Hotel des Monats
Zum Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts liegt über Salzburg ein besonderer Klang. Nicht nur auf den großen Plätzen und in den Konzertsälen, wo gefeiert, gespielt und applaudiert wird, mischt sich
die Musik in die Luft. Auch abseits der bekannten Wege, in den stilleren Winkeln der Altstadt, wird seinem Erbe nachgespürt – leiser, beinahe beiläufig, und gerade deshalb so eindrücklich.
Wer von der Getreidegasse weiterzieht und in die Kaigasse einbiegt, spürt rasch, wie sich das Tempo der Stadt verlangsamt. Der Trubel weicht einem ruhigeren Rhythmus, Schritte hallen gedämpfter
zwischen den alten Fassaden. Hier, nahe der Salzach, verbirgt sich ein Ort, an dem sich Stadtgeschichte, Filmkunst und ein wenig Nostalgie begegnen: das Altstadthotel Kasererbräu – und in seinem Inneren das Mozartkino.
Gegründet im Jahr 1905, gehört das Mozartkino zu den ältesten noch bespielten Kinos der Welt. Schon der Eingangsbereich erzählt von einer Zeit, in der Kino ein gesellschaftliches Ereignis war. Die
Kasse wirkt beinahe wie ein Relikt aus einer anderen Epoche, der Duft von Holz und Stoff liegt in der Luft. Die roten Samtsessel im Saal sind bewusst kein Hochglanzprodukt der Gegenwart, sondern
laden dazu ein, Platz zu nehmen und zu bleiben. Hier geht es nicht um Effekte, sondern um Nähe – zur Leinwand, zur Geschichte, zum Film.
„In der diesjährigen Mozart-Jubiläumswoche zeigen wir mehrere Stummfilm-Klassiker aus dem frühen 20. Jahrhunderts, begleitet von Live-Musik“, erzählt Geschäftsführer Alexander Krammer. Wenn
Pianoklänge oder kleine Ensembles die Bilder untermalen, wird deutlich, wie eng Film und Musik von Anfang an miteinander verbunden waren. Das Mozartkino wird dann zu einem Resonanzraum, in dem sich
bewegte Bilder und Klang gegenseitig tragen – ganz im Sinne der Stadt, die wie kaum eine andere von Musik geprägt ist.
Auch jenseits der Vorführungen lebt das Kino von seiner Vergangenheit. Im schmalen Flur hängen Schwarz-Weiß-Fotografien aus über hundert Jahren Filmgeschichte. Große Namen, konzentrierte Gesichter,
flüchtige Augenblicke, die zu Ikonen geworden sind. Dazwischen alte Programmzettel, vergilbte Ankündigungen, die von Premieren und Filmabenden erzählen, an denen die Stadt noch kleiner, aber die
Neugier nicht minder groß war.
Eine Aufnahme erinnert an einen der glanzvollsten Momente des Hauses: die Premiere von „Sissi“ im Jahr 1956. Romy Schneider saß damals selbst im Publikum – und übernachtete im Kasererbräu. Eine
Begebenheit, die man hier nicht als Anekdote abtut, sondern als Teil der eigenen Identität versteht.
Zwischen den Fotografien stehen historische Filmprojektoren, schwere Maschinen aus Metall, deren Rollen und Zahnräder einst Bild für Bild über die Leinwand jagten. Sie erzählen von einer Zeit, in der
Kino noch Handwerk war, in der Filmvorführer mit ruhiger Hand und wachem Ohr arbeiteten. Auch heute noch scheint in ihnen ein leises Surren nachzuklingen, als hätten sie die Geräusche vergangener
Nächte bewahrt.
Wer die schmale Treppe ins Untergeschoss nimmt, gelangt schließlich zur ältesten Schicht des Gebäudes. Im „Römer Saal“ stehen freigelegte Reste eines antiken Tempels – kühl, monumental und
überraschend präsent. Kaum ein anderer Ort in Salzburg zeigt so eindrucksvoll, wie viele Schichten Geschichte hier übereinanderliegen: römische Steine, ein Kino aus der Jahrhundertwende, darüber ein
Hotelbetrieb der Gegenwart.
Heidrun Lange
Altstadthotel Kasererbraeu – Mozartkino GmbH & Co KG
Kaigasse 33, 5020 Salzburg
Tel: +43 662 842445
Fax: +43 662 842445-51
info@kasererbraeu.at
www.kasererbraeu.at
smart alpine stay
Nach nur drei Monaten intensiver Neugestaltung haben Sabrina und Martin Struber das Hotel UND im Dezember 2024 wieder eröffnet. Das
Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus dem ehemaligen Gasthaus wurde ein stylisches Haus in Schladming, das Tradition charmant mit modernem Interior verbindet.
Die 19 Zimmer und Suiten sind nicht nur schick gestaltet, sondern auch rundum praktisch ausgestattet. Es gibt High-Speed-WLAN, Smart-TV mit Netflix, Mini-Kühlschrank, Work-&-Loungechair sowie
kuschelweiche Bettwäsche und ein Saunabag mit Bademantel. Die Liebe zum Detail ist überall spürbar. Und fast alle Gäste sind sich einig: Das Frühstücksbuffet ist ein echtes Highlight und lässt keine
Wünsche offen!
Für Bahnreisende könnte die Lage kaum besser sein. Der Bahnhof liegt vor der Tür. Rundherum erstrecken sich die Schladminger Berge. Zur Gondelbahn „Planai West“ sind es gerade mal 300 Meter zu Fuß.
Nur ein paar Schritte vom Kraiterparkplatz entfernt beginnt der Themenweg „Wilde Wasser“, der direkt in die Talbachklamm führt. Ein Naturschauspiel, bei dem der Bach mal sanft gluckert, mal kraftvoll
durch die Felsen drängt.
TuF: Heinz-Peter Lange
zum Betrachten bitte ein Bild anklicken !
Hotel UND smart alpine stay
Bahnhofstraße 278, 8970 Schladming, Austria
hello@hotelund.me
Telefon: +43 3687 20579, telefonisch erreichbar: 7 – 20 Uhr
Das moderne Konzept umfasst folgende Leistungen:
Smart = Anreise ganz individuell. Check-in & Check-out erfolgen am digitalen Hotelterminal und sind völlig unkompliziert
Alpine = direkt vor der Haustür und rund herum finden sich die Schladminger Berge und zur Gondelbahn "Planai West" sind es nur 300 Meter Fußweg
Stay = für jeden, ob allein, zu zweit, mit Freunden und Kinden und auch mit Haustieren ist immer ein passendes Zimmer zu finden
Von Mitte Mai bis Ende Oktober erhält jeder Gast bereits ab einer Übernachtung die Schladming-Dachstein Sommercard dazu und somit Zugang zu über 100 Inklusivleistungen.