ersten im Tannheimer Tal. Ulrike und Markus Gutheinz ruhen sich nicht auf den Lorbeeren aus, sie arbeiten schon wieder an neuen Ideen. Langeweile kommt nie auf im Hotel Jungbrunn, sei es beim Sport oder Entspannen. Eine gute Idee ist der Rucksack, der in jedem Zimmer für die Gäste hängt. Zugreifen, Utensilien einpacken und ab geht's in die frische Luft.

 

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INFOS KOMPAKT
HOTEL JUNGBRUN


AUSKUNFT

Hotel Jungbrunn, Familie Ulrike und Markus Gutheinz, Oberhöfen 74,
A-6675 Tannheim, Tel.: 0043-5675-6248, hotel@jungbrunn.at, www.jungbrunn.at


INFORMATION

Tourismusverband Tannheimer Tal, Oberhöfen 110, A-6675 Tannheim, Tel.: +43-5675-62200, info@tannheimertal.com, www.tannheimertal.com


LAGE

Das Hotel Jungbrunn liegt auf einer Anhöhe am Rand von Tannheim. Wanderwege, Loipen und Skipisten beginnen gleich am Haus. Die Liftstation zum Neunerköpfle ist zu Fuß zehn Minuten vom Hotel entfernt oder im Winter kann man mit den Ski zum Lift abfahren.


ERÖFFUNG UND MANAGEMENT

Das Liftcafé wurde 1961 gebaut. 1975 wurde das Liftcafé zu einem Hotel mit 110 Betten umgebaut. Seit 1992 wird das Hotel Jungbrunn von Ulrike und Markus Gutheinz in der zweiten Generation geleitet. 1993 Bau der ersten Thermenanlage im Tannheimer Tal. 2005 wurde das Fitnesshaus eröffnet.


KONZEPT

Das Hotel Jungbrunn positioniert sich als Alpines Lifestyle Hotel für Sportler, Genießer und Ruhe suchende.


WOHNEN

81 Zimmer und Suiten im modernen alpenländischen Stil


GENIESSEN
- Kulinarium mit Live-Cooking-Buffet
- à la carte Restaurant Jungbrunnstube Gourmet mit tirolerisch mediterraner Fusions- Gourmetküche
- Tiroler Wirtshaus Was Guat's vom Berg mit Tiroler Schmankerln.
- Vinothek Wein x 1 mit mehr als 250 verschiedenen Weinen aus aller Welt


WOHLFÜHLEN

Das Hotel Jungbrunn bietet ein Spa-Erlebnis auf 5.000 qm mit Erdsauna, Biosauna, verschiedene Dampfbäder, Lacconium, Tepidarium, Hallenbad, ganzjährig beheiztem Salzwasseraußenpool, Badebiotop mit Jungbrunn Quelle. Massagen-, Beauty- und Ayurveda-Bereich. Kosmetiklinien Ericson Laboratoire und Ligne St. Barth.


FITNESS IM HOTEL
Für Körper und Geist gibt es bis zu 30 Aktiv- und Entspannungsprogramme in der Woche, Wanderungen und Fahrradtouren. 300 qm Fitnesshaus mit Techno-Gym-Geräten. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Nordic Walking, spazieren gehen, Schneeschuhwandern, Klettern, Paragliden, Reiten, Skifahren oder Langlaufen.


AKTIVITÄTEN IM TAL
Im Sommer bieten die Tannheimer Berge 300 Kilometer Wanderwege, 70 Kilometer Mountainbike-Strecken, dazu Radwege auch für Rennräder und Nordic Walking Strecken. Für Kletterer gibt es in den Bergen Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Klettergärten und zwei Badeseen. Kostenloser Wanderbus.

Im Winter ist das Tal ein Langlaufparadies mit 140 Kilometern Loipen mit eigener Skating-Strecke. Auch Wanderer kommen mit 70 Kilometern geräumten Winterwanderwegen auf ihre Kosten. Vier Skigebiete: Grän, Nesselwängle, Jungholz, Tannheim und Schattwald/Zöbeln bieten mit 55 Pistenkilometern genug Abwechslung. Sechs geräumte Nordic Walkingstrecken, Eislaufhalle, Eisstockenschiessen auf den Seen.


BESONDERHEITEN

Eine eigene Quelle. Das Hotel Jungbrunn bezieht seine Wärme von einem Holzhackschnitzel-Heizwerk.


AWARDS

Das Tiroler Wirtshaus Was Guat's vom Berg" ist vom Verein Tiroler Wirtshaus Kultur ausgezeichnet worden. Der österreichische Restaurantführer à la carte hat den Kochstil der Jungbrunnstube Gourmet mit 81 von 100 möglichen Punkten bewertet, damit gehört sie zu den zehn besten Restaurants in Tirol und den Top 100 in ganz Österreich. Nominierung zum Österreichischen Staatspreis Marketing.


PREISE

pro Person im EZ ab 102,00 Euro, im DZ ab 111,00 Euro, Appartements ab 144,00 Euro, Suiten ab 195,00 Euro inklusive Verwöhnpension (Frühstücksbuffet, Vitale Brotzeit am Nachmittag, 6-Gang Wahlmenü am Abend)
Spezielle Angebote unter www.jungbrunn.at

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Schwerelos im Hundertwasser-Spa

Text und Fotos: Katharina Büttel

 

 

 

                  Im Rogner-Bad Blumau sind Wellness-Genießer im Siebten Himmel und Weintrinker an der Quelle. Der neueste Hit sind die sogenannten Day-Spas.

Wellness beginnt schon bei der Anreise: Über sanfte Hügel schlängelt sich die Straße durch ein leicht welliges Potpourri aus Mais- und Kürbisfeldern, aus Weinbergen, Waldstreifen und Wiesen voller Blumen. Nicht eben, nicht gerade. "Lieblich" halt, und im goldenen Herbstlicht so bunt und lebendig wie das Kunstwerk des Friedrich Hundertwasser. Das steht seit nunmehr acht Jahren im Südwesten der Steiermark, 60 Kilometer von Graz entfernt, am Ortsrand von Blumau.
Schon von weitem ragen aus den Dampfwolken des Thermalwassers blaue, goldene, schiefe Zwiebeltürme wie aus einem russischen Märchen in den milchigen Himmel.

 

Sein "Wiesenhügelland", wie der Künstler liebevoll die Thermal- und Sauna-Anlage nannte, hat er ohne gerade Linien und rechte Winkel gebaut, aber voll im Einklang mit der Natur.
Fantasievolle Schwarz-Weiß-Fassaden lenken das Auge auf geschwungene Balkone und "tanzende" Fenster. Über 2000 verschiedenartige gibt es, rund, eckig, hoch und schmal - alle umrahmt mit fröhlichen Farben wie aus dem Malkasten. Die e-mail-Ornamente und die üppig begrünten Dächer mit goldenen Kugeln gefallen auch Kindern. "Sieht das schön aus, hier möchte ich wohnen", staunt Luisa. "Sissi hätte es hier bestimmt auch besser gefallen als in der steifen Wiener Hofburg".

 

Über kleine Brücken, vorbei an wunderschönen Keramik-Säulen, in deren Nähe - glaubt man Direktor Schroff - man sich "wohlfühlt wie neben einem Baum", erreicht man die fast 3000 Quadratmeter große Outdoor-Thermenlandschaft. Das 36 Grad wohligwarme Heilwasser der drei Quellen Melchior, Balthasar und Vulkania kommt aus 3000 Meter Tiefe und hilft gegen Rheuma. Als Trinkkur angeboten, gegen Erkrankungen der Haut und des Magen-Darmtrakts.
Noch viel besser ist das Gesundheitszentrum "FindeDich". Warmes Licht und weiche Farben zaubern eine sinnliche Atmosphäre. Stille, Handys sind verboten. Auf dem Boden ein Gefäß mit duftenden Blumen. "Zur Begrüßung", sagt Alma, die Therapeutin. "Blüten schaffen eine Verbindung zur spirituellen Welt". Und dann ihre streichelnden Hände: Sie sprechen mit dem Nacken, mit dem Bauch, verteilen wohlriechende Essenzen aus den Ötztaler Alpen auf den ganzen Körper. "Aromatherapie", erklärt sie, "erfordert eine weiche Massage, damit die ätherischen Öle ihre Wirkung voll entfalten können". Die Öle entgiften, harmonisieren, helfen gegen Stress, bringen Ruhe in die Seele. Besonders nach einem 4-Gänge-Menü im "GenussReich" und einer Weinprobe bei Kerzenschein mit Maria Gössl in der Vinothek "FeineWeine".
Der neueste Trend sind Day-Spas für Gäste, die nur für eine oder ein paar Stunden in die Welt von Milch, Honig und Heilwasser eintauchen wollen. Für Eilige reibt die Betreuerin schnell eine körnige Paste aus Heilerde und Traubenresten, dem Trester, auf die Haut. "Das befreit von Schlackstoffen und Hektik".

Service und Informationen:
Anreise:
Von Berlin-Tegel mit Styrian Spirit täglich außer Samstag nach Graz und zurück schon ab 99 Euro, zuzüglich Tax. Das Rogner-Hotel bietet Abholdienst.
Ausflüge: Buschenschänken bieten bis 11. Dezember Weinproben an. Weingut Thaller: 0043/3387/2924, www.weingut-thaller.at.
- Zum Gaumengenuss gehört auch Kultur. Ein Muss ist die UNESCO-Stadt Graz mit mediterranem Flair, alter und moderner Architektur, Galerien, schicken Läden, Kaffeehäusern, feiner Küche, Bauernmärkten und Szenekneipen. Wien ist ca. 1 Stunde entfernt.
Näheres: Graz Tourismus, A-8010 Graz, Tel: 0043/316/8075-0; www.graztourismus.at